Kategorie: Relationship Marketing

SEO Plus: Relationship Marketing + Story Telling + Conversion Optimization
Content MarketingConversion OptimierungRelationship MarketingSEO

SEO PLUS – Content, Conversion & Relationships

Suchmaschinenoptimierung “The next Generation“

SEO im Jahr 2013 – „Content is King“ – was Jahre lang als unumstößlich galt, ist heute mehr denn je von höchster Relevanz für den Erfolg einer Marke, eines Unternehmens im Web. Doch im Gegensatz zu den Anfängen von SEO, steht nicht mehr das bloße Generieren von Traffic im Vordergrund, sondern vielmehr die Conversion, also die (Um)Wandlung von Usern und Besuchern zu Käufern und Kunde. Und im Idealfall zu lebenslangen treuen Fans.

Um das zu erreichen braucht es die „richtigen“, die für die Zielgruppe relevanten Contents und Inhalte. Und um die für die Zielgruppe relevanten Contents auszumachen braucht es Relationship Marketing, denn nur wer seine Kunden und seine potentielle Zielgruppe kennt, ist in der Lage kontextrelevante Inhalte und Formate für diese zu entwickeln. Dementsprechend stehen „Relationship Marketing“ und „Content Marketing“ in einem engen, synergetischen Verhältnis.

Wer kennt diese Aussage von Kunden oder Vorgesetzten nicht? „Ich will mit dem Begriff (nehmen wir mal) Jobs, in Google ganz oben stehen“. Wer von Ihnen hat in seinem Freundeskreis denn tatsächlich Personen, die nach einer Kündigung oder auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung willkürlich nach dem Begriff „Jobs“ sucht? Also ich kennen niemanden! Ich kenne aber zum Beispiel Leute, die nach „Vertriebsleiter Verpackungsindustrie Lebensmittel Hessen“ suchen.

Sie verstehen worauf ich hinaus will? Wer seine potentielle/relevante Zielgruppe im Web erreichen will, muss relevante Contents entwickeln und diese bereitstellen. Dazu ist es von unschätzbarem Wert, zu wissen,

  • wer sein Publikum ist,
  • wie es tickt (sprich wonach es sucht),
  • wie man dieses anspricht (mit welchen Inhalten man es fesselt) und
  • wie man es motiviert zu handeln (verführt – Call to Action)

Suchmaschinen (oder besser Google) sind/ist Dreh- und Angelpunkt von Millionen von Nutzeraktivitäten im Internet – Tag für Tag – da erzähle ich Ihnen wohl nichts Neues. Was allerdings neu ist: es ist nicht damit getan SEO mit ein paar „10 Regeln für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung“ von der Stange oder der Umsetzung von (mehr oder weniger) standardisierten On-Page- und Off-Page-Maßnahmen zu begegnen. Das reicht heute bei weitem nicht mehr aus – und schon gar nicht, um sein „Publikum“ dauerhaft an die eigene Marke, sein Unternehmen, dessen Website oder ein Produkt zu binden.

SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist heute (mehr denn je) integriert, als Teil der Marketing-Strategie zu verstehen und zu handhaben. Doch bisher kenne ich wenige Unternehmen, die dies so umsetzen, und SEO als relevanten Teil der Marketing-Strategie (jenseits der IT- oder E-Commerce-Abteilung) behandeln. Gutes SEO ist demnach mehr als nur Wirkung. Gutes SEO ist Teil der Ursache.

Mal ganz konkret – nehmen wir einmal an, Ihr Unternehmen sei ein Personalberatungsunternehmen, dass Kandidaten (bisher) vor allem über die anzeigengestützte Suche in Tageszeitungen und Jobbörsen rekrutiert . Bitte verzeihen Sie – ich weiß ich streue Salz in eine offen, klaffende Wunde (Ihr Unternehmen könnten aber auch ein E-Commerce Portal für Mode, ein Energieerzeuger oder eine Bank (Finanzdienstleister) sein – so oder so und in welcher Branche auch immer – Sie sind gut beraten, stets vom Kunden aus denken).

Statt also in sündhaft teure Anzeigen in Tageszeitungen und Jobbörsen zu investieren (die mehr und weniger, nicht zum gewünschten Ergebnis führen), versuchen Sie Kandidaten (Ihre eigentliche „Source of Business“) im Web über Stellenangebote auf Ihrer eigenen Homepage (die kaum keiner kennt) oder weiterhin über Jobportale anzusprechen (oder auf Facebook, XING, Linkedin oder einem anderen Social Network, wenn Sie sich damit besonders gut auskennen).

Sie können jetzt weiter eine um die andere Stelle auf Ihrer Seite posten (in der Hoffnung, dass die unzähligen Job-Crawler Ihre Seite und Ihre Stellenangebote indexieren, dies das Linkbuilding Ihrer Seite positiv beeinflusst und sich von Zeit zu Zeit ein Kandidat oder ein Neukunde auf Ihre Seite (verirrt) begibt) oder sich besser, mit qualitativen, relevanten Inhalten als Experte für Karrieren in (Ihren) bestimmten Branchen positionieren und dauerhaft dafür sorgen, dass sich die richtigen Kandiaten (und Kunden) akut und perspektivisch, immer wieder mit den Themen und Inhalten Ihrer Seite beschäftigen, sich für Ihren Newsletter registrieren und in dem Moment, wenn es akut wird, genau da sind, wo Sie sie (und sie Sie) brauchen, da sind (right time, right place ==> right job).

Sie denken vielleicht, wenn Sie die Jobs auf Ihrer Seite haben, gehen Kandidaten per se davon aus, dass Sie sich in der Branche besonders auskennen?! (Wenn es beim Kandidaten nicht gerade akut unter dem Karrieredach brennt) Um als zuverlässiger Experte, Kenner der Branche, professioneller Vermittler und relevanter Player wahrgenommen zu werden, braucht es heute etwas mehr (es sei denn, Sie heißen Egon Zehnder, Kienbaum oder sind einer der Top 10 Personalberatungen in Deutschland).

Wenn sie sich jetzt die Frage stellen, was Sie tun können – die Antwort liegt auf der Hand: fangen Sie an, vom Kunden aus zu denken (als Personalberater haben Sie zwei Kunden – ob Ihnen das gefällt oder nicht). Fangen Sie an, wie Unternehmen zu denken, die Personal suchen. Aber auch wie Kandidaten die einen neuen Job suchen. Warum suchen Ihre Kunden Personal? Vielleicht weil ein Mitarbeiter unerwartet gekündigt hat. Vielleicht weil das Unternehmen (Ihr potentieller Kunde) wachsen will. Vielleicht aber auch, weil Sie Ihren potentiellen Kunden aufgrund von Zahlen, Daten, Fakten und Inhalten (die Sie ihm liefern) vermitteln können, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, in neues Personal zu investieren.

