Kategorie: Relationship Marketing

ecotastic tauscht Umweltpunkte gegen CO2-Zertifikate
Loyalty MarketingRelationship Marketing

ecotastic tauscht Umweltpunkte gegen CO2-Zertifikate

Das Berliner Startup ecotastic und das Starnberger zukunftswerk belohnen privates Umweltengagement mit Klimazertifikaten

Berlin, 10. September 2014 – Die Nutzer der Social-App ecotastic dokumentieren ihr Umweltverhalten im Alltag mit Fotos und wurden dafür bislang mit nachhaltigen Waren- oder Dienstleistungsgutscheinen ausgewählter Unternehmen belohnt. Ab dem 10. September bietet sich ihnen zusätzlich die Möglichkeit, ihre gesammelten Umweltpunkte gegen CO2-Zertifikate einzutauschen, um ihren CO2-Fußabdruck auszugleichen. Für diesen Zweck hat die Genossenschaft für Beratung zu nachhaltiger Entwicklung zukunftswerk Emissionsrechte für 100 Tonnen CO2 erworben und stillgelegt.

Fabian Lindenberg, Mitgründer von ecotastic: „Der spielerische Wettstreit, die soziale Anerkennung und die Aussicht auf attraktive Beloh¬nungen stiften unsere App-Nutzer dazu an, tagtäglich möglichst umweltfreundlich zu handeln. Mit den Klimazertifikaten können sie jetzt ihren ohnehin schon reduzierten CO2-Fußabdruck vollständig kompensieren und für einen Monat klimaneutral leben – noch dazu für sie kosten¬frei!“

Gemeinsam mit seinen beiden Mitgründern Anna Yukiko Bickenbach und Ralf Gehrer beobach-tete Lindenberg, dass die meisten Menschen in Deutschland zwar über ein starkes Umweltbewusstsein verfügen. Doch die Umsetzung der guten Absichten scheitere letztlich oft-mals aus Alltagsroutinisierung, Bequemlichkeit oder Kostengründen. Deshalb entwickelte das Team die ecotastic App, mit der umweltgerechte Handlungen wie die Fahrradfahrt zur Arbeit oder die sorgfältige Mülltrennung im Haushalt erfasst und gebührend belohnt werden. Es lockt ein vielfältiges Gutscheinangebot, das von nachhaltiger Mode über ökologische Tier-nahrung bis hin zu privatem Carsharing reicht. Die Auswahl der Partnerunternehmen soll den Nutzern der App als Wegweiser dienen, wo sie nachhaltige Alternativen zu bekannten, konven-tionellen Unternehmen finden.

Der positive Herangehensweise der Reward-App überzeugte auch Peter Frieß, Vorstandsmitglied vom zukunftswerk und Senator im Senat der Wirtschaft: „Anstatt den moralischen Zeigefinger zu erheben und unerlässlich umweltschädliche Taten zu verurteilen, rückt ecotastic umweltfreundliche Handlungen ins verdiente Rampenlicht.“

Die ecotastic Nutzer tauschen sich über wirkungsvolle und kreative Schritte zum Umweltschutz aus und überraschen damit regelmäßig selbst die Macher der App. So war Lindenberg beson¬ders von einem kunterbunten Teppich beeindruckt, den eine Nutzerin getreu dem Motto „reduce, reuse, recycle“ aus einzelnen Socken flechtete.

Das ecotastic Team ist überzeugt, dass die unzähligen, kleinen Schritte ihrer App-Nutzer zusammengenommen eine große Wirkung erzielen können.

 

Über ecotastic

ecotastic Logo © ecotastic

ecotastic Logo © ecotastic

Das Berliner Social-Startup ecotastic entwickelt das gleichnamige Belohnungssystem, welches Privatpersonen dazu motiviert, im Alltag umweltgerecht zu handeln, und sie dafür mit nachhaltigen Waren- oder Dienstleistungsgutscheinen von ausgewählten Unternehmen belohnt. Die Nutzer der kostenlosen Android-App dokumentieren ihr Umweltverhalten mit Fotos. Ob und wie umweltfreundlich die auf einem Foto gezeigte Handlung ist, entscheidet die User-Community. Die Nutzer stehen miteinander im spielerischen Wettstreit, ihre gesammelten Punkte können sie schließlich gegen Belohnungen von ecotastics Partnerunternehmen eintauschen.

Diese Werbepartner vergeben die Gutscheine ihrer Unternehmen als Anreiz für mehr Umwelt-engagement in unserer Gesellschaft. Gleichzeitig steigern sie ihren Bekanntheitsgrad in der Zielgruppe der umweltgerecht handelnden Menschen und erreichen mit jedem Gutschein einen potentiellen Neukunden, der ihnen Dank für die Belohnung entgegenbringt. Das Gründungsteam bestehend aus Anna Yukiko Bickenbach, Ralf Gehrer und Fabian Lindenberg wurde mehrfach ausgezeichnet: BPW 2012, Guido-Reger-Preis 2012, CODE_n Finalist 2013, „social impact start“ Stipendium 2013, Gründerstipendium der Beuth Hochschule 2014.

 

Über zukunftswerk

Die zukunftswerk eG ist eine Unternehmensberatung, die das Prinzip nachhaltigen Wirtschaftens mit dem Ziel einsetzt, den Erfolg ihrer Kunden dauerhaft zu verbessern. Die Beratungsschwerpunkte sind Nachhaltige Unternehmensentwicklung, Beratung zum Einsatz von Energie und zu Energieeffizienz, Klimaschutz und CO2-Emissionsausgleich, wertorientierte Unternehmensführung und Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Durch die klimarebellen bietet zukunftswerk eine Plattform für den einfachen, kostengünstigen und nachhaltigen Ausgleich von CO2-Emissionen. Die klimarebellen bieten CO2-Emissionsrechte der besten Qualitäten zu günstigen Konditionen und mit einem Mehr, was die Förderung von Nachhaltigkeit betrifft, denn es werden auch ökologische und soziale Projekte abseits des Emissionshandels gefördert, wie zum Beispiel Mundraub.org in Berlin, das Kartoffelkombinat in München oder die Massai-Schule in Tansania, Minden. Peter Frieß ist Mitgründer und Vorstandsmitglied vom zukunftswerk. Zuvor war er Geschäftsführer eines Luftverkehrsunternehmens, Vorstand einer Großhandelsgruppe und Geschäftsführungsvorsitzender eines Energieversorgers. Frieß ist zudem Senator im Senat der Wirtschaft.

Helena Ponstein ist Partnerin bei zukunftswerk. Ponstein entwickelt Klimaschutzprojekte, ihre Beratungsschwerpunkte liegen auf nachhaltiger Unternehmensführung und Produktgestaltung, CO2-Emissionsbilanzen und Klimaneutralität. Sie hat einen Master in Integrated Natural Resource Management und einen Bachelor in International Business.

