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Instagram im digitalen Green Marketing Mix

Warum Instagram im Marketing Mix nachhaltiger Marken nicht fehlen darf

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein großartiges hochqualitatives Produkt, ein nachhaltiges Konzept und eine vielversprechende Vision. Sie haben viel Zeit, Mühe und (viel zu viel) Geld in Ihr Herzensprojekt gesteckt, doch dann die nüchterne Realisierung: keiner kennt Ihr Produkt, noch Ihr Unternehmen. Für teure Marketingmaßnahmen fehlt das Budget und Konzeption, Produktion und Herstellung haben schließlich auch die letzten Reserven an Nerv und Zeit aufgebraucht.

Dieses Szenario ist leider keine Seltenheit. So oder ähnlich geht es vielen Unternehmen, gerade in der Green Economy. Viele sehr gute Öko-Produkte und -Marken gehen heute trotz zahlreicher Marketingmaßnahmen seitens der Hersteller im übersättigten konventionellen Produktdschungel unter. Die Problematik bei Herstellern von „Green Brands“: Die Ansprüche an das eigene Können sind hoch, die finanziellen Mittel hingegen eher gering. Oft fehlt es besonders an ein einer ganz entscheidenden Komponente: einer Stimme auf dem Markt. So schnell wie einige nachhaltige Unternehmen auf dem Markt erscheinen, so schnell sind sie meist auch wieder von der Bildfläche verschwunden.

Warum Instagram im Marketing Mix nachhaltiger Marken nicht fehlen darf

Grüne Unternehmen, also Unternehmen die auf Nachhaltigkeit und ökosozialen Konsum setzen, sind nicht mehr nur bei LOHAS* gefragt, sie werden zukünftig auch zunehmend eine bedeutende gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Rolle spielen. Daher ist es vom entscheidender Bedeutung, dass die Green Economy durch die Förderung der grünen Unternehmen erhalten bleibt.

Wie jedes Unternehmen, sind besonders nachhaltige Unternehmen auf Rentabilität der eigenen Maßnahmen angewiesen. Wenn das Produkt stimmt, es aber keinen Umsatz macht, weil es nicht bekannt ist, dann wird über kurz oder lang die Rechnung nicht aufgehen. Häufig fehlt gerade Herstellern von Bio-Produkten das nötige Vermarktungs- und Marketing Know-How, um langfristig auf dem Markt zu bleiben und profitable Gewinne zu machen – einfach nur eine ökologische Alternative für ein konventionelle Produkt zu sein, reicht heute bei Weitem nicht mehr aus.

Gehören Sie zu einem solchen Unternehmen der Green Economy, das mit Weitblick und Vision agiert, ein hervorragendes Bio-Produkt oder eine Öko-Dienstleistung anbietet, aber trotz vorbildlichen und gut gemeinten Ansatzes Schwierigkeiten hat, seine Zielgruppe zu erreichen? Möchten Sie Ihre Kunden nachhaltig binden und die Umsätze erzielen, die Sie sich wünschen?

Dann ziehen Sie einmal in Betracht, Instagram in Ihren Marketing Mix aufzunehmen.

Soziale Medien sind heute Pflicht im Marketing-Mix

Soziale Medien,wie Facebook, Twitter und Instagram sind für Unternehmen beim Erstellen einer Marketingstrategie nicht mehr wegzudenken. Denn der Einsatz sozialer Medien in die Marketingstrategie wirkt sich nicht nur positiv auf den digitalen Markenaufbau aus, sondern bringt auch finanzielle Vorteile mit sich. Besonders Bio-Marken können von der kostengünstigen und rentablen Nutzung sozialer Medien, von deren Potentiall für Cross- und Up-Selling sowie zur Steigerung der Customar Loyalty profitieren.

Wie (grüne) Unternehmen mithilfe von sozialen Netzwerke die eigene Marke stärken

Was braucht es, um eine erfolgreiche Marketingstrategie zu erstellen? Vor allem Social Media-Kenntnisse, hohe Anpassungsfähig- und Empathie-Fähigkeit sowie Flexibilität und Ausdauer. Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen und Marketing-Professionals im Kontext Social Media Strategie und dem Einsatz von Kanälen wie Instagram heute?

Die zunehmende Technisierung und Digitalisierung erlaubt es, dass innerhalb von Sekunden Informationen und Nachrichten Millionen Menschen gleichzeitig erreichen – weltweit. Technische Neuerungen fordern uns und unser Leben täglich aufs Neue heraus. Auch Marketing-Professionals sind mehr denn je gefordert, sich schnell und mit größter Flexibilität an die ständig neuen Entwicklungen anzupassen.

B2C-Maßnahmen sind heute ohne Soziale Medien kaum vorstellbar. Doch Social Media Marketing will gelernt sein. Sätze wie „Mach doch mal Social Media“ oder „wir brauchen eine Facebook Fanpage“ sind da recht kontraproduktiv. Denn die fehlerhafte Nutzung sozialer Medien kann wegen der Viralität fatale Konsequenzen haben. Gutgemeinte Maßnahmen können dann innerhalb von Sekunden den über einen langen Zeitraum aufgebeuten „Guten Ruf“ ruinieren, wie es auf dem Udo-Lindenberg Konzert im Sommer 2014 der Fall war.

Einige Unternehmen, die „mal eben“ Social Media „machen“, mussten das bereits auf die harte Tour erfahren. Dies wird Ihnen aber sicher nicht passieren, wenn Sie diesen Artikel bis zum Ende lesen, vorausgesetzt Sie wollen lernen, wie Sie soziale Netzwerke richtig nutzen und gezielt für Ihren digitalen Markenaufbau einsetzen.

Foto-Sharing Plattformen wie Instagram für das eigene Branding nutzen

Die Nutzung sozialer Netzwerke ist präsent – doch unterliegt sie einem ständigen Wandel. Galten Facebook und Twitter gestern noch als die erfolgsbringenden Marketinginstrumente, so sind es zunehmend die sogenannten Foto-Sharing Plattformen wie Pinterest, Tumblr und Instagram, die ins Interesse der Marketer rücken. Um letzteres soll es heute gehen.

Was ist Instragram?

Instagram ist eine kostenlose App, die es Nutzern ermöglicht, schnell und unkompliziert Bilder zu posten und zu teilen. Diese können vorher noch mit speziellen Filtern bearbeitet und verschönert werden. Ist das eigene Instagram-Profil mit anderen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Tumblr verknüpft, so können Bilder einfach dort geteilt werden. Bei regelmäßiger Nutzung wird das eigene Profil zu einer ganz persönlichen Bildergalerie. Interaktion auf Instagram geschieht über „Liken“ und kommentieren der Bilder. Ziel ist es, mit der Markierung der Bilder durch Hashtags (#) Aufmerksamkeit zu erlangen, gefunden zu werden und andere Besucher dazu zubewegen, dem eigenen Account zu folgen. Anderen „Instagrammern“ kann man ebenso folgen und im Newsfeed deren Updates/Posts sehen.

