Kategorie: Marketingstrategie

Conversion Optimierung |Periodensystem | ConversionBoosting
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Conversion Optimierung im Periodensystem

Wer sich intensiv mit Conversion Optimierung beschäftigt weiß, dass CRO ein kontinuierlicher Prozess ist, in dem eine Vielzahl von Faktoren maßgeblich über den Erfolg von Websites, Online Shops und Kampagnen entscheiden. Die relevanten Handlungsfelder sind vielfältig und erstrecken sich von technischen Implikationen über das UX- und UI Design, die verhaltenspsychologischen Aspekte der Nutzer bis hin zum Testing, dem Analysieren und Auswerten. Read More

Nachhaltigkeit und ökosozialer Konsum
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Nachhaltigkeit und (ökosozialer) Konsum (Teil 3)

Nachhaltigkeit boomt – das weckt Begehrlichkeiten und ruft konventionelle Hersteller auf den Plan

Unternehmen die werteorientiertes Marketing betreiben, haben ehrgeizigere Visionen und Ziele. Sie verkörpern Werte die einem höheren Zweck dienen als dem bloßen Unternehmenserfolg. Unternehmen der Generation Marketing 3.0 sehen den Menschen als Ganzes – als ein Individuum mit Körper, Geist, Herz und Seele, ein Unikat, dass Teil einer Gemeinschaft, des Ganzen ist. New Marketing operierende Unternehmen generieren an jeder Stelle ihres Schaffens daher Werte (Values) die allen dienen, ökonomisch, ökologisch und sozial. Unternehmen die nach diesem Leitbild agieren trauen sich in den bi-direktionalen Dialog mit Kunden auf Augenhöhe, sie scheuen nicht transparent zu sein, sie kommunizieren aufrichtig und setzen konsequent auf neue Technologien um ihrer Mission gerecht zu werden und diese mit der Welt zu teilen. Read More

Instagram Marketing Mix Green Brands
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Instagram im digitalen Green Marketing Mix

Warum Instagram im Marketing Mix nachhaltiger Marken nicht fehlen darf

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein großartiges hochqualitatives Produkt, ein nachhaltiges Konzept und eine vielversprechende Vision. Sie haben viel Zeit, Mühe und (viel zu viel) Geld in Ihr Herzensprojekt gesteckt, doch dann die nüchterne Realisierung: keiner kennt Ihr Produkt, noch Ihr Unternehmen. Für teure Marketingmaßnahmen fehlt das Budget und Konzeption, Produktion und Herstellung haben schließlich auch die letzten Reserven an Nerv und Zeit aufgebraucht.

Dieses Szenario ist leider keine Seltenheit. So oder ähnlich geht es vielen Unternehmen, gerade in der Green Economy. Viele sehr gute Öko-Produkte und -Marken gehen heute trotz zahlreicher Marketingmaßnahmen seitens der Hersteller im übersättigten konventionellen Produktdschungel unter. Die Problematik bei Herstellern von „Green Brands“: Die Ansprüche an das eigene Können sind hoch, die finanziellen Mittel hingegen eher gering. Oft fehlt es besonders an ein einer ganz entscheidenden Komponente: einer Stimme auf dem Markt. So schnell wie einige nachhaltige Unternehmen auf dem Markt erscheinen, so schnell sind sie meist auch wieder von der Bildfläche verschwunden.

Warum Instagram im Marketing Mix nachhaltiger Marken nicht fehlen darf

Grüne Unternehmen, also Unternehmen die auf Nachhaltigkeit und ökosozialen Konsum setzen, sind nicht mehr nur bei LOHAS* gefragt, sie werden zukünftig auch zunehmend eine bedeutende gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Rolle spielen. Daher ist es vom entscheidender Bedeutung, dass die Green Economy durch die Förderung der grünen Unternehmen erhalten bleibt.

Wie jedes Unternehmen, sind besonders nachhaltige Unternehmen auf Rentabilität der eigenen Maßnahmen angewiesen. Wenn das Produkt stimmt, es aber keinen Umsatz macht, weil es nicht bekannt ist, dann wird über kurz oder lang die Rechnung nicht aufgehen. Häufig fehlt gerade Herstellern von Bio-Produkten das nötige Vermarktungs- und Marketing Know-How, um langfristig auf dem Markt zu bleiben und profitable Gewinne zu machen – einfach nur eine ökologische Alternative für ein konventionelle Produkt zu sein, reicht heute bei Weitem nicht mehr aus.

Gehören Sie zu einem solchen Unternehmen der Green Economy, das mit Weitblick und Vision agiert, ein hervorragendes Bio-Produkt oder eine Öko-Dienstleistung anbietet, aber trotz vorbildlichen und gut gemeinten Ansatzes Schwierigkeiten hat, seine Zielgruppe zu erreichen? Möchten Sie Ihre Kunden nachhaltig binden und die Umsätze erzielen, die Sie sich wünschen?

Dann ziehen Sie einmal in Betracht, Instagram in Ihren Marketing Mix aufzunehmen.

Soziale Medien sind heute Pflicht im Marketing-Mix

Soziale Medien,wie Facebook, Twitter und Instagram sind für Unternehmen beim Erstellen einer Marketingstrategie nicht mehr wegzudenken. Denn der Einsatz sozialer Medien in die Marketingstrategie wirkt sich nicht nur positiv auf den digitalen Markenaufbau aus, sondern bringt auch finanzielle Vorteile mit sich. Besonders Bio-Marken können von der kostengünstigen und rentablen Nutzung sozialer Medien, von deren Potentiall für Cross- und Up-Selling sowie zur Steigerung der Customar Loyalty profitieren.

Wie (grüne) Unternehmen mithilfe von sozialen Netzwerke die eigene Marke stärken

Was braucht es, um eine erfolgreiche Marketingstrategie zu erstellen? Vor allem Social Media-Kenntnisse, hohe Anpassungsfähig- und Empathie-Fähigkeit sowie Flexibilität und Ausdauer. Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen und Marketing-Professionals im Kontext Social Media Strategie und dem Einsatz von Kanälen wie Instagram heute?

Die zunehmende Technisierung und Digitalisierung erlaubt es, dass innerhalb von Sekunden Informationen und Nachrichten Millionen Menschen gleichzeitig erreichen – weltweit. Technische Neuerungen fordern uns und unser Leben täglich aufs Neue heraus. Auch Marketing-Professionals sind mehr denn je gefordert, sich schnell und mit größter Flexibilität an die ständig neuen Entwicklungen anzupassen.

B2C-Maßnahmen sind heute ohne Soziale Medien kaum vorstellbar. Doch Social Media Marketing will gelernt sein. Sätze wie „Mach doch mal Social Media“ oder „wir brauchen eine Facebook Fanpage“ sind da recht kontraproduktiv. Denn die fehlerhafte Nutzung sozialer Medien kann wegen der Viralität fatale Konsequenzen haben. Gutgemeinte Maßnahmen können dann innerhalb von Sekunden den über einen langen Zeitraum aufgebeuten „Guten Ruf“ ruinieren, wie es auf dem Udo-Lindenberg Konzert im Sommer 2014 der Fall war.

Einige Unternehmen, die „mal eben“ Social Media „machen“, mussten das bereits auf die harte Tour erfahren. Dies wird Ihnen aber sicher nicht passieren, wenn Sie diesen Artikel bis zum Ende lesen, vorausgesetzt Sie wollen lernen, wie Sie soziale Netzwerke richtig nutzen und gezielt für Ihren digitalen Markenaufbau einsetzen.

Foto-Sharing Plattformen wie Instagram für das eigene Branding nutzen

Die Nutzung sozialer Netzwerke ist präsent – doch unterliegt sie einem ständigen Wandel. Galten Facebook und Twitter gestern noch als die erfolgsbringenden Marketinginstrumente, so sind es zunehmend die sogenannten Foto-Sharing Plattformen wie Pinterest, Tumblr und Instagram, die ins Interesse der Marketer rücken. Um letzteres soll es heute gehen.

Was ist Instragram?

Instagram ist eine kostenlose App, die es Nutzern ermöglicht, schnell und unkompliziert Bilder zu posten und zu teilen. Diese können vorher noch mit speziellen Filtern bearbeitet und verschönert werden. Ist das eigene Instagram-Profil mit anderen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Tumblr verknüpft, so können Bilder einfach dort geteilt werden. Bei regelmäßiger Nutzung wird das eigene Profil zu einer ganz persönlichen Bildergalerie. Interaktion auf Instagram geschieht über „Liken“ und kommentieren der Bilder. Ziel ist es, mit der Markierung der Bilder durch Hashtags (#) Aufmerksamkeit zu erlangen, gefunden zu werden und andere Besucher dazu zubewegen, dem eigenen Account zu folgen. Anderen „Instagrammern“ kann man ebenso folgen und im Newsfeed deren Updates/Posts sehen.

Im September 2015 knackte Instagram die Marke von 400 Millionen (!) aktiven Nutzern weltweit und gehört mit 3,1 Millionen deutschen „Instagrammern“ zu den populärsten und am schnellsten wachsenden Social Networks. 70 Millionen Bilder kann man täglich auf Instagram neu entdecken. Das Publikum zeichnet sich durch Trendbewusstsein, Konsumbewusstsein und Enthusiasmus aus und ist verhältnismäßig jung, wobei die weiblichen Instagram-Nutzer überwiegen.


