Kategorie: Konsum

Gesunde Ernährung, regionale Herkunft - der Ernährungsreports 2016
ErnährungKonsumStudien

Gesunde Ernährung, regionale Herkunft, mehr nachhaltiger Umgang

Eine gesunde Ernährung – darauf legen immer mehr deutsche Verbraucher gesteigerten Wert. Sie informieren sich gezielt und genießen bewusst. Zu diesem Ergebnis kommt das Meinungsforschungsinstitut Forsa, das im Oktober 2015 im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, kurz BMEL, 1.000 Bundesbürger ab 14 Jahren zu ihren Essgewohnheiten befragte. Die Zufriedenheit der Verbraucher ist groß, Handlungsbedarf besteht aber dennoch. Read More

LOVOS Neo-Minimalisten
Green MarketingKonsumLovosNachhaltigkeit

LOVOS: Weniger ist mehr – der neue Lifestyle der Neo-Minimalisten

Die Grenzen des Wachstums in einer begrenzten Welt

Die LOVOS-Bewegung kann man als eine, den Lebensstil vereinfachende, zum Teil auch „radikale“ Weiterentwicklung der LOHAS-Definition verstehen. LOVOS steht für „Lifestyle of Voluntary Simplicity“, also die freiwillige Einfachheit des eigenen Lebensstils durch bewussten Verzicht. LOVOS werden daher auch gerne als Konsum- und Wachstumsverweigerer bezeichnet.

LOVOS definieren ihren Lebensstil als eine zukunftsfähige Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft. In diesem Kontext hat man es immer wieder mit Begrifflichkeiten wie Freiwillige Einfachheit (Voluntary Simplicity), Minimalismus oder Downshifting zu tun. Die Bandbreite des LOVOS-Lebensstils reicht vom „Total-Aussteiger“ bis zum lediglich konsumkritischen Verbraucher. LOVOS zeichnen sich durch eine erhöhte Achtsamkeit und die genaue Beobachtung und die bewusst nachhaltige Steuerung des eigenen Konsumverhaltens aus.

LOVOS wird gerne Radikalität mit einem Hang zum Anarchismus vorgeworfen. Sie werden als Störenfriede und Spinner bezeichnet. Ob es den „echten“ selbstbestimmten und unbeirrbaren LOVO wirklich gibt und ob man in dieser Entwicklung einen vorübergehenden Trend oder doch eine dauerhafte Bewegung sehen kann, wird die Zukunft zeigen.

 

Dauerhafter Konsumausstieg oder vorübergehnder Trend?

Die Frage wird sein, ob ein dauerhafter radikaler Konsumausstieg heute überhaupt noch möglich ist, will man am gesellschaftlichen Leben aktiv und selbstbestimmt teilnehmen. Denn ohne ein Mindestmaß an zum Beispiel Informationstechnologie geht in vielen Bereichen des Lebens heute gar nichts mehr, sind soziale Interaktionen kaum mehr möglich. Daher verwundert es auch nicht, das die Beispiele berühmter Neo-Minimalisten wie Tim Lewis, Nial Doherty oder Kelly Sutton, dem man nachsagt, mit seinem im Jahr 2009 gegründeten „Cult of Less“ der Begründer der LOVOS-Bewegung zu sein, zwar auf vieles, aber eben nicht auf Dinge wie Smartphone, Software oder Notebook verzichten.

 

LOVOS im Zeichen der Europäischen Wirtschaftkrise

Im Zuge der Europäischen Wirtschaftskrise treten in Ländern wie Spanien zum Teil deutliche LOVOS-Tendenzen auf. In ihrer Dokumentation „Weniger ist mehr – Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben“ versucht die Journalistin Karin de Miguel Wessendorf herausfinden, wie ein besseres Leben durch Verzicht möglich ist und begibt sich auf Spurensuche in Europa. In Deutschland, Frankreich, Spanien und England geht sie der Frage nach, wie es trotz der Begrenztheit der Ressourcen unseres Planeten möglich ist, einen guten Lebensstandard aufrechterhalten.

Ihr Weg führt sie unter anderem nach Spanien, wo sie junge Menschen findet, die getrieben durch Wirtschaftskrise und Arbeitsplatzverlust den Ausweg gesucht und gefunden haben. Ob dieser freiwillige Verzicht auch ohne den wirtschaftlichen Druck stattgefunden hätte und ob dieser im Zuge der wirtschaftlichen Erholung des Landes bestand hat, bleibt abzuwarten.