Im September 2015 knackte Instagram die Marke von 400 Millionen (!) aktiven Nutzern weltweit und gehört mit 3,1 Millionen deutschen „Instagrammern“ zu den populärsten und am schnellsten wachsenden Social Networks. 70 Millionen Bilder kann man täglich auf Instagram neu entdecken. Das Publikum zeichnet sich durch Trendbewusstsein, Konsumbewusstsein und Enthusiasmus aus und ist verhältnismäßig jung, wobei die weiblichen Instagram-Nutzer überwiegen.


Monatlich aktiven Nutzer von Instagram

Statistik: Anzahl der monatlich aktiven Nutzer von Instagram weltweit in ausgewählten Monaten von Januar 2013 bis September 2015 (in Millionen) | Statista

Statistik: Anzahl der monatlich aktiven Nutzer von Instagram weltweit in ausgewählten Monaten von Januar 2013 bis September 2015 (in Millionen) | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista


Gerade in Deutschland werden soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram noch als reine Selbstdarstellungsplattformen gesehen und als Marketing-Tool unterschätzt – das ist ein Fehler. So wie die Ur-Mutter aller Social Networks Facebook, so muss heute auch Instagram als essentieller Bestandteil der Content-Marketing-Strategie betrachtet werden. „Marken und Konsumenten standen noch nie so nah beieinander wie auf Instagram.“, heißt es im Zeit-Magazin.

Was Instagram so besonders macht? Auf der Plattform werden nicht nur Bilder geteilt, hier werden Geschichten erzählt und Beziehungen geknüpft (die sich nicht selten durch andere Social Networks bis hin in die Realität ziehen).

Instagram ist heute keinesfalls nur noch den Hobbyfotografen und Reise-Bloggern vorbehalten, die Foto-Sharing-App schon längst für sich als Werbeplattform entdeckt haben. Auch Unternehmen jeder Couleur wenden sich Instagram in letzter Zeit vermehrt zu. Dass das soziale Netzwerk immenses Werbe-Potential und einen gewaltigen Hebeleffekt auf Kundenbindung und Neukundengewinnung sowie Reichweiten- und Reputationsaufbau hat, können selbst Marketing-Professionals nicht mehr leugnen.

Ist Instagram schon Teil Ihres Marketing Mix?

Facebook-Statistiken beweisen: Bilder und Videos sowie Posts, die ein Bild enthalten, verzeichnen weitaus größere Interaktionen als geteilte Inhalte, die keinen visuellen Anreiz beinhalten. Von dieser „Macht der Bilder“ lebt Instagram.

Visuelle Reize und die Sprache der Bilder spielen seit je her eine wesetliche Rolle im Marketing. Den Mehrwert, den Instagram im Marketing Mix leisten kann, erkennen immer mehr Unternehmen und wollen vom rasanten Wachstum des Foto-Sharing-Netzwerkes profitieren. Einige bekannte aber auch weniger bekannte Unternehmen nutzen Instagram bereits seit langem aktiv. Laut einer Instagram-Studie nutzen 54% der Top-Marken Instagram, um sich potentiellen Kunden zu präsentieren und ihr individuelles Image zu stärken.

Gehören Sie noch nicht dazu? Dann ist dies Grund genug um sich das Potential des Netzwerks Instagram für Ihr Unternehmen einmal näher anzuschauen.

Das Potential von Instagram für Ihr Unternehmen

Anders als Facebook bietet Instagram nur wenige Möglichkeiten zum direkten Verkauf von Produkten an. Doch der ausschlaggebende Punkt bei Instagram ist: auch ohne bezahlte Werbung lassen sich sehenswerte Ergebnisse für Unternehmen erzielen! Denn was Instagram kann, ist, den eigenen Bekanntheitsgrad und so die Awarenss bei relevanten Zielgruppen signifikant zu steigern – die Voraussetzung für Umsatz und Wachstum. Mit der richtigen Marketing Strategie eignet sich Instagram also hervorragend für Ihren Imageaufbau.

Was gehört zu einer erfolreichen Instragram Marketing Strategie?

Storytelling, also die emotional fesselnde Vermittlung unterhaltsamer Inhalte mit Mehrwert, gehört zu einer der effektivsten Content Marketing Strategien, die zunehmende Relevanz in der Online-Marketing Welt hat. Instagram wird somit zu einem entscheidenden Kanal und Instrument des Marketing-Mix vor allem von grünen Unternehmen (Green Brands) beim Reputationsaufbau.

Mithilfe von „Visual Storytelling“, „Visual Corporate Storytelling“ und „Branded Storytellung“ können heute nicht mehr nur große Top-Marken sondern auch kleinere noch unbekannte Bio- und Öko-Marken für eine breite Masse sichtbar werden.

Die Macht der Bilder – wie Sie mit Instagram gewinnbringend die Sprache der Bilder nutzen

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, weil visuelle Reize die rechte Gehirnhälfte ansprechen und sofort unser emotionales Zentrum aktivieren, wirken Bilder wesentlich schneller und effektiver auf den Menschen als Worte. Dort, wo wir Bilder verarbeiten, lösen sie sofort Gefühle aus. Die Macht der Bildsprache und Symbolik ist im Marketing bereits bekannt und wird gezielt zur Stimulanz von Kaufanreizen eingesetzt. Die Art wie diese Sprache aber gesprochen wird und durch welchen Kanal sie kommuniziert wird, ist ausschlaggebend für die Wirksamkeit auf den Empfänger.

Storytelling mit Instagram – wie Sie mit Instagram Emotionen wecken und User binden

Unmittelbarkeit ist das, was das sogenannte visuelle Storytelling auf Instagram so effektiv macht. Es bietet Nutzern die Möglichkeit, anderen Usern oder Followern einen Einblick hinter die eigenen Kulissen zu gewähren – ob privat oder im Business. So werden mit der Zeit aus einzelnen Eindrücken Geschichten. Menschen lieben Geschichten- denn sie sind sinngebend und verbinden. Dass Bilder Bände sprechen, macht auch den Erfolg und Charme von Instagram aus.

Storytelling – das Erzählen von Geschichten mit Bildern

Namenhafte Marken wie Starbucks oder Nike wissen um die Wirkung von Storytelling. Sie zeigen vorbildlich, wie digitaler Markenaufbau mit dem Erzählen von Geschichten über Bilder funktioniert: täglich unterhält Starbucks so mehr als 7 Millionen Starbucks-Fans und Nike mehr als 30 Millionen Follower.

Beide Unternehmen gehören heute zu den Instagram-Erfolgsstories. Denn sie beweisen, dass mit wenig Zeit- und Geldaufwand, ein treues Gefolge gewonnen werden kann und sich das eigene Produktportfolio unaufdringlich, da unterhaltsam, den Followern, und somit potentiellen Kunden, präsentieren lässt.