Warum suchen Kandidaten einen neuen Job? Vielleicht, weil sie ihren aktuellen akut (und unerwartet) verloren haben. Weil sie sich grundsätzlich neu orientieren oder weil Sie ihnen vermitteln, dass gerade jetzt ein guter Zeitpunkt ist, den Job oder gar die Branche, das Berufsfeld zu wechseln.

 

Finden und definieren Sie „Ihr Thema“ – und besetzten Sie dieses

Finden Sie die relevanten Themen, besetzten Sie diese und die „richtigen“ Kunden und Kandidaten werden Sie finden.

Verstehen Sie, worauf ich hinaus will? Betreiben Sie „Storytelling“ – warten Sie nicht, bis Medien (Verlage, Nachrichtenportale und Blogs) über Trends und Entwicklungen im Kontext Ihrer Branche und den damit verbundenen Karrierechancen für Ihre Kandidaten und Implikationen für Ihre Kunden berichten. Werden Sie selbst zum Teil einer Bewegung. Gestalten Sie diesen Prozess und Ihre Branche mit. Sie sind prädestiniert dafür, weil Sie

a) Ihre Kunden und Kandidaten (besser) kennen und
b) alles über Ihren (eigenen) und viel über die Märkte Ihrer Kunden wissen.

 

Der Erste Schritt zum SEO Plus Content Marketing

Doch wie stellt man für Kunden und Bewerber relevante Contents bereit, die zudem diesem Anspruch (auch aus SEO Sicht) gerecht werden? Ein gutes Beispiel ist die Personalberatung XENAGOS. Die auf Vertriebs- und Verkaufsjobs spezialisierte Personalberatung veröffentlicht seit mehreren Jahren den Sales-Indikator. Dieser Sales-Indikator bildet die Trends und Entwicklungen des Marktes für Vertriebs-, Verkaufs- und Sales-Jobs ab. Sowohl Unternehmen, Vertriebsleute und selbst Medien haben ein hohes Interesse an diesen Informationen. Der Lohn: XENAGOS ist Markführer in seinem Segment. Der Sales-Idikator ist von unschätzbarem Wert: für Kunden, Kandidaten und für SEO.

Ganz gleich, ob Sie ein lokales Geschäft betreiben, einer der führenden Onlineshops für Designer Mode oder ein Milliarden Euro schwere Bank sind – jedes Unternehmen, ob groß oder klein, ist in der Lage, unique, eigenen (SEO- und Kunden- relevanten) Inhalte zu finden, zu entwickeln und zu etablieren – wenn es nur bereit ist, die Themen vom Kunden aus zu denken, diese qualitativ zu entwickeln und willens ist, den Markt thematisch zu besetzten. Wir sind davon überzeugt: „Marken werden Medien“ (und viele sind es bereits) und können schon bald auf Intermediäre auf dem Weg zum Kunden verzichten. Mit digitalen Medien und Social Media sind auch Sie in der Lage, einem Segment oder gar einer ganzen Branche Ihren Stempel aufzudrücken.

Wie dies funktioniert und wie Sie sich selbst in die Lage versetzen,

a) Ihre Kunden und deren (inhaltlichen) Bedürfnisse besser kennenzulernen,
b) dementsprechende relevante Inhalte und Informationen zusammenzutragen und bereitzustellen und
c) Ihre (potentiellen) Kunden dazu bewegen, diese auch regelmäßig (vor allem bei Ihnen zu suchen und zu „konsumieren“),

das erfahren Sie regelmäßig hier auf diesem Blog oder schreiben Sie uns einfach einen Kommentar oder eine E-Mail.

Pierre Schramm
CEO, SKA Network

 

Relationship Marketing

Kundendialog – die Kunst einer gemeinsamen Sprache

Sag, was du meinst, und du bekommst, was du willst.

Manchmal ist man auch als „Experte in Sachen Kommunikation“ gut beraten, sich ruhig mal einen Schluck aus der Pulle der eigenen Medizin zu gönnen. Da tingelt man Tag ein Tag aus durch die Lande, predigt das hohe Lied von der Conversion Optimierung, der Macht von Relationship Marketing und welche wichtige Rolle klare, verständliche Worte dabei spielen und dann passiert einem das.

Ausgestattet mit einem durchaus informativen und qualitativen Vortrag zu besagten Themen und mit mehr als erstklassigen Ergebnissen aus dem zurückliegenden Kundenprojekt, stehe ich vor meinem erwartungsvollen Publikum (rd. 20 Entscheider und Delegierte eines Kunden) um meine Präsentation vorzutragen und die Ergebnisse zu verkünden. Fünf Folien später und etwas mehr als einer gefühlten Ewigkeit, hängt der Raum voller Fragezeichen und in seiner Mitte ein Berg voller nicht dechiffrierter Informationspakete. Was aber weniger an etwaiger thematischen Unkenntnis meines Publikums liegt, sondern vielmehr an dem Verstoß des Präsentators gegen eine der wichtigsten Regeln im Kundendialog, nämlich die Kunst, die Sprache des Kunden zu sprechen (eine unserer 10 selbst verfassten goldenen Regeln für erfolgreiches Relationship Marketing).

Dumm gelaufen – top Ergebnisse, volle Zustimmung aber kein Wort verstanden

Da stand ich also, mit meinem (akribisch, in liebevoller Nachtarbeit entwickeltem) Vortrag (voller fachchinesischem Insider-Wissen) über die Kräfte die entstehen, wenn Conversion Optimierung auf SEO und Owned Media Strategy auf Relationship Marketing trifft. Sowie einigen sehr plausiblen, wenn auch nicht wenig provokanten Antworten auf Fragen wie zum Beispiel, warum man sich bei seiner SEM-Kampagnen nicht mit CtRs von unter 3% zufrieden geben sollte (kommen Sie jetzt bitte nicht auf die Idee uns mit der Optimierung Ihrer Kampagne unter dieser Vorgabe zu beauftragen, wenn Sie nicht wirklich bereit sind, alles Nötige zu tun, was dafür getan werden muss – wenn Sie das sind, dann freuen wir uns auf Ihren Anruf). Glauben Sie mir, dieser Kunde war bereit und hat dafür alles gegeben – und das Ergebnis kann sich sehen lassen: CtRs von bis zu 9%. Aber kommen wir zurück zum eigentlichen Thema.