Monatlich aktiven Nutzer von Instagram

Statistik: Anzahl der monatlich aktiven Nutzer von Instagram weltweit in ausgewählten Monaten von Januar 2013 bis September 2015 (in Millionen) | Statista

Statistik: Anzahl der monatlich aktiven Nutzer von Instagram weltweit in ausgewählten Monaten von Januar 2013 bis September 2015 (in Millionen) | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista


Gerade in Deutschland werden soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram noch als reine Selbstdarstellungsplattformen gesehen und als Marketing-Tool unterschätzt – das ist ein Fehler. So wie die Ur-Mutter aller Social Networks Facebook, so muss heute auch Instagram als essentieller Bestandteil der Content-Marketing-Strategie betrachtet werden. „Marken und Konsumenten standen noch nie so nah beieinander wie auf Instagram.“, heißt es im Zeit-Magazin.

Was Instagram so besonders macht? Auf der Plattform werden nicht nur Bilder geteilt, hier werden Geschichten erzählt und Beziehungen geknüpft (die sich nicht selten durch andere Social Networks bis hin in die Realität ziehen).

Instagram ist heute keinesfalls nur noch den Hobbyfotografen und Reise-Bloggern vorbehalten, die Foto-Sharing-App schon längst für sich als Werbeplattform entdeckt haben. Auch Unternehmen jeder Couleur wenden sich Instagram in letzter Zeit vermehrt zu. Dass das soziale Netzwerk immenses Werbe-Potential und einen gewaltigen Hebeleffekt auf Kundenbindung und Neukundengewinnung sowie Reichweiten- und Reputationsaufbau hat, können selbst Marketing-Professionals nicht mehr leugnen.

Ist Instagram schon Teil Ihres Marketing Mix?

Facebook-Statistiken beweisen: Bilder und Videos sowie Posts, die ein Bild enthalten, verzeichnen weitaus größere Interaktionen als geteilte Inhalte, die keinen visuellen Anreiz beinhalten. Von dieser „Macht der Bilder“ lebt Instagram.

Visuelle Reize und die Sprache der Bilder spielen seit je her eine wesetliche Rolle im Marketing. Den Mehrwert, den Instagram im Marketing Mix leisten kann, erkennen immer mehr Unternehmen und wollen vom rasanten Wachstum des Foto-Sharing-Netzwerkes profitieren. Einige bekannte aber auch weniger bekannte Unternehmen nutzen Instagram bereits seit langem aktiv. Laut einer Instagram-Studie nutzen 54% der Top-Marken Instagram, um sich potentiellen Kunden zu präsentieren und ihr individuelles Image zu stärken.

Gehören Sie noch nicht dazu? Dann ist dies Grund genug um sich das Potential des Netzwerks Instagram für Ihr Unternehmen einmal näher anzuschauen.

Das Potential von Instagram für Ihr Unternehmen

Anders als Facebook bietet Instagram nur wenige Möglichkeiten zum direkten Verkauf von Produkten an. Doch der ausschlaggebende Punkt bei Instagram ist: auch ohne bezahlte Werbung lassen sich sehenswerte Ergebnisse für Unternehmen erzielen! Denn was Instagram kann, ist, den eigenen Bekanntheitsgrad und so die Awarenss bei relevanten Zielgruppen signifikant zu steigern – die Voraussetzung für Umsatz und Wachstum. Mit der richtigen Marketing Strategie eignet sich Instagram also hervorragend für Ihren Imageaufbau.

Was gehört zu einer erfolreichen Instragram Marketing Strategie?

Storytelling, also die emotional fesselnde Vermittlung unterhaltsamer Inhalte mit Mehrwert, gehört zu einer der effektivsten Content Marketing Strategien, die zunehmende Relevanz in der Online-Marketing Welt hat. Instagram wird somit zu einem entscheidenden Kanal und Instrument des Marketing-Mix vor allem von grünen Unternehmen (Green Brands) beim Reputationsaufbau.

Mithilfe von „Visual Storytelling“, „Visual Corporate Storytelling“ und „Branded Storytellung“ können heute nicht mehr nur große Top-Marken sondern auch kleinere noch unbekannte Bio- und Öko-Marken für eine breite Masse sichtbar werden.

Die Macht der Bilder – wie Sie mit Instagram gewinnbringend die Sprache der Bilder nutzen

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, weil visuelle Reize die rechte Gehirnhälfte ansprechen und sofort unser emotionales Zentrum aktivieren, wirken Bilder wesentlich schneller und effektiver auf den Menschen als Worte. Dort, wo wir Bilder verarbeiten, lösen sie sofort Gefühle aus. Die Macht der Bildsprache und Symbolik ist im Marketing bereits bekannt und wird gezielt zur Stimulanz von Kaufanreizen eingesetzt. Die Art wie diese Sprache aber gesprochen wird und durch welchen Kanal sie kommuniziert wird, ist ausschlaggebend für die Wirksamkeit auf den Empfänger.

Storytelling mit Instagram – wie Sie mit Instagram Emotionen wecken und User binden

Unmittelbarkeit ist das, was das sogenannte visuelle Storytelling auf Instagram so effektiv macht. Es bietet Nutzern die Möglichkeit, anderen Usern oder Followern einen Einblick hinter die eigenen Kulissen zu gewähren – ob privat oder im Business. So werden mit der Zeit aus einzelnen Eindrücken Geschichten. Menschen lieben Geschichten- denn sie sind sinngebend und verbinden. Dass Bilder Bände sprechen, macht auch den Erfolg und Charme von Instagram aus.

Storytelling – das Erzählen von Geschichten mit Bildern

Namenhafte Marken wie Starbucks oder Nike wissen um die Wirkung von Storytelling. Sie zeigen vorbildlich, wie digitaler Markenaufbau mit dem Erzählen von Geschichten über Bilder funktioniert: täglich unterhält Starbucks so mehr als 7 Millionen Starbucks-Fans und Nike mehr als 30 Millionen Follower.

Beide Unternehmen gehören heute zu den Instagram-Erfolgsstories. Denn sie beweisen, dass mit wenig Zeit- und Geldaufwand, ein treues Gefolge gewonnen werden kann und sich das eigene Produktportfolio unaufdringlich, da unterhaltsam, den Followern, und somit potentiellen Kunden, präsentieren lässt.

Wie kreativ und erfolgreich Instagram als Marketing-Instrument von Unternehmen genutzt werden kann, zeigen auch sehr beispielhaft der beliebte schwedische Möbelhersteller Ikea, der seinen gesamten Online-Katalog im eigenen Instagram-Profil integriert hat und der amerikanische Eishersteller Ben & Jerry’s, der die eigenen Eiscremesorten fotografisch mit viel Humor in Szene setzt.

Warum gerade grüne Unternehmen von der Foto-Sharing-Plattform profitieren können

Instagram ist nicht nur für große Unternehmen und bekannte Marken gewinnbringend. Besonders interessant stellt sich das Soziale Netzwerk auch für den grünen Sektor heraus.

Wer im digitalen Zeitalter erfolgreich eine Marke aufbauen und etablieren will, der muss anpassungsfähig und empathisch sein – Eigenschaften die besonders Gründer von nachhaltigen Unternehmen und Anbieter von Bio-Marken mitbringen. Denn wer die Begebenheiten und Konditionen, mit denen wir heute leben, nicht blind akzeptieren will, dem bleibt nichts anderes übrig, als innovativ denken und kreativ handeln.

Zudem sind auf Instagram Themen wie (gesunde) Ernährung, Fitness, Reisen, Fashion und Beauty besonders beliebt – also Themen, die in der Zielgruppe der LOHAS von besonders hoher Relevanz sind (Lifestyle of Health and Sustainability).

Grüne Unternehmen haben Geschichten zu erzählen

Im Gegensatz zu konventionellen Unternehmen gründen nachhaltige Unternehmen in aller Regel auf einer erzählenswerten „Story“. Bereits die Motivation dazu ein grünes Unternehmen zu gründen, unterscheidet sich von der konventioneller Unternehmen deutlich. Das Warum des Schaffens dient insbesondere ökosozialen Unternehmern als besonders Alleinstellungsmerkmal, dass sich in Bildern und Videos präsentiert positiv auf Kundenbindung, Neukundengewinnung und Umsatz auswirken.

Besonders für Hersteller oder Dienstleister von Öko-Produkten nimmt das „Warum“ in der Unternehmensphilosophie daher eine hohe Stellung ein. Nachhaltiger, bewusster Konsum steht bei vielen grünen Marken im Mittelpunkt der Vision – dazu gehört natürlich die umweltschonende Herstellung und die Nutzung natürlicher oder nachhaltiger Rohstoffe. Und dies sollte auch so kommuniziert werden. Denn bei der Produktauswahl ist für viele Kunden heute das umweltbewusste Denken und Handeln des Herstellers ein, wenn nicht das entscheidende Kaufkriterium. Der Kauf des Produkts hängt heute maßgeblich davon ab, ob das Produkt in das Wertesysteme des Kunden passt.