Wie kreativ und erfolgreich Instagram als Marketing-Instrument von Unternehmen genutzt werden kann, zeigen auch sehr beispielhaft der beliebte schwedische Möbelhersteller Ikea, der seinen gesamten Online-Katalog im eigenen Instagram-Profil integriert hat und der amerikanische Eishersteller Ben & Jerry’s, der die eigenen Eiscremesorten fotografisch mit viel Humor in Szene setzt.

Warum gerade grüne Unternehmen von der Foto-Sharing-Plattform profitieren können

Instagram ist nicht nur für große Unternehmen und bekannte Marken gewinnbringend. Besonders interessant stellt sich das Soziale Netzwerk auch für den grünen Sektor heraus.

Wer im digitalen Zeitalter erfolgreich eine Marke aufbauen und etablieren will, der muss anpassungsfähig und empathisch sein – Eigenschaften die besonders Gründer von nachhaltigen Unternehmen und Anbieter von Bio-Marken mitbringen. Denn wer die Begebenheiten und Konditionen, mit denen wir heute leben, nicht blind akzeptieren will, dem bleibt nichts anderes übrig, als innovativ denken und kreativ handeln.

Zudem sind auf Instagram Themen wie (gesunde) Ernährung, Fitness, Reisen, Fashion und Beauty besonders beliebt – also Themen, die in der Zielgruppe der LOHAS von besonders hoher Relevanz sind (Lifestyle of Health and Sustainability).

Grüne Unternehmen haben Geschichten zu erzählen

Im Gegensatz zu konventionellen Unternehmen gründen nachhaltige Unternehmen in aller Regel auf einer erzählenswerten „Story“. Bereits die Motivation dazu ein grünes Unternehmen zu gründen, unterscheidet sich von der konventioneller Unternehmen deutlich. Das Warum des Schaffens dient insbesondere ökosozialen Unternehmern als besonders Alleinstellungsmerkmal, dass sich in Bildern und Videos präsentiert positiv auf Kundenbindung, Neukundengewinnung und Umsatz auswirken.

Besonders für Hersteller oder Dienstleister von Öko-Produkten nimmt das „Warum“ in der Unternehmensphilosophie daher eine hohe Stellung ein. Nachhaltiger, bewusster Konsum steht bei vielen grünen Marken im Mittelpunkt der Vision – dazu gehört natürlich die umweltschonende Herstellung und die Nutzung natürlicher oder nachhaltiger Rohstoffe. Und dies sollte auch so kommuniziert werden. Denn bei der Produktauswahl ist für viele Kunden heute das umweltbewusste Denken und Handeln des Herstellers ein, wenn nicht das entscheidende Kaufkriterium. Der Kauf des Produkts hängt heute maßgeblich davon ab, ob das Produkt in das Wertesysteme des Kunden passt.

Dazu bedarf es allerdings der richtigen Tonalität, Darreichungsform und des geeigneten Sprachrohrs – und hier kommt Instagram ins Spiel.

Social Engagement – wie grüne Unternehmen Instagram als Werbekanal nutzen

Instagram kann im Green Marketing Mix eine wirkungsvolle Schlüsselrolle einnehmen – gerade weil die Bildsprache hochemotional ist, eine weitaus größere Wirkung auf Kunden hat und grüne Unternehmen hiermit ihre Marke besonders authentisch und effektiv der Zielgruppe präsentieren können.

Doch mit dem alleinigen Posten von Produktbildern ist es auf Instagram nicht getan.

Soziale Interaktion und Einbindung der Follower (Fans) und (potentieller) Kunden ist entscheidend für den Erfolg, nicht nur bei Netzwerken wie Facebook, Twitter und LinkedIn, sondern auch bei Instagram. Möchten Sie die Foto-Sharing Plattform als effizienten Marketing-Kanal nutzen, so kommen Sie um pro aktives Social Engagement nicht herum.

Die gute Nachricht: Instagram erfreut sich eines besonders austauschfreudigen Publikums und macht es Unternehmen daher leicht, die eigene Zielgruppe zu erreichen. Die Zahlen sprechen für sich: Die Interaktionsrate auf Instagram ist 58 Mal höher als die von Facebook.

Hohe Sichtbarkeit und Reichweite durch Hashtags und filterfreiem Feed

Täglich werden Millionen Fotos hochgeladen, gelikt und kommentiert. Wie aber wird man auf Instagram überhaupt gefunden?

Hashtags dienen – ähnlich wie bei Twitter – dazu, Inhalte zu finden und einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Gezielt gesetzte Hashtags erlauben erhöhte Streuung der Bilder, wodurch Unternehmen auch Menschen erreichen, die bisher keine Verbindung zum Unternehmen hatten.

Die Reichweite auf Instagram ist vergleichsweise hoch, da es hier keinen Filteralgorithmus wie bei Facebook-Beiträgen gibt, wo man mittlerweile nur noch etwa 6 % seiner Follower erreicht – auf Instragram sieht jeder User das, was er abbonniert hat. Bilder werden nicht wie bei Facebook aussortiert. Bei Instagram sehen Ihre Follower all Ihre hochgeladenen Bilder im Newsfeed – ungefiltert.

Social Media Experte Björn Tantau veröffentlichte kürzlich vielversprechende Zahlen auf seinem Blog: Während die organische Reichweite auf Facebook seit 2012 um 60 Prozent gesunken ist, hat sich die organische Reichweite auf Instagram im gleichen Zeitraum um 200 Prozent erhöht.

Instagram punktet auch auch in Sachen SEO durch hohe Google-Sichtbarkeit, denn Instagram-Bilder werden durch Hashtags bei Google schnell gefunden und ranken dort besonders hoch.

Dass Unternehmen ihre Zielgruppe über Instagram weitaus besser erreichen können, als auf anderen sozialen Netzwerken beweisen auch hier wieder die Zahlen: 68 Prozent der User interagieren auf Instagram mit Marken.

Wie Sie Instagram erfolgreich in Ihre Marketingstrategie einbinden

Von Produktbildern, Alltagstipps, Teasern für Ihre Blogartikel, über Schnappschüsse aus dem Arbeitsalltag bis hin zu Videos und Zitatebildern. Möglichkeiten gibt es viele, um Instagram als effektives Marketinginstrument zu nutzen.

Was braucht es also für Grüne Unternehmen, um Instagram effizient in den Marketing-Mix zu integrieren?

7 Strategien für Grüne Unternehmen, Instagram in den Marketing-Mix zu integrieren

So holen Sie das Optimale aus Instagram heraus:

1. Posten Sie Bilder, die authentisch, unterhaltsam und hochwertig sind

Qualität geht vor Quantität: Auf Instagram ist die Qualität der Bilder das Nummer 1 Kriterium. Denn alles, was Sie in ihrem Account hochladen, erscheint im sogenannten Newsfeed – dem Teil, wo Instagram-User die Fotos der Profile sehen, denen sie folgen. Erinnern Sie sich? Auf Instagram geht es um Emotionen. Je eindrucksvoller und hochwertiger das Bild, desto mehr Reaktionen können Sie erwarten.

