Kategorie: Marketing

Gesunde Ernährung, regionale Herkunft - der Ernährungsreports 2016
ErnährungKonsumStudien

Gesunde Ernährung, regionale Herkunft, mehr nachhaltiger Umgang

Eine gesunde Ernährung – darauf legen immer mehr deutsche Verbraucher gesteigerten Wert. Sie informieren sich gezielt und genießen bewusst. Zu diesem Ergebnis kommt das Meinungsforschungsinstitut Forsa, das im Oktober 2015 im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, kurz BMEL, 1.000 Bundesbürger ab 14 Jahren zu ihren Essgewohnheiten befragte. Die Zufriedenheit der Verbraucher ist groß, Handlungsbedarf besteht aber dennoch. Read More

Conversion Optimierung |Periodensystem | ConversionBoosting
Conversion OptimierungGreen MarketingMarketing MixMarketingstrategieStrategisches Marketing

Conversion Optimierung im Periodensystem

Wer sich intensiv mit Conversion Optimierung beschäftigt weiß, dass CRO ein kontinuierlicher Prozess ist, in dem eine Vielzahl von Faktoren maßgeblich über den Erfolg von Websites, Online Shops und Kampagnen entscheiden. Die relevanten Handlungsfelder sind vielfältig und erstrecken sich von technischen Implikationen über das UX- und UI Design, die verhaltenspsychologischen Aspekte der Nutzer bis hin zum Testing, dem Analysieren und Auswerten. Read More

Instagram Marketing Mix Green Brands
Content MarketingGreen EconomyGreen MarketingMarketingstrategieSocial Media Marketing

Instagram im digitalen Green Marketing Mix

Warum Instagram im Marketing Mix nachhaltiger Marken nicht fehlen darf

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein großartiges hochqualitatives Produkt, ein nachhaltiges Konzept und eine vielversprechende Vision. Sie haben viel Zeit, Mühe und (viel zu viel) Geld in Ihr Herzensprojekt gesteckt, doch dann die nüchterne Realisierung: keiner kennt Ihr Produkt, noch Ihr Unternehmen. Für teure Marketingmaßnahmen fehlt das Budget und Konzeption, Produktion und Herstellung haben schließlich auch die letzten Reserven an Nerv und Zeit aufgebraucht.

Dieses Szenario ist leider keine Seltenheit. So oder ähnlich geht es vielen Unternehmen, gerade in der Green Economy. Viele sehr gute Öko-Produkte und -Marken gehen heute trotz zahlreicher Marketingmaßnahmen seitens der Hersteller im übersättigten konventionellen Produktdschungel unter. Die Problematik bei Herstellern von „Green Brands“: Die Ansprüche an das eigene Können sind hoch, die finanziellen Mittel hingegen eher gering. Oft fehlt es besonders an ein einer ganz entscheidenden Komponente: einer Stimme auf dem Markt. So schnell wie einige nachhaltige Unternehmen auf dem Markt erscheinen, so schnell sind sie meist auch wieder von der Bildfläche verschwunden.

Warum Instagram im Marketing Mix nachhaltiger Marken nicht fehlen darf

Grüne Unternehmen, also Unternehmen die auf Nachhaltigkeit und ökosozialen Konsum setzen, sind nicht mehr nur bei LOHAS* gefragt, sie werden zukünftig auch zunehmend eine bedeutende gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Rolle spielen. Daher ist es vom entscheidender Bedeutung, dass die Green Economy durch die Förderung der grünen Unternehmen erhalten bleibt.

Wie jedes Unternehmen, sind besonders nachhaltige Unternehmen auf Rentabilität der eigenen Maßnahmen angewiesen. Wenn das Produkt stimmt, es aber keinen Umsatz macht, weil es nicht bekannt ist, dann wird über kurz oder lang die Rechnung nicht aufgehen. Häufig fehlt gerade Herstellern von Bio-Produkten das nötige Vermarktungs- und Marketing Know-How, um langfristig auf dem Markt zu bleiben und profitable Gewinne zu machen – einfach nur eine ökologische Alternative für ein konventionelle Produkt zu sein, reicht heute bei Weitem nicht mehr aus.

Gehören Sie zu einem solchen Unternehmen der Green Economy, das mit Weitblick und Vision agiert, ein hervorragendes Bio-Produkt oder eine Öko-Dienstleistung anbietet, aber trotz vorbildlichen und gut gemeinten Ansatzes Schwierigkeiten hat, seine Zielgruppe zu erreichen? Möchten Sie Ihre Kunden nachhaltig binden und die Umsätze erzielen, die Sie sich wünschen?

Dann ziehen Sie einmal in Betracht, Instagram in Ihren Marketing Mix aufzunehmen.

Soziale Medien sind heute Pflicht im Marketing-Mix

Soziale Medien,wie Facebook, Twitter und Instagram sind für Unternehmen beim Erstellen einer Marketingstrategie nicht mehr wegzudenken. Denn der Einsatz sozialer Medien in die Marketingstrategie wirkt sich nicht nur positiv auf den digitalen Markenaufbau aus, sondern bringt auch finanzielle Vorteile mit sich. Besonders Bio-Marken können von der kostengünstigen und rentablen Nutzung sozialer Medien, von deren Potentiall für Cross- und Up-Selling sowie zur Steigerung der Customar Loyalty profitieren.

Wie (grüne) Unternehmen mithilfe von sozialen Netzwerke die eigene Marke stärken

Was braucht es, um eine erfolgreiche Marketingstrategie zu erstellen? Vor allem Social Media-Kenntnisse, hohe Anpassungsfähig- und Empathie-Fähigkeit sowie Flexibilität und Ausdauer. Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen und Marketing-Professionals im Kontext Social Media Strategie und dem Einsatz von Kanälen wie Instagram heute?

Die zunehmende Technisierung und Digitalisierung erlaubt es, dass innerhalb von Sekunden Informationen und Nachrichten Millionen Menschen gleichzeitig erreichen – weltweit. Technische Neuerungen fordern uns und unser Leben täglich aufs Neue heraus. Auch Marketing-Professionals sind mehr denn je gefordert, sich schnell und mit größter Flexibilität an die ständig neuen Entwicklungen anzupassen.