 

Film-Tipp zum Thema

Weniger ist mehr – Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben – die Dokumentation von Karin de Miguel Wessendorf ist in voller Länge auf future.arte.tv (D 2013, 53 Min) zu sehen.

„Für LOVOS ist das Sein wichtiger als das Haben“.

 

Dieser Artikel zum Thema Umwelt & Konsum könnte Sie auch interessieren:

 

Copyright Hinweis:

Der Inhalt dieser Seite „LOVOS: Weniger ist mehr – der neue Lifestyle der Neo-Minimalisten“ ist urheberrechtlich geschützt und geistiges Eigentum der SKA Network GmbH. Wir erteilen hiermit die Genehmigung zum Kopieren und Vervielfältigen des Artikels im Web oder in Präsentationen, sowohl in Teilen oder als Ganzes – bitten aber ausdrücklich um die Nennung der Quelle bzw. um Setzen eines Backlinks auf diese Seite. Vielen Dank.

 

LOHAS - Sinus Millieus
Green MarketingKonsumLohasNachhaltigkeit

LOHAS – umwelt- und sozialethischer Konsum 2.0

Pro & Cons des Lifestyle of Health and Sustainability

Als LOHAS bezeichnet man Menschen, die einen komplexen, teils sehr extravaganten Lebensstil verfolgen. Dieser ist hauptsächlich von dem Prinzip der Nachhaltigkeit und von einem ausgeprägten Gesundheitsbewusstsein geprägt, was sich explizit im Konsum dieses Zielgruppensegments wiederspiegelt. LOHAS bezeichnen sich selbst als moderne Konsumenten, als eine Avantgarde, die aktiv den konsequenten fairen Handel und  den ökologischen Konsum praktiziert und propagiert.

LOHAS sind in der Regel Akademiker und verfügen über ein überdurchschnittlich hohes Einkommen. Dem technischen Fortschritt stehen sie aufgeschlossen gegenüber. Für die meisten LOHAS ist Technologie Mittel zum Zweck, der seinen Beitrag zu ihrer ökologischen und sozialen geprägten Haltung sowie zu ihrem gesunden, vorausschauenden Lebensstil beitragen soll.

LOHAS interessieren sich in besonderem Maße für Gesundheit (ein ganzheitlich gesundes Leben), für ökologische und soziale Belange, für Kunst und Kultur. Viele LOHAS sind ausgesprochene Genießer. LOHAS reisen viel um andere Kulturen und Gesellschaften kennenzulernen. Sie machen Yoga, meditieren und haben eine hohe Affinität zur Spiritualität.

LOHAS sind darauf bedacht, verantwortungsvoll mit den Folgen des Konsums umzugehen. Im Gegensatz zu den LOVOS, konsumieren LOHAS (zum Teil auch sehr ausgiebig). Eine Untergruppe der LOHAS nennt man PARKOS. Bei PARKOS handelt es sich um Menschen, die denselben nachhaltigen und gesundheitsbewussten Lebensstil pflegen, jedoch die digitale Medien und Technologien ausgesprochen intensiv nutzen. Ein nicht unerheblicher Teil der digitalen Avantgarde kann demnach der Gruppe der PARKOS zugeordnet werden.

 

LOHAS Typologien

Wie es nicht den einen Konsumenten gibt, so lassen sich auch die LOHAS in unterschiedliche Typologien eingruppieren. Die Verhaltens- und Zukunftsforschung differenziert derzeit in fünf folgende groben LOHAS-Typologien, wobei es zwischen den definierten Stereotypen selbstverständlich Überschneidungen gibt:

•    verantwortungsbewusste Familienmenschen
•    kulinarisch und im künstlerisch versierte Connaisseurs
•    Gleichberechtigung lebende, offene Weltenbürger
•    Statusorientierten Luxus-Shopper
•    wertkonservativen Moralisten

 

Grüner! Fairer! Und auch teurer? Wie LOHAS konsumieren?

LOHAS stehen sinnbildlich für eine durch Nachhaltigkeit geprägte Konsumkultur. LOHAS ist ein Akronym und steht für  „Lifestyles of Health and Sustainability“. LOHAS achten also beim Konsum auf ökologische und biologische Produkte die energieeffizient und natürliche Ressourcen schonend hergestellt werden, idealerweise aus der Region kommen um lange Transportwege und unnötige Emissionen zu vermeiden und die fair gehandelt werden.