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Bilder demnach auf die Key-Message, die Sie senden wollen: was wollen Sie Ihren Followern mit diesem Bild sagen? Welche Emotionen sollen im Betrachter ausgelöst werden? Wozu soll es sie bewegen?

Achten Sie darauf, dass Ihre Bilder Spaß, kreative Inszenierung, Inspiration, Überraschung oder Provokation ausdrücken oder -lösen. So bekommen Sie als Marke die Aufmerksamkeit und bauen eine große Followerschaft auf.

Und vor allem: Verwenden Sie eigene Bilder und werten Sie diese mit einem ansprechenden Text unter oder direkt im Bild auf, zum Beispiel eine lustige Beschreibung oder ein Call-to-Action (CTA= Aufruf zum Handeln). Der vegane Supermarkt Veganz setzt dies sehr gut um. Durch das Posten oder „reposten“ von Bildern, die Fans mit Veganz-Produkten zeigen, werden Follower auf diese aufmerksam und aufgerufen, im Laden vorbeizuschauen und es zu testen. Nutzen Sie auch Feiertage und Anlässe, wie Ostern, Muttertag, Halloween, die Vorweihnachtszeit, Weihnachten um Aktionen zu starten, z.B. mit speziellen Gewinnspielen, Rabatten etc.

Instagram Green Marketing Mix Lichtblick

Instagram Green Marketing Mix Lichtblick

Der Ökostrom-Anbieter Lichtblick gibt seinen Followern wertvolle Tipps, zum nachhaltigem Umgang mit natürlichen Ressourcen.

2. Seien Sie einzigartig – zeigen Sie, wer Sie sind und was Sie ausmacht

Die Bilder, die in Ihrer Bildergalerie erscheinen, sollten stets einen Bezug zu ihrem Produkt oder Ihren Unternehmenswerten haben. Jedoch ist ein beliebter Fehler von Unternehmen, Instagram zum PR-Kanal umzufunktionieren und lediglich Produktfotos zu präsentieren.

Damit ist die unternehmerisch Instagram-Nutzung zum Scheitern verurteilt. Statt eigene Produkte zu zeigen, können Sie lieber Fotos präsentieren, die ein positives Gefühl im Betrachter in Verbindung mit der Marke auslösen. Wenn Sie spezielle nachhaltige Herstellungsverfahren einsetzen, dann dokumentieren Sie diese und teilen Sie die Eindrücke mit Ihren Followern. Vermarkten Sie fair gehandelte Produkte, zeigen Sie zum Beispiel die Bauern bei deren Ernte.

Erlauben Sie den Betrachtern, sich ein Bild von Ihrem Unternehmen, Ihrem Schaffen und Ihren Werten zu machen. Spiegeln Sie mit Ihren Fotos Ihre Unternehmenswerte und -kultur wider, z.B. indem Sie einen Einblick hinter die Kulissen, in den Unternehmensalltag, geben. Ob Bilder von Mitarbeitern, die gerade an Ihrem Produkt arbeiten, Fotos von Firmen-Events und oder Alltägliches aus dem Unternehmensalltag – zeigen Sie sich nahbar, transparent und menschlich. Das schafft Vertrauen und verbindet.

3. Posten Sie regelmäßig, aber nicht zu oft

Durchhaltevermögen und Kontinuität sind die Eigenschaften, die Sie benötigen um eine aktive Fan-Community aufzubauen. Denn User spüren, ob sich jemand Mühe gibt und wirklich bereit ist, mit seinen Followern in Verbindung zu treten. Dies gelingt Ihnen, wenn Sie regelmäßig neue und relevant Inhalte posten – nicht zwangsläufig täglich, doch täglich ein bis drei starke Bilder genügen, um dem User zu zeigen, dass das eigene Profil gepflegt wird.

4. Seien Sie interaktiv und nahbar

Bedenken Sie, dass Leute, die auf Ihr Profil stoßen, sich angesprochen fühlen sollen. Besucher werden dann zu Followern, wenn sie merken, dass Sie sich aktiv mit Ihren Fans beschäftigen. Um eine aktive Community aufzubauen ist es gerade am Anfang wichtig, sich mit Followern zu vernetzen und auf Kommentare einzugehen. Folgen Sie interessanten Usern, z.B. durch das Liken von Fotos oder die direkte Ansprache über Kommentare.

Zeigen Sie Anerkennung und Interesse und Sie erhalten genau dies im Gegenzug vielfach zurück. Bedenken Sie, dass Sie nur einen Link bei Instagram verlinken können, auf den User klicken können: versehen Sie den wichtigsten Link in Ihrer Profilbeschreibung. Nutzen Sie Call-to-Actions in ihren Bildtexten oder versehen Sie einen CTA direkt im Bild, um Follower auf den Link (Ihre Zielseite) zu schicken.

5. Nutzen Sie Hashtags und machen Sie ihre Marke zum Erlebnis

#Hashtags dienen zur Kategorisierung und gezielten Verbreitung (Promotion) von Inhalten. Sie erlauben es anderen Instagrammern, Ihre Bilder über die Suchfunktion durch Eingabe bestimmter Hashtags zu finden. Achten Sie also darauf, Hashtags zu benutzen, die beliebt sind, gesucht werden und thematisch zum Bild bzw. der eigenen Marke passen – diese sind wichtig für die gewünschte Traction auf Instagram.

Generieren sie eigene „branded“ Hashtags, die User fortan nur noch mit Ihrem Unternehmen/ Ihrer Marke verbinden und einsetzen. Eines der bekanntesten Beispiele ist Nike mit seinem populären Slogan #justdoit, der auf Instagram gleichzeitig als ein branded Hashtag genutzt wird. Wählen Sie kurze, prägnante Hashtags für Kampagnen, die sie später auch offline für Printmaterial nutzen können.
Die Deutsche Bahn gibt Follwern einen Einblick in das Unternehmen – mit passendem Hashtag #DBAzubis15. Pünktlich zum Ausbildungsbeginn werden stolz die neue Azubis vorgestellt.
Wie „branded“ (vom Unternehmen selbst etablierte) Hashtags wirkungsvoll eingesetzt werden können, zeigte vor einiger Zeit auch die Deutsche Bahn mit einer cleveren Gewinnspiel-Kampagne (deutschebahn.com/instagram) mit dem Hashtag #grueneDBundich. Dabei sollten Nutzer ein Bild auf ihrem eigenen Profil hochladen, dass das umweltbewusste Bild der Bahn stärkt.