B2C-Maßnahmen sind heute ohne Soziale Medien kaum vorstellbar. Doch Social Media Marketing will gelernt sein. Sätze wie „Mach doch mal Social Media“ oder „wir brauchen eine Facebook Fanpage“ sind da recht kontraproduktiv. Denn die fehlerhafte Nutzung sozialer Medien kann wegen der Viralität fatale Konsequenzen haben. Gutgemeinte Maßnahmen können dann innerhalb von Sekunden den über einen langen Zeitraum aufgebeuten „Guten Ruf“ ruinieren, wie es auf dem Udo-Lindenberg Konzert im Sommer 2014 der Fall war.

Einige Unternehmen, die „mal eben“ Social Media „machen“, mussten das bereits auf die harte Tour erfahren. Dies wird Ihnen aber sicher nicht passieren, wenn Sie diesen Artikel bis zum Ende lesen, vorausgesetzt Sie wollen lernen, wie Sie soziale Netzwerke richtig nutzen und gezielt für Ihren digitalen Markenaufbau einsetzen.

Foto-Sharing Plattformen wie Instagram für das eigene Branding nutzen

Die Nutzung sozialer Netzwerke ist präsent – doch unterliegt sie einem ständigen Wandel. Galten Facebook und Twitter gestern noch als die erfolgsbringenden Marketinginstrumente, so sind es zunehmend die sogenannten Foto-Sharing Plattformen wie Pinterest, Tumblr und Instagram, die ins Interesse der Marketer rücken. Um letzteres soll es heute gehen.

Was ist Instragram?

Instagram ist eine kostenlose App, die es Nutzern ermöglicht, schnell und unkompliziert Bilder zu posten und zu teilen. Diese können vorher noch mit speziellen Filtern bearbeitet und verschönert werden. Ist das eigene Instagram-Profil mit anderen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Tumblr verknüpft, so können Bilder einfach dort geteilt werden. Bei regelmäßiger Nutzung wird das eigene Profil zu einer ganz persönlichen Bildergalerie. Interaktion auf Instagram geschieht über „Liken“ und kommentieren der Bilder. Ziel ist es, mit der Markierung der Bilder durch Hashtags (#) Aufmerksamkeit zu erlangen, gefunden zu werden und andere Besucher dazu zubewegen, dem eigenen Account zu folgen. Anderen „Instagrammern“ kann man ebenso folgen und im Newsfeed deren Updates/Posts sehen.

Im September 2015 knackte Instagram die Marke von 400 Millionen (!) aktiven Nutzern weltweit und gehört mit 3,1 Millionen deutschen „Instagrammern“ zu den populärsten und am schnellsten wachsenden Social Networks. 70 Millionen Bilder kann man täglich auf Instagram neu entdecken. Das Publikum zeichnet sich durch Trendbewusstsein, Konsumbewusstsein und Enthusiasmus aus und ist verhältnismäßig jung, wobei die weiblichen Instagram-Nutzer überwiegen.


Monatlich aktiven Nutzer von Instagram

Statistik: Anzahl der monatlich aktiven Nutzer von Instagram weltweit in ausgewählten Monaten von Januar 2013 bis September 2015 (in Millionen) | Statista

Statistik: Anzahl der monatlich aktiven Nutzer von Instagram weltweit in ausgewählten Monaten von Januar 2013 bis September 2015 (in Millionen) | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista


Gerade in Deutschland werden soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram noch als reine Selbstdarstellungsplattformen gesehen und als Marketing-Tool unterschätzt – das ist ein Fehler. So wie die Ur-Mutter aller Social Networks Facebook, so muss heute auch Instagram als essentieller Bestandteil der Content-Marketing-Strategie betrachtet werden. „Marken und Konsumenten standen noch nie so nah beieinander wie auf Instagram.“, heißt es im Zeit-Magazin.

Was Instagram so besonders macht? Auf der Plattform werden nicht nur Bilder geteilt, hier werden Geschichten erzählt und Beziehungen geknüpft (die sich nicht selten durch andere Social Networks bis hin in die Realität ziehen).

Instagram ist heute keinesfalls nur noch den Hobbyfotografen und Reise-Bloggern vorbehalten, die Foto-Sharing-App schon längst für sich als Werbeplattform entdeckt haben. Auch Unternehmen jeder Couleur wenden sich Instagram in letzter Zeit vermehrt zu. Dass das soziale Netzwerk immenses Werbe-Potential und einen gewaltigen Hebeleffekt auf Kundenbindung und Neukundengewinnung sowie Reichweiten- und Reputationsaufbau hat, können selbst Marketing-Professionals nicht mehr leugnen.

Ist Instagram schon Teil Ihres Marketing Mix?

Facebook-Statistiken beweisen: Bilder und Videos sowie Posts, die ein Bild enthalten, verzeichnen weitaus größere Interaktionen als geteilte Inhalte, die keinen visuellen Anreiz beinhalten. Von dieser „Macht der Bilder“ lebt Instagram.

Visuelle Reize und die Sprache der Bilder spielen seit je her eine wesetliche Rolle im Marketing. Den Mehrwert, den Instagram im Marketing Mix leisten kann, erkennen immer mehr Unternehmen und wollen vom rasanten Wachstum des Foto-Sharing-Netzwerkes profitieren. Einige bekannte aber auch weniger bekannte Unternehmen nutzen Instagram bereits seit langem aktiv. Laut einer Instagram-Studie nutzen 54% der Top-Marken Instagram, um sich potentiellen Kunden zu präsentieren und ihr individuelles Image zu stärken.

Gehören Sie noch nicht dazu? Dann ist dies Grund genug um sich das Potential des Netzwerks Instagram für Ihr Unternehmen einmal näher anzuschauen.