Dazu bedarf es allerdings der richtigen Tonalität, Darreichungsform und des geeigneten Sprachrohrs – und hier kommt Instagram ins Spiel.

Social Engagement – wie grüne Unternehmen Instagram als Werbekanal nutzen

Instagram kann im Green Marketing Mix eine wirkungsvolle Schlüsselrolle einnehmen – gerade weil die Bildsprache hochemotional ist, eine weitaus größere Wirkung auf Kunden hat und grüne Unternehmen hiermit ihre Marke besonders authentisch und effektiv der Zielgruppe präsentieren können.

Doch mit dem alleinigen Posten von Produktbildern ist es auf Instagram nicht getan.

Soziale Interaktion und Einbindung der Follower (Fans) und (potentieller) Kunden ist entscheidend für den Erfolg, nicht nur bei Netzwerken wie Facebook, Twitter und LinkedIn, sondern auch bei Instagram. Möchten Sie die Foto-Sharing Plattform als effizienten Marketing-Kanal nutzen, so kommen Sie um pro aktives Social Engagement nicht herum.

Die gute Nachricht: Instagram erfreut sich eines besonders austauschfreudigen Publikums und macht es Unternehmen daher leicht, die eigene Zielgruppe zu erreichen. Die Zahlen sprechen für sich: Die Interaktionsrate auf Instagram ist 58 Mal höher als die von Facebook.

Hohe Sichtbarkeit und Reichweite durch Hashtags und filterfreiem Feed

Täglich werden Millionen Fotos hochgeladen, gelikt und kommentiert. Wie aber wird man auf Instagram überhaupt gefunden?

Hashtags dienen – ähnlich wie bei Twitter – dazu, Inhalte zu finden und einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Gezielt gesetzte Hashtags erlauben erhöhte Streuung der Bilder, wodurch Unternehmen auch Menschen erreichen, die bisher keine Verbindung zum Unternehmen hatten.

Die Reichweite auf Instagram ist vergleichsweise hoch, da es hier keinen Filteralgorithmus wie bei Facebook-Beiträgen gibt, wo man mittlerweile nur noch etwa 6 % seiner Follower erreicht – auf Instragram sieht jeder User das, was er abbonniert hat. Bilder werden nicht wie bei Facebook aussortiert. Bei Instagram sehen Ihre Follower all Ihre hochgeladenen Bilder im Newsfeed – ungefiltert.

Social Media Experte Björn Tantau veröffentlichte kürzlich vielversprechende Zahlen auf seinem Blog: Während die organische Reichweite auf Facebook seit 2012 um 60 Prozent gesunken ist, hat sich die organische Reichweite auf Instagram im gleichen Zeitraum um 200 Prozent erhöht.

Instagram punktet auch auch in Sachen SEO durch hohe Google-Sichtbarkeit, denn Instagram-Bilder werden durch Hashtags bei Google schnell gefunden und ranken dort besonders hoch.

Dass Unternehmen ihre Zielgruppe über Instagram weitaus besser erreichen können, als auf anderen sozialen Netzwerken beweisen auch hier wieder die Zahlen: 68 Prozent der User interagieren auf Instagram mit Marken.

Wie Sie Instagram erfolgreich in Ihre Marketingstrategie einbinden

Von Produktbildern, Alltagstipps, Teasern für Ihre Blogartikel, über Schnappschüsse aus dem Arbeitsalltag bis hin zu Videos und Zitatebildern. Möglichkeiten gibt es viele, um Instagram als effektives Marketinginstrument zu nutzen.

Was braucht es also für Grüne Unternehmen, um Instagram effizient in den Marketing-Mix zu integrieren?

7 Strategien für Grüne Unternehmen, Instagram in den Marketing-Mix zu integrieren

So holen Sie das Optimale aus Instagram heraus:

1. Posten Sie Bilder, die authentisch, unterhaltsam und hochwertig sind

Qualität geht vor Quantität: Auf Instagram ist die Qualität der Bilder das Nummer 1 Kriterium. Denn alles, was Sie in ihrem Account hochladen, erscheint im sogenannten Newsfeed – dem Teil, wo Instagram-User die Fotos der Profile sehen, denen sie folgen. Erinnern Sie sich? Auf Instagram geht es um Emotionen. Je eindrucksvoller und hochwertiger das Bild, desto mehr Reaktionen können Sie erwarten.

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Bilder demnach auf die Key-Message, die Sie senden wollen: was wollen Sie Ihren Followern mit diesem Bild sagen? Welche Emotionen sollen im Betrachter ausgelöst werden? Wozu soll es sie bewegen?

Achten Sie darauf, dass Ihre Bilder Spaß, kreative Inszenierung, Inspiration, Überraschung oder Provokation ausdrücken oder -lösen. So bekommen Sie als Marke die Aufmerksamkeit und bauen eine große Followerschaft auf.

Und vor allem: Verwenden Sie eigene Bilder und werten Sie diese mit einem ansprechenden Text unter oder direkt im Bild auf, zum Beispiel eine lustige Beschreibung oder ein Call-to-Action (CTA= Aufruf zum Handeln). Der vegane Supermarkt Veganz setzt dies sehr gut um. Durch das Posten oder „reposten“ von Bildern, die Fans mit Veganz-Produkten zeigen, werden Follower auf diese aufmerksam und aufgerufen, im Laden vorbeizuschauen und es zu testen. Nutzen Sie auch Feiertage und Anlässe, wie Ostern, Muttertag, Halloween, die Vorweihnachtszeit, Weihnachten um Aktionen zu starten, z.B. mit speziellen Gewinnspielen, Rabatten etc.

Instagram Green Marketing Mix Lichtblick

Instagram Green Marketing Mix Lichtblick

Der Ökostrom-Anbieter Lichtblick gibt seinen Followern wertvolle Tipps, zum nachhaltigem Umgang mit natürlichen Ressourcen.

2. Seien Sie einzigartig – zeigen Sie, wer Sie sind und was Sie ausmacht

Die Bilder, die in Ihrer Bildergalerie erscheinen, sollten stets einen Bezug zu ihrem Produkt oder Ihren Unternehmenswerten haben. Jedoch ist ein beliebter Fehler von Unternehmen, Instagram zum PR-Kanal umzufunktionieren und lediglich Produktfotos zu präsentieren.

Damit ist die unternehmerisch Instagram-Nutzung zum Scheitern verurteilt. Statt eigene Produkte zu zeigen, können Sie lieber Fotos präsentieren, die ein positives Gefühl im Betrachter in Verbindung mit der Marke auslösen. Wenn Sie spezielle nachhaltige Herstellungsverfahren einsetzen, dann dokumentieren Sie diese und teilen Sie die Eindrücke mit Ihren Followern. Vermarkten Sie fair gehandelte Produkte, zeigen Sie zum Beispiel die Bauern bei deren Ernte.

Erlauben Sie den Betrachtern, sich ein Bild von Ihrem Unternehmen, Ihrem Schaffen und Ihren Werten zu machen. Spiegeln Sie mit Ihren Fotos Ihre Unternehmenswerte und -kultur wider, z.B. indem Sie einen Einblick hinter die Kulissen, in den Unternehmensalltag, geben. Ob Bilder von Mitarbeitern, die gerade an Ihrem Produkt arbeiten, Fotos von Firmen-Events und oder Alltägliches aus dem Unternehmensalltag – zeigen Sie sich nahbar, transparent und menschlich. Das schafft Vertrauen und verbindet.

3. Posten Sie regelmäßig, aber nicht zu oft

Durchhaltevermögen und Kontinuität sind die Eigenschaften, die Sie benötigen um eine aktive Fan-Community aufzubauen. Denn User spüren, ob sich jemand Mühe gibt und wirklich bereit ist, mit seinen Followern in Verbindung zu treten. Dies gelingt Ihnen, wenn Sie regelmäßig neue und relevant Inhalte posten – nicht zwangsläufig täglich, doch täglich ein bis drei starke Bilder genügen, um dem User zu zeigen, dass das eigene Profil gepflegt wird.

4. Seien Sie interaktiv und nahbar

Bedenken Sie, dass Leute, die auf Ihr Profil stoßen, sich angesprochen fühlen sollen. Besucher werden dann zu Followern, wenn sie merken, dass Sie sich aktiv mit Ihren Fans beschäftigen. Um eine aktive Community aufzubauen ist es gerade am Anfang wichtig, sich mit Followern zu vernetzen und auf Kommentare einzugehen. Folgen Sie interessanten Usern, z.B. durch das Liken von Fotos oder die direkte Ansprache über Kommentare.

Zeigen Sie Anerkennung und Interesse und Sie erhalten genau dies im Gegenzug vielfach zurück. Bedenken Sie, dass Sie nur einen Link bei Instagram verlinken können, auf den User klicken können: versehen Sie den wichtigsten Link in Ihrer Profilbeschreibung. Nutzen Sie Call-to-Actions in ihren Bildtexten oder versehen Sie einen CTA direkt im Bild, um Follower auf den Link (Ihre Zielseite) zu schicken.