Instagram Green Marketing #Hashtag #DBAzubi15

Instagram Green Marketing #Hashtag #DBAzubi15

So lautete der Aufruf: „Laden Sie Ihr Foto bei Instagram hoch und versehen es mit dem Hashtag #grueneDBundIch und der Markierung @deutschebahn als Person im Bild – und schon haben Sie die Chance auf einen attraktiven Preis: eine schöne Reise beispielsweise oder Gutscheine für Flinkster oder Call a bike. Machen Sie mit, zeigen Sie uns Ihre grüne Bahn!“

Hier hat die DB gleich 4 Instagram-Must-Have’s unter einen Hut gebracht:

  • Interaktion durch Call-to-Action
  • Nutzung des eigenen Netzwerks und Minimierung des Arbeitsaufwand durch user-generated content (Follower, nicht Mitarbeiter der Deutschen Bahn selbst, posten Bilder und sorgen für Bekanntheit der Marke)
  • Ansprechen von Emotionen, indem die DB zum „Erlebnis“ wird und dadurch
  • Stärkung des eigenen (grünen) Images.

Mit ein bisschen Kreativität stehen besonders grünen Marken zahlreiche Möglichkeiten offen, vom Potential von Instagam für den Markenaufbau zu profitieren.

6. Sparen Sie Zeit und Geld durch Nutzung Ihres Netzwerkes

Glauben Sie, dass all die Bilder, die Top-Marken wie Starbucks in ihrem Instagram-Profil posten, vom Unternehmen selbst gemacht werden? Weit gefehlt. Aufwand und Nutzen stünden in keiner Relation. Viele Unternehmen, die Instagram erfolgreich nutzen, haben gelernt, ihre Follower zu involvieren. Die Rede ist von nutzergenerierten Inhalten.

Animieren Sie Ihre Follower dazu, sich in ihren Fotos mit Ihren Produkten zu zeigen und diese mit Ihrem branded Hashtag zu versehen, denn bei Instagram geht es um Gefühl, um User Experience. Wenn andere Besucher einen beliebten oder von Ihnen etablierten Hashtag nun nämlich im Suchfeld eingeben und im Anzeigefeld einen Ihrer Follower mit Ihrem Produkt sehen, dann werden diese Nutzer eher von Ihrem Produkt überzeugt sein, als wenn sie ein reines Produktbild auf Ihrer Seite sehen würden.

Die Erfahrung, die andere User mit Ihrem Produkt teilen, hat meist einen Dominoeffekt zur Folge, viel mehr noch wenn es Ihnen gelingt, sogenannte Influencer für sich zu gewinnen. Influencer sind Instagrammer die bereits selbst sehr beliebt sind und viele Fans haben. Bedenken Sie, dass diese wiederum auch ihre potentiellen Follower sind.

Reposts von Influencern sind mitunter daher erfolgreicher als geschaltete Anzeigen, da authentischer und näher am Endkunden. Marken wie Starbucks nutzen Regram bereits sehr erfolgreich (Repost-Funktion, da direktes Teilen fremder Inhalte nicht möglich ist). Damit zeigen sie nutzergenerierte Inhalte auf dem eigenen Profil. Der User, der das Bild mit dem Produkt erstellt hat, wird im Regram verlinkt (@nutzername) wodurch diesem gleichzeitig Anerkennung und Wertschätzung für sein Engagement gezeigt wird, was Vertrauen und Nähe aufbaut.

Mit der Etablierung eines oder mehrerer eigener Hashtags finden Sie also schnell Ihre Fans und können Ihre Zielgruppe besser an sich binden, beispielsweise mit Aktionen wie der Nominierung des Fan des Monats für das beste, kreativste oder lustigste Foto mit Ihrem Produkt.

Instagram Green Marketing Influencer Sustainable Fashion

Instagram Green Marketing Influencer Sustainable Fashion

Influencer Andy Suryandi präsentiert dezent die Marke Gusti-Leder. Mit 119 Tausend Followern sieht es gut aus für den nachhaltigen Taschenhersteller. Der Rabatt-Code der auf den Influencer angelegt wurde, zieht dessen Follower gekonnt auf die Webseite (gusti-leder.com)

7. Erhöhen Sie ihre Reichweite durch Verlinkung mit anderen Netzwerken

Bilder, vor allem Bilder mit hoher Ästhetik, wie sie auf Instagram meist zu finden sind, sind auch für anderen Netzwerke sehr attraktiv. Erhöhen Sie Ihre Reichweite und Followerzahl, indem Sie Instagram mit anderen sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Tumbl verbinden und gepostete Instagram-Inhalte auch dort mit Ihren Fans teilen.

Fazit: Profitieren Sie jetzt vom stark wachsenden Netzwerken Instagram

Vieles spricht dafür, zeitnah auf den Instagram-Zug aufzuspringen und von dem starken Wachstum und der hohen Interaktionsrate von Instagram zu profitieren. Da der Trend in Deutschland für Unternehmen erst am Anfang steht und der Markt noch nicht überlaufen ist, First Mover Status zu erlangen und hohe Reichweiten aufzubauen um viele User und Kunden für sich gewinnen.

Storytelling ist und bleibt eines der wichtigsten Elemente für den digitalen Markenaufbau. Instagram ist hierfür ein besonders geeigneter Kanal, nicht nur um Ihrem Unternehmen eine Stimme auf dem übersättigten Markt zu verleihen, sondern auch um kostengünstig und effektiv ihre Zielgruppe zu erreichen und an sich zu binden. Auf diese Weise können Sie eine beliebte und umsatzstarke Marke aufbauen. Der Trend geht zudem zu Mobile. Nichts liegt da näher, als die kostenlose Instagram-App schnellmöglich in Ihrem Marketing-Mix zu integrieren.

Instagram ist ein vielversprechendes Marketing-und Branding-Tool, das der Kundengenerierung und -bindung dient. Wie effektiv Instagram als Marketing-Kanal für Sie ist, hängt davon ab inwiefern Sie hochwertige und nützliche Inhalte präsentieren, die Ihren Follower einen direkten Mehrwert bieten.

Die Foto-Sharing Plattform bietet einer Großzahl an Unternehmen, auch aus dem grünen Sektor, zahlreiche attraktive Möglichkeiten, um die eigene Marke zu stärken.

Ob Likes, Hashtags, Comments oder Reposts – hat man den Kniff erst einmal raus, so kann Instagram, vielleicht auch für Sie, zu einem erfolgsbringenden Instrument Ihrer Social Media Strategie werden.

Nutzen auch Sie die Chance. Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, um Instragram für sich zu gewinnen.
Fehlen Ihnen Zeit und Muße zur Umsetzung? Kontaktieren Sie uns. Gemeinsam erörtern wir, ob und inwiefern Instagram ihren Marketing-Mix sinnvoll ergänzen kann.