Das Potential von Instagram für Ihr Unternehmen

Anders als Facebook bietet Instagram nur wenige Möglichkeiten zum direkten Verkauf von Produkten an. Doch der ausschlaggebende Punkt bei Instagram ist: auch ohne bezahlte Werbung lassen sich sehenswerte Ergebnisse für Unternehmen erzielen! Denn was Instagram kann, ist, den eigenen Bekanntheitsgrad und so die Awarenss bei relevanten Zielgruppen signifikant zu steigern – die Voraussetzung für Umsatz und Wachstum. Mit der richtigen Marketing Strategie eignet sich Instagram also hervorragend für Ihren Imageaufbau.

Was gehört zu einer erfolreichen Instragram Marketing Strategie?

Storytelling, also die emotional fesselnde Vermittlung unterhaltsamer Inhalte mit Mehrwert, gehört zu einer der effektivsten Content Marketing Strategien, die zunehmende Relevanz in der Online-Marketing Welt hat. Instagram wird somit zu einem entscheidenden Kanal und Instrument des Marketing-Mix vor allem von grünen Unternehmen (Green Brands) beim Reputationsaufbau.

Mithilfe von „Visual Storytelling“, „Visual Corporate Storytelling“ und „Branded Storytellung“ können heute nicht mehr nur große Top-Marken sondern auch kleinere noch unbekannte Bio- und Öko-Marken für eine breite Masse sichtbar werden.

Die Macht der Bilder – wie Sie mit Instagram gewinnbringend die Sprache der Bilder nutzen

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, weil visuelle Reize die rechte Gehirnhälfte ansprechen und sofort unser emotionales Zentrum aktivieren, wirken Bilder wesentlich schneller und effektiver auf den Menschen als Worte. Dort, wo wir Bilder verarbeiten, lösen sie sofort Gefühle aus. Die Macht der Bildsprache und Symbolik ist im Marketing bereits bekannt und wird gezielt zur Stimulanz von Kaufanreizen eingesetzt. Die Art wie diese Sprache aber gesprochen wird und durch welchen Kanal sie kommuniziert wird, ist ausschlaggebend für die Wirksamkeit auf den Empfänger.

Storytelling mit Instagram – wie Sie mit Instagram Emotionen wecken und User binden

Unmittelbarkeit ist das, was das sogenannte visuelle Storytelling auf Instagram so effektiv macht. Es bietet Nutzern die Möglichkeit, anderen Usern oder Followern einen Einblick hinter die eigenen Kulissen zu gewähren – ob privat oder im Business. So werden mit der Zeit aus einzelnen Eindrücken Geschichten. Menschen lieben Geschichten- denn sie sind sinngebend und verbinden. Dass Bilder Bände sprechen, macht auch den Erfolg und Charme von Instagram aus.

Storytelling – das Erzählen von Geschichten mit Bildern

Namenhafte Marken wie Starbucks oder Nike wissen um die Wirkung von Storytelling. Sie zeigen vorbildlich, wie digitaler Markenaufbau mit dem Erzählen von Geschichten über Bilder funktioniert: täglich unterhält Starbucks so mehr als 7 Millionen Starbucks-Fans und Nike mehr als 30 Millionen Follower.

Beide Unternehmen gehören heute zu den Instagram-Erfolgsstories. Denn sie beweisen, dass mit wenig Zeit- und Geldaufwand, ein treues Gefolge gewonnen werden kann und sich das eigene Produktportfolio unaufdringlich, da unterhaltsam, den Followern, und somit potentiellen Kunden, präsentieren lässt.

Wie kreativ und erfolgreich Instagram als Marketing-Instrument von Unternehmen genutzt werden kann, zeigen auch sehr beispielhaft der beliebte schwedische Möbelhersteller Ikea, der seinen gesamten Online-Katalog im eigenen Instagram-Profil integriert hat und der amerikanische Eishersteller Ben & Jerry’s, der die eigenen Eiscremesorten fotografisch mit viel Humor in Szene setzt.

Warum gerade grüne Unternehmen von der Foto-Sharing-Plattform profitieren können

Instagram ist nicht nur für große Unternehmen und bekannte Marken gewinnbringend. Besonders interessant stellt sich das Soziale Netzwerk auch für den grünen Sektor heraus.

Wer im digitalen Zeitalter erfolgreich eine Marke aufbauen und etablieren will, der muss anpassungsfähig und empathisch sein – Eigenschaften die besonders Gründer von nachhaltigen Unternehmen und Anbieter von Bio-Marken mitbringen. Denn wer die Begebenheiten und Konditionen, mit denen wir heute leben, nicht blind akzeptieren will, dem bleibt nichts anderes übrig, als innovativ denken und kreativ handeln.

Zudem sind auf Instagram Themen wie (gesunde) Ernährung, Fitness, Reisen, Fashion und Beauty besonders beliebt – also Themen, die in der Zielgruppe der LOHAS von besonders hoher Relevanz sind (Lifestyle of Health and Sustainability).

Grüne Unternehmen haben Geschichten zu erzählen

Im Gegensatz zu konventionellen Unternehmen gründen nachhaltige Unternehmen in aller Regel auf einer erzählenswerten „Story“. Bereits die Motivation dazu ein grünes Unternehmen zu gründen, unterscheidet sich von der konventioneller Unternehmen deutlich. Das Warum des Schaffens dient insbesondere ökosozialen Unternehmern als besonders Alleinstellungsmerkmal, dass sich in Bildern und Videos präsentiert positiv auf Kundenbindung, Neukundengewinnung und Umsatz auswirken.

Besonders für Hersteller oder Dienstleister von Öko-Produkten nimmt das „Warum“ in der Unternehmensphilosophie daher eine hohe Stellung ein. Nachhaltiger, bewusster Konsum steht bei vielen grünen Marken im Mittelpunkt der Vision – dazu gehört natürlich die umweltschonende Herstellung und die Nutzung natürlicher oder nachhaltiger Rohstoffe. Und dies sollte auch so kommuniziert werden. Denn bei der Produktauswahl ist für viele Kunden heute das umweltbewusste Denken und Handeln des Herstellers ein, wenn nicht das entscheidende Kaufkriterium. Der Kauf des Produkts hängt heute maßgeblich davon ab, ob das Produkt in das Wertesysteme des Kunden passt.