„Moment, Moment, Moment Herr Schramm. Das klingt alles sehr interessant und wir glauben auch, dass das alles ziemlich gut und wichtig ist, aber könnten Sie es vielleicht so formulieren, dass wir es sprachlich und auch inhaltlich verstehen?“. Haben Sie schon einmal versucht, den digitalen, durch und durch von Anglizismen durchzogene Marketing-Kauderwelsch mehr oder weniger auf Zuruf für Ihr Publikum ad hoc zu übersetzten? Glauben Sie mir, das hat schon sehr was von Improvisationstheater.

Aber Spaß bei Seite. Es ist schon verblüffend (und wie ich finde manchmal schon ziemlich arrogant) wie selbstverständlich wir mit dem Fachjargon unserer Zunft nur so um uns schmeißen und erwarten, dass uns die halbe Welt (oder der nicht unerhebliche Teil davon, nämlich unsere Kunden) in diese (Sprach)Welt folgt.  Dabei vergessen nur allzu oft, wie dämlich wir selbst bei Fachvorträgen über, sagen wir zum Beispiel die Quantenphysik oder die Relativitätstheorie wahrscheinlich dastünden. Wir aber setzen voraus, dass uns unsere Kunden sprachlich auf Augenhöhe in der Welt des Social Webs, der Sharing Economy, der digital Natives und so weiter und so weiter begegnen (können).

Auch wenn es der Kundenbeziehung in diesem Fall keinen Abbruch getan hat und der Vortrag über weite Strecken sogar der allgemeinen Belustigung ob meiner verzweifelten Versuche Improvisationstheater aufzuführen beigetragen hat, lohnt es sich von Zeit zu Zeit darüber nachzudenken und sprachlich eher seinem Kunden statt der Zunft zu folgen.

Am Ende des Vortrags gab es dann aber doch noch einen kleinen, wenn auch liebevoll (und keineswegs bösartig gemeinten) Klapps auf den geschundenen (Berater)Hintern – kennen Sie vielleicht das Zitat aus dem YouTube-Clip „Virales Marketing im Todesstern Stuttgart“: „mit diesem Hühnerdreck triggern Sie doch keine einzige Purchase Decision“? Nein? Dann wünsche ich Ihnen viel Spaß dabei. Den gab unser Kunde am Ende meines Vortrags zum Besten! Ich für meinen Teil habe mich köstlich amüsiert.

Vielleicht haben Sie im Kundendialog schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann freue ich mich über Ihre Kommentare zu diesem Post. So oder so – Ifür die Zukunft wünsche ich Ihnen erfolgreiche und verständliche Kundendialoge – sprachlich auf Augenhöhe.

Pierre Schramm
CEO, SKA Network GmbH

 

Copyright Hinweis:

Der Inhalt dieses Artikels “Kundendialog – die Kunst einer gemeinsamen Sprache” ist urheberrechtlich geschützt und geistiges Eigentum der SKA Network GmbH. Wir erteilen hiermit die Genehmigung zum Kopieren und Vervielfältigen des Artikels im Web oder in Präsentationen, sowohl in Teilen oder als Ganzes – bitten aber ausdrücklich um die Nennung der Quelle bzw. um Setzen eines Backlinks auf diese Seite. Vielen Dank.

Mit Kundenkarten & Bonusprogrammen Kunden gewinnen und binden.
Loyalty Marketing

Kundenkarten und Bonusprogramme – Payback und Co. goes Mobile

Wie mobile Kundenkarten und Bonusprogramme Apps das Loyalty-Marketing verändern

Kundenkarten und Bonusprogramme erfreuen sich in Deutschland seit jeher großer Beliebtheit. Ungeachtet der Warnungen von Datenschützern ist der Trend zum Jagen von Vorteilsangeboten und Schnäppchen sowie dem Sammeln von Punkten und Coupons weiterhin ungebrochen. Mit zusammen ca. 72 Mio. ausgegeben Karten (Quelle: Finanztest) wird der Markt von den drei großen Multicard-Anbieter Payback, Deutschlandcard und Miles & More beherrscht. Bisher bietet Payback den höchsten Nutzwert unter den Kundenkarten und Bonusprogrammen.

Bonusprogramme und Kundenkarten - Wichtigkeit

Doch der Markt für Kundenkarten und Bonusprogramme ist in Bewegung. Zum einen drängen mehr und mehr Angebote von Einzelunternehmen wie Tchibo, Shell, Douglas und OBI mit eigenen Kundenkarten und Bonusprogrammen auf den Markt. Zum anderen tummeln sich im Kontext der rasanten wachsenden Verbreitung von Smartphones zunehmend APP-Anbieter auf den Markt, die das Plastik im Portemonnaie dauerhaft überflüssig machen wollen.

Multicard-Apps bündeln Vorteile mehrer Kundenkarten und Bonusprgramme

Dabei liegt die Stärke der Apps vor allem in der Bündelung mehrere Kundenkarten auf dem eigenen Mobile Device. Auf die Frage „Was muss eine Kundenkarte bieten, damit sie für Sie attraktiv ist?“ antworten mehr als 2/3 der Befragten, dass Sie in mehreren Geschäften einsetzbar sein und akzeptiert werden muss (Quelle: TNS Emnid im Auftrag von Payback – Download PDF) . Das spielte bislang im wahrsten Sinne des Wortes vor allem den Multipartner-Programmen von Payback, Deutschlandcard und Miles & More in die Karten. Doch mit den neuen Multicard-Apps schwindet dieser Vorteil, denn „der Kampf um den besten Platz im Portemonnaie“ verliert mit ihnen an Bedeutung.

Mit der App von Stocard und der mobilen Kundenkarte von  Mobile Pocket ® begeben sich gleich zwei Start-Ups auf dieses neue Terrain. Und Apple ist seit gut sechs Monaten mit seiner Ticket- und Coupons-Aggregations-App Passbook im Rennen und treibt seine Alles-aus-einer-Hand-Ökosystem-Strategie voran und somit die Digitalisierung aller Bestandteile der Geldbörse jenseits des Geldes.

Mobile Variante bietet manigfaltig Vorteile und genießt hohe Akzeptanz

In den USA erhält man mit Passbook bereits zu 13 Major League Baseball Stadien digitalen Zugang. Anfang des Jahres integrierte Payback seine mobilen Coupons in den Apple-Dienst und bei der Restaurantkette Vapiano kann man seit kurzem mit Passbook bezahlen sowie die Verwaltung der eigenen Kundenkarten und von Gutscheinen organisieren.