 

Quellen:

  • http://bjoerntantau.com/warum-sich-instagram-fuer-marken-und-dich-so-sehr-lohnt-24082015.html
  • http://www.webmatch.de/blog/instagram-als-marketing-tool-nutzen/
  • http://www.businessinsider.com/these-20-brands-have-mastered-the-use-of-instagram-2013-1?IR=T#
  • http://www.webmatch.de/blog/darum-sollten-unternehmen-2015-auf-instagram-setzen/
  • http://www.rp-online.de/digitales/internet/instagram-weitet-ihre-werbung-aus-facebook-daten-fuer-firmen-aid-1.5137258
  • http://mobil.deutschebahn.com/db-mittendrin/zeigen-sie-uns-ihre-gruene-bahn/
  • http://karrierebibel.de/instagram-die-besten-strategien/
  • http://www.wordstream.com/blog/ws/2015/01/06/instagram-marketing
  • http://www.ajando.com/blog/2015/09/17/content-marketing-mit-instagram/
  • https://www.facelift-bbt.com/de/5-einfache-aber-sehr-wirkungsvolle-tipps-fur-viel-besseres-instagram-marketing/
  • http://www.gruene-helden.de/wissen/oeko-marketing/
  • http://www.socialmediastatistik.de/instagram-hat-400-millionen-aktive-nutzer/
  • http://www.wuv.de/digital/die_10_besten_instagram_auftritte_deutscher_unternehmen
  • http://www.lohas-magazin.de/wirtschaft/marketing/1757-lohas-im-kontext-der-sinus-milieus.html

Instagram Marketing

Warum sich Instagram für Marken (und dich) so sehr lohnt

https://www.instagram.com/p/-caG-NAt4g/?taken-by=andysuryandi

 

Mit hochwertigen und relevanten Contents Kunden gweinnen, binden und entwickeln.
Content MarketingStudien

Content Marketing in Deutschland – Ergebnisse der HORIZONT Exklusivstudie

Content Marketing ist auch bei Deutschen Unternehmen von hoher strategischer Relevanz

Als Anfang des Jahres die Ergebnisse der internationalen Adobe Studie „Digital Trends 2013“ herauskamen war klar: „Content Marketing ist das Hypethema 2013“. Jetzt hat HORIZONT deutsche Unternehmer und Marketingverantwortliche zum Hype um die besten Inhalte befragt.

Die Zeichen stehen auf Wachstum

Für den überwiegenden Teil der Befragten ist Content Marketing von hoher strategischer Relevanz. Einige Unternehmen sind schon dabei Content Marketing Strategien zu entwickeln und umzusetzen. Viele planen jedoch erst den Einstieg. Allen gemein: Unternehmen werden tendenziell mehr Geld für gute Inhalte investieren. Und auch die Ziele sind klar: Wachstum. Wachstum. Wachstum.

1.    Content Marketing ist kein Selbstzweck sondern von hoher strategischer Relevanz

Unternehmen verfolgen mit Content Marketing die das Ziel der optimierten Kundenansprache (37%), der Intensivierung der Kundenbindung (37%) und sehen auch Chancen bei der Kundengewinnung (25%).

2.    Hochwertige Inhalte und Informationsvermittlung im Fokus

Unter Content Marketing verstehen die meisten Unternehmen die Entwicklung und Bereitstellung von hochwertigen Inhalten (40%) und die zielgruppenorientierte Informationsvermittlung (58%).

3.    Investitionsbereitschaft in Content Marketing ist hoch – die Budgets werden deutlich steigen

Im Durchschnitt investieren Unternehmen aktuell EUR 126.000 in Content Marketing. Über alle Unternehmensgrößen hinweg sollen die Budgets in den kommenden 5 Jahren steigen. 36% der Unternehmen gehen davon aus, dass sie 2018 über EUR 200.000 p. Jahr liegen werden. Die Budgets für die Entwicklung von Inhalten soll dazu zusätzlich investiert werden.

4.    Content Marketing ist Chefsache

Das in 29%  der Fälle Content Marketing in der Geschäftsführung verantwortet wird unterstreicht noch mal die strategische Relevanz des Themas. Beim Großteil der befragten Unternehmen wird Content Marketing 39% in der Marketingabteilung verantwortet.

5.    Content Marketing – ready to take off

55% der Befragten verfügen bereits über eine Content Marketing Strategie, setzten diese bereits um oder sind gerade dabei diese umzusetzen. 37% der Unternehmen planen derzeit entsprechende Konzepte und nur für 8% kommen Investitionen in Content Marketing auch zukünftig tendenziell nicht in Frage.

6.    Die größten Herausforderung beim Content Marketing

Die derzeit größten Herausforderungen liegen in der Entwicklung aktueller, zur Marke und Zielgruppe passender Inhalte auf journalistisch hohem Niveau (37%). Noch fehlt es in den Unternehmen, aber auch in den Agenturen an entsprechendem spezialisiertem Personal. Und auch das Thema der passenden Content Management Systeme bereitet so manchen Entscheider (35%) derzeit noch Kopfzerbrechen. 27% haben Schwierigkeiten bei der Implementierung von Umsetzungs- und Entscheidungsstrukturen und ebenso viele glauben schlicht weg keine Zeit zu haben.

7.    Viele Wege führen zur Zielgruppe

Bei der Vermittlung der Inhalte setzen die meisten Unternehmen auf die „bewährten“ digitalen  Kanäle Social Media (50%), die Corporate Website (48%) und E-Newsletter (48%). Doch Nutzung und Einschätzung von Relevanz der jeweiligen Kanäle divergieren dabei oft. So sehen 65% der Entscheider E-Newsletter als am geeignetsten, gefolgt von der Corporate Website (63%), Social Media (55%) und dedizierten Markenportalen und Produktwebsites (43%).

FAZIT:

Content Marketing ist von hoher strategischer Relevanz, dient es doch gleichermaßen der Kundenansprache, der Kundenbindung & bei der Kundengewinnung. Es ist ein prädestiniertes Dialoginstrument und zahlt auf die Beziehung zwischen Marke und Kunde ein, denn Content Marketing verkauft durch Informationsvermittlung an den relevanten Touchpoints innerhalb der Kundenbeziehung ohne dabei aufdringlich zu wirken.

Wenn auch Sie mehr über die Möglichkeiten der „Kundenbindung & Kundengewinnung durch Content Marketing“ für Ihr Unternehmen erfahren wollen, dann rufen Sie uns an:

069 57808077

Wir freuen uns auf Sie!

Pierre Schramm
CEO, SKA Network

 

SEO Plus: Relationship Marketing + Story Telling + Conversion Optimization
Content MarketingConversion OptimierungRelationship MarketingSEO

SEO PLUS – Content, Conversion & Relationships

Suchmaschinenoptimierung “The next Generation“

SEO im Jahr 2013 – „Content is King“ – was Jahre lang als unumstößlich galt, ist heute mehr denn je von höchster Relevanz für den Erfolg einer Marke, eines Unternehmens im Web. Doch im Gegensatz zu den Anfängen von SEO, steht nicht mehr das bloße Generieren von Traffic im Vordergrund, sondern vielmehr die Conversion, also die (Um)Wandlung von Usern und Besuchern zu Käufern und Kunde. Und im Idealfall zu lebenslangen treuen Fans.