Dazu bedarf es allerdings der richtigen Tonalität, Darreichungsform und des geeigneten Sprachrohrs – und hier kommt Instagram ins Spiel.

Social Engagement – wie grüne Unternehmen Instagram als Werbekanal nutzen

Instagram kann im Green Marketing Mix eine wirkungsvolle Schlüsselrolle einnehmen – gerade weil die Bildsprache hochemotional ist, eine weitaus größere Wirkung auf Kunden hat und grüne Unternehmen hiermit ihre Marke besonders authentisch und effektiv der Zielgruppe präsentieren können.

Doch mit dem alleinigen Posten von Produktbildern ist es auf Instagram nicht getan.

Soziale Interaktion und Einbindung der Follower (Fans) und (potentieller) Kunden ist entscheidend für den Erfolg, nicht nur bei Netzwerken wie Facebook, Twitter und LinkedIn, sondern auch bei Instagram. Möchten Sie die Foto-Sharing Plattform als effizienten Marketing-Kanal nutzen, so kommen Sie um pro aktives Social Engagement nicht herum.

Die gute Nachricht: Instagram erfreut sich eines besonders austauschfreudigen Publikums und macht es Unternehmen daher leicht, die eigene Zielgruppe zu erreichen. Die Zahlen sprechen für sich: Die Interaktionsrate auf Instagram ist 58 Mal höher als die von Facebook.

Hohe Sichtbarkeit und Reichweite durch Hashtags und filterfreiem Feed

Täglich werden Millionen Fotos hochgeladen, gelikt und kommentiert. Wie aber wird man auf Instagram überhaupt gefunden?

Hashtags dienen – ähnlich wie bei Twitter – dazu, Inhalte zu finden und einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Gezielt gesetzte Hashtags erlauben erhöhte Streuung der Bilder, wodurch Unternehmen auch Menschen erreichen, die bisher keine Verbindung zum Unternehmen hatten.

Die Reichweite auf Instagram ist vergleichsweise hoch, da es hier keinen Filteralgorithmus wie bei Facebook-Beiträgen gibt, wo man mittlerweile nur noch etwa 6 % seiner Follower erreicht – auf Instragram sieht jeder User das, was er abbonniert hat. Bilder werden nicht wie bei Facebook aussortiert. Bei Instagram sehen Ihre Follower all Ihre hochgeladenen Bilder im Newsfeed – ungefiltert.

Social Media Experte Björn Tantau veröffentlichte kürzlich vielversprechende Zahlen auf seinem Blog: Während die organische Reichweite auf Facebook seit 2012 um 60 Prozent gesunken ist, hat sich die organische Reichweite auf Instagram im gleichen Zeitraum um 200 Prozent erhöht.

Instagram punktet auch auch in Sachen SEO durch hohe Google-Sichtbarkeit, denn Instagram-Bilder werden durch Hashtags bei Google schnell gefunden und ranken dort besonders hoch.

Dass Unternehmen ihre Zielgruppe über Instagram weitaus besser erreichen können, als auf anderen sozialen Netzwerken beweisen auch hier wieder die Zahlen: 68 Prozent der User interagieren auf Instagram mit Marken.

Wie Sie Instagram erfolgreich in Ihre Marketingstrategie einbinden

Von Produktbildern, Alltagstipps, Teasern für Ihre Blogartikel, über Schnappschüsse aus dem Arbeitsalltag bis hin zu Videos und Zitatebildern. Möglichkeiten gibt es viele, um Instagram als effektives Marketinginstrument zu nutzen.

Was braucht es also für Grüne Unternehmen, um Instagram effizient in den Marketing-Mix zu integrieren?

7 Strategien für Grüne Unternehmen, Instagram in den Marketing-Mix zu integrieren

So holen Sie das Optimale aus Instagram heraus:

1. Posten Sie Bilder, die authentisch, unterhaltsam und hochwertig sind

Qualität geht vor Quantität: Auf Instagram ist die Qualität der Bilder das Nummer 1 Kriterium. Denn alles, was Sie in ihrem Account hochladen, erscheint im sogenannten Newsfeed – dem Teil, wo Instagram-User die Fotos der Profile sehen, denen sie folgen. Erinnern Sie sich? Auf Instagram geht es um Emotionen. Je eindrucksvoller und hochwertiger das Bild, desto mehr Reaktionen können Sie erwarten.

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Bilder demnach auf die Key-Message, die Sie senden wollen: was wollen Sie Ihren Followern mit diesem Bild sagen? Welche Emotionen sollen im Betrachter ausgelöst werden? Wozu soll es sie bewegen?

Achten Sie darauf, dass Ihre Bilder Spaß, kreative Inszenierung, Inspiration, Überraschung oder Provokation ausdrücken oder -lösen. So bekommen Sie als Marke die Aufmerksamkeit und bauen eine große Followerschaft auf.

Und vor allem: Verwenden Sie eigene Bilder und werten Sie diese mit einem ansprechenden Text unter oder direkt im Bild auf, zum Beispiel eine lustige Beschreibung oder ein Call-to-Action (CTA= Aufruf zum Handeln). Der vegane Supermarkt Veganz setzt dies sehr gut um. Durch das Posten oder „reposten“ von Bildern, die Fans mit Veganz-Produkten zeigen, werden Follower auf diese aufmerksam und aufgerufen, im Laden vorbeizuschauen und es zu testen. Nutzen Sie auch Feiertage und Anlässe, wie Ostern, Muttertag, Halloween, die Vorweihnachtszeit, Weihnachten um Aktionen zu starten, z.B. mit speziellen Gewinnspielen, Rabatten etc.

Instagram Green Marketing Mix Lichtblick

Instagram Green Marketing Mix Lichtblick

Der Ökostrom-Anbieter Lichtblick gibt seinen Followern wertvolle Tipps, zum nachhaltigem Umgang mit natürlichen Ressourcen.