Kontakt

ecotastic – Fabian Lindenberg
Mobil: 0175 940 99 94
E-Mail: fabian@ecotastic.de

zukunftswerk – Helena Ponstein
Mobil: 0152 538 366 63
E-Mail: helena.ponstein@zukunftswerk.org

 

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Likomi Empfehlungsmarketing
EmpfehlungsmarketingPressemitteilungen

Likomi: bücher.de setzt auf Empfehlungsmarketing 2.0

Sponsored Content Pressemitteilung

bücher.de setzt auf Empfehlungsmarketing mit Likomi

Likomi ist ein junges Startup der Axonic GmbH aus Karlsruhe und vermarktet ein einmaliges Empfehlungs- und Social Media Marketingkonzept. Das Startup verbindet dazu Offline und Online Marketing und verhilft Unternehmen durch die angebotene Kaufmotivation den Umsatz zu erhöhen und ihre virale Reichweite auf Facebook zu steigern. Jeder neue „Facebook-Like“ oder -Post wird mit einem Geschenk, einem Rabatt oder einer karitativen Spende belohnt. Neben der lokalen Einzelhandel- und Gastronomiebranche fokussiert das Startup auch Kooperationen mit großen Franchise-Ketten und Online-Stores. Das Startup hat seinen Sitz in Karlsruhe und wurde 2013 von Martin Welker und Peter Oehler gegründet.


Karlsruhe, 22. Juli 2014 – Bereits acht Wochen nach Release hat es das Karlsruher Startup Likomi geschafft, mehrere führende Online-Webshops von sich zu überzeugen. Neben bücher.de setzt ab sofort unter anderem auch der Karlsruher SC Likomi für sein Empfehlungsmarketing ein. Likomi steigert aktiv den Umsatz und erhöht glaubhaft die virale Reichweite. Dabei werden aus Webseitenbesuchern qualifizierte Facebook-Fans gewonnen. Die Webseitenbesucher profitieren wiederum von Gutschein- und Gewinnspielaktionen.

Likomi kooperiert mit deutschem Buch- und Medienhändler bücher.de

bücher.de setzt auf Likomi Empfehlungsmarketing

Günter Hilger, Leiter des Marketings der buecher.de GmbH & Co.KG, ist vom Erfolg überzeugt: „Wir gewinnen mit Likomi mehr qualifizierte Facebook-Fans und steigern über die Gutscheinaktion gleichzeitig unseren Umsatz. Variabel in der Gestaltungsmöglichkeit der Kampagnen, attraktiv für unsere Kunden, einfache Bedienbarkeit. Am Schluss zählt aber immer der Umsatzgewinn – da hat Likomi bereits nach wenigen Tagen kompromisslos überzeugt”. bücher.de-Kunden und Webshop-Besucher erhalten zurzeit für jede Empfehlung einen 10 Euro Gutschein auf nicht preisgebundene Artikel.

Mit über sieben Millionen Produkten im Sortiment und 52 Mio. Euro Umsatz im Jahr gehört bücher.de zu den wichtigsten deutschen Online-Buchhändlern. Seit der Einführung von Likomi im April konnte die Facebook-Seite von bücher.de knapp 1800 neue Fans verzeichnen.

Lokal, international, online – Likomi trifft den Nerv der Zeit

Die Empfehlungsmarketing-Software ist für alle Shop-Betreiber interessant, die ihren Umsatz erhöhen wollen und zusätzlich ihre virale Reichweite in sozialen Netzwerken steigern möchten. Likomi kann einfach online in jeden Webshop bzw. in jede Webseite eingebunden werden oder auch vor Ort im Geschäft traditionell mit Flyern, Plakaten und Bannern beworben werden. Für Einkaufszentren wie die Postgalerie in Karlsruhe bot sich sogar eine kombinierte Kampagne an.

„Echte Kunden – echte Fans“ – Likomi steigert reales und virtuelles Marketing

Likomi nutzt ein einfaches psychologisches Prinzip: Kunden vertrauen am meisten den Empfehlungen ihrer Freunde und so auch den Produkt- und Unternehmensempfehlungen auf Facebook. Dadurch schafft es Likomi, die „virale Reichweite“ in beliebten Social Media Kanälen glaubwürdig zu erhöhen

Über Likomi
Likomi ist ein junges Startup der Axonic GmbH aus Karlsruhe und vermarktet ein einmaliges Empfehlungs- und Social Media Marketingkonzept. Das Startup verbindet dazu Offline und Online Marketing und verhilft Unternehmen durch die angebotene Kaufmotivation den Umsatz zu erhöhen und ihre virale Reichweite auf Facebook zu steigern. Jeder neue „Facebook-Like“ oder -Post wird mit einem Geschenk, einem Rabatt oder einer karitativen Spende belohnt. Neben der lokalen Einzelhandel- und Gastronomiebranche fokussiert das Startup auch Kooperationen mit großen Franchise-Ketten und Online-Stores. Das Startup hat seinen Sitz in Karlsruhe und wurde 2013 von Martin Welker und Peter Oehler gegründet.

Über bücher.de
bücher.de ist der Online-Shop mit über sieben Millionen Artikeln aus den Kategorien Bücher, Hörbücher, eBooks, Filme, Software, Elektronik, Musikdownloads und Spielwaren. Zahlreiche Preishits runden das Angebot von bücher.de ab und machen den Shop beliebt für die Suche nach Schnäppchen im Internet. Kunden erhalten ihre Bestellung versandkostenfrei und können ohne Mindestbestellwert aus dem bücher.de-Shop wählen. Dabei wird jede Bestellung mit Prämien aus dem webmiles-Bonusprogramm belohnt. bücher.de hat seinen Sitz in Augsburg und ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Axel Springer AG und der Verlagsgruppe Weltbild GmbH.


Likomi Empfehlungsmarketing

 

 

 

Ansprechpartner
Carolin Lehmann
Kaiserstraße 241
76133 Karlsruhe

Telefon: +49 (721) 352 83 75
E-Mail: carolin.lehmann@axonic.net

info@likomi.com

www.likomi.de
www.axonic.net

Den bücher.de Gutschein finden Sie hier:
www.buecher.danktdir.de

bücher.de Gutschein für Empfehlungen über Likomi

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Strategisches Online Marketing für die Green Economy
Green EconomyKundenloyalitätMarketingstrategie

5 grüne Marketingstrategien für mehr Kundenloyalität

Lernen Sie 5 grüne Marketingstrategien kennen, mit denen Sie Kundenloyalität gewinnen und nachhaltig sichern.