Um das zu erreichen braucht es die „richtigen“, die für die Zielgruppe relevanten Contents und Inhalte. Und um die für die Zielgruppe relevanten Contents auszumachen braucht es Relationship Marketing, denn nur wer seine Kunden und seine potentielle Zielgruppe kennt, ist in der Lage kontextrelevante Inhalte und Formate für diese zu entwickeln. Dementsprechend stehen „Relationship Marketing“ und „Content Marketing“ in einem engen, synergetischen Verhältnis.

Wer kennt diese Aussage von Kunden oder Vorgesetzten nicht? „Ich will mit dem Begriff (nehmen wir mal) Jobs, in Google ganz oben stehen“. Wer von Ihnen hat in seinem Freundeskreis denn tatsächlich Personen, die nach einer Kündigung oder auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung willkürlich nach dem Begriff „Jobs“ sucht? Also ich kennen niemanden! Ich kenne aber zum Beispiel Leute, die nach „Vertriebsleiter Verpackungsindustrie Lebensmittel Hessen“ suchen.

Sie verstehen worauf ich hinaus will? Wer seine potentielle/relevante Zielgruppe im Web erreichen will, muss relevante Contents entwickeln und diese bereitstellen. Dazu ist es von unschätzbarem Wert, zu wissen,

  • wer sein Publikum ist,
  • wie es tickt (sprich wonach es sucht),
  • wie man dieses anspricht (mit welchen Inhalten man es fesselt) und
  • wie man es motiviert zu handeln (verführt – Call to Action)

Suchmaschinen (oder besser Google) sind/ist Dreh- und Angelpunkt von Millionen von Nutzeraktivitäten im Internet – Tag für Tag – da erzähle ich Ihnen wohl nichts Neues. Was allerdings neu ist: es ist nicht damit getan SEO mit ein paar „10 Regeln für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung“ von der Stange oder der Umsetzung von (mehr oder weniger) standardisierten On-Page- und Off-Page-Maßnahmen zu begegnen. Das reicht heute bei weitem nicht mehr aus – und schon gar nicht, um sein „Publikum“ dauerhaft an die eigene Marke, sein Unternehmen, dessen Website oder ein Produkt zu binden.

SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist heute (mehr denn je) integriert, als Teil der Marketing-Strategie zu verstehen und zu handhaben. Doch bisher kenne ich wenige Unternehmen, die dies so umsetzen, und SEO als relevanten Teil der Marketing-Strategie (jenseits der IT- oder E-Commerce-Abteilung) behandeln. Gutes SEO ist demnach mehr als nur Wirkung. Gutes SEO ist Teil der Ursache.

Mal ganz konkret – nehmen wir einmal an, Ihr Unternehmen sei ein Personalberatungsunternehmen, dass Kandidaten (bisher) vor allem über die anzeigengestützte Suche in Tageszeitungen und Jobbörsen rekrutiert . Bitte verzeihen Sie – ich weiß ich streue Salz in eine offen, klaffende Wunde (Ihr Unternehmen könnten aber auch ein E-Commerce Portal für Mode, ein Energieerzeuger oder eine Bank (Finanzdienstleister) sein – so oder so und in welcher Branche auch immer – Sie sind gut beraten, stets vom Kunden aus denken).

Statt also in sündhaft teure Anzeigen in Tageszeitungen und Jobbörsen zu investieren (die mehr und weniger, nicht zum gewünschten Ergebnis führen), versuchen Sie Kandidaten (Ihre eigentliche „Source of Business“) im Web über Stellenangebote auf Ihrer eigenen Homepage (die kaum keiner kennt) oder weiterhin über Jobportale anzusprechen (oder auf Facebook, XING, Linkedin oder einem anderen Social Network, wenn Sie sich damit besonders gut auskennen).

Sie können jetzt weiter eine um die andere Stelle auf Ihrer Seite posten (in der Hoffnung, dass die unzähligen Job-Crawler Ihre Seite und Ihre Stellenangebote indexieren, dies das Linkbuilding Ihrer Seite positiv beeinflusst und sich von Zeit zu Zeit ein Kandidat oder ein Neukunde auf Ihre Seite (verirrt) begibt) oder sich besser, mit qualitativen, relevanten Inhalten als Experte für Karrieren in (Ihren) bestimmten Branchen positionieren und dauerhaft dafür sorgen, dass sich die richtigen Kandiaten (und Kunden) akut und perspektivisch, immer wieder mit den Themen und Inhalten Ihrer Seite beschäftigen, sich für Ihren Newsletter registrieren und in dem Moment, wenn es akut wird, genau da sind, wo Sie sie (und sie Sie) brauchen, da sind (right time, right place ==> right job).

Sie denken vielleicht, wenn Sie die Jobs auf Ihrer Seite haben, gehen Kandidaten per se davon aus, dass Sie sich in der Branche besonders auskennen?! (Wenn es beim Kandidaten nicht gerade akut unter dem Karrieredach brennt) Um als zuverlässiger Experte, Kenner der Branche, professioneller Vermittler und relevanter Player wahrgenommen zu werden, braucht es heute etwas mehr (es sei denn, Sie heißen Egon Zehnder, Kienbaum oder sind einer der Top 10 Personalberatungen in Deutschland).

Wenn sie sich jetzt die Frage stellen, was Sie tun können – die Antwort liegt auf der Hand: fangen Sie an, vom Kunden aus zu denken (als Personalberater haben Sie zwei Kunden – ob Ihnen das gefällt oder nicht). Fangen Sie an, wie Unternehmen zu denken, die Personal suchen. Aber auch wie Kandidaten die einen neuen Job suchen. Warum suchen Ihre Kunden Personal? Vielleicht weil ein Mitarbeiter unerwartet gekündigt hat. Vielleicht weil das Unternehmen (Ihr potentieller Kunde) wachsen will. Vielleicht aber auch, weil Sie Ihren potentiellen Kunden aufgrund von Zahlen, Daten, Fakten und Inhalten (die Sie ihm liefern) vermitteln können, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, in neues Personal zu investieren.

Warum suchen Kandidaten einen neuen Job? Vielleicht, weil sie ihren aktuellen akut (und unerwartet) verloren haben. Weil sie sich grundsätzlich neu orientieren oder weil Sie ihnen vermitteln, dass gerade jetzt ein guter Zeitpunkt ist, den Job oder gar die Branche, das Berufsfeld zu wechseln.

 

Finden und definieren Sie „Ihr Thema“ – und besetzten Sie dieses

Finden Sie die relevanten Themen, besetzten Sie diese und die „richtigen“ Kunden und Kandidaten werden Sie finden.

Verstehen Sie, worauf ich hinaus will? Betreiben Sie „Storytelling“ – warten Sie nicht, bis Medien (Verlage, Nachrichtenportale und Blogs) über Trends und Entwicklungen im Kontext Ihrer Branche und den damit verbundenen Karrierechancen für Ihre Kandidaten und Implikationen für Ihre Kunden berichten. Werden Sie selbst zum Teil einer Bewegung. Gestalten Sie diesen Prozess und Ihre Branche mit. Sie sind prädestiniert dafür, weil Sie

a) Ihre Kunden und Kandidaten (besser) kennen und
b) alles über Ihren (eigenen) und viel über die Märkte Ihrer Kunden wissen.