2. Seien Sie einzigartig – zeigen Sie, wer Sie sind und was Sie ausmacht

Die Bilder, die in Ihrer Bildergalerie erscheinen, sollten stets einen Bezug zu ihrem Produkt oder Ihren Unternehmenswerten haben. Jedoch ist ein beliebter Fehler von Unternehmen, Instagram zum PR-Kanal umzufunktionieren und lediglich Produktfotos zu präsentieren.

Damit ist die unternehmerisch Instagram-Nutzung zum Scheitern verurteilt. Statt eigene Produkte zu zeigen, können Sie lieber Fotos präsentieren, die ein positives Gefühl im Betrachter in Verbindung mit der Marke auslösen. Wenn Sie spezielle nachhaltige Herstellungsverfahren einsetzen, dann dokumentieren Sie diese und teilen Sie die Eindrücke mit Ihren Followern. Vermarkten Sie fair gehandelte Produkte, zeigen Sie zum Beispiel die Bauern bei deren Ernte.

Erlauben Sie den Betrachtern, sich ein Bild von Ihrem Unternehmen, Ihrem Schaffen und Ihren Werten zu machen. Spiegeln Sie mit Ihren Fotos Ihre Unternehmenswerte und -kultur wider, z.B. indem Sie einen Einblick hinter die Kulissen, in den Unternehmensalltag, geben. Ob Bilder von Mitarbeitern, die gerade an Ihrem Produkt arbeiten, Fotos von Firmen-Events und oder Alltägliches aus dem Unternehmensalltag – zeigen Sie sich nahbar, transparent und menschlich. Das schafft Vertrauen und verbindet.

3. Posten Sie regelmäßig, aber nicht zu oft

Durchhaltevermögen und Kontinuität sind die Eigenschaften, die Sie benötigen um eine aktive Fan-Community aufzubauen. Denn User spüren, ob sich jemand Mühe gibt und wirklich bereit ist, mit seinen Followern in Verbindung zu treten. Dies gelingt Ihnen, wenn Sie regelmäßig neue und relevant Inhalte posten – nicht zwangsläufig täglich, doch täglich ein bis drei starke Bilder genügen, um dem User zu zeigen, dass das eigene Profil gepflegt wird.

4. Seien Sie interaktiv und nahbar

Bedenken Sie, dass Leute, die auf Ihr Profil stoßen, sich angesprochen fühlen sollen. Besucher werden dann zu Followern, wenn sie merken, dass Sie sich aktiv mit Ihren Fans beschäftigen. Um eine aktive Community aufzubauen ist es gerade am Anfang wichtig, sich mit Followern zu vernetzen und auf Kommentare einzugehen. Folgen Sie interessanten Usern, z.B. durch das Liken von Fotos oder die direkte Ansprache über Kommentare.

Zeigen Sie Anerkennung und Interesse und Sie erhalten genau dies im Gegenzug vielfach zurück. Bedenken Sie, dass Sie nur einen Link bei Instagram verlinken können, auf den User klicken können: versehen Sie den wichtigsten Link in Ihrer Profilbeschreibung. Nutzen Sie Call-to-Actions in ihren Bildtexten oder versehen Sie einen CTA direkt im Bild, um Follower auf den Link (Ihre Zielseite) zu schicken.

5. Nutzen Sie Hashtags und machen Sie ihre Marke zum Erlebnis

#Hashtags dienen zur Kategorisierung und gezielten Verbreitung (Promotion) von Inhalten. Sie erlauben es anderen Instagrammern, Ihre Bilder über die Suchfunktion durch Eingabe bestimmter Hashtags zu finden. Achten Sie also darauf, Hashtags zu benutzen, die beliebt sind, gesucht werden und thematisch zum Bild bzw. der eigenen Marke passen – diese sind wichtig für die gewünschte Traction auf Instagram.

Generieren sie eigene „branded“ Hashtags, die User fortan nur noch mit Ihrem Unternehmen/ Ihrer Marke verbinden und einsetzen. Eines der bekanntesten Beispiele ist Nike mit seinem populären Slogan #justdoit, der auf Instagram gleichzeitig als ein branded Hashtag genutzt wird. Wählen Sie kurze, prägnante Hashtags für Kampagnen, die sie später auch offline für Printmaterial nutzen können.
Die Deutsche Bahn gibt Follwern einen Einblick in das Unternehmen – mit passendem Hashtag #DBAzubis15. Pünktlich zum Ausbildungsbeginn werden stolz die neue Azubis vorgestellt.
Wie „branded“ (vom Unternehmen selbst etablierte) Hashtags wirkungsvoll eingesetzt werden können, zeigte vor einiger Zeit auch die Deutsche Bahn mit einer cleveren Gewinnspiel-Kampagne (deutschebahn.com/instagram) mit dem Hashtag #grueneDBundich. Dabei sollten Nutzer ein Bild auf ihrem eigenen Profil hochladen, dass das umweltbewusste Bild der Bahn stärkt.

Instagram Green Marketing #Hashtag #DBAzubi15

Instagram Green Marketing #Hashtag #DBAzubi15

So lautete der Aufruf: „Laden Sie Ihr Foto bei Instagram hoch und versehen es mit dem Hashtag #grueneDBundIch und der Markierung @deutschebahn als Person im Bild – und schon haben Sie die Chance auf einen attraktiven Preis: eine schöne Reise beispielsweise oder Gutscheine für Flinkster oder Call a bike. Machen Sie mit, zeigen Sie uns Ihre grüne Bahn!“

Hier hat die DB gleich 4 Instagram-Must-Have’s unter einen Hut gebracht:

  • Interaktion durch Call-to-Action
  • Nutzung des eigenen Netzwerks und Minimierung des Arbeitsaufwand durch user-generated content (Follower, nicht Mitarbeiter der Deutschen Bahn selbst, posten Bilder und sorgen für Bekanntheit der Marke)
  • Ansprechen von Emotionen, indem die DB zum „Erlebnis“ wird und dadurch
  • Stärkung des eigenen (grünen) Images.