Ob die elektronische Variante der Kundenkarte auf Dauer ihre Nutzwertvorteile gegenüber der Plastikvariante behaupten kann bleibt abzuwarten, denn noch immer gelten Kundenkarten als Prestigemerkmal. Vor allem dann, wenn deren Besitzer durch besonders intensiven Einsatz einen exklusiven Status erlangen kann, der sich in Form von Farbe der Karte und den damit verbundenen Vorzügen zum Ausdruck bringt.

Ob in Plastik oder elektronisch – so oder so – Kundenkarten und Bonusprogramme sind und bleiben ein bewährtes Instrument der nachhaltigen Kundenbindung und zur dauerhaften Steigerung des Kundenwertes.

Sie haben Fragen oder Ideen zu einem eigenen Kundenkarten und Bonusprogramm?

Rufen Sie uns an:
069 57808077

Pierre Schramm
CEO, SKA Network GmbH

Relationship Marketing mit SKA Network
Relationship Marketing

10 goldene Relationship Marketing Regeln

Und wie Sie mit Relationship Marketing mehr aus jedem einzelnen Kundenkontakt holen.

Wie lerne ich interessante Menschen kennen und wie wird aus einem kurzen Tête-à-Tête eine erfüllte Beziehung fürs Leben? Diese und ähnliche Beziehungsfragen beschäftigen uns nicht nur im täglichen Leben, sondern vor allem auch in der Marketing/Kommunikation. An der Wertschöpfung (Value Chain) von Kundenbeziehungen erkennt man die Besten im Marketing.

Bei SKA Network verbinden wir die Erkenntnisse der Beziehungspsychologie mit unseren Erfahrungen aus mehr als einhundert Strategieberatungsprojekten auf der Grundlage unserer dazu eigens entwickelten Relationship Equity®-Methode und kombinieren diese mit den Regeln effizienter  und ergebnisorientierter  MarketingKommunikation. Immer mit dem Ziel vor Augen aus Geschäftskontakten wertvolle Beziehungen – und aus Beziehungen langfristige Partnerschaften zu entwickeln. Wie das geht verraten unsere 10 goldenen Regeln für erfolgreiches Relationship Marketing.

 

Regel No.1: seien Sie interessiert, nicht interessant

Sie möchten einen Kunden für sich gewinnen? Stellen Sie ihn in den Mittelpunkt! Informationen über Ihre Marke sind Ihrem Kunden viel unwichtiger, als Sie annehmen. Reizvoller wird es für ihn sein, wenn Sie auf ihn eingehen und ihm in Ihrer Kommunikation mehr Raum geben als sich selbst. Blogs, Communities wie Facebook und Twitter oder Hotlines bieten Ihrem Kunden Plattformen, sich selbst einzubringen. Und Kunden wollen sich heutzutage einbringen.

Regel No.2: lernen Sie Ihren Kunden kennen

Sie sollten sich im Vorfeld die Frage stellen, welche Menschen Sie überhaupt erreichen möchten. Selektieren Sie Kunden und klären Sie das Umfeld genau: Wie wird Ihre Marke wahrgenommen, welche Kräfte beeinflussen Ihren Markt, welche Einflussfaktoren von anderen Anbietern gibt es, welche Trends bewegen die Gesellschaft oder die Branche, mit welchen Themen beschäftigen sich Ihre Kunden? Befassen Sie sich systematisch mit dem, was Ihren Kunden ausmacht. Sammeln Sie Wissen über ihn und lernen Sie ihn gut kennen.

Regel No.3: machen Sie Ihrem Kunden ein aufrichtiges Angebot

Beziehungen brauchen eine klare Rollenverteilung, damit die Erwartungen nicht aneinander vorbei gehen. Sie sind das Unternehmen und geben mit Ihrer Kommunikation Impulse für die Rollenverteilung. Wenn Sie ein ehrliches, aufrichtiges Angebot machen, weiß Ihr Kunde, woran erist. Ködern Sie nicht, verstecken Sie wichtige Informationen nicht im Kleingedruckten – sondern behandeln Sie Ihren Kunden immer als gleichgestellten Partner. Denn in dieser Rolle fühlt er sich langfristig am wohlsten.

Regel No.4: kommunizieren Sie so positiv wie möglich

In der Kundenkommunikation gibt es nicht nur frohe Botschaften zu verkünden. Aber jede Entschuldigung von Ihnen, jede Unzufriedenheit Ihres Kunden hat auch positive Aspekte. Und die gilt es herauszuarbeiten und in den Fokus zu rücken. Betonen Sie die Möglichkeiten, die gemeinsamen Perspektiven – motivieren Sie Ihren Kunden durch Wertschätzung und Anerkennung.

Regel No.5: alle Kunden haben den gleichen Wert

Analysieren Sie Ihren Kunden nicht nach Umsatz und Deckungsbeitrag, stufen Sie einen untreuen Kunden nicht als C-Kunden ein. Verzeihen Sie ihm und holen Sie ihn mit viel Zuwendung wieder zurück, denn auch er hat seinen Wert. Die Klassifizierung in ABC-Kunden ist nicht beziehungsfördernd, sondern degradierend. Wird ein autarker Kunde so behandelt, ist er schneller bei der Konkurrenz, als Ihnen lieb ist.

Regel No.6: alle Kontaktpunkte sind gleich wichtig

Die Marktbewegung entwickelt sich immer stärker von Push zu Pull. Diese Bewegung sollten Sie ausbalancieren und beide Pole in ein dynamisches Gleichgewicht bringen. Nutzen Sie deshalb einen sinnvollen Mix aus Push- und Pull-Faktoren, crossmedial –  digital, mobil, klassisch –  direkt und indirekt. Durch diese konsequente Kundenausrichtung bieten Sie Ihrem Kunden die Möglichkeit, sich über verschiedene Wege immer wieder neu für Ihr Unternehmen zu entscheiden.

Regel No.7: bieten Sie Ihrem Kunden Räume der Intimität

Erfolgreiche Werbung schafft kollektive Bedeutungsräume –  versäumt es aber auch nicht, dem Einzelnen das persönliche Markenerlebnis unter vier Augen zu geben. Nutzen Sie die Vorteile guter, dialogischer Standardkommunikation, die Ihren Kunden in seinem privaten Raum erreicht und so die Beziehung pflegt – und sei es nur eine charmante Notiz in dem Mailing mit dem Rechnungsbeleg oder eine nette SMS zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Je häufiger Sie mit Ihrem Kunden in Beziehung treten, desto wertvoller wird sie.