 

Der Erste Schritt zum SEO Plus Content Marketing

Doch wie stellt man für Kunden und Bewerber relevante Contents bereit, die zudem diesem Anspruch (auch aus SEO Sicht) gerecht werden? Ein gutes Beispiel ist die Personalberatung XENAGOS. Die auf Vertriebs- und Verkaufsjobs spezialisierte Personalberatung veröffentlicht seit mehreren Jahren den Sales-Indikator. Dieser Sales-Indikator bildet die Trends und Entwicklungen des Marktes für Vertriebs-, Verkaufs- und Sales-Jobs ab. Sowohl Unternehmen, Vertriebsleute und selbst Medien haben ein hohes Interesse an diesen Informationen. Der Lohn: XENAGOS ist Markführer in seinem Segment. Der Sales-Idikator ist von unschätzbarem Wert: für Kunden, Kandidaten und für SEO.

Ganz gleich, ob Sie ein lokales Geschäft betreiben, einer der führenden Onlineshops für Designer Mode oder ein Milliarden Euro schwere Bank sind – jedes Unternehmen, ob groß oder klein, ist in der Lage, unique, eigenen (SEO- und Kunden- relevanten) Inhalte zu finden, zu entwickeln und zu etablieren – wenn es nur bereit ist, die Themen vom Kunden aus zu denken, diese qualitativ zu entwickeln und willens ist, den Markt thematisch zu besetzten. Wir sind davon überzeugt: „Marken werden Medien“ (und viele sind es bereits) und können schon bald auf Intermediäre auf dem Weg zum Kunden verzichten. Mit digitalen Medien und Social Media sind auch Sie in der Lage, einem Segment oder gar einer ganzen Branche Ihren Stempel aufzudrücken.

Wie dies funktioniert und wie Sie sich selbst in die Lage versetzen,

a) Ihre Kunden und deren (inhaltlichen) Bedürfnisse besser kennenzulernen,
b) dementsprechende relevante Inhalte und Informationen zusammenzutragen und bereitzustellen und
c) Ihre (potentiellen) Kunden dazu bewegen, diese auch regelmäßig (vor allem bei Ihnen zu suchen und zu „konsumieren“),

das erfahren Sie regelmäßig hier auf diesem Blog oder schreiben Sie uns einfach einen Kommentar oder eine E-Mail.

Pierre Schramm
CEO, SKA Network

 

Content Marketing - der Top digital Trends 2013
Content MarketingStudien

Content Marketing: digitale Trends 2013 – Teil 1

Content Marketing ist das digitale Trendthemen 2013

Die Bedeutung von Content Marketing wächst um 85%

Marketer und Agentur-Chefs sind sich einig – Content Marketing und Conversion Rate Optimierung sind die digitalen Trendthemen 2013. Das ist das Ergebnis der aktuellen Adobe Studie „Digital Trends 2013“. Dazu befragte Adobe mehr als 700 Top-Entscheider aus Unternehmen und Agenturen.

Mobile Marketing (Mobile Opmtimerung) wächst ebenso und auch Social Media Engagement folgt zwar dicht, verliert aber gegenüber dem Vorjahr deutlich an Bedeutung (von 54% auf 37%). Ganz weit abgeschlagen am Ende der relevanten Themen rangieren Brand Building und Viral Marketing (-34,5%) sowie Video Marketing (-50%).

Content Marketing – „Marken werden Medien“

Content Marketing wird uns weit über das Jahr 2013 begleiten – denn im Zuge der Verlagskrise und der damit schwindenden Relevanz und Reichweiten von Verlagsangeboten verlieren diese zunehmend ihre Funktion (und einstige Quasi-Monopol-Stellung) als Intermediäre zwischen Werbetreibenden und Konsumenten an Bedeutung. Red Bull, Coca Cola und Schwarzkopf sind die Leuchttürme der Bewegung „Marken werden Medien“. Und tatsächlich – bereits heute bringen es die redaktionellen Angebote mancher Markenartikler auf Reichweiten und ein Maß an Relevanz, von denen manche Verlage nur zu träumen wagen.

Digitale Trends 2013 - Adobe Studie

Ergebnisse der aktuellen Studien-Ergebnisse: Digitale Trends 2013

 

So sprechen sich auch 39% der befragten Marketers dafür aus, dass Content Marketing und die erfolgreiche Entwicklung und Implementierung einer Owned Media Strategie das digitale Top Trendthema im Jahr 2013 sein wird (im Vergleich zu 29% im Vorjahr). Und auch die Agentur-Chefs stimmen dem zu: deren Anteil steigt von 21% in 2012 auf 38% in 2013. Agenturen schätzen vor allem die „sanfte Power“ des Content Marketings und dessen hohe Anziehungskraft im Kontext „Social Bindung“

Empathie und Kontext – Grundlage der Content Marketing Strategie

Für Marketer und Agenturen steht der Kontext im Fokus des Content Marketings. Wenn Marken in der Lage sind, den Kontext zu verstehen, in dem Inhalte für den Konsumenten/Kunden relevant werden, dann halten Sie den Schlüssel zu intensiven und dauerhaften Bindung zum Kunden in der Hand. Hier entsteht die Schnittstelle „Relationship Marketing als Teil der Content Marketing Strategie„. Denn um die richtigen und relevanten Contents für potentielle und bestehende Kunden identifizieren und entwickeln zu können, bedarf es eines ganzheitlichen Verständnisses der Bedürfnisse an und Einstellungen zu Themen, Marken und Produkten. Empathie ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Nur die, die in der Lage sind, den Kontext und die Relevanz von Inhalten zu erkennen, kann Content Marketing strategisch und gewinnbringend in seine Marketing- und Business Development Strategie integrieren.

Content Marketing ist SEO’s Liebling

Bei so viel Relevanz und Kontextualität liegt es auf der Hand – Content Marketing dient nicht nur der Kundenbindung, dem Cross- und Up-Selling sowie Möglichkeit zur Interaktion mit potentiellen und Bestandskunden in den nicht aktiven Kaufphasen, sondern dient auch in besonderem Maße der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Denn Relevanz und Qualität der Contents spielt spätestens seit dem Update des Penguin– und Panda-Algorithmus bei Google eine nicht unerhebliche Rolle für das Ranking von Contents in der organischen Suche. Spezialisierte SEO-Agenturen, wie unser Partner jobtimiser, haben diesen Trend erkannt und entwickeln im Rahmen ihrer SEO-Strategien auf der Grundlage von Relatiohsip Marketing Surveys von SKA Network nachhaltige SEO-Strategien.

Lesen Sie morgen: Teil 2: Conversion Rate Optimierung gewinnt weiter an Bedeutung

Daniel Sanchez
Consultant für Mobile & Content Marketing

>> Die Ergebnisse der Studie „Digital Trends 2013“ können Sie hier kostenlos bestellen