Mit ein bisschen Kreativität stehen besonders grünen Marken zahlreiche Möglichkeiten offen, vom Potential von Instagam für den Markenaufbau zu profitieren.

6. Sparen Sie Zeit und Geld durch Nutzung Ihres Netzwerkes

Glauben Sie, dass all die Bilder, die Top-Marken wie Starbucks in ihrem Instagram-Profil posten, vom Unternehmen selbst gemacht werden? Weit gefehlt. Aufwand und Nutzen stünden in keiner Relation. Viele Unternehmen, die Instagram erfolgreich nutzen, haben gelernt, ihre Follower zu involvieren. Die Rede ist von nutzergenerierten Inhalten.

Animieren Sie Ihre Follower dazu, sich in ihren Fotos mit Ihren Produkten zu zeigen und diese mit Ihrem branded Hashtag zu versehen, denn bei Instagram geht es um Gefühl, um User Experience. Wenn andere Besucher einen beliebten oder von Ihnen etablierten Hashtag nun nämlich im Suchfeld eingeben und im Anzeigefeld einen Ihrer Follower mit Ihrem Produkt sehen, dann werden diese Nutzer eher von Ihrem Produkt überzeugt sein, als wenn sie ein reines Produktbild auf Ihrer Seite sehen würden.

Die Erfahrung, die andere User mit Ihrem Produkt teilen, hat meist einen Dominoeffekt zur Folge, viel mehr noch wenn es Ihnen gelingt, sogenannte Influencer für sich zu gewinnen. Influencer sind Instagrammer die bereits selbst sehr beliebt sind und viele Fans haben. Bedenken Sie, dass diese wiederum auch ihre potentiellen Follower sind.

Reposts von Influencern sind mitunter daher erfolgreicher als geschaltete Anzeigen, da authentischer und näher am Endkunden. Marken wie Starbucks nutzen Regram bereits sehr erfolgreich (Repost-Funktion, da direktes Teilen fremder Inhalte nicht möglich ist). Damit zeigen sie nutzergenerierte Inhalte auf dem eigenen Profil. Der User, der das Bild mit dem Produkt erstellt hat, wird im Regram verlinkt (@nutzername) wodurch diesem gleichzeitig Anerkennung und Wertschätzung für sein Engagement gezeigt wird, was Vertrauen und Nähe aufbaut.

Mit der Etablierung eines oder mehrerer eigener Hashtags finden Sie also schnell Ihre Fans und können Ihre Zielgruppe besser an sich binden, beispielsweise mit Aktionen wie der Nominierung des Fan des Monats für das beste, kreativste oder lustigste Foto mit Ihrem Produkt.

Instagram Green Marketing Influencer Sustainable Fashion

Instagram Green Marketing Influencer Sustainable Fashion

Influencer Andy Suryandi präsentiert dezent die Marke Gusti-Leder. Mit 119 Tausend Followern sieht es gut aus für den nachhaltigen Taschenhersteller. Der Rabatt-Code der auf den Influencer angelegt wurde, zieht dessen Follower gekonnt auf die Webseite (gusti-leder.com)

7. Erhöhen Sie ihre Reichweite durch Verlinkung mit anderen Netzwerken

Bilder, vor allem Bilder mit hoher Ästhetik, wie sie auf Instagram meist zu finden sind, sind auch für anderen Netzwerke sehr attraktiv. Erhöhen Sie Ihre Reichweite und Followerzahl, indem Sie Instagram mit anderen sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Tumbl verbinden und gepostete Instagram-Inhalte auch dort mit Ihren Fans teilen.

Fazit: Profitieren Sie jetzt vom stark wachsenden Netzwerken Instagram

Vieles spricht dafür, zeitnah auf den Instagram-Zug aufzuspringen und von dem starken Wachstum und der hohen Interaktionsrate von Instagram zu profitieren. Da der Trend in Deutschland für Unternehmen erst am Anfang steht und der Markt noch nicht überlaufen ist, First Mover Status zu erlangen und hohe Reichweiten aufzubauen um viele User und Kunden für sich gewinnen.

Storytelling ist und bleibt eines der wichtigsten Elemente für den digitalen Markenaufbau. Instagram ist hierfür ein besonders geeigneter Kanal, nicht nur um Ihrem Unternehmen eine Stimme auf dem übersättigten Markt zu verleihen, sondern auch um kostengünstig und effektiv ihre Zielgruppe zu erreichen und an sich zu binden. Auf diese Weise können Sie eine beliebte und umsatzstarke Marke aufbauen. Der Trend geht zudem zu Mobile. Nichts liegt da näher, als die kostenlose Instagram-App schnellmöglich in Ihrem Marketing-Mix zu integrieren.

Instagram ist ein vielversprechendes Marketing-und Branding-Tool, das der Kundengenerierung und -bindung dient. Wie effektiv Instagram als Marketing-Kanal für Sie ist, hängt davon ab inwiefern Sie hochwertige und nützliche Inhalte präsentieren, die Ihren Follower einen direkten Mehrwert bieten.

Die Foto-Sharing Plattform bietet einer Großzahl an Unternehmen, auch aus dem grünen Sektor, zahlreiche attraktive Möglichkeiten, um die eigene Marke zu stärken.

Ob Likes, Hashtags, Comments oder Reposts – hat man den Kniff erst einmal raus, so kann Instagram, vielleicht auch für Sie, zu einem erfolgsbringenden Instrument Ihrer Social Media Strategie werden.

Nutzen auch Sie die Chance. Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, um Instragram für sich zu gewinnen.
Fehlen Ihnen Zeit und Muße zur Umsetzung? Kontaktieren Sie uns. Gemeinsam erörtern wir, ob und inwiefern Instagram ihren Marketing-Mix sinnvoll ergänzen kann.