Regel No.8: nehmen Sie Hürden gemeinsam

Auch wenn es um Probleme im eigenen Unternehmen geht, sollten Sie mit Ihrem Kunden kooperieren und sich nicht von ihm distanzieren. Trauen Sie ihm die nötige Intelligenz zu, das Problem zu verstehen. Schließlich wird man zur eingeschworenen, vertrauensvollen Gemeinschaft, gerade weil man Hürden zusammen bewältigt hat. Dass Sie sich genauso der Probleme Ihrer Kunden annehmen, ist selbstverständlich. Denn nur so fühlt er sich von Ihrem Unternehmen verstanden und gut aufgehoben.

Regel No.9: nutzen Sie Krisen, um Ihre Kundenansprache zu optimieren

Erkennen Sie den Punkt rechtzeitig, an dem eine Situation nicht mehr zu retten ist. Analysieren Sie die gescheiterte Kundenbeziehung und überprüfen Sie, ob Sie die Regen 1 bis 8 angewandt haben. Wenden Sie sich verständnisvoll an Ihren Kunden, entschuldigen Sie sich und unterbreiten Sie ihm einen individuellen Lösungsvorschlag. Teilen Sie Ihrem Kunden konkret mit, bis wann Sie das Problem behoben haben werden – und halten Sie sich an diese Zeitvorgabe.

Regel No.10: wachsen Sie über eine Zweckgemeinschaft hinaus

Reine Geschäftszwecke binden Ihre Kunden nicht dauerhaft an Ihr Unternehmen. Bieten Sie ihm deshalb Dinge, die darüber hinausgehen: ein sinnhaftes Ziel, das nicht monetär errechenbar ist. Dabei sollten Sie offen gegenüber neuen Kundenbindungsmodellen für die Zukunft Ihres Unternehmens sein.

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Marketing GlossarRelationship Marketing

Was ist E-Mail-Marketing?

Als E-Mail bezeichnet man die digitale Form einer briefähnliche Nachricht, die im Internet als digitale Botschaft von einer Person an eine andere (one-to-one Kommunikation) oder an beliebig viele andere (one-to-many Kommunikation) versandt wird und es ermöglicht, binnen von Sekunden eine Information im wahrsten Sinne des Wortes „einmal um die Welt zu schicken“. Die Extremform der one-to-many E-Mail-Kommunikation bezeichnet man als Spam. Spam-Mails sind ein großes Ärgernis und verursachen jedes Jahr einen enormen wirtschfatlichen Schaden (2010 wurden in Deutschland 2,8 Mrd. Spam-Mails empfangen (+7,5%). Jeweils 26% von Ihnen enthielten gefährliche Schadprogramme vom Typ .zip oder URLs auf gefährliche Websites.

Das Schreiben, Versenden, Empfangen und Lesen von E-Mails gehört heute fest in den Alltag vieler Menschen. 72% aller Deutschen nutzen E-Mails. Das macht die E-Mail für Marketingzwecke wie E-Mailings und Newsletter nicht nur ungemein attraktiv sondern sie gehört auch zum absoluten Pflichtprogramm zeitgemäßer Marketingkommunikation.

E-Mailings

E-Mailings sind eine sehr effektives Marketing-Instrument und gehören in die Gattung des Permission Marketings. Sie bieten die Möglichkeit, relativ kostengünstig und schnell mit den eigenen Kunden und Interessenten in Kontakt zu treten, sie zu binden, auf neue Produkte und Services hinzuweisen etc. Für Kunden bieten E-Mailings den Anreiz, regelmäßig über aktuelle Produkte und Aktionen informiert zu sein. E-Mailings sind als fester Bestandteil in der Kommunikationsstrategie einzuplanen, da sie sich mannigfaltig und zu den unterschiedlichsten Anlässen, entlang der Customer Decission Journey (Kontaktkette) einsetzen lassen. Effektive Kundenkommunikation kommt heute nicht mehr ohne E-Mail-Marketing aus. Den regelmäßigen, periodisch fest eingeplanten Kunden- und Interessenten-Dialog per E-Mail nennt man Regelkommunikation (siehe auch SKA eDialog ®).

Newsletter

Bei einem Newsletter handelt es sich um eine periodisch versendete E-Mail, z.B. einmal täglich, wöchentlich, monatlich, etc., an einen bestehenden Kunden- oder Interessentenkreis. Newsletter sind das geeignetste Instrument der Regelkommunikation. Die Kontaktstrecke, im Idealfall eine Serie von taktisch optimal aufeinander abgestimmte Kontaktpunkten, enthält in der Regel mehrere Kontaktpunkte zu verschiedenen Themen, Produkten, Anlässen, etc. Über diverse, aufmerksamkeitsstarke Call to Actions (in der Regel Hyperlinks in Textform oder verlinkte Buttons, Bilder und Grafiken) werden die Leser eines Newsletters (Abonnenten) gezielt auf Kampagnen- und Conversion optimierte Landingpages geleitet. Je nach Ziel der Marketingmaßnahme kann ein Newsletter ganz unterschiedlich aussehen. Newsletter sind vor allem ein probates Mittel bei der Kundenbindung (Loyalty Marketing).

E-Mail Newsletter-Marketing

Der E-Mail Newsletter ist für nahezu alle Unternehmen, alle Zielgruppen und alle Produkt- und Dienstleistungsarten das ideale Marketing-Tool zur Neukundengewinnung, Kundenbindung sowie zum Cross- und Up-Selling. Es gilt im Vorfeld möglichst viel konzeptionelle und inhaltliche Intelligenz in den Newsletter an sich und vor allem in die Entwicklung der Newsletter-Strategie zu investieren. Umfang, Inhalt, Personalisierung, Versandfrequenz, Usability, eine Device optimierte Darstellung (Responsive Webdesign) einerseits und das Aufsetzen eines schlüssigen Kommunikationskonzeptes mit Fokus auf die Erfüllung der Marketingziele wie z. B. Lead-Generierung, Neukundengewinnung, Empfehlungsmarketing, Cross-Selling, Up-Selling, Komplementärkäufe generieren und viele andere spielen eine Entscheidende Rolle für eine erfolgreiche Implementierung.

Mobile E-Mail-Marketing

Bereits heute nutzen 16,95 Mio. Deutsche das Handy zum mobilen Surfen im Internet. Das mobile Abrufen von E-Mails gehört mit 74% zum meistgenutzten Feature von Smartphone-Nutzern. Mehr als 77% von ihnen rufen ihre E-Mails mindestens einmal täglich ab. Für das E-Mail-Marketing stellt dieser Trend eine große Herausforderung dar, da sich das Nutzungs- und Leseverhalten (Usability) im Umgang mit mobilen Inhalten gänzlich von dem, des stationären Umgangs mit Informationen unterscheidet. Die Herausforderungen liegen hier in der Darbietung der Inhalte (Gestaltung), im Umfang der Inhalte und in den einzigartigen Responsemöglichkeiten wie z. B. Click-to-Call, Click-to-SMS, Click-to-App-Download die so nur das Smartphone bieten kann (siehe hierzu Infografik „Targeting-Möglichkeiten von Mobile Marketing“. Die Berücksichtigung dieser Besonderheiten gilt auch im Hinblick auf die Entwicklung und die Gestaltung von mobilen (Kampagnen)Landingpages.

DialogmarketingMarketing GlossarRelationship Marketing

Was ist digitales Dialogmarketing?

Internet, E-Mail, Social Media, Mobile Marketing – dank der starken Präsenz von digitalen Medien im Alltag von Konsumenten und Verbrauchern sind sie für Direktmarketing-Maßnahmen und –Kampagnen optimal geeignet. Sie erlauben es, E-Mailings und Werbeinhalte, z. B. einen Newsletter, nicht nur zu personalisieren, sondern auch individuell auf den Kunden und seine Interessen zuzuschneiden (Personalisierung und Customizing). E-Mail-Marketing gehört in die Gattung des Permission Marketing und wird hinsichtlich Werbewirksamkeitskontrolle gemäß den Richtlinien des Performance Marketing bewertet.

Key-Performance-Indikatoren (KPI) sind z. B. Opening Rate (Öffnungsrate), Click-Rate (Klickrate), Conversion Rate (Konvertierungsquote), Hard-Bounce-Rate (Rate der Nichtzustellbarkeit). Die Vielfältigen Möglichkeiten hinsichtlich Personalisierung und Customizing machen E-Mail-Marketing und Newsletter-Marketing zu einem der wirkungsstärksten und profitabelsten Dialogmarketinginstrumente.

Digitale Medien

Als digitale Medien, auch „Neue Medien“ genannt, werden elektronische Medien bezeichnet, die sich im Zuge der Entwicklung des Internets herausgebildet haben. Gemeint sind mit dem Begriff entweder die Kommunikationsformen, die sich im Internet etabliert haben, oder die technischen Geräte, die diese Kommunikationsformen ermöglichen. Digitale Medien haben die Nutzung und Produktion von Medien im 21. Jahrhundert tiefgreifend verändert und revolutioniert. Ein zeitgemäßes Dialogmarketing kommt ohne die Digitalisierung von Kommunikation nur noch schwerlich aus.

Pierre Schramm, ist Mitglied im Vorstand und Dozent an der Online Akademie Frankfurt. Seit mehr als 15 Jahren entwickelt er Strategien und Geschäftsmodelle für die digitale Gesellschaft.

Digitales Dialogmarketing

Conversion Optimierung by SKA Network
E-Mail-Marketing

10 effiziente b2b-Trigger-Mails

Trigger-Mails sind eine kostengünstige, effektive und in der Regel leicht zu automatisierende Disziplin in der E-Mail-Kommunikation. Sie bilden im Instrumentarium des Relationship Marketings einen wesentlichen Baustein zur Kundenbindung, beim nachhaltigen Ausbau der Kundenbeziehung und tragen zur positiven Entwicklung des Customer Lifetime Values bei.

Im b2c- und Consumer-Marketing kommen Trigger-Mails heute mannigfaltig zu den unterschiedlichsten Anlässen zum Einsatz.

So zum Beispiel:

  • nach einem getätigten Kauf im Online-Shop/E-Commerce (Confirmation Mail)
  • nach Versand der Ware (Versandbestätigung) mit Ankündigung der Versandnachverfolgung
  • zur Bekräftigung der Kaufentscheidung (Glückwunsch zum Kauf dieses Produktes)
  • zur Abfrage der Kunden-/Produktzufriedenheit
  • zur Reaktivierung inaktiver Kunden („Wir vermissen Sie“) oder einfach nur
  • um Geburtstagsglückwünsche zu senden

In der b2b-Kommunikation kommen Trigger-Mails meist sporadischer zum Einsatz. So hängt es oft vom persönlichen Engagement des Kundenbetreuers ab, ob regelmäßig (auch jenseits der Kaufvorgänge) mit einem Kunden kommuniziert wird. Auch werden oft die technischen Potenziale von CRM- und E-Mail-Marketing-Lösungen nur unzureichend genutzt.

Dabei leisten Trigger-Mails vor allem in der b2b-Kommunikation aufgrund der Regelmäßigkeit von wiederkehrenden Ereignissen sowie der hohen Relevanz und der engen Vernetzung in der Kunden-Lieferanten-Beziehung einen besonders wertvollen Beitrag zur effektiven und nachhaltigen Kommunikation.

Die wichtigsten Anlässe für Trigger-Mails in der b2b-Kommunikation stellen wir Ihnen im folgenden Beitrag vor:

1. (Kunden-)Anfrage

Ob Neu- oder Bestandskunde, ob konkret oder diffus: Jede Anfrage ist es wert, gewürdigt zu werden. Gehen Sie bei der Bestätigung der Anfrage so spezifisch wie möglich auf die Anfragedetails ein. Bieten Sie Ihren (potenziellen) Kunden nach Möglichkeit einfache Strukturen (strukturierte Kontakt-/Briefing-Formulare), um eine Anfrage an Sie zu richten. Verweisen Sie auch in Ihrer E-Mail-Signatur auf diese einfache und zeitsparende Form der Anfragemöglichkeit über das Anfrageformular im Netz. Senden Sie die Eingangsbestätigung der Anfrage unmittelbar nach Erhalt an Ihren (potenziellen) Kunden. Bieten Sie in Ihrer Trigger-Mail weitere Optionen und Möglichkeiten an (Produkte/Dienstleistungen, Events/Termine etc.). So ziehen Sie Ihren (potenziellen) Kunden von Beginn an tiefer in Ihr Sortiment/Ihr Dienstleistungsportfolio und vermitteln implizit die Vielfältigkeit und Aktivität Ihres Unternehmens.

2. Bestelleingang

Bestätigen Sie jeden Bestelleingang, gleich ob über ein Webformular, per E-Mail oder per Fax beauftragt, schriftlich (per E-Mail). Je strukturierter Sie den Kaufabschluss im Frontend ermöglichen (Webshop, Downloadbereich, Auftragsformular), umso schneller, automatisierter, konkreter und ressourcenoptimierter können Sie im Nachgang agieren. Aber auch auf Auftragseingänge per E-Mail lässt sich schnell und vollständig antworten. Bereiten Sie dazu vorgefertigte E-Mail-Templates auf und hängen Sie bei der Bestätigung die Auftrags-E-Mail als Anlage an. Somit hat Ihr Kunde für eine spätere Korrespondenz sämtliche relevanten Dokumente des Schriftwechsels zusammen. Bestätigen Sie auch hier so konkret wie möglich (Quantität, Qualität, Spezifikation etc.). Bieten Sie auch in dieser Trigger-Mail weitere Optionen und Möglichkeiten an (zum Beispiel „Produkte und Dienstleistungen, die Sie auch interessieren könnten“ oder „Abonnieren Sie unseren Newsletter“ oder „Folgen Sie uns auf Twitter“).

Extra-Tipp: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – und sorgen dafür, dass Ihr (potenzieller) Kunde Ihre Trigger-Mails an einer Stelle aufbewahrt, an der er sie jederzeit wiederfindet. Schenken Sie Ihrem Kunden zum Beispiel mit der Trigger-Mail zum Bestelleingang einen Gutschein über XX Euro oder Y %, den er bei seinem nächsten Einkauf einlösen kann. Beschränken Sie die Gültigkeit des Gutscheins und verknappen Sie somit das Angebot künstlich.

3. Erinnerung nächster Kauf

Weisen Sie Ihre Kunden regelmäßig auf die Notwendigkeit einer Nachbestellung hin. Dies ist zum Beispiel im Vertrieb von Verbrauchsmaterialien sehr nützlich und gut geeignet. Ermitteln Sie dazu den Zeitraum zwischen zwei oder mehreren Bestellzeitpunkten und definieren Sie den wahrscheinlichen Zeitpunkt der nächsten Bestellung. Auch wenn Ihnen solch detaillierte Daten über Ihre Kunden nicht vorliegen. Sie kennen die Verbrauchszyklen Ihrer Produkte am besten und können in etwa den Durchschnittsverbrauch Ihrer Kunden ermitteln. Bestellt der Kunde im Kontext Ihrer Trigger-Mail, haben Sie richtig gelegen. Reagiert er nicht, wiederholen Sie diese Trigger-Mail-Kommunikation in regelmäßigen Abständen (bis er bestellt).

Extra-Tipp: Bieten Sie Ihren Kunden bei Verbrauchsmaterialien günstige Abo-Modelle an und beliefern Sie Ihre Kunden im Abonnement, ohne dass es einer expliziten Bestellung bedarf. Senden Sie auch hier eine Trigger-Mail: „Ihre nächste Charge wird in Kürze versendet.“

4. Typische Abwanderungssituation

Es gibt Branchen, in denen gibt es eindeutige Zeitpunkte und Anzeichen für die Abwanderung von Kunden, zum Beispiel in der Telekommunikation (Mobilfunkverträge) oder bei Finanzdienstleistungen (Kreditkarten). Im b2b-Bereich gibt es eine ganze Reihe generischer Anlässe (zum Beispiel Ablaufen eines Leasing-Vertrags, das Ende der vereinbarten Garantiezeit etc.). Gehen Sie proaktiv vor und unterbreiten Sie Ihrem Kunden mit entsprechend ausreichender Vorlaufzeit ein attraktives Angebot, bevor er überhaupt auf die Idee kommt, sich einen neuen Anbieter zu suchen oder nach Alternativen umzusehen. Gehen Sie dabei kaskadenartig vor. Steigern Sie die Attraktivität, den Nutzwert, die Relevanz Ihres Angebots von Aussand zu Aussand Ihrer Trigger-Mails. Beobachten Sie genau, wann, zu welchen Konditionen, im Kontext welchen Anreizes Ihr Kunde auf Ihre Kommunikation reagiert und kauft.

5. Geburtstage und Weihnachtsgrüße

Nutzen Sie Anlässe wie Geburtstage (gegebenenfalls auch Namenstage) oder Feiertage wie Weihnachten, um mit Ihren Kunden in Kontakt zu bleiben. Auch wenn keiner von uns gerne älter wird, über persönliche und aufrichtige Glückwünsche zum Geburtstag freut sich jeder. Je persönlicher Ihre Beziehung zu einem Kunden ist, umso persönlicher dürfen auch die Anlässe sein, zu denen Sie gratulieren (zum Beispiel der Hochzeitstag oder der Geburtstag der Kinder). Achten Sie bei persönlichen Glückwunsch-Trigger-Mails (auch wenn Sie diese automatisiert versenden) darauf, dass sie in Tonalität und Gestaltung authentisch wirken. Versenden Sie diese Glückwünsche also so, also ob Sie diese E-Mail von Ihrem persönlichen E-Mail-Account versenden würden. Weihnachtsgrüße dürfen gerne auch gestaltet in der Form einer eCard versendet werden.

Extra-Tipp: Verschenken Sie zum Geburtstag doch mal ein Whitepaper oder einen Gratis-Download (um Ihren Kunden mal wieder zu einem Besuch Ihrer Website zu motivieren).

Extra-Tipp: Lassen Sie sich immer eine Kopie des Geburtstagsglückwunsches zusenden. Somit sind Sie stets über aktuelle Geburtstage informiert und laufen nicht Gefahr, einem Kunden nicht persönlich zu gratulieren, sollte er sich zufällig an seinem Geburtstag bei Ihnen melden. Die Personalisierung der Erinnerungs-E-Mail lässt sich auch in großen Organisationen einfach realisieren.

6. Besondere Anlässe

Schenken Sie Ihrem Kunden maximale Aufmerksamkeit. Zeigen Sie Interesse an der Entwicklung Ihrer Kunden-Lieferanten-Beziehung und gratulieren und beglückwünschen Sie Ihren Kunden zu ganz besonderen Anlässen in der Zusammenarbeit. Zum Beispiel:

  • zum 1-jährigen oder 5-jährigen Jubiläum der Zusammenarbeit
  • zur 1-jährigen Mitgliedschaft im Kundenclub
  • für eine besonders geringe Retourenquote
  • für den 10. Auftrag
  • für die 5. erfolgreiche Empfehlung
  • für den 5. getätigten Retweet (Twitter) oder Pinnwand Post (Facebook)
  • u. v. m.

Die meisten dieser Anlässe lassen sich zwar nicht gänzlich automatisieren. Doch mit geeigneten Hilfsmitteln (CRM, Social Media Analyse etc.) lassen sich die meisten Anlässe mit überschaubarem Aufwand realisieren.

7. Branchenrelevante Termine

In vielen Branchen gibt es eine ganze Reihe von Stichtagen und Terminen, die für Ihre Kunden von hoher Relevanz sind. Das können allgemein bekannte Messen, Branchen-Events und -Treffen sowie exklusive (branchenunabhängige) Veranstaltungen sein (auf denen sich die Branche dennoch trifft). Infomieren Sie Ihre Kunden daher regelmäßig über passende und relevante Anlässe. Die Suche und Auswahl passender Termine erfolgt in der Regel einmalig initial und kann dann regelmäßig mit Hilfe von (Google) Alerts und Bots aktualisiert werden. Hinterlegen Sie alle für Ihre Kunden relevanten Termine in einer Datenbank. Durch Rubrizieren und Zuordnung Ihrer Kunden zu den Termin-Rubriken lassen sich Trigger-Mails anschließend weitestgehend automatisiert versenden.

8. Gesetzesänderungen

Alle Jahre wieder fällt dem Gesetzgeber eine ganze Reihe von Gesetzesänderungen ein, die sich entweder auf eine Branche (wie zum Beispiel der Wegfall von Subventionen in oder die besondere Besteuerung von einer Branche) oder auf die Gesamtwirtschaft (zum Beispiel die Einführung der Lkw-Maut oder Basel II) auswirken können. In der Regel erfährt man von diesen Änderungen rechtzeitig in den Medien und Ihre Kunden sind meist gut vorbereitet. Aber wie die meisten von uns, so sind auch Ihre Kunden oft viel beschäftigt. Halten Sie Ihre Kunden deshalb regelmäßig auf dem Laufenden. Informieren Sie sie über die für ihre Branche wichtigsten Änderungen (auch wenn Sie nur davon gehört haben und nicht 100%ig einschätzen können, ob und wie sehr diese Änderung von Relevanz ist). Sie signalisieren mit diesem Dienst, dass Ihr Interesse an Ihrem Kunden weit über das monetäre hinausgeht. Dass Sie sich für seine Branche und für deren Entwicklung interessieren. Und Sie geben Ihrem Kunden einen besonderen, uniquen Nutzwert, der sich aus der Zusammenarbeit mit Ihnen ergibt.

9. Downloads

Dokumente, Whitepapers, Software und vieles mehr – bieten Sie Ihren Kunden und den Besuchern Ihrer Website ein breites Download-Sortiment an. Vom Produktkatalog über Broschüren bis hin zur Bedienungsanleitung (Manual) ist nahezu jede Dokumentenart nützlich. Das Thema Gratis-Downloads birgt riesige Potenziale zur Leadgenerierung (Neukundengewinnung) und zum Cross- und Up-Selling bei Bestandskunden. Bieten Sie Ihren (potenziellen) Kunden Möglichkeiten zum Gratis-Dokumenten-Download an. Stellen Sie je nach Branche und Sortiment zum Beispiel Whitepapers, Show Cases, Produktbeschreibungen und -broschüren, Kataloge, Prospekte, Bedienungsanleitungen, technische Zeichnungen, Firmenpräsentationen, Pressemitteilungen und dergleichen bereit. Je relevanter der Content für Ihre Zielgruppe ist, umso höher ist deren Bereitschaft, Ihnen im Gegenzug das zu geben, was Sie dringend benötigen. Nämlich Daten (wie Namen, E-Mail-Adressen und zu Präferenzen).

Versehen Sie daher Ihre Gratis-Downloads mit einem Webformular, das vom Interessenten auszufüllen ist. Halten Sie sich kurz. Es reichen Vorname, Nachname, Firma, E-Mail-Adresse. Starten Sie anschließend nicht automatisch den Download, sondern senden Sie Ihrem Interessenten eine E-Mail mit einem Link zum Download. Auf diese Art erhalten Sie wertvolle Leads, die Sie später kommunikativ weiterverarbeiten können. Bei weiteren Downloads desselben Users verzichten Sie auf das Formular (behalten aber den Prozess „Versand einer E-Mail mit Download-Link bei“). Erleichtern Sie Ihrem Nutzer so das Downloaden und Archivieren Ihrer Dokumente und erhalten Sie wertvolle Antworten auf diese Fragen:

  • Wer interessiert sich für meine Produkte/mein Unternehmen?
  • Welche Produkte/Informationen interessieren ihn?
  • Wie hoch ist das Interesse an Informationen/meinem Unternehmen?

Bewerben Sie in der Download-Confirmation-Mail wiederum weitere Optionen (zum Beispiel „Newsletter bestellen“) oder stellen Sie besondere Eigenschaften Ihres Unternehmens in den Fokus (zum Beispiel „30 Tage unverbindlich testen“).

Extra-Tipp:
Downloads leisten auch einen wertvollen Beitrag zur Suchmaschinen-Optimierung (SEO) Ihrer Website. Der Aufwand zur Erstellung der Dokumente und zur Implementierung der technischen Infrastruktur rechnet sich unter diesem Gesichtspunkt meist bereits nach kurzer Zeit.

10. Bewerbungseingang

Dass Sie jeden Bewerbungseingang mit einer (automatisierten) Eingangsbestätigung beantworten, versteht sich ja (heutzutage) regelrecht von selbst. Die meisten Unternehmen betrachten diesen Anlass der Confirmation-Mail jedoch eher eindimensional. „Vielen Dank für Ihre Bewerbung. Wir prüfen Ihre Bewerbung und melden uns (gegebenenfalls) in den nächsten Tagen unaufgefordert wieder bei Ihnen“, verlautet es da aus den meisten Personalabteilungen.

Doch auch in diesem kommunikativen Anlass steckt enormes Potenzial zur Leadgenerierung, zum Abverkauf und für das Empfehlungsmarketing. Zum einen, da die meisten Unternehmen (trotz Fachkräftemangel und War for Talents) täglich Hunderte von Bewerbungseingängen verzeichnen, und zum anderen, da jeder Bewerber gegebenenfalls auch ein potenzieller Kunde oder Empfehlungsgeber sein kann. Selbstverständlich soll die Bewerber-Kommunikation nicht zum Verkaufsgespräch verkommen. Dennoch: Dezentes Aufbauen von Awareness und Involvement ist an dieser Stelle erlaubt.

Bauen Sie doch einmal Formulierungen wie diese ein:

  • In der Zwischenzeit laden wir Sie zu einem Besuch auf unserer Website ein. Informationen zu unseren Produkten finden Sie hier. Und unsere aktuellen Pressemitteilungen hier.
  • Sie können unsere Produkte auch live kennenlernen. Sie treffen uns auf dieser Messe. Alternativ: Unsere Produkte finden Sie bei X und bei Y.

Bei Absageschreiben sollte jedoch auf diese Art der Kommunikation verzichtet werden.

Extra-Tipp: In den Bewerber-Pool aufnehmen statt absagen. Das reduziert die Reaktanz des Bewerbers gegenüber Ihrem Unternehmen und optimiert langfristig Ihre Rekrutierungskosten.

Sie interessieren sich für den Einsatz von Trigger-Mails in der B2B-Kommunikation?

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