Status Quo: Deutschland, Umwelt & Konsum 2013

Verbraucher setzen beim Konsum zunehmend auf umweltfreundliche Produkte und Alternativen zu konventionellen Marken. Im Jahr 2013 kaufte jeder zwanzigste Deutsche ausschließlich oder überwiegend Bioprodukte und solche, die unter fairen und ethisch korrekten Bedingungen hergestellt und gehandelt wurden. Jeder Achte greift beim Konsum jeweils zu gleichen Teilen zu konventionellen und grünen Produkten und jeder Dritte kauf zumindest gelegentlich die alternative Biovariante.

 

Umfrage in Deutschland zum Anteil von Bioprodukten am Einkauf bis 2013

Quelle: Statista.de (Bevölkerung in Deutschland nach Umfang des Einkaufs von Bioprodukten bzw. Produkten aus kontrolliert ökologischem Anbau von 2010 bis 2013)

 

Auf der Liste der Gründe für die Wahl von Bioprodukten liegen

  • Unterstützung regionaler Betriebe
  • Artgerechte Tierhaltung
  • Geringe Schadstoffbelastung
  • Verzicht auf Zusatzstoffe sowie
  • einen Beitrag zur Unterstützung der ökologischen Landwirtschaft leisten

auf den vorderen Plätzen.

78% der Bioprodukte Konsumenten sehen in ihrem Konsumverhalten einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und für mehr Nachhaltigkeit und 77% assoziieren mit ihnen eine gesündere Lebensweise und die Stärkung des persönlichen Wohlbefindens.

Gründe für den Kauf von Biolebensmitteln

Quelle: Statista.de (Gründe für den Kauf von Biolebensmitteln in Deutschland im Jahr 2013)

 

Bis zu Euro 2,10 mehr für grüne Varianten

Diese kaufentscheidenden Aspekte des Biokonsums lassen sich Verbraucher einiges Kosten. Gegenüber konventionellen Produkten genießen nachhaltige Produkte eine deutlich höhere Kundenloyalität. Der Teil der relevanten Verbraucher, die ausschließlich und überwiegend Bioprodukte konsumieren ist grundsätzlich bereit, für dieses Plus an mehr Wert, mehr Qualität und mehr Transparenz bis zu Euro 2,10 Aufschlag gegenüber den konventionellen Pendants zu bezahlen, wenn Produkte mit dem Bio-Siegel oder dem, nach strengsten Richtlinien erteilen Demeter-Sigel versehen sind.

Zahlungsbereitschaft für umweltfreundliche Produkte mehr zu zahlen birgt Potenzial für Kundenloyalität

Quelle: Statista.de (Zahlungsbereitschaft deutscher Verbraucher für unterschiedliche Öko-Zeichen)

 

Und die Nachfrage nach den grünen Alternativen wächst in allen Bereichen des nachhaltigen Konsums – auch jenseits von Biolebensmitteln.

Mit der zunehmenden Nachfrage und Zahlungsbereitschaft wächst jedoch auch die Zahl der Unternehmen und Werbetreibenden, die auf den grünen Öko-Zug aufspringen. Schon macht die Sorge um das Greenwashing-Phänomen die Runde und droht, die gerade aufkommende grüne Marketing-Revolution im Keim zu ersticken.  Es vergeht kaum ein Monat, in dem kein neues Label, kein neues grünes Forum das Licht der Welt erblickt. Die kürzlich relaunchte  Umweltzeichen App der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. (Lable-Online App) derzeit über 100 Umweltzeichen. In den kommenden Monaten will man die Datenbank auf bis zu 260 Umweltzeichen ausweiten.

Echten (authentischen) grünen Unternehmen erschwert dies die Positionierung ihrer Produkte und macht den freien (fairen) Wettbewerb zu vertretbaren Bedingungen kaum möglich. Verbrauchern wird es, mit dem Aufkommen immer neuer Umwelt-Siegel und irrwitzigen Produktversprechen nahezu unmöglich gemacht, dabei noch den Überblick zu behalten. Und tatsächlich; das Potenzial, dass Verbraucher diese grün anmutenden Behauptungen und Gütesiegel mit echten (authentischen) grünen Marken und Produkten verwechseln, ist hoch.

Die Themen rund um die grünen Produkte sind oft sehr technisch und können auf Verbraucher teilweise sehr komplex und unüberschaubar wirken. Die hohe Taktung an Innovationszyklen macht grüne Produkte, und in diesem Kontext auch die damit verbundene Kommunikation in der Regel schnelllebig. Diesen Sachverhalt machen sich Unternehmen, die auf den grünen Zug aufspringen oft zu Nutze.

Für Green Economy Unternehmen ist dieser Effekt Gefahr und Chance zugleich. Mit der richtigen Marketingstrategie, die sich im Idealfall in allen Teilen konsequent aus dem Vision & Mission Statement, dem Unternehmensleitbild und Wertekanon ableitet, lässt sich im Wettbewerb gegen die Greenwashing geprägten Eindringlinge nicht nur wertvoller Boden gutmachen, sondern das gesamte Segment der Green Business Economy nachhaltig stärken. Und Nachhaltigkeit ist das, was uns alle bewegt.

Diese 5 wertvollen Tipps für Ihre Marketingstrategie können Ihnen dabei helfen, im ungleichen Wettbewerb mit konventionellen Anbietern die Nase vorn zu haben. Auch wenn die meisten davon eigentlich selbstverständlich (auch für konventionelle Unternehmen) sein sollten, fällt es vielen Unternehmen und Unternehmern sichtlich schwer diese auch konsequent umzusetzen.

Lesen Sie morgen Teil 1 unserer Serie:
„Reden ist Silber, dementsprechend handeln Gold“

 

Link-Tipp zum Thema Kundenloyalität

Die Vorteile hoher Kundenloyalität auf der Umsatzseite, von Anne M. Schüller

 

Sie interessieren sich für mehr Kundenloyalität im Green Business? Dann freue ich mich über Ihren Kommentar zu diesem Artikel und den inhaltlichen Austausch.

Pierre Schramm
CEO, SKA Network

 

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Relationship Marketing

Ist kundenorientiertes Marketing in der Zukunft angekommen?

Produktorientiertes Penetrationsmarketing war gestern – kundenorientiertes Marketing bringt dauerhaften Erfolg.

Als einer der deutschsprachigen Pioniere im Relationship Marketing und als eine der ersten Unternehmensberatungen für kundenorientiertes Marketing waren wir von Natur her stets sehr darüber erstaunt, wie lange es letztendlich gebraucht hat, dass Unternehmenslenker und Marketingverantwortliche realisieren, welchen Stellenwert Customer Relationship Management und Relationship Marketing einnehmen und somit letztendlich, welche Bedeutung dies für den Gesamterfolg eines Unternehmens darstellt.