 

Quellen:

  • http://bjoerntantau.com/warum-sich-instagram-fuer-marken-und-dich-so-sehr-lohnt-24082015.html
  • http://www.webmatch.de/blog/instagram-als-marketing-tool-nutzen/
  • http://www.businessinsider.com/these-20-brands-have-mastered-the-use-of-instagram-2013-1?IR=T#
  • http://www.webmatch.de/blog/darum-sollten-unternehmen-2015-auf-instagram-setzen/
  • http://www.rp-online.de/digitales/internet/instagram-weitet-ihre-werbung-aus-facebook-daten-fuer-firmen-aid-1.5137258
  • http://mobil.deutschebahn.com/db-mittendrin/zeigen-sie-uns-ihre-gruene-bahn/
  • http://karrierebibel.de/instagram-die-besten-strategien/
  • http://www.wordstream.com/blog/ws/2015/01/06/instagram-marketing
  • http://www.ajando.com/blog/2015/09/17/content-marketing-mit-instagram/
  • https://www.facelift-bbt.com/de/5-einfache-aber-sehr-wirkungsvolle-tipps-fur-viel-besseres-instagram-marketing/
  • http://www.gruene-helden.de/wissen/oeko-marketing/
  • http://www.socialmediastatistik.de/instagram-hat-400-millionen-aktive-nutzer/
  • http://www.wuv.de/digital/die_10_besten_instagram_auftritte_deutscher_unternehmen
  • http://www.lohas-magazin.de/wirtschaft/marketing/1757-lohas-im-kontext-der-sinus-milieus.html

Instagram Marketing

Warum sich Instagram für Marken (und dich) so sehr lohnt

https://www.instagram.com/p/-caG-NAt4g/?taken-by=andysuryandi

 

AllgemeinMarketingMarketing KennzahlenNachhaltigkeitStrategisches Marketing

Online Marketing – Attributionsmodell in der Online-Werbung

Im Online Marketing Mix ist Display-Werbung tot. So lautet das vielzitierte (Vor)Urteil in der Online-Werbung.

Online Marketing Experte Alexander Holm, Founder & CEO vom Online Werbenetzwerk und Vermarkter für nachhaltige Medien, initiative-n.

Online Marketing Experte Alexander Holm, Founder & CEO vom Online Werbenetzwerk und Vermarkter für nachhaltige Medien, initiative-n.

Ein Gastbeitrag von Online Marketing Experte Alexander Holm, Founder & CEO vom Online Vermarkter für nachhaltige Publisher und Advertiser initiative-n.

„Display-Werbung ist tot.“ So in etwa wird eine der meistgenutzten Formen der Internet-Werbung schon seit Jahren betitelt. Und wissen Sie was? Sie lebt noch immer.

Die so genannten Banner durchleben einfach nur die typischen Produktlebenszyklen. Das Wachstum ist abgeschlossen, die Reife-Phase ist erreicht – mindestens. Doch auf was für einem Niveau halten sich nach wie vor die Banner: Sie erreichen in westlichen Ländern annähernd 90% und in den nördlichen Staaten sogar weit mehr als 90% der Bevölkerung und nicht weniger als 16% aller User klicken auf diese Werbeform. Im Online Marketing Mix sind Banner und Displaywerbung in Sachen Markenaufbau und Markenawareness essentiell.

Was meinen also die Leute, die davon sprechen, dass Display-Werbung auf dem absteigenden Ast sei und bei der Vielfalt von Online Marketing Instrumenten eigentlich überhaupt keinen Sinn mehr macht? Es geht ihnen um eine einzige Zahl. Ein KPI (“Key Performance Indicator”), der über Tod oder Leben entscheidet – entschieden hat?!

Die vielzitierte Click-Through-Rate (CTR)

Ja, die CTR von Display-Werbung ist während der letzten Jahre gesunken und die Standard-Formate erreichen nur noch sehr wenige Klicks. Was allerdings nicht bedeutet, dass diese Form der Werbung die User nicht mehr erreicht. Dieses zu vermuten wäre ein Trugschluss und es gibt reichlich Studien, die beweisen, dass Banner-Werbung im Online Marketing auch ohne Klicks funktioniert.

Entscheidend ist, dass sich der Banner von der CTR befreit. Naja, vielleicht nicht komplett davon lossagt, aber zumindest sollten weitere Perspektiven hinzugezogen werden, um dessen gesamte Wertigkeit beurteilen zu können.

Attributionsmodell und Conversion

Mit folgendem Beispiel möchte ich diese Behauptung unterstreichen – mal völlig losgelöst von Branding-Kampagnen, bei denen es überhaupt nicht auf Klicks, bzw. die CTR ankommt:

Ein Internet-User besucht eine beliebige Website und wird aufmerksam auf einen Banner, der den neuen Schuh von Adidas präsentiert. Ohne auf den Banner zu klicken liest der User die weiteren Inhalte der Website und schließt den Browser im Anschluss.

Tags darauf erinnert sich der User an die Werbung, besucht die Suchmaschine seines Vertrauens, sucht und findet eben diesen Schuh und wird weitergeleitet zu der Website von Adidas, wo er den Schuh in den Warenkorb legt.

Noch eine Nacht darüber geschlafen, entscheidet sich der User den Schuh zu kaufen, besucht die Adidas-Website erneut und schließt den Kaufvorgang ab.

Vereinfacht betrachtet und aus Sicht des Werbetreibenden ergibt sich folgendes Bild:

  • 1x wurde der Banner gesehen.
  • 0x wurde der Banner angeklickt.
  • 1x wurde nach dem Schuh gesucht.
  • 1x wurde der Schuh nach der Suche (mit einem Tag Verzögerung) gekauft.

Nicht geklickt und dennoch hat es Klick gemacht

In den meisten Fällen sieht das Attributionsmodell so aus, das entweder keinem externen Partner der Kauf (oder die Conversion) zugewiesen wird, oder lediglich der Suchmaschine, die den User erneut auf die Website von Adidas brachte. Leider wird dabei der ursprüngliche Kontakt zwischen der Marke und dem User über den Banner völlig außenvor gelassen, was bei einer sehr nüchternen Analyse der Kampagne dazu führen kann (und oftmals ist dieses auch der Fall), dass vermehrt Geld in das Suchmaschinen-Marketing und weniger in die Banner-Werbung gesteckt wird.