LOHAS stehen Unternehmen, die nicht nach den Grundsätzen von sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit wirtschaften und handeln äußerst kritisch gegenüber. Anbieter, denen sie unachtsamen Umgang mit der Natur, unsoziales Verhalten oder gar  Profitgier nachweisen können meiden sie nicht nur, sie setzen darüber hinaus alles daran, die misslichen Umstände öffentlichkeitswirksam zu propagieren. LOHAS haben oft enormen Einfluss auf ihr privates und berufliches soziales Umfeld. Daher wirken sich kritische Stimmen zu einem Anbieter oder negative Bewertungen über Produkt oft fatal auf dessen Absatz und den Vermarktungserfolg aus.

Ihr (Kauf)verhalten bezeichnen LOHAS selbst als einen aktiven Boykott gegenüber Unternehmen, die ihre Profite über die menschlichen, sozialen und ökologischen Belange stellen. LOHAS sind auch gegenüber Herstellern, die zwar grüne Produkte anbieten, selbst aber nicht ausschließlich grüne Unternehmen sind, äußerst kritisch gegenüber eingestellt. Wie die meisten Konsumenten halten LOHAS nur wenig von den selektiven und augenscheinlichen Nachhaltigkeitsmaßnahmen, wie sie oft von großen, meist internationalen Konzernen unternommen werden.

LOHAS sind in der Regel bereit, deutlich mehr Geld für Bio- & Öko-Produkte auszugeben. Insbesondere dann, wenn diese zu fairen Bedingungen gehandelt und unter sozialverträglichen Aspekten hergestellt werden.

Man sagt LOHAS eine ausgesprochen hohe Kundenloyalität nach. Da bei ihnen in erster Linie nicht der Preis für den Kaufimpuls bestimmend ist, sondern der soziale und ökologische Impact eines Produktes und dessen Herstellers, sind sie diesem und der Marke gegenüber überdurchschnittlich loyal und treu. LOHAS brennen regelrecht für ihre Marken, Hersteller und Händler, denn sie sind davon überzeugt, dass diese einen wichtigen Beitrag zum ökologischen und sozialen Gleichgewicht sowie für einen gesunden Lebensstil leisten.

Wer sich schon mal mit einem überzeugten LOHA über Bio-Produkte, einen vegetarischen oder gar veganen Lebensstil oder über den Einkauf beim Bio-Bauern um die Ecke unterhalten hat, kennt dieses Phänomen. Sie lassen nicht los, bis das Produkt nicht probiert, nicht wenigsten einmal auf Fleisch verzichtet wurde und ein Besuch bei besagtem Bio-Bauern stattgefunden hat. Das macht LOHAS zu wertvollen Helfern, denn sie sind freiwilliger Botschafter vieler grüner Produkte, Hersteller und Händler.

 

LOHAS – alles andere als Müsli-Ökos der 70er

Die LOHAS-Bewegung ist ein Phänomen des 21. Jahrhunderts. Dementsprechend distanzieren sich die meisten Menschen dieser Zielgruppe bewusst von den Antikonsumisten der 70er und 80er Jahre und wollen sich auch deutlich von den Yuppies der 90er abgegrenzt wissen.

Ihr zentrales Motto lautet: „Ich kaufe, also bestimme ich“. Eike Wenzel, Chefredakteur des Matthias Horx‘ Zukunftsinstituts, war Namensgeber der LOHAS und hat deren Entwicklung populär gemacht. Wenzel definiert die Gruppe der LOHAS als  äußerst kaufkräftige Zielgruppe. Er bezeichnet sie als gesellschaftliche Avantgarde, die es versteht, persönliche Bedürfnisse wie Luxus, Design und Genuss mit ökologischer, sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.

Laut aktueller Erhebung des GfK ConsumerScan 2013, gehören derzeit rd. 14% aller Konsumentenhaushalte zum harten Kern der LOHAS. Weitere 12% sind gemäß der Studie affin, ihr Kaufverhalten im Sinne einer umwelt- und sozialethischen Konsumhaltung zu ändern.

 

LOHAS 2013 - Anteil Konsumentenhaushalte
(Quelle: Statista.de)

Was vor wenigen Jahren als ideologischer Prozess begonnen hat, gilt in Wirtschaft und Politik mittlerweile als zwingende gesellschafts- und zukunftsfähige Alternative.