Die Fähigkeit eines Unternehmens (ganz unabhängig davon, in welcher Branche es tätig ist, welche Unternehmensgröße und wie viele Mitarbeiter es hat, welche Marktposition es einnimmt oder in welcher Phase seiner Unternehmensentwicklung es sich gerade befindet), qualitative und nachhaltige Beziehungen zu seinen bestehenden und potenziellen Kunden aufzubauen, sie zu entwickeln und auszubauen, entscheidet heute und in der Zukunft mehr denn je über den Unternehmenserfolg.

Unabhängig von Marketingdisziplinen, Kanälen, Devices oder Instrumenten ist es die Qualität und die Intensität der Kundenbeziehung sowie des aus dieser entstehenden Mehrwerts für den Kunden, der die Wahl von Produkten, Dienstleistungen und Anbietern entscheidet. In einer vollends automatisierten und anonymisierten Welt wünschen sich Kunden Anbieter und Produkte, die ihre Wünsche erfüllen, Probleme lösen, Sorgen nehmen und sie ohne Wenn und Aber einfach glücklich und zufrieden machen.

Unternehmen, denen es gelingt, Kunden glaubwürdig zu vermitteln, dass sie mit ihren Produkten und Leistungen für die Kunden da sind und nicht etwa die Kunden dazu da sind, mittels des Kaufs von Produkten und Dienstleistungen Kosten des Unternehmens zu decken oder dem Shareholder Value Rechnung zu tragen, stehen in der Poleposition, haben das Potenzial, auf Dauer gute Geschäfte mit glücklichen und zufriedenen Kunden zu tätigen – Kunden zu gewinnen, die sich aktiv am Aufbau der Beziehung beteiligen und sich tatkräftig mit Know-How und Empfehlungen für das Unternehmen einsetzen.

Vorbei sind die Zeiten des „Penetrationsmarketings“ und der schönen bunten Werbewelt. Als es noch ausreichte, dem Konsumenten nur oft genug eine Werbebotschaft um die Ohren zu hauen, bis dieser das Produkt bereitwillig und unter größten Schmerzen gekauft hat.

Ist kundenorientiertes Marketing in der Zukunft angekommen?

Mag sein, dass ich an dieser Stelle etwas überziehe oder auch ein bisschen der Wunsch Vater des Gedanken zu diesem Blog-Post ist – der Wunsch, dass Unternehmer und Marketingverantwortliche zunehmend verstehen, dass gute und erstklassige Unternehmensergebnisse nicht die Folge von Performance Marketing, Retargeting Algorithmen oder von Penetrationsmarketing sind, sondern schlichtweg die logische Konsequenz aus aufrichtigen, nachhaltigen und wertvollen Kundenbeziehungen.

Wenn sich das Marketing, und dem vorausgehend das unternehmerische Handeln, dorthin entwickeln, dann stehen die Chancen gut, dass Relationship Marketing und kundenorientiertes Marketing endlich in der Zukunft angekommen sind.

Warum hat kundenorientiertes Marketing so lang dazu gebraucht?

Warum haben Unternehmer und Marketingverantwortliche so lange dafür gebraucht um zu realisieren, welches Potenzial kundenorientiertes Marketing für ihre Unternehmen bereithält? Zu verstehen, wieso es von höchster Relevanz ist, den Kunden als Ganzes, als Partner zu begreifen, der nicht nur konsumiert und auf Marketingbotschaften reagiert, sondern als aktiver Gestalter der Kundenbeziehung? Der interagiert, Know-How einbringt und sich für das Unternehmen engagiert?

Ist es eine Frage der Generation? Eine Frage der Unternehmenskultur? Eine Frage der Verantwortlichkeiten? Oder steht der schlichte Verkaufsprozess am Ende doch über allem?

Wir möchten dazu gerne Ihre Meinung wissen. Kommentieren Sie diesen Post oder schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und auf Ihre Meinung.

Relationship Marketing mit SKA Network
E-CommerceKundenbindung

7 Tipps für mehr Kundenbindung im E-Commerce

Mit diesen 7 Tipps gelingt die Kundenbindung im E-Commerce garantiert

Qualitative und kompetente Fachberatung, hohe Service-Orientierung und vom Wettbewerb eindeutig differenzierende und einzigartige Add-Ons binden auch online Kunden langfristig an eine Marke und ein Unternehmen.

Dabei steht der elektronische Handel (E-Commerce) noch ganz am Anfang seines beeindruckenden Siegeszuges. Der E-Commerce Anteil gemessen am Handelsvolumen beträgt derzeit prognostizierte 10% bzw. 53 Mrd. Euro für das Jahr 2013 (Quelle: Infografik Statista.de). Dabei divergieren sowohl die Marktateile also auch das Handelsvolumen von Branche zu Branche deutlich. Spitzenreiter im Deutschen E-Commerce sind derzeit Fashion & Accessoires sowie die Unterhaltungselektronik.

Der Wettbewerb im E-Commerce wächst

Für aktuelle Player im E-Commerce stehen die Zeichen noch eindeutig auf Wachstum. Auch wenn täglich neue reine E-Commerce-Händler und zunehmend auch stationärer Einzelhändler den Weg in digitalen Handel gehen, ist die Zahl der E-Commerce-Retailer im Vergleich derer im stationären Handel noch sehr überschaubar.

Im Zuge der zunehmenden Marktkonzentration werden große Player wie Zalando oder Amazon weiter relevante Teile des Marktpotentials absorbieren während sich Spezialisten und Nischenanbieter gezielt durch eindeutige Differenzierung, klare Herausstellung des USPs und systematisiert geführte Kundenbeziehungen ihren Markt erarbeiten werden erarbeiten müssen.

Player wie Amazon, Zalando oder Media-Markt wachsen deutlich – und dass sowohl im originären Kerngeschäft, als auch vermehrt in angrenzenden, komplementären und zum Teil auch neuen Geschäftsfeldern. Horizontaler und vertikaler Differenzierungsstrategien und gezielter, strategischer Zukäufen sei Dank (vergl. Zalandos Markentransfer in das High-End Fashion Segment).

Unsere 7 Tipps für erfolgreiche Kundenbindung im E-Commerce

1. Differenzierung und einzigartige emotionale Benefits

Je mehr Player an diesem Markt teilnehmen werden umso mehr brauchen Kunden Orientierung und einen zuverlässigen Partner. Das Angebot ist heute schon schier unüberschaubar. In der Systematisierung der Kundenbeziehung (Relationship Marketing) liegen für E-Commerce-Retailer enorme Potentiale, da der (niedrigste)Preis zunehmend an Relevanz verliert.