Diese Maßnahme wiederum führt nun dazu, dass viele potenzielle Kunden gar nicht mehr erreicht werden, sondern nur die User, die aktiv nach dem neuen Schuh über eine Suchmaschine suchen. Die oberflächlich betrachteten Kosten pro Kauf werden gesenkt, aber mindestens genauso die absoluten Abverkäufe und vor allem das Erreichen von potenziellen Neukunden!

Im Online Marketing zählt die Wertschöpfungskette

Die Lösung dieses Problems wäre die ganzheitliche Betrachtung der Wertschöpfungskette, die nicht erst dort beginnt, wo der letzte Werbekontakt mit dem User direkt vor dem Kauf stattfand, sondern – wenn möglich – beim ersten und jedem weiteren Kontakt.

Wer sämtliche Werbekontakte erkennt und ihnen ihre Wertigkeit zuschreibt, der wird schnell zu dem Ergebnis kommen, dass Display-Werbung im Online Marketing Mix – trotz niedriger CTR – alles andere als tot ist.

Display-Werbung im Online Marketing Mix wächst

Statistik: Umsätze mit digitaler Display-Werbung in Deutschland in den Jahren 2013 und 2014 und Prognose für 2015 (in Millionen Euro) | Statista
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Über initiative-n

initiative-n ist ein Spezialvermarkter für nachhaltige Medien und ist der größte unabhängige Special Interest Werbevermarkter von digitalen, nachhaltigen Medien in Deutschland. Das Missionstatement des Unternehmens ist eindeutig: nachhaltig ausgerichteter Online-Kommunikation ein adäquates Umfeld zu bieten.

Neben überzeugenden Kampagnen-Resultaten, legen Alexander Holm und sein Team höchsten Wert auf Ehrlichkeit und Transparenz und stehen namenhaften Unternehmen sowie Start-Ups mit ihrer langjährige Erfahrung im Online Marketing zur Verfügung.

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Jörg Dennis Krüger - Founder & CEO ConversionBoosting "Boost your Landingpage"
Conversion OptimierungInbound Marketing

Wenn die Landingpage mehr Dynamik braucht.

Warum es bei der Landingpage immer auf das taktische Ziel ankommt.

Ein Gastbeitrag von Jörg Dennis Krüger, Bestseller Autor, Founder und CEO von ConversionBoosting.

Für viele Experten ist eine statische Landingpage inzwischen so modern wie etwa eine Postkutsche, also… gar nicht. Altbacken und von der Zeit überrollt. Und ja, irgendwie haben diese Experten recht – denn das Erfolgs-Risiko einer statischen Landingpage ist besonders groß, da die platzierten Elemente die individuellen Bedürfnisse eines Besuchers in der Regel nur in einem sehr bedingten Maße ansprechen, seine Erwartungen erfüllen und ihn so nicht lange auf der Landingpage halten.

Dynamische Landingpages sind anders. Sie verändern die Auswahl der auf der Seite dargestellten Elemente und Inhalte. Dies geschieht auf der Basis von Daten, die vom jeweiligen Besucher oder von anderen fürs Marketing relevanten Faktoren (z.B. Uhrzeit, Herkunft, Device oder auch Suchanfragen in Google) zur Verfügung stehen. So können dynamische Landingpages sehr viel besser als statische auf die individuellen Informationsbedürfnisse des Besuchers eingehen – und die individuellen Bedürfnisse so unterschiedlich wie Nutzer und Besucher selbst. Die Regel lautet daher: Setzen Sie niemals auf statische Landingpage. Oder ist an dieser Regel etwas falsch?

Eine Suche. Viele mögliche Motive.

Nehmen wir einmal an, jemand sucht auf Google nach „Leihwagen Köln“. Was dieser Mensch sucht, ist einerseits zwar sehr eindeutig – er sucht gerade keinen Mixer oder Eismaschine, sondern nach einem Anbieter, der in Köln und Umgebung Autos vermietet. Andererseits bleibt bei diesem Suchbegriff viel Raum für Interpretationen, denn welche Art von Leihwagen der Suchende nun genau zu finden wünscht, bleibt bei diesem Request offen. Vielleicht sucht er einen möglichst günstigen Kleinwagen oder eine Luxuslimousine oder einen Transporter oder, oder, oder … die genauen Details seines Bedarfs bleibt diese Suchanfrage schuldig. Hat ein Autovermieter aus Köln keine weiteren Informationen vom potenziellen Kunden, sollte seine Landingpage dementsprechend so konzipiert sein, dass sich der Besucher richtig angekommen fühlt, unabhängig davon, ob er nach einem Kleinwagen, einer Luxuslimousine oder einem Transporter zur Miete in Köln sucht.

Studien-Ergebnisse: Landingpage für eCommerce

Studien-Ergebnisse: Landingpage für eCommerce

Klarer werden die Dinge, wenn die Person etwa nach „Transporter mieten Köln“  oder „Mietwagen günstig Köln“ sucht – dann passt eine allgemeine Landingpage, die alle potenziellen Leihwagenkunden in Köln anspricht nicht mehr optimal. In diesem Fall ist es zielführender, wenn der nach einem Transporter Suchende auf eine Landingpage geleitet wird, die sich ausschließlich den Vorzügen der angebotenen Transporter widmet und vielleicht auch bereits ein besonders attraktives passendes Angebot präsentiert. Und denjenigen, der nach einem günstigen Mietwagen sucht, landet derweil besser auf der Landingpage, die die kleinen Preise der Mietangebote im unteren Preissegment in den Vordergrund stellt.

Je nach konkreter Suche potenzieller Kunden kann die passende Landingpage also sehr unterschiedlich aussehen und aufgebaut sein. Das gilt gleichermaßen, wenn es sich um die Landingpage eines Monoproduktanbieters handelt. So kann beispielsweise ein- und dasselbe DSL-Angebot zugleich günstig, schnell und zuverlässig sein und je nach individueller Präferenz des