 

Der schmale Grad – zwischen umwelt- und sozialethischer Konsumhaltung und Konsumismus

Kon|su|mis|mus [Substantiv, maskulin, bildungssprachlich]: Lebenshaltung, die darauf ausgerichtet ist, das Bedürfnis nach neuen Konsumgütern stets zu befriedigen (Quelle: Duden.de)

In dieser Definition liegt einer der Hauptkritikpunkte am Konsumverhalten der LOHAS. Denn Kritiker mahnen an, dass die Grenzen zwischen den hohen, durch die gesundheitsbewusste, umwelt- und sozialethische Konsumhaltung verursachten Lebenshaltungskosten und einer Konsumismus geprägten Lebensweise in diesem Punkt fließend sind. Manche fragen sich, wie überhöhte Preise für Bio- und Öko-Produkte mit dem Prinzip der sozialen Gerechtigkeit einhergehen können – sehen darin sogar eine bewusste Distinktion der LOHAS gegenüber den finanziell unterprivilegierten Milieus.

Durch ihr Verhalten strebten sie nach wirtschaftlicher Differenzierung und nach exponierter gesellschaftlicher Stellung. Sie wollten sich moralisch vom Durchschnitt abheben, vor allem aber von der Unterklasse, die durch ihre Unwissenheit und aufgrund mangelnder Bildung und fehlender finanzieller Möglichkeiten den Raubbau am Planeten, die soziale Ausbeutung und das Fortschreiten der Industrialisierung der Lebensmittelproduktion weiter begünstigten.

Und so mancher LOHA muss sich diesen Kritikpunkt durchaus gefallen lassen – denn was bringen soziales und ökologisches Engagement beim täglichen Konsum, wenn die eigene Klima- und Umweltbilanz durch ausgedehnte regelmäßige Urlaubsreisen, durch hybride SUVs und durch überdurchschnittlich große  Wohnungen in City-Lage wieder zu Nichte gemacht werden.
So wie es nicht den einen Konsumenten gibt, so sind auch in diesem Punkt nicht alle LOHAS gleich. Doch das Beispiel zeigt, dass ein offener und konstruktiv geführter Diskurs wünschenswert ist und das im umwelt- und sozialethischen Konsum noch viel Entwicklungspotential liegt.

Eine der jüngeren (Weiter)Entwicklungen, präsentiert sich in Form der so genannten LOVOS-Bewegung (Lifestyle of Voluntary Simplicity).

 

Weitere Informationen und Austausch zum Thema umwelt- und sozialethischer Konsum:

Sie interessieren sich für umwelt- und sozialethischen Konsum, die Zielgruppe der LOHAS, produzieren und vermarkten selbst Bio- oder Öko-Produkte und suchen den inhaltlichen Austausch?

 

Dann Rufen Sie uns an!

069 57808077

Wir freuen uns auf Sie!

Pierre Schramm
CEO, SKA Network

 

Copyright Hinweis:

Der Inhalt dieser Seite zum Thema LOHAS ist urheberrechtlich geschützt und geistiges Eigentum der SKA Network GmbH. Wir erteilen hiermit die Genehmigung zum Kopieren und Vervielfältigen des Artikels im Web oder in Präsentationen, sowohl in Teilen oder als Ganzes – bitten aber ausdrücklich um die Nennung der Quelle bzw. um Setzen eines Backlinks auf diese Seite. Vielen Dank.

 

E-CommerceKonsumLuxus

Luxusreisen und E-Commerce – ein lukrativer Markt mit viel Potenzial

Sind Luxusreisen der E-Commerce-Vorreiter für die Luxusgüter-Industrie?

Die Vermarktung von hochwertigen Reisen und Konsumgütern im Luxussegment war für viele Konsumenten, Dienstleister und Hersteller bis heute nur schwer vorstellbar. Lange Zeit wehrten sich die Luxus-Liebhaber auf beiden Seiten des Tisches, hochwertige und hochpreisige Luxusgüter und Luxusreisen über das Internet zu beziehen bzw. zu vermarkten.

Argumente gegen den Vertrieb und die Vermarktung von Luxusreisen und Luxusartikeln wie z. B. der Verlust exklusiver Markenwerte oder die Ansicht, Luxusreisen und Luxusartikel seien ausschließlich einer exklusiven und solventen Klientel vorbehalten, die Kaufentscheidungen nicht im Internet treffe, hielten lange Zeit vor. Auch die Sorge einer möglichen erodierenden Preisstabilität machte die Runde. Und auch das lange vorherrschende Argument, „bei der Entscheidung für Luxusreisen oder ein Luxusgut spiele das persönliche Einkaufserlebnis die wesentliche Rolle“ hielt sich lange Zeit hartnäckig.