Setzen Sie bei der Wettbewerbsverdrängung daher statt auf übertriebenen Preisaktionismus lieber auf qualitative Differenzierung und einzigartige rationale und emotionale Benefits. So aufgestellt sind Sie fit für Ihre Zukunft im E-Commerce und befinden Sie sich in bester Gesellschaft – denn laut einer Studie von Roland Berger, schätzten Unternehmen die Kundenbindung an ein Produkt oder Unternehmen wichtiger ein als andere Marketingargumente wie z. B. Produktqualität, einen niedrigen Preis oder die Bekanntheit der Marke.

2. Partizipation und Mitbestimmung als Teil der Strategie für mehr Kundenbindung im E-Commerce

Fast alle Online-Händler einer Gattung/eines Segments haben die gleichen Produkte, die gleichen Marken zum (fast) einheitlich gleichen Preis – ganz gleich ob Premium- oder Massenmarkt, dieser Trend zieht sich durch alle Branchen und Segmente hindurch. Für viele Anbieter sind Kunden heute vielmehr Mittel zum Zweck. Der Preis ist das schlagende Argument. Händler wollen ihre Ware einfach loswerden – um jeden Preis. Kunden spüren das – doch die Zeiten in denen sie sich wie Kühe haben melken lassen, sind vorbei – aufgeklärte Konsumenten wollen partizipieren, Einfluss nehmen und mitbestimmen.

Aktuelle Studien bestätigen diesen Trend – leidenschaftliche Konsumenten lieben es, Produkte und Services zu unterstützen (Prosumers), zu pushen und zu finanzieren (Custowners). Kunden, die bei der Entwicklung, der Vermarktung und der Finanzierung eines Angebotes maßgeblich mitgeholfen haben, brennen für dieses Produkt – nach Innen und nach außen (vergl. dazu „10 gute Gründe für Empfehlungsmarketing im E-Commerce

3. Zeigen Sie ein Gesicht, dass einen echten Namen hat

Mit unserem ersten Start-Up-Unternehmen jobpilot.de waren wir viele Jahre, trotz intensivem Wettbewerb aus den USA und aus Skandinavien unangefochtene Nummer 1 in Deutschland und in Europa. Das lag zum einen an dem in Qualität und Quantität einzigartigen Job-Angebot sowie einer für die damalige Verhältnisse innovativen Technologie. Vor allem aber lag es daran, dass die Plattform mehr als ein „persönlicher Karriere-Berater“ (also sehr menschlich) statt als eine Plattform (eher technisch) von den Bewerbern und Kandidaten wahrgenommen wurde.

Wir hatten bereits sehr früh auf einen sehr strukturierten und personalisierten Dialog und die Systematisierung der Kundenbeziehung gesetzt. So war es unsere Kollegin Simone, die für unsere Kandidaten über Jahre hinweg das Gesicht und die Stimme von jobpilot.de war. Sie Stand für Vertrauen und Beständigkeit. Sie war allgegenwärtig, war Absenderin jeder Support-E-Mail, jedes Job-Alerts und selbst am Telefon sprachen die Kandidaten mit Simone.

4. Seien Sie aufmerksam und omnipräsent, aber nicht aufdringlich

In Zeiten von Big Data träumen E-Commerce-Händler davon, die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden bereits zu kennen, noch lange bevor Kunden selbst von der Existenz ihrer zukünftigen Bedürfnisse wissen. „Gewinner kennen die Kundenbedürfnisse von morgen“ titelte es kürzlich auf etailment.de – ob dazu auch gehört, dass die Maschine (Big Data) Prognosen über die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit einer Kunden errechnet, noch bevor diese selbst von ihrer Schwangerschaft weiß schwanger zu sein, darf kritisch angezweifelt werden (vergl. Target Predicts Pregnancy with Big Data).

Dennoch: Aufmerksamkeit gehört zu den wichtigsten Loyalitäts-Treibern in der Kundenbeziehung. Daher empfehlen wir:

  • hören Sie Ihrem Kunden zu. Tracken Sie sein Nutzungsverhalten, seine Produktpräferenzen, seine Einkaufsintervalle, seinen Warenkorbwert, seine Kaufabbrüche, seine (Nicht)Reaktion auf E-Mails, Newsletter und Angebote. Analysieren Sie diese und machen Sie ihrem Kunden zur rechten Zeit, das richtige Angebot.
  • befragen Sie Ihren Kunden von Zeit zu Zeit pro aktiv. Fragen Sie ihn zu seinen Wünschen, seinen Vorlieben, seiner Zufriedenheit mit Ihrem Sortiment, Ihrem Service, Ihrer Verfügbarkeit.
  • rufen Sie Ihren Kunden gelegentlich gerne auch mal an. Einfach so. Bedanken Sie sich bei ihm für seinen Einkauf, gratulieren Sie ihm zum Geburtstag, senden Sie ihm Weihnachtskarten (bitte auch dann, auch wenn er regelmäßig bei Ihnen einkauft).
  • machen Sie Ihrem Kunden besondere Angebote von denen er das Gefühl hat, dass Sie sie ganz exklusiv für Ihn zusammengestellt haben. Auch hier gilt: machen Sie Ihrem Kunden auch dann besondere Angebote, wenn er regelmäßig bei Ihnen einkaufkauft – Sie kennen das doch bestimmt auch, wie sehr wir uns ärgern, wenn unser Nachbar jedes Jahr aufs Neue den besten Tarif, das Beste Angebot bekommt, nur weil er mit Kündigung gedroht hat – und wir nicht, weil wir treu, loyal und manchmal vielleicht auch einfach zu bequem sind.
  • wirken Sie einer möglichen Kündigung Ihres Kunden pro aktiv entgegen. Anlässe wie zum Beispiel das Auslaufen eines Vertrages oder das Ende der Garantiezeit sind typische kritische Momente, in denen eine Kundenbeziehung auseinander gehen kann. Seien Sie präventiv und gehen auf Ihren Kunden zu. Machen Sie Ihm ungefragt ein Angebot. Stellen Sie dabei vor allem Ihr tatsächliches Leistungsspektrum dar (und nicht nur den niedrigen Preis). Gehen Sie Sie nicht davon aus, dass Ihr Kunde in jeder Beziehung weiß, wie gut Ihr Leistungsspektrum wirklich ist – Sie werden überrascht sein.

Gestalten Sie die Kundenbeziehung aktiv. Gehen Sie so oft wie möglich, aber nicht öfters als nötig auf Ihre Kunden zu.