5. Nutzen Sie Hashtags und machen Sie ihre Marke zum Erlebnis

#Hashtags dienen zur Kategorisierung und gezielten Verbreitung (Promotion) von Inhalten. Sie erlauben es anderen Instagrammern, Ihre Bilder über die Suchfunktion durch Eingabe bestimmter Hashtags zu finden. Achten Sie also darauf, Hashtags zu benutzen, die beliebt sind, gesucht werden und thematisch zum Bild bzw. der eigenen Marke passen – diese sind wichtig für die gewünschte Traction auf Instagram.

Generieren sie eigene „branded“ Hashtags, die User fortan nur noch mit Ihrem Unternehmen/ Ihrer Marke verbinden und einsetzen. Eines der bekanntesten Beispiele ist Nike mit seinem populären Slogan #justdoit, der auf Instagram gleichzeitig als ein branded Hashtag genutzt wird. Wählen Sie kurze, prägnante Hashtags für Kampagnen, die sie später auch offline für Printmaterial nutzen können.
Die Deutsche Bahn gibt Follwern einen Einblick in das Unternehmen – mit passendem Hashtag #DBAzubis15. Pünktlich zum Ausbildungsbeginn werden stolz die neue Azubis vorgestellt.
Wie „branded“ (vom Unternehmen selbst etablierte) Hashtags wirkungsvoll eingesetzt werden können, zeigte vor einiger Zeit auch die Deutsche Bahn mit einer cleveren Gewinnspiel-Kampagne (deutschebahn.com/instagram) mit dem Hashtag #grueneDBundich. Dabei sollten Nutzer ein Bild auf ihrem eigenen Profil hochladen, dass das umweltbewusste Bild der Bahn stärkt.

Instagram Green Marketing #Hashtag #DBAzubi15

Instagram Green Marketing #Hashtag #DBAzubi15

So lautete der Aufruf: „Laden Sie Ihr Foto bei Instagram hoch und versehen es mit dem Hashtag #grueneDBundIch und der Markierung @deutschebahn als Person im Bild – und schon haben Sie die Chance auf einen attraktiven Preis: eine schöne Reise beispielsweise oder Gutscheine für Flinkster oder Call a bike. Machen Sie mit, zeigen Sie uns Ihre grüne Bahn!“

Hier hat die DB gleich 4 Instagram-Must-Have’s unter einen Hut gebracht:

  • Interaktion durch Call-to-Action
  • Nutzung des eigenen Netzwerks und Minimierung des Arbeitsaufwand durch user-generated content (Follower, nicht Mitarbeiter der Deutschen Bahn selbst, posten Bilder und sorgen für Bekanntheit der Marke)
  • Ansprechen von Emotionen, indem die DB zum „Erlebnis“ wird und dadurch
  • Stärkung des eigenen (grünen) Images.

Mit ein bisschen Kreativität stehen besonders grünen Marken zahlreiche Möglichkeiten offen, vom Potential von Instagam für den Markenaufbau zu profitieren.

6. Sparen Sie Zeit und Geld durch Nutzung Ihres Netzwerkes

Glauben Sie, dass all die Bilder, die Top-Marken wie Starbucks in ihrem Instagram-Profil posten, vom Unternehmen selbst gemacht werden? Weit gefehlt. Aufwand und Nutzen stünden in keiner Relation. Viele Unternehmen, die Instagram erfolgreich nutzen, haben gelernt, ihre Follower zu involvieren. Die Rede ist von nutzergenerierten Inhalten.

Animieren Sie Ihre Follower dazu, sich in ihren Fotos mit Ihren Produkten zu zeigen und diese mit Ihrem branded Hashtag zu versehen, denn bei Instagram geht es um Gefühl, um User Experience. Wenn andere Besucher einen beliebten oder von Ihnen etablierten Hashtag nun nämlich im Suchfeld eingeben und im Anzeigefeld einen Ihrer Follower mit Ihrem Produkt sehen, dann werden diese Nutzer eher von Ihrem Produkt überzeugt sein, als wenn sie ein reines Produktbild auf Ihrer Seite sehen würden.

Die Erfahrung, die andere User mit Ihrem Produkt teilen, hat meist einen Dominoeffekt zur Folge, viel mehr noch wenn es Ihnen gelingt, sogenannte Influencer für sich zu gewinnen. Influencer sind Instagrammer die bereits selbst sehr beliebt sind und viele Fans haben. Bedenken Sie, dass diese wiederum auch ihre potentiellen Follower sind.

Reposts von Influencern sind mitunter daher erfolgreicher als geschaltete Anzeigen, da authentischer und näher am Endkunden. Marken wie Starbucks nutzen Regram bereits sehr erfolgreich (Repost-Funktion, da direktes Teilen fremder Inhalte nicht möglich ist). Damit zeigen sie nutzergenerierte Inhalte auf dem eigenen Profil. Der User, der das Bild mit dem Produkt erstellt hat, wird im Regram verlinkt (@nutzername) wodurch diesem gleichzeitig Anerkennung und Wertschätzung für sein Engagement gezeigt wird, was Vertrauen und Nähe aufbaut.

Mit der Etablierung eines oder mehrerer eigener Hashtags finden Sie also schnell Ihre Fans und können Ihre Zielgruppe besser an sich binden, beispielsweise mit Aktionen wie der Nominierung des Fan des Monats für das beste, kreativste oder lustigste Foto mit Ihrem Produkt.

Instagram Green Marketing Influencer Sustainable Fashion

Instagram Green Marketing Influencer Sustainable Fashion

Influencer Andy Suryandi präsentiert dezent die Marke Gusti-Leder. Mit 119 Tausend Followern sieht es gut aus für den nachhaltigen Taschenhersteller. Der Rabatt-Code der auf den Influencer angelegt wurde, zieht dessen Follower gekonnt auf die Webseite (gusti-leder.com)

7. Erhöhen Sie ihre Reichweite durch Verlinkung mit anderen Netzwerken

Bilder, vor allem Bilder mit hoher Ästhetik, wie sie auf Instagram meist zu finden sind, sind auch für anderen Netzwerke sehr attraktiv. Erhöhen Sie Ihre Reichweite und Followerzahl, indem Sie Instagram mit anderen sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Tumbl verbinden und gepostete Instagram-Inhalte auch dort mit Ihren Fans teilen.

Fazit: Profitieren Sie jetzt vom stark wachsenden Netzwerken Instagram

Vieles spricht dafür, zeitnah auf den Instagram-Zug aufzuspringen und von dem starken Wachstum und der hohen Interaktionsrate von Instagram zu profitieren. Da der Trend in Deutschland für Unternehmen erst am Anfang steht und der Markt noch nicht überlaufen ist, First Mover Status zu erlangen und hohe Reichweiten aufzubauen um viele User und Kunden für sich gewinnen.

Storytelling ist und bleibt eines der wichtigsten Elemente für den digitalen Markenaufbau. Instagram ist hierfür ein besonders geeigneter Kanal, nicht nur um Ihrem Unternehmen eine Stimme auf dem übersättigten Markt zu verleihen, sondern auch um kostengünstig und effektiv ihre Zielgruppe zu erreichen und an sich zu binden. Auf diese Weise können Sie eine beliebte und umsatzstarke Marke aufbauen. Der Trend geht zudem zu Mobile. Nichts liegt da näher, als die kostenlose Instagram-App schnellmöglich in Ihrem Marketing-Mix zu integrieren.

Instagram ist ein vielversprechendes Marketing-und Branding-Tool, das der Kundengenerierung und -bindung dient. Wie effektiv Instagram als Marketing-Kanal für Sie ist, hängt davon ab inwiefern Sie hochwertige und nützliche Inhalte präsentieren, die Ihren Follower einen direkten Mehrwert bieten.

Die Foto-Sharing Plattform bietet einer Großzahl an Unternehmen, auch aus dem grünen Sektor, zahlreiche attraktive Möglichkeiten, um die eigene Marke zu stärken.

Ob Likes, Hashtags, Comments oder Reposts – hat man den Kniff erst einmal raus, so kann Instagram, vielleicht auch für Sie, zu einem erfolgsbringenden Instrument Ihrer Social Media Strategie werden.

Nutzen auch Sie die Chance. Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, um Instragram für sich zu gewinnen.
Fehlen Ihnen Zeit und Muße zur Umsetzung? Kontaktieren Sie uns. Gemeinsam erörtern wir, ob und inwiefern Instagram ihren Marketing-Mix sinnvoll ergänzen kann.


 

Quellen:

  • http://bjoerntantau.com/warum-sich-instagram-fuer-marken-und-dich-so-sehr-lohnt-24082015.html
  • http://www.webmatch.de/blog/instagram-als-marketing-tool-nutzen/
  • http://www.businessinsider.com/these-20-brands-have-mastered-the-use-of-instagram-2013-1?IR=T#
  • http://www.webmatch.de/blog/darum-sollten-unternehmen-2015-auf-instagram-setzen/
  • http://www.rp-online.de/digitales/internet/instagram-weitet-ihre-werbung-aus-facebook-daten-fuer-firmen-aid-1.5137258
  • http://mobil.deutschebahn.com/db-mittendrin/zeigen-sie-uns-ihre-gruene-bahn/
  • http://karrierebibel.de/instagram-die-besten-strategien/
  • http://www.wordstream.com/blog/ws/2015/01/06/instagram-marketing
  • http://www.ajando.com/blog/2015/09/17/content-marketing-mit-instagram/
  • https://www.facelift-bbt.com/de/5-einfache-aber-sehr-wirkungsvolle-tipps-fur-viel-besseres-instagram-marketing/
  • http://www.gruene-helden.de/wissen/oeko-marketing/
  • http://www.socialmediastatistik.de/instagram-hat-400-millionen-aktive-nutzer/
  • http://www.wuv.de/digital/die_10_besten_instagram_auftritte_deutscher_unternehmen
  • http://www.lohas-magazin.de/wirtschaft/marketing/1757-lohas-im-kontext-der-sinus-milieus.html

Instagram Marketing

Warum sich Instagram für Marken (und dich) so sehr lohnt

https://www.instagram.com/p/-caG-NAt4g/?taken-by=andysuryandi

 

Digitalisierung, Treiber im Wandel zu nachhaltigem Konsum
Digitale GesellschaftGreen EconomyMarketingstrategieStrategisches Marketing

Digitalisierung: Treiber im Wandel zu nachhaltigem Konsum (Teil 2)

Wie sich Digitalisierung auf die Marketing Evolution auswirkt.

Seit Anfang der 50er Jahre wurde die Marketing-Evolution maßgeblich durch 3 Epochen geprägt, die auch als Marketing 1.0, 2.0 und 3.0 bezeichnet werden. Das Zeitalter des Marketing 1.0 war geprägt von einem ausschließlichen, produktorientierten Massenmarketing, welches durch die Industrialisierung getrieben und den vorherrschenden Verkäufermarkt begünstigt auf Effizienz und Profitabilität durch Vereinheitlichung setzte. Der Produktnutzen stand im Vordergrund der Kaufentscheidung. In der Kundenbeziehung war das Unternehmen der Souverän, da es etwas anzubieten hatte, dass der Konsument dringend benötigt, und dass alternativ nicht leicht zu beschaffen war.

Das änderte sich in der Ära des Marketing 2.0 durch den Einzug der Informationstechnologie, durch das rasant ansteigende Überangebot und durch die Individualisierung von Produkten radikal – die Ära des kundenorientierten Marketings brach an. Diese Ära war überwiegend durch Käufermärkte geprägt in dem das Angebot zunehmend die Nachfrage überstieg und Unternehmen Konsumenten anlässlich dieser Entwicklung immer stärker in den Entwicklungsprozess und in Unternehmensentscheidungen einbanden ohne jedoch ihre Souveränität an diese abzugeben – letztendlich ging es in dieser Phase des Marketing vordergründig noch immer darum, durch Positionierung und durch gezieltes Targeting mehr Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen als der Markt tatsächlich benötigte.

Seit Ende der zweitausender Jahre befinden wir uns in einem allgemeinen radikalen Wandel, der die Green Economy als auch konventionelle gleichermaßen voll erfasst und der durch Wertesysteme und Vergemeinschaftung geprägt ist. Diese Ära wird (erstmals) hauptsächlich durch den Konsumenten oder besser durch die Gesellschaft geprägt und wird insbesondere durch die Digitalisierung und ihre Möglichkeiten der Transparenz, der Partizipation und der Kollaboration beflügelt. Nach Jahrzenten der Zuvielisation[1] und des, durch „Penetrationsmarketing“ und Medien getriebenen Konsumzwangs, befinden wir uns heute in einer Zeit, in der der Konsument der Souverän ist und Unternehmen bei der Transformation zur Nachhaltigkeit regelrecht vor sich hertreibt.

Digitalisierung und die Marketing Evolution [2]

 Marketing 1.0 Produktorientiertes MarketingMarketing 2.0 Kundenorientiertes MarketingMarketing 3.0 Werteorientiertes Marketing
EpocheAnfang der 50er bis Ende der 70er JahreAnfang der 80er Jahre bis Mitte 2000in Progress
Externe TreiberIndustrialisierungInformationstechnologieDigitalisierung und New-Wave-Technologien
Souverän in der Kunden/Anbieter-BeziehungUnternehmenUnternehmen - KonsumentenKonsumenten - Unternehmen
Konsumenten-TypologieKäuferKundenGemeinschaft
NutzenorientierungProduktnutzenKundennutzenGemeinwohl
KundenmanagementMassenproduktion und -VermarktungPositionierung + IndividualisierungVergemeinschaftung (social Relationships)
KaufimpulsBedarfsdeckungVorteileWerte, Sinn und Emotionen
ZielProdukte verkaufenKunden zufrieden stellen und bindenNachhaltiges Wirtschaften/ die Welt verbessern
Produktmanagement4P’s (Marketing Mix)4P’s + Tripple Bottom LineTripple Bottom Line + Nachhaltige Co-Creation

Marketing für nachhaltige Unternehmen, Marken und Produkte ist anders. Es ist authentisch, aufrichtig und verfolgt höhere Ziele! Denn der Zweck der Existenz nachhaltig agierender Unternehmen geht weit über den reinen Produkt- und Kundennutzen bzw. das Streben nach Gewinnmaximierung hinaus. Nachhaltige Unternehmen verfolgen weniger exzessiv profitorientierte Ziele. Nachhaltige Marken sind Bindeglied zwischen Wirtschaft und Verbrauchern und zwischen Gesellschaft und Planet zugleich – ihnen kommt hier die Rolle des Intermediär und Botschafter zu.

Deshalb stehen nachhaltige Unternehmen in der Pflicht, sicherzustellen, dass wo immer sich eine ökologische Alternative anbietet und notwendig ist, Konsumenten und Kunden im Sinne der Gesellschaft und des Planeten, mit allen gebotenen und lauteren Mitteln, für sich zu gewinnen – sei es direkt für die eigenen Produkte und Dienstleistungen oder eben für das große Ganze, was den Erfolg gleichgesinnter Wettbewerber mit einschließt – für wahrhaft nachhaltige Unternehmen steht das Allgemeinwohl stets vor dem eigenen Unternehmenserfolg.

In der Zielhierarchie steht demnach auch das „Allgemeinwohl für Gesellschaft und dem Planeten“, vor dem Beitrag zu mehr „nachhaltigem und verantwortungsvollem Konsum“, vor dem „eigenen Unternehmenserfolg“.

Pyramide der Ziel-Hierarchie 

Abb. Digitalisierung im Wandel zu nachhaltigem Konsum

Abb. Digitalisierung im Wandel zu nachhaltigem Konsum

Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, ist es jedoch auch für nachhaltige Unternehmen unerlässlich, wirtschaftlich erfolgreich zu sein – sprich dessen Produkte und Dienstleistungen möglichst breit und flächendecken zu vermarkten.

In der Praxis bedeutet dies, das eigene Marketing-Management dahin gehend zu überprüfen und ggf. zu optimieren, indem, wann immer es eine ökosoziale Alternative für ein Produkt oder eine Dienstleistung gibt, dieser der Vorzug zu geben ist. Und wann immer im Sinne des Allgemeinwohls eine Reduktion in der Produktverwendung oder gar ein Verzicht darauf die beste Option ist, proaktiv dazu beizutragen, dass weniger von einem Produkt konsumiert wird oder gänzlich darauf verzichtet wird – selbst dann, wenn es dem eigenen Unternehmenserfolg zunächst einmal augenscheinlich nicht dienlich ist.

In der Praxis wird dieser Grundsatz meist nicht ganz so radikal verfolgt, denn nur wenige Unternehmen motivieren ihre Kunden tatsächlich proaktiv dazu, weniger von ihren eigenen Produkten zu konsumieren. Doch der Trend in einigen FMCG-Bereichen ist vielversprechend. Zum Beispiel in der Leuchtmittelindustrie. Erst ersetzen Energiesparlampen die Glühbirne, heute werden sie selbst durch LEDs ersetzt, die noch langlebiger sind, noch seltener ersetzt werden müssen, umweltfreundlicher hergestellt und entsorgt werden können, vor allem aber noch viel ergiebiger und effizienter sind und dadurch geringere Betriebskosten verursachen.

Für unterschiedliche Branchen und Produktbereiche ließe sich dieser Grundsatz wie folgt in einem Mission Statement ableiten:

Mission Statements nachhaltigen Unternehmertums

Beispiel 1: Lebensmittelproduzent

Unsere Mission ist es dazu beizutragen, dass im täglichen Lebensmittelbedarf nur noch die richtigen, gesunden und guten Lebensmittel konsumiert werden und grundsätzlich auf die Falschen verzichtet wird in dem diese gar nicht mehr verfügbar sind. Deshalb haben wir unser Sortiment konsequent um alle stark zucker- und fetthaltigen Lebensmittel bereinigt und entwickeln und vermarkten nur noch solche, die ressourcenschonend, ökologisch angebaut, fair gehandelt, effizient und gesund sind.

Wir unterstützen Verbraucher dabei gesünder zu leben und ihren allgemeinen tatsächlichen Bedarf an Ernährung nur aus ganzheitlich ökologischer Produktion, bevorzugt aus der Region und/oder fair gehandelt zu decken. Deshalb unterhalten wir Kooperationen mit anderen Bio-Lebensmittelproduzenten sowie Anbietern digitaler Anwendungen die uns dabei unterstützen. Mit ihnen gemeinsam betreiben wir eine vom konventionellen Handel unabhängige E-Commerce-Plattform auf der ausschließlich nachhaltiger Produkte höchster Qualitätsstandards vertrieben werden.

Wir stellen Verbrauchern alle notwendigen Instrumente bereit, die sie dabei unterstützen nie wieder unverdorbene Lebensmittel entsorgen zu müssen, sondern diese mit anderen teilen oder spenden können. Dazu unterhalten wir bundesweit örtliche Kooperationen zu Behörden und Dienstleistern die uns bei der Vermittlung und Verteilung von Lebensmitteln unterstützen und sind Partner der Initiative Foodsharing e.V..[3]

Beispiel 2: Automobilhersteller

Unsere Mission ist eine emissionsfreie Mobilität für alle sowie die konsequente Reduktion von Belastungen für Mensch, Umwelt und Ökonomie. Deshalb stellen wir unsere Flotte konsequent auf Antriebskonzepte auf Basis erneuerbaren Energien um, erhöhen die Langlebigkeit unserer Produkte und reduzieren die Intervalle der Modellwechsel bei gleichzeitiger Erhöhung effizienzsteigernder Innovationszyklen. PS-starke Hochleistungsverbrennungsaggregate bieten wir konsequenter Weise nicht mehr an.

Im Fokus steht der Mensch und dessen Mobilität. Diese ist nicht immer zwangläufig mit einem eigenen Fahrzeug verbunden. Daher betreiben wir konsequente Aufklärung in der Mobilitätsökonomie und tragen so dazu bei, dass Fahrten die nicht nötig sind vermieden werden oder in Gemeinschaften erfolgen wann immer dies möglich ist. Dazu vernetzen wir unsere Fahrzeuge konsequent mit dem öffentlichen Nah- und Fernverkehr zeigen stets die ökobilanziell bessere Transportalternativen auf.

Um die Zahl am Straßenverkehr teilnehmenden Fahrzeuge dauerhaft zu reduzieren betreiben wir bereits heute eine Car-Pool- & Sharing-Plattform mit anderen nachhaltigen Herstellern und Mietwagen-Anbietern, die das eigene Auto dauerhaft gänzlich überflüssig machen soll. Auf dieser Plattform vernetzen wir Menschen zur Bildung von Fahr- und Autokaufgemeinschaften.

Diese beiden Szenarien verdeutlichen, welche Konsequenzen und Auswirkungen ganzheitlich nachhaltiges Unternehmertum auf das Marketing und das Wirtschaften eines Unternehmens ausübt. Nach diesem „Idealbild“ sind selbst Unternehmen, die ihren Ursprung in der ökosozialen Ideologie haben, demnach noch nicht alle vorbehaltslos konsequent nachhaltig ausgerichtet. Wäre dem so, so würden z. B. Öko-Waschmittelhersteller ihre Produkte immer effizienter gestalten und alles dafür tun, dass Zuvielberbrauch ihrer Produkte ausgeschlossen ist. Und Hersteller ökologischer Alkoholika würden konsequent auf nichtalkoholische Getränkevarianten umsteigen und Ökostrom-Anbieter durch Aufklärung und Maßnahmen zum Stromsparen den Verbrauch ihrer Kunden deutlich reduzieren.

[1] Vgl. Scherer, H./ Begemann, P., Jenseits vom Mittelmaß, 2009, S. 27
[2] Vgl. Kotler, P./Kartajaya, H./Setiawan, I., Die neue Dimension des Marketings, 2010, S. 24
[3] Vgl. Thurn, V./Bowinkelmann, F., Foodsharing e.V., Köln


Teil 3 dieser Serie

Der Weg vom Old School Marketing zum Marketing 2020

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Green Marketing – New Marketing – New Green Markerting – Marketing 2020 – Marketing 2.0 – Digitalisierung – Digitale Transformation – Old School Marketing

The New Green Marketing Revolution in Green Brands Business
Digitale GesellschaftGreen EconomyMarketingstrategieStrategisches Marketing

New Green Marketing für Green Brands (Teil 1)

Vom Green Marketing zum New Marketing 2.0 für Green Brands

Kein anderer zentraler Aspekt der Unternehmensführung hat sich in den vergangenen 15 Jahren so radikal verändert wie das Marketing. Das gilt auch oder insbesondere für das Marketing ökosozialer Marken. Der Einfluss der digitalen Transformation wirkt sich dabei geleichermaßen auf Marketingstrategien, -Taktiken, -Instrumente sowie Arbeitsweisen und Ressourcen aus.

Die Digitalisierung stellt dabei die Grundpfeiler unserer Konsumgesellschaft infrage, wie sie in diesem Ausmaß einem Paradigmenwechsel gleich kommt. Sie verändert radikal die Art und Weise wie Konsumenten mit Produkten, Informationen und letztendlich ‚Werbung‘ im Alltag umgehen. Sie verhilft diesen heute zu einer nie zuvor gelebten Souveränität, zu einer ‚gefühlt‘ uneingeschränkten Transparenz und zur Emanzipation von meinungsbildenden zentral operierenden Leitmedien – und von Marken.

Für das Marketing haben die rasant voranschreitenden Veränderungen im Konsumverhalten und -Bewusstsein bzw. im Umgang mit Medien und Technologien daher weitreichende Folgen! Denn, die Digitalisierung bringt nicht nur lediglich neue Formate und Kanäle hervor, sie schafft gänzlich neue Spielregeln und bestimmt neue Standards die heute mehr denn je vom Konsumenten vorgegeben werden!

Für Green Brands liegen in diesen neuen Spielregeln und Standards enorme Potentiale und Chancen, insofern es ihnen gelingt, den internen Transformationsprozess mit der dafür notwendigen Konsequenz zu vollziehen. Gelingt ihnen das, dann ist dies die einmalige Chance aus der Nische hervorzutreten, neue Qualitätsstandards für verantwortungsvolles Marketing zu setzen und der Nachhaltigkeit vom Trend zur Selbstverständlichkeit zu verhelfen.

Vom Green Marketing in der ideologischen Nische zum Marketing in einer ganzheitlich, nachhaltigen Welt

Der Begriff Green Marketing suggeriert, dass es sich dabei um ein alternatives Marketingkonzept für ein besonders nachhaltig und umweltbewusst konsumierende Zielgruppe handeln würde – also eine Nische in der Gesetze und Spielregeln herrschen die für konventionelle Unternehmen und Verbraucher nicht gelten.

Bis Ende der 90er Jahre mag diese Interpretation dieses Marketingbegriffs vielleicht zutreffend gewesen sein, denn die Anfänge des ökosozialen Konsums Anfang der 70er Jahre waren insbesondere durch ganz bestimmte Stereotypen geprägt, mit denen sich konsumorientierte Verbraucher seinerzeit nicht im Vergleich sehen wollten.

Bis in die 90er Jahre hinein wurde der Begriff des „Ökos“ maßgeblich mit Stereotypen wie Männern mit zotteligen Bärten und Frauen in selbstgestrickten Wollpullis assoziiert. Er hatte noch rein gar nichts von seinem heutigen Spirit des modernen, ökosozialen bewussten und gesunden Lifestyles. Er stand vielmehr für eine Gruppe von Menschen die übermäßigen Konsum kategorisch verweigerten, nicht selten in isolierten Gemeinschaften und Kommunen lebten und sich lautstark gegen das politische Establishment aufzulehnen wussten.

Heute ist der Jutebeutel ein modernes Lifestyle-Accessoire, gehören Körner und Rohkost für viele Verbraucher zu den Essentials einer gesunden und ausgewogenen Ernährung und der Einkauf im Bio-Supermarkt ist für viele, vor allem für Großstädter, zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Im Jahr 2014 wurden in Deutschland fast 8 Mrd. Euro mit Bio-Lebensmitteln[1] (von insgesamt 186,8 Mrd.[2]) umgesetzt, der Anteil der erneuerbaren Energien an der deutschen Bruttostromerzeugung lag bei rd. 25,8%[3] und mehr als 5,5 Mio. Konsumenten[4] kauften fast ausschließlich bzw. überwiegend ökologisch erzeugte Produkte und Dienstleistungen.

Statistik: Bevölkerung in Deutschland nach Umfang des Einkaufs von Bioprodukten bzw. Produkten aus kontrolliert ökologischem Anbau von 2010 bis 2014 (in Millionen) | Statista
Quelle: Statista.de – mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Nachhaltiges Bewusstsein und ökosozialer Konsum ist demnach inzwischen nicht nur in der Mitte der Gesellschaft angelangt sondern breitet sich durch alle Gesellschaftsschichten und Einkommensklassen überproportional und rasant aus. Die Segmentierung dieser Zielgruppe nach Neo-Ökos, Öko-Yuppies oder LOHAS (Lifestyle of Health und Sustainability), wie sie in der Übergangszeit vom „Fundi“ zum Lifestyle-Öko notwendig war, scheint demnach überholt und verliert dementsprechend an Bedeutung. Dies macht deutlich, dass auch im Marketing die Zeiten des Öko-Nischen-Denkens vorbei sind. Vielmehr haben sich im Zuge der Marketing-Evolution Trends und –Konzepte entwickelt, die auf der Metaebene ansetzten und das sich allgemein ändernde Konsumentenverhalten und –Bewusstsein ganzheitlich erfassen und diesem Rechnung tragen.

Die Methoden und Mechanismen des Green Marketing fassen diese Entwicklung demnach nicht ausreichend genug –New Marketing orientiert sich vielmehr über alle Konsumententypologien hinweg an Konzepten, die vordergründig Werte, Sinn und Emotionen vermitteln und die Vergemeinschaftung von Gleichgesinnten fördert.

So wie es im eigentlichen Sinne etwas wie „Digitales Marketing“ nicht wirklich gibt, sondern das Marketing heute von den vorherrschenden Mechanismen in der zunehmend digitalisierten Welt geprägt ist, so gibt es nach dieser Definition auch kein isoliert zu betrachtendes „Green Marketing“. Letztendlich bedienen sich Unternehmen der Green Economy derselben Marketing-Instrumente wie ihre konventionellen Pendants. Ob ihrer speziellen, durch Nachhaltigkeit und Wertesysteme geprägten DNA, haben sie in Sachen New Marketing jedoch einen entscheidenden Vorteil und die deutlich bessere Ausgangssituation – sie müssen sich diese lediglich verstehen und sich im Sinne aller zu Nutze machen.

[1] Vgl. BÖLW e. V., Die Bio-Branche 2015, 2015, S. 15 (PDF Download)
[2] Vgl. BVE e.V., Anteile am Lebensmittelumsatz im Einzelhandel 2014, 2015
[3] Vgl. Agentur für Erneuerbare Energien e.V., Strommix in Deutschland 2014, 2015
[4] Vgl. VuMA 2013, Anteil von Bioprodukten am Einkauf bis 2013, 2010-2013


 Teil 2 dieser Serie

Digitale Transformation – Unterstützer im Wandel zu mehr nachhaltigem Konsum

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Strategisches Online Marketing für die Green Economy
Green EconomyKundenloyalitätMarketingstrategie

5 grüne Marketingstrategien für mehr Kundenloyalität

Lernen Sie 5 grüne Marketingstrategien kennen, mit denen Sie Kundenloyalität gewinnen und nachhaltig sichern.

Status Quo: Deutschland, Umwelt & Konsum 2013

Verbraucher setzen beim Konsum zunehmend auf umweltfreundliche Produkte und Alternativen zu konventionellen Marken. Im Jahr 2013 kaufte jeder zwanzigste Deutsche ausschließlich oder überwiegend Bioprodukte und solche, die unter fairen und ethisch korrekten Bedingungen hergestellt und gehandelt wurden. Jeder Achte greift beim Konsum jeweils zu gleichen Teilen zu konventionellen und grünen Produkten und jeder Dritte kauf zumindest gelegentlich die alternative Biovariante.

 

Umfrage in Deutschland zum Anteil von Bioprodukten am Einkauf bis 2013

Quelle: Statista.de (Bevölkerung in Deutschland nach Umfang des Einkaufs von Bioprodukten bzw. Produkten aus kontrolliert ökologischem Anbau von 2010 bis 2013)

 

Auf der Liste der Gründe für die Wahl von Bioprodukten liegen

  • Unterstützung regionaler Betriebe
  • Artgerechte Tierhaltung
  • Geringe Schadstoffbelastung
  • Verzicht auf Zusatzstoffe sowie
  • einen Beitrag zur Unterstützung der ökologischen Landwirtschaft leisten

auf den vorderen Plätzen.

78% der Bioprodukte Konsumenten sehen in ihrem Konsumverhalten einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und für mehr Nachhaltigkeit und 77% assoziieren mit ihnen eine gesündere Lebensweise und die Stärkung des persönlichen Wohlbefindens.

Gründe für den Kauf von Biolebensmitteln

Quelle: Statista.de (Gründe für den Kauf von Biolebensmitteln in Deutschland im Jahr 2013)

 

Bis zu Euro 2,10 mehr für grüne Varianten

Diese kaufentscheidenden Aspekte des Biokonsums lassen sich Verbraucher einiges Kosten. Gegenüber konventionellen Produkten genießen nachhaltige Produkte eine deutlich höhere Kundenloyalität. Der Teil der relevanten Verbraucher, die ausschließlich und überwiegend Bioprodukte konsumieren ist grundsätzlich bereit, für dieses Plus an mehr Wert, mehr Qualität und mehr Transparenz bis zu Euro 2,10 Aufschlag gegenüber den konventionellen Pendants zu bezahlen, wenn Produkte mit dem Bio-Siegel oder dem, nach strengsten Richtlinien erteilen Demeter-Sigel versehen sind.

Zahlungsbereitschaft für umweltfreundliche Produkte mehr zu zahlen birgt Potenzial für Kundenloyalität

Quelle: Statista.de (Zahlungsbereitschaft deutscher Verbraucher für unterschiedliche Öko-Zeichen)

 

Und die Nachfrage nach den grünen Alternativen wächst in allen Bereichen des nachhaltigen Konsums – auch jenseits von Biolebensmitteln.

Mit der zunehmenden Nachfrage und Zahlungsbereitschaft wächst jedoch auch die Zahl der Unternehmen und Werbetreibenden, die auf den grünen Öko-Zug aufspringen. Schon macht die Sorge um das Greenwashing-Phänomen die Runde und droht, die gerade aufkommende grüne Marketing-Revolution im Keim zu ersticken.  Es vergeht kaum ein Monat, in dem kein neues Label, kein neues grünes Forum das Licht der Welt erblickt. Die kürzlich relaunchte  Umweltzeichen App der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. (Lable-Online App) derzeit über 100 Umweltzeichen. In den kommenden Monaten will man die Datenbank auf bis zu 260 Umweltzeichen ausweiten.

Echten (authentischen) grünen Unternehmen erschwert dies die Positionierung ihrer Produkte und macht den freien (fairen) Wettbewerb zu vertretbaren Bedingungen kaum möglich. Verbrauchern wird es, mit dem Aufkommen immer neuer Umwelt-Siegel und irrwitzigen Produktversprechen nahezu unmöglich gemacht, dabei noch den Überblick zu behalten. Und tatsächlich; das Potenzial, dass Verbraucher diese grün anmutenden Behauptungen und Gütesiegel mit echten (authentischen) grünen Marken und Produkten verwechseln, ist hoch.

Die Themen rund um die grünen Produkte sind oft sehr technisch und können auf Verbraucher teilweise sehr komplex und unüberschaubar wirken. Die hohe Taktung an Innovationszyklen macht grüne Produkte, und in diesem Kontext auch die damit verbundene Kommunikation in der Regel schnelllebig. Diesen Sachverhalt machen sich Unternehmen, die auf den grünen Zug aufspringen oft zu Nutze.

Für Green Economy Unternehmen ist dieser Effekt Gefahr und Chance zugleich. Mit der richtigen Marketingstrategie, die sich im Idealfall in allen Teilen konsequent aus dem Vision & Mission Statement, dem Unternehmensleitbild und Wertekanon ableitet, lässt sich im Wettbewerb gegen die Greenwashing geprägten Eindringlinge nicht nur wertvoller Boden gutmachen, sondern das gesamte Segment der Green Business Economy nachhaltig stärken. Und Nachhaltigkeit ist das, was uns alle bewegt.

Diese 5 wertvollen Tipps für Ihre Marketingstrategie können Ihnen dabei helfen, im ungleichen Wettbewerb mit konventionellen Anbietern die Nase vorn zu haben. Auch wenn die meisten davon eigentlich selbstverständlich (auch für konventionelle Unternehmen) sein sollten, fällt es vielen Unternehmen und Unternehmern sichtlich schwer diese auch konsequent umzusetzen.

Lesen Sie morgen Teil 1 unserer Serie:
„Reden ist Silber, dementsprechend handeln Gold“

 

Link-Tipp zum Thema Kundenloyalität

Die Vorteile hoher Kundenloyalität auf der Umsatzseite, von Anne M. Schüller

 

Sie interessieren sich für mehr Kundenloyalität im Green Business? Dann freue ich mich über Ihren Kommentar zu diesem Artikel und den inhaltlichen Austausch.

Pierre Schramm
CEO, SKA Network

 

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Green MarketingMarketingMarketingstrategie

Green Marketing vs. konventionelles Marketing

In seinem 2011 erschienen Marketingbestseller »Die neue Dimension des Marketings« beschreibt Philip Kotler den kontinuierlichen Wandel vom verbraucherorientierten Marketing (Marketing 2.0) hin zu einem Marketing, dass auf den Grundlagen von Werten und Leitbildern basiert. Dieses Form des »New Marketing 3.0« betrachtet und behandelt Konsumenten nicht mehr länger als „isolierte“, nach Nutzenmaximierung strebende Individuen wie den viel zitierten »Homo Oeconomicus«, sondern uneingeschränkt ganzheitlich – als Teile vernetzter Gemeinschaften die (Kauf)Entscheidungen aus rationalen, emotionalen und zudem »spirituellen Motiven« treffen.

>> [anker href=“greenmarketingmix“ text=“direkt zur Gegenüberstellung: Green Marketing vs. konventionelles Marketing“]

Die Ebene der »Spiritualität« steht hier nicht für übersinnlichen Hokuspokus sondern sinnbildlich für den dedizierten Teil des Entscheidungsfindungsprozesses, der über die rationalen Aspekte, den originären (Produkt)Nutzen, sowie die emotionale Ebene des Vertrauens und der Marken-Konsumenten-Beziehung hinausgeht. In diesem Zusammenhang steht Spiritualität mehr oder weniger für die Ebene der »Seele eines Menschen«.

Konsumententypologien wie sie die LOHAS (nach Paul Ray: Lifestyles of Health and Sustainability) und SCUPPIES (nach Charles Failla: Social Conscious Upwardly-Mobile-People) verkörpern, treffen (Kauf)Entscheidungen auf allen drei Ebenen gleichermaßen: Kopf, Herz und Seele. Sie weisen jedoch insbesondere in letzterem Punkt eine deutlich ausgeprägtere Inklusion dieser Aspekte gegenüber ihren „konventionellen“ Pendants auf.

Auf der wertebasierten Entscheidungsebne sind LOHAS und SCUPPIES getrieben von

  • Mitgefühl (gegenüber anderen, der Allgemeinheit und der Natur)
  • (soziale, ökologische und ökonomische) Nachhaltigkeit sowie
  • Partizipation und etwas bewirken wollen

Demensprechend entspricht das Modell des werteorientierten Marketings in weiten Teilen dem des Green Marketing. Im Vergleich zum konventionellen Marketing, unabhängig ob es sich dabei um das frühzeitige produktorientierte (Massenmarketing) oder um das gegenwärtig am weitesten verbreitete Modell des kundenorientierte Marketing (One-to-One Marketing) handelt – beim Green Marketing spielt die werteorientierte, von Leitbildern getriebene Ebene die entscheidende Rolle.

 

Nicht jede CSR Maßnahme ist gleich Green Marketing

Hier liegt unter anderem auch der Grund dafür, warum so manche CSR (Corporate Social Responsibility) orientierte Kommunikationsmaßnahmen ihre Wirkung verfehlt. Für Konsumenten der LOHAS- und SCUPPIES-Typologie passen selektive Einzelmaßnahmen im Bereich der Nachhaltigkeit und offensichtliche Gewinnmaximierung Profitgier in der Regel nicht zusammen.

Unternehmen, die zum Beispiel einerseits ohne Rücksicht auf Verluste die natürlichen Ressourcen des Planeten bei der Ölsand-Gewinnung ausbeuten und Ökosysteme irreparabel Zerstören und anderseits von ihren Milliarden Gewinnen, wenn auch mehrere Millionen in dreistelligem Bereich für soziale Projekte spenden, passen für LOHAS und SCUPPIES einfach nicht mit den Prinzipien der Nachhaltigkeit überein.

Green Marketing steht für verantwortungsbewusste Marken für verantwortungsbewusste Verbraucher.

Green Marketing lebt daher von der Authentizität die durch eine ganzheitlich, nachhaltige Unternehmensführung ohne Wenn und Aber getragen wird. So versteht es sich von selbst, dass Green Marketing nicht nur eine weitere Disziplin ist, die in der Marketing-, PR- und Kommunikationsabteilung gespielt wird.

Marken und die Erwatungen der Verbraucher (Green Marketing vs. konventionelles Marketing)

Quelle: statista.de (Welche Erwartung haben Sie an Marken?, Musiol Oldigs Markendienst)

Es erfasst das ganze Unternehmen und zieht sich wie ein Roter Faden durch alle Abteilungen: von der Forschung & Entwicklung über die Beschaffung und Produktion bis hin zu Marketing und Vertrieb. Dabei steht die »Green Marketing Strategie« über allem. Sie wird von allen Bereichen, Organisationen und handelnden Personen des Unternehmens geachtet und getragen.

So betrachtet liegt es auf der Hand, dass Green Marketing stets vom Management initiiert und getragen wird. Zudem entspricht das Green Marketing nicht dem gegenwärtigen (etwas in die Jahre gekommenen) Marketingmodell das aus Kampagnen, Technologien und Einzelmaßnahmen besteht. Green Marketing ist stets Strategie und ganzheitlich. Es ist ein fortlaufender und kontinuierlicher Prozess, der das gesamte Unternehmen erfasst uns sich auf das gesamte mittelbare und unmittelbare Umfeld direkt und indirekt positiv auswirkt.

 

Green Marketing vs. Greenwashing

Aufgrund der Komplexität von Green Marketing Strategien und er enormen Herausforderung bei deren Umsetzung, kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten bei der Abgrenzung zwischen Green Marketing und konventionellen Marketing. In diesem Zusammengang tritt auch immer wieder der Begriff „Greenwashing“ auf. »Greenwashing« ist eine kritische Bezeichnung für, in der Regel PR-Methoden, die darauf abzielen, einem Unternehmen in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsbewusstes Image zu verleihen (ohne das sich dieses in seinem Kern tatsächlich umweltfreundlich und verantwortungsbewusst verhält).

Beim Green Marketing steht der Nutzen für die Allgemeinheit (was unter anderem auch eine intakte Natur einschließt) stets vor dem Nutzen für ein einzelnes Individuum (zum Beispiel: einzelne Konsumenten) oder selektive Gruppen (zum Beispiel: die Shareholder eines Unternehmens).

Beim Green Marketing geht es dabei keineswegs um das Pflegen eines asketischen oder einfachen Lebensstils nach dem Modell der LOVOS (Lifestyle of Voluntary Simplicity). Ganz im Gegenteil. Green Marketing vereint sämtliche rationalen, emotionalen und spirituellen Aspekte und ist davon getrieben stets das Maximum im Sinne der Allgemeinheit herauszuholen. Green Marketing baut dabei auf die stete Verbesserung und Optimierung zu Gunsten aller. [anker name=“greenmarketingmix“]

 

Green Marketing im Marketingmix

Die nachfolgende Tabelle soll verdeutlichen, wie sich Green Marketing vom konventionellen Marketing in den Bereichen Konsument, Unternehmen, Kommunikation und Produkt unterscheidet. Diese Aufführung erhebt keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit – verdeutlich aber im Kern die essentiellen unterschiede zwischen den beiden Gattungen.

 

 Green MarketingKonventionelles Marketing
KonsumentenKonsumenten sind Menschen. Sie haben ein Leben und bewegen sich in gemeinschaftlichen Kreisen. Sie sind Persönlichkeiten die Entscheidungen beeinflusst von Kopf, Herz und Seele (Werte) treffen.Konsumenten sind Individuen. Sie haben Lebensgewohnheiten. Ihre Entscheidungen basieren auf zyklischen, von Ratio & Emotion gesteuerten Bedarfs- und Bedürfnisbefriedigungskreisläufen.
UnternehmenGreen Economy Unternehmen

  • sind transparent

  • agieren proaktiv

  • sind untereinander und mit Konsumenten gut vernetzt

  • handeln kooperativ

  • denken ganzheitlich

  • haben langfristige Ziele unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Partizipation im Blick

Konventionelle Unternehmen

  • sind verschwiegen

  • agieren reaktiv

  • sind eigenständig & autonom

  • handeln wettbewerbsorientiert

  • denken hierarchisch

  • haben kurzfristige Ziele die der Gewinnmaximierung und dem Shareholder Value dienlich sind

Produkte

  • basieren auf der Grundlage zyklischer Ressourcennutzung (Cradle-to-Cradle)

  • sind Service und Kunden orientiert. Haben einen erweiterten globalen Produktnutzen

  • werden Ressourcen schonend reduziert und stammen aus regionalen Quellen

  • sind individuell auf den Kunden und dessen Bedürfnisse zugeschnitten



  • basieren auf dem Prinzip der Einmalnutzung (Cradle-To-Grave) im Sinn des kurzlebigen Einweg- und Wegwerf-Konsums

  • sind eindimensional Produkt- und Nutzen orientiert

  • werden Profit orientiert hergestellt und stammen aus weltweiten Quellen

  • Massenproduktion

Marketing & Kommunikation

  • basiert auf den Grundlagen der Werteorientierung (Verantwortung)

  • fördert die Meinungsbildung und ist transparent

  • fördert Gemeinschaften in denen die Marke Teil ist

  • basiert auf dem Prinzip von "Word of Mouth" - Empfehlungsmarketing und macht sich Owned & Earned Media Potentiale zu Nutze


  • stellt den rationalen, primären Produktnutzen in den Fokus

  • ist auf Verkauf, Wettbewerb und Marktführerschaft ausgerichtet

  • Marke ist die über allem stehende Instanz (Penetrationsmarketing)

  • klassische Einweg-/Massenkommunikation auf der Basis bezahlter Werbung

Sie interessieren sich für Green Marketing oder betreiben selbst erfolgreich eine Green Marketing Strategie? Dann freue ich mich über Ihren Kommentar zu diesem Artikel und den inhaltlichen Austausch.

Pierre Schramm
CEO, SKA Network

 

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