Heute wissen wir, im Luxussegment gibt es nichts, was sich nicht ausnahmslos auch im Internet vermarkten lässt. Ob Luxusautos, Luxusmode, Luxusbote, Luxusvillen oder Luxusreisen – das High-End Luxussegment findet auch im Internet seinen Markt.


Gute Stimmung und hohe Preisstabilität im Luxusgütersegment

Der MEISTERKREIS Index ist das Stimmungsbarometer der deutschen High-End-Branche. Zweimal jährlich untersucht die Unternehmensberatung Roland Berger darin unter anderem die aktuelle Stimmungslage der Branche sowie die Umsatzprognosen und die Preisentwicklung im Luxusgütersegment. Die aktuelle Erhebung kommt zu beeindruckenden Ergebnissen:

Die Stimmungslage in der deutschen Luxusgüterbranche könnte besser nicht sein – ein Viertel aller Unternehmen schätzt die eigene Marktsituation als hervorragen ein.  2/3 der Unternehmen schätzt sie als gut ein.


Auf die letzten 6 Monate rückwirkend betrachtet

  • ist der Markt weiter gewachsen und wächst auch auf absehbare Zeit. 62% der Unternehmen schätzen die Entwicklung in ihrem Segment als gut bis sehr gut ein. 38% als gleichbleibend.
  • steigen die Umsätze der Unternehmen deutlich – bei 38% der befragten Unternehmen sogar um mehr als 10% und bei 43% um 5 bis 10%.
  • hat sich die Angst vieler Unternehmer, Umsätze könnten sich ins Ausland verlagern, als unbegründet erwiesen. Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland sehr gut ab. Bei 55% der Unternehmen hat sich der Umsatz in Deutschland besser oder deutlich besser entwickelt als in anderen Märkten.
  • sind auch die Gewinne gestiegen. 71% der Unternehmen konnten ihre Profitabilität deutlich verbessern.
  • wurden Investitionen in Personal und Marketing bei einem Großteil der Unternehmen deutlich erhöht, und 62% der Unternehmen haben sogar zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

 

Auch der Ausblick für die kommenden 6 Monate verheißt viel Gutes für die Luxusbranche.

  • Die meisten Unternehmen prognostizieren eine stabile bis positive Marktlage und 24% erwarten ein weiter steigendes Marktvolumen.
  • 19% der befragten Unternehmen erwarten ein Wachstum von mehr als 10% und 43% gehen von einem Zuwachs zwischen 5 und 10% aus.
  • Eine weiter steigende Profitabilität erwarten 52% der Befragten – der Rest geht von einem stabilen Niveau aus.
  •  Auch die Durchschnittspreise werden weiter steigen – 65% der Unternehmen plant eine Preiserhöhung in den kommenden sechs Monaten.
  • Die Investitionen bleiben bei 90% der Unternehmen auf konstant hohem Niveau bzw. steigen, und rund die Hälfte der Befragten will neue Mitarbeiter einstellen.

 

Eine Zusammenfassung der Roland Berger Studie „Der MEISTERKREIS-Index 2013 – Aktuelles Stimmungsbarometer der deutschen High­-End-Branche“ erhalten Sie hier (PDF).


Auch der Markt für Luxusreisen entwickelt sich

Der Markt für Reisebuchungen ist schon lange fest in den Händen des Internets. Wurden im Jahr 2010 noch 22% aller Reisebuchungen nicht über das Internet gebucht, so reduzierte sich dieser Anteil bereits 1 Jahr später auf 16%. Dabei kommt auch der Online-Markt für Luxusreisen weiter in Bewegung.

Im Jahr 2010 lag die Bereitschaft, mehr als Euro 3.000,- für eine im Internet gebuchte Reise auszugeben, noch 5,8% aller gebuchten Reisen. 2012 lag der Anteil für Luxusreisen bereits bei 7% aller Reisen und ist binnen eines Jahres um 20% gewachsen.