5. Kommunizieren Sie im Dialog

Wie aus dem Wort Kundenbeziehung schon hervor geht, handelt es sich dabei um eine wechselseitige Beziehung zwischen zwei oder mehreren Beteiligten (vergl. dazu „Mehr Kundenbindung durch mehr Liebe“). Bei der Beziehung zwischen Marke und Konsument gelten die gleichen (Qualitäts-)Kriterien wie bei jeder anderen aufrichtigen und ernsthaften Beziehung – sie beruht auf Wechselseitigkeit und lebt durch den Austausch durch Dialog.

Versuchen Sie daher möglichst die klassische und überholte One-Way-Kommunikation (Penetrationsmarketing) zu vermeiden. Das bringt heute wenig bis gar nichts und wirkt sich in der Regel eher kontraproduktiv aus. Wenn Sie gelegentlich Newsletter abonnieren, dann kennen Sie diese schiere Flut an Werbemails, die in Sachen Gehaltswert und Effektivität kaum mehr zu unterbieten sind.

Steigen Sie daher in einen qualitativen, pro aktiv geführten Dialog mit Ihren (potentiellen) Kunden ein. Vermitteln Sie die Vorteile einer wechselseitigen (nicht anonymen) Beziehung – auch dann, wenn der begehrte Kunde noch gar keiner ist und erst noch einer werden soll.

6. Einfache Prozesse und ein transparentes Angebote

Gestalten Sie Dialog und Transaktionsprozesse so einfach wie möglich. Es gibt in Sachen Kundenbindung im E-Commerce eine ganze Reihe von Showstoppern und Loyalitäts-Killern. Zum Beispiel:

– komplizierte Bestellprozesse
– wenig gängige Zahlungsmethoden
– unterschiedliche Preise für ein und das selbe Produkt
– nicht klar differenzierbare Produkte oder komplizierte Bundles
– aufwändige Registrierungsprozesse
– unnötig lange (Anmelde)Formulare (bei denen viel zu viele, aus Kundensicht unnötige Daten abgefragt werden)
– bestversteckte Kontaktmöglichkeiten
– und viele mehr

Einfache, klar strukturierte Prozesse beschleunigen den Transaktions- und Conversionprozess (vom Visit zum Kauf – vergl. „10 gute Gründe für professionelles Inbound Marketing„), schaffen Vertrauen, steigern Umsatz und Ertrag und fördern die Kundenbindung nachhaltig.

7. Verbinden und vernetzten Sie

Der stationäre Einzelhandel lebt in weiten Teilen auch von seiner Bedeutung für das Socializing (das gesellschaftliche Miteinander) – je hochwertiger die Produkte und Segmente sind, umso stärker ist der Effekt ausgeprägt – sehen und gesehen werden. Das regelmäßige Einkaufen in einer High-End Fashion-Boutique ist gesellschaftliche Verpflichtung, Networking und Socializing zugleich.

Setzten Sie daher auch im E-Commerce auf diesen für die Kundenbindung so wertvollen Effekt. Bringen Sie Kunden (Gleichgesinnte) zusammen. Erweitern Sie Ihr Beziehungsumfeld mit dem Ihrer Kunden und vernetzten Sie sie gezielt. Fordern Sie Ihre Kunden pro aktiv auf, Ihrem Beispiel zu folgen und die Beziehung zu Ihnen für dritte (noch Nicht)Kunden zu öffnen. Menschen bewegen sich in Kreisen. Gute Kunden werden daher stets ähnlich gute Kunden anziehen (vergl. dazu auch „Empfehlungsmarketing“

Mit diesen 7 wertvollen Tipps für Kundenbindung im E-Commerce bauen Sie wertvolle Kundenbeziehungen auf, die von Dauer sind, die mehr Ertrag abwerfen und mit denen Sie Ihre Position im E-Commerce nachhaltig stärken.

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Sie haben Fragen zum Thema Kundenbindung im E-Commerce – als renommierte und innovative Managemenberatung für kundenorientierte Marketingstrategien stehen Ihnen meine Kollegen und ich für Antworten gerne zur Verfügung.

Ihr
Pierre Schramm
CEO, SKA Network

 

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Mehr Kundenbindung durch mehr Liebe
Kundenbindung

Mehr Kundenbindung durch mehr Liebe

Wo Austauschbarkeit, Preisaktionismus und Mangel an Menschlichkeit herrschen, kann keine Kundenbindung entstehen.

Im Internet, so sagt man, ist der Wettbewerb nur einen „Mausklick“ weit entfernt. Und tatsächlich fällt Online-Kunden der Wechsel von einem Anbieter zum anderen oft viel leichter als in deren nicht virtuellen Welt. Man muss dazu aber auch fairer Weise sagen: „Es wird ihnen oft auch regelrecht leicht gemacht!“. Denn während der stationäre Fachhandel/Einzelhandel dem Wettbewerb aus dem Netz mit Kundenbindung durch persönlicher Beratung, Produktpräsentation (Showrooming) und Socializing Paroli zu bieten versucht, tun sich Online-Händler und Internet-Unternehmen in dieser Disziplin oft noch sehr schwer und verschenken wertvolles Erlöspotential.

Mehr Kundenbindung durch Einzigartigkeit und Exklusivität

Lassen wir mal (die wenigen) Leuchttürme der Digital Economy außen vor – für diese gelten (zumindest für den Moment noch) andere Gesetze. Für fast alle anderen gilt: Jeder hat gefühlt das gleiche Angebot, die gleichen Produkte und gleichen Sortimente. Die sich daraus ergebende Transparenz des Marktes setzt Anbieter unter Druck, denn Transparenz und „Gleichartigkeit“ macht austauschbar – und Austauschbarkeit ist der Loyalitäts-Killer No. 1 in Sachen Kundenbindung.

Das Warum liegt auf der Hand: Wenn das (bekannte) Leistungsspektrum zweier Anbieter nahezu identisch ist, keine sonstigen (essentiellen) rationalen Vorteile (Benefit) zwischen beiden existieren und es auch keine anderweitige (emotionale) Bindung zu einem der beiden Anbieter gibt, dann orientieren sich Kunden in der Regel schlichtweg an einem günstigeren Preis (vergl. dazu auch: „Die wesentlichen Faktoren im Kaufentscheidungsprozess“).

Mehr Kundenbindung durch „Menschlichkeit“ und „emotionale Nähe“

Es gelingt nur wenigen Online-Anbietern und Online-Shops eine emotional Beziehung/Bindung zu ihren Kunden aufzubauen (auch hier seien mal die Leuchttürme wieder außen vor genommen). Dabei ist mangelnde Kundennähe ein nicht zu unterschätzender Loyalitäts-Killer. Das Fehlen von Kundennähe führt unweigerlich zum Verlust der Kundenbindung und der Loyalität.

Im besten Fall besteht beim Kunden noch eine emotionale Beziehung zu einer im Shop geführten Marke. Insofern diese Marke (noch) nicht dem allgemeinen Preisaktionismus unterliegt und ein Händler die Marke weitestgehend exklusive führt, kann er sich der Kundentreue (für dieses Produkt/für diese Marke) soweit sicher sein – Fashion, Uhren, Schmuck und Accessoires im High-End-Bereich waren Segmente, in dem Sales- & Preisaktionismus lange Zeit tabu waren. Doch auch diese Bastionen bröckeln – nicht zuletzt durch Cross-Border-Shopping-Angebote und den dadurch entstehenden internationalen Wettbewerbsdurck.

 

Mehr Kundenbindung durch Spitzenleistung

Mehr Kundenbindung durch stabile Preise, Serviceleistung & Kundenorientierung

Service & Kundenorientierung sind teuer (denken viele). Tatsächlich aber führen ein ständiger Preiskampf mit dem Wettbewerb und die dadurch entstehende Abwärtsspirale langfristig in die unternehmerische Sackgasse. Denn im Segment der Preispositionierer wird es enger und enger. Am Ende gibt es immer einen, der es noch ein bisschen „billiger“ kann – ohne Alleinstellungsmerkmale wie besonders hohe Service- und Kundenorientierung, emotionale Nähe zum Kunden oder ein exklusives Waren- und Produktsortiment führt das über kurz über lang ins Aus. Kunden wissen das und spielen die Anbieter und Marktteilnehmer regelrecht gegeneinander aus (Stichwort: Showrooming) – ihre Steigbügelhalter sind Google, idealo.de und Co.. Das Ergebnis: Tiefpreis- und Rabattschlachten die jegliche Form der Kundenbindung unmöglich machen.

Zurück zu den Anfängen – das Wort Kundenbindung und seine Bedeutung

In dem Wort Kundenbindung steckt das Wort „Bindung“ – Bindung bedeutet so viel wie „innere Verbundenheit“ was wiederum Zusammengehörigkeit (von zwei oder mehreren) bedeutet – und hier kommen wir zum eigentlichen Kern der Kundenbindung. Denn Zusammengehörigkeit bedeutet nicht mehr und nicht weniger als „eine Einheit bilden“.

Und um eine Einheit zu bilden (bitte das Wort Einheit ist an dieser Stelle bitte nicht mit dem Wort „Zweckgemeinschaft“ verwechseln) sprich um EINS zu sein, braucht es vor allem eins – LIEBE. Liebe bedeutet also eins sein. Wahre (echte) Liebe ist bedingungslos, stellt keine Erwartungen und kann nur auf der Grundlage von freiem Willen entstehen und von Dauer sein (vergl. die wesentlichen Treiber von Loyalität)

Übertragen auf unsere Kundenbeziehung bedeutet das, dass Kundenbindung in ihrer Relevanz und deren Bedeutung für die Beziehungspartner, Marke (Unternehmen) und Kunde durchaus mit der Beziehung zwischen zwei Menschen vergleichbar ist: Marke (Unternehmen) und Kunde bilden Einheit, die auf wechselseitiger Bedingungslosigkeit und freiem Willen gründet.

 

Mehr Kundenbindung durch Spitzenleistung

 

Der Weg (zurück) … zu mehr Kundenbindung

Die Grundlagen für mehr Kundenbindung sind kundenorientiertes Marketing (Relationship Marketing/Beziehungsmarketing) und kundenorientiertes Handeln. Kundenorientierung ist demnach ein Managementansatz und nicht wie weitläufig verbreitet gedacht, eine Marketingdisziplin. Ihren Ursprung hat Kundenbindung in einer grundsätzlich kundenorientiert ausgerichteten Unternehmensstrategie und Unternehmensführung. Maßgeblich für mehr Kundenbindung sind also demnach das Unternehmensleitbild (Vision & Mission Statement), die Unternehmensleitlinien und der Wertekanon.

Wer also mehr Kundenbindung will, braucht nichts weiter mehr als Liebe

(wenn Ihnen das Wort Liebe an dieser Stelle zu esoterisch, zu weich, zu weiblich, zu wenig unternehmerisch, etc. vorkommt, dann ersetzen Sie das Wort Liebe einfach gegen eines mit dem Sie sich wohler fühlen – Vorliebe, Sympathie, Harmonie, Verständnis – so oder so am Ende ist und bleibt es Liebe).

Wenn ich im Kontext Kundenbeziehung und der sich daraus entwickelnden Kundenbindung von Liebe sprechen, dann hat das an sich weniger mit romantischer Liebe zu tun. Mehr Kundenbindung durch Liebe entsteht im unternehmerischen Kontext überall dort, wo aus

  • Kundenzufriedenheit wahre Begeisterung wird
  • Nützlichem das Besondere wird
  • guten Leistungen und Ergebnissen Spitzenleistungen erbracht von Spitzenleistern werden

Begeisterung. Das Besondere. Spitzenleistungen – in ihnen steckt viel Liebe. Liebe in vielschichtigen Facetten und vielfältigster Ausprägung. In Ihnen steckt die …
(in alphabetischer Reihenfolge)

  • Liebe zum (Bauch)Gefühl
  • Liebe zum (Dienst)Leisten
  • Liebe zum Detail
  • Liebe zum Dialog/Austausch
  • Liebe zum Erfolg
  • Liebe zum Experimentieren
  • Liebe zum Gelingen
  • Liebe zum Kunden
  • Liebe zum Lernen (aus Erfahrung und aus Fehlern)
  • Liebe zum Produkt
  • Liebe zum Team / zu den Mitarbeitern
  • Liebe zum Unternehmertum
  • Liebe zum Wachstum
  • Liebe zum Wandel und zur Veränderung
  • Liebe zum Wissen
  • Liebe zur (Problem)Lösung
  • Liebe zur Innovation
  • Liebe zur Inspiration
  • Liebe zur Leidenschaft
  • Liebe zur Marke
  • Liebe zur Perfektion (und dem Wissen, dass Perfektion subjektiver Natur ist)
  • Liebe zur Region
  • Liebe zur Technologie
  • Liebe zur Tradition
  • Liebe zur Transformation
  • Liebe zur Transparenz
  • Liebe zu dem was man tut (oder nicht tut)
  • Liebe zur Zeit

>> Ihnen gefällt „mehr Kundenbindung durch mehr Liebe“? Dann freuen wir uns über einen Like, einen Kommentar oder das Teilen dieses Post auf Twitter oder Facebook.

>> Ihnen erscheint diese Sicht zu esoterisch, zu weltfremd, zu unmodern? Dann freuen wir uns über Ihren Kommentar und über Ihre Meinung.

Sie haben Fragen zum Thema Kundenbindung im E-Commerce – als renommierte und innovative Managemenberatung für kundenorientierte Marketingstrategien stehen Ihnen meine Kollegen und ich für Antworten gerne zur Verfügung.

Ihr
Pierre Schramm
CEO, SKA Network

 

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Kunden werben Kunden
Empfehlungsmarketing

10 gute Gründe für Empfehlungsmarketing im E-Commerce

Empfehlungsmarketing – Die Nr. 1 in Sachen Vertriebseffizienz

Im klassischen Vertrieb gehört Empfehlungsmarketing seit jeher zu den effizientesten Methoden in der Neukundengewinnung. Mit keiner anderen Methode können Neukundenpotentiale schneller und gezielter gehoben und Investitionen in ineffiziente Vertriebstaktiken reduziert werden.

Dieses Potential lässt sich auch auf den digitalen Vertrieb im E-Commerce übertragen. Auch hier ist Empfehlungsmarketing Pflichtprogramm und Kür zugleich.

Unsere Liste der „10 guten Gründe, warum Sie Empfehlungsmarketing im E-Commerce einsetzen sollten“ zeigt, warum sich das Engagement in professionelles Empfehlungsmarketing auch für Sie lohnt:

1. Jeder investierte Euro = doppelt so viel wert

Wie viel tausend Euro investieren Sie in Suchmaschinenoptimierung und Google Adwords? Und wie viel in Webshop Usability- und Conversion Optimierung? Das sind wirksame Investitionen in den digitalen Vertrieb. Mit der gezielten Einbindung von Empfehlungsmarketing verdoppeln Sie deren Wirksamkeit und somit den ROI dieser Maßnahmen – denn aus jedem neuen Kontakt/Kunden generieren Sie mit Empfehlungsmarketing gleich zwei Kontakte/Kunden auf einen Streich.

2. Social Proof ist gut – Empfehlungsmarketing ist besser

Online Shopper orientieren sich beim Kauf gerne an Bewertungen und Empfehlungen anderer Nutzer/Käufer. 70% aller Internet-Nutzer vertrauen Bewertungsportalen bei der Kaufentscheidung (siehe dazu auch: „Social Proof als Hebel für mehr Konversion“ von Michal Licht). Auf die Empfehlung eines Bekannten vertrauen hingegen 90% aller Internetnutzer, denn die Empfehlung einer bekannten Person genießt in der Regel einen großen Vertrauensvorschuss (siehe Nielsen 2009 – Vertrauen in Werbeformen)

3. Empfehlungsgeber – Ihr schnellster und günstigster Vertrieb

Empfehlungen beinhalten ein großes Extra: Vertrauensvorschuss. Damit steigt die Kaufbereitschaft, und der Zyklus bis zum Kauf verkürzt sich deutlich. Empfehlungsgeber sind glühende Verehrer und verteidigen ihre Lieblingsmarke/ihr Lieblingsprodukt gegen jede Art von Angriffen bis aufs Blut.

4. Menschen bewegen sich in (ihren) Kreisen

Wenn Sie Neukunden wollen, deren Kaufverhalten dem Ihrer besten Kunden entspricht, dann sprechen Sie idealerweise Ihre besten Kunden gezielt auf eine Empfehlung an. Denn in der Regel entsprechen Freundeskreis und soziales Umfeld Ihrer Top-Kunden einer ähnlichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Struktur (Gleiches gesellt sich gern zu Gleichem)

5. Empfehlungsmarketing ist die beste moralische Kundenbindung

Wenn Sie Empfehlungsmarketing richtig einsetzen, gewinnen Sie im Idealfall nicht nur einen neuen Kunden, sondern stellen auch sicher, dass Ihr Bestandskunde nicht mehr so schnell den Anbieter wechseln wird. Denn er fühlt sich der empfohlenen Person – weil er Sie empfohlen hat – moralisch zur Loyalität verpflichtet. Und somit auch Ihnen.

6. Ein Freund verkauft besser als der beste Online-Shop

Was für Verkäufer das Vertriebstraining ist, sind im E-Commerce die Optimierung der Webshop Usability, der Dialogführung und die Suchmaschinenoptimierung. Doch auch der am beste optimierte Shop kommt an die Leistungswerte einer Empfehlung durch einen Freund nicht heran.

7. Fans wollen sich einbringen

Das wird an Beispielen wie Apple immer wieder deutlich. Auf der Welt arbeiten gefühlt so viele Menschen als Verkäufer für Apple wie iPhones im Umlauf sind. Und jeder neue iPhone-Besitzer wird automatisch zum Apple-Verkäufer. Denn Menschen lieben es, sich für das was sie lieben einzusetzen.

8. Menschen wollen teilen – ihre Freude und auch das Risiko

So wie Menschen gerne Ihre Freude teilen, so sehr schätzen sie es auch, wenn sie nicht die einzigen sind, die das neue Produkt, das bisher noch keiner hat, besitzen. Wie heißt es doch so schön: „geteiltes Leid ist halbes Leid“. Auch wenn das vermeintliche Leid in den meisten Fällen nur hypothetischer Natur ist.

9. Empfehlungsmarketing per E-Mail – no Spam-Filter and no Double-Opt

Spam-Filter sind im E-Mail Marketing ein nicht zu unterschätzendes Problem, vor allem beim Erstkontakt. Selbst dann, wenn die E-Mail-Adresse beim Double-Opt-In authentifiziert wurde. Je komplexer und inhaltsreicher eine E-Mail ist, umso größer das Risiko, dass sie im Spam-Filter hängen bleibt. E-Mails mit der Absenderadresse eines Freundes erreichen in der Regel immer ihr Ziel.

Und da ein Freund das Produkt/die Marke empfiehlt, entfällt in diesem Fall auch das Einholen des Empfänger-Opt-Ins. Denn tatsächlich sind nicht Sie, sondern der Empfehlungsgeber der Absender der Empfehlungs-E-Mail (entsprechende technische Infrastruktur im Shop vorausgesetzt).

10. Freunde wollen einander helfen

Auf Jobbörsen ist das Empfehlen von Stellenangeboten Gang und Gebe. Freunde versuchen ihren Freunden zu helfen, schnell einen neuen Job zu finden. Diesen Umstand können Sie sich auch im E-Commerce zu Nutzen machen. „Hast Du diese Jacke nicht schon immer gesucht? Habe sie für Dich gefunden“.

Wenn auch Sie von den Vorteilen durch Einsatz von Empfehlungsmarketing in Ihrem Unternehmen profitieren wollen, dann rufen Sie uns an:

069 57808077

Wir freuen uns auf Sie!

Pierre Schramm
CEO, SKA Network