Ausgaben für Urlaubsreisen bei Online Buchungen bis 2012
Ausgaben für Urlaubsreisen bei Online Buchungen bis 2012

Quelle: Statista.de

 

Der Online-Buchungsmarkt für Luxusreisen ist exklusiv und individuell

Während sich die großen Player den Markt für Urlaubs- und Pauschalreisen weitestgehend unter sich aufteilen, ist der Markt für individuelle und exklusive Luxusreisen die Domäne vieler kleiner Spezialanbieter.

2012 setzten 6 von 10 Personen bei der Buchung Ihrer Reise auf einen der großen Player wie Expedia.de (14,4%), ab-in-den-urlaub.de (12,28%), TUI-Fly.de (11,84%) oder Last-Minute.de (8,33%) – siehe Grafik.

Genutzte Internet-Reiseveranstalter 2012Quelle: Statista.de

Wenn es jedoch um Luxusreisen wie z. B Kreuzfahrten, Segeltörns oder Exklusivarrangements geht, bevorzugen viele Reisende Spezialanbieter wie zum Beispiel die deutschen Anbieter Atambo Tours oder Papaya Tours – oder das englische Luxusreisebüro Hurlingham Travel. Hurlington Travel machte zuletzt von sich Schlagzeilen, als es zusammen mit VeryFirstTo eine Luxusreise der Superlative in sein Luxusreisen-Programm aufnahm: eine 730tägige Luxusreise zu den 962 Unesco-Welterbestätten für stolze 1,16 Mio. Euro. Ob diese Luxusreise auch online buchbar ist oder bereits online gebucht wurde, konnten wir im Rahmen unserer Recherche leider nicht herausfinden.

 

Nachhaltigkeit im Luxusreisen Segment (Nachtrag vom 7.3.2014)

Eine weitere interessante Entwicklung im Luxusreisesegment ist die zunehmende Nachfrage der Reisenden nach der Nachhaltigkeit beim Reisen. Am vergangenen Freitag, den 7. März 2014 trafen sich dazu deshalb, unter der Leitung von Karen Wittel, Gründerin & CEO von Atambo Tours, auf der ITB 2014 in Berlin führende Experten aus der Tourismusbranche sowie Reise-Blogger zum kontroversen Diskurs: „Luxusreisen und  nachhaltiger Tourismus „. Eine Zusammenfassung der Podiumsdiskussion sowie das vollständige Video der Veranstaltung findet sich auf der Homepage des Luxusreiseanbieters.


Online Marketing und Leadgenerierung (Sales) für Luxusreisen

Der Online-Reisemarkt für exklusive und individuelle Luxusreisen ist hart umkämpft. Ob Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung oder Lead-Generierung – die kleinen Spezialanbieter stehen den großen Generalisten in Sachen Online-Marketing in nichts nach. Und – die Anbieter für Luxusreisen haben das Thema SEO relevantes Content Marketing und nachhaltiges Story Telling für sich entdeckt.

So hat zum Beispiel der Spezialanbieter Atambo Tours für jede seiner exklusiven Destinationen ein eigenes exklusives Online-Dossier zusammengestellt und bietet Interessierten und Kunden zusätzlich zum beeindruckenden Luxusreiseangebot, vielfältige, sehr hilfreiche Informationen für die Reiseplanung und für den Aufenthalt in der Ferne selbst. Dass sich über so viel wertvolle Contents nicht nur der Kunde, sondern auch die Suchmaschine freut, versteht sich von selbst. Honoriert wird das Ganze mit Top-Rankings der relevanten Keywords.

Mit speziellen SEO optimierten Landingpages werden User von der Suchmaschine gezielt in den Buchungsprozess geführt. So finden sich zum Beispiel in der Rubrik Galapagos Urlaub wertvolle Informationen zum Reiseziel Galapagos selbst – mit Informationen zur besten Reisezeit, Klima, Einreisebestimmungen und Gesundheitsempfehlungen.

In der Rubrik Galapagos Reisen hat das Travel-Scout-Team dann eine exklusive Auswahl an Individualreisen zusammengestellt, die diverse Luxusreise-Preissegmente berücksichtigt.

Liebhaber von Kreuzfahrten und Reisen auf dem Wasser werden direkt zum passenden Angebot geführt – dem absoluten High-End für Luxusreisen – der erlesenen Auswahl an Galapagos Kreuzfahrten.

Luxusreisen im Internet – ein spannender Markt, der bestimmt noch nicht am Ende seiner Entwicklung ist. Mit zunehmendem Wettbewerb dürfen wir hier noch viel Bewegung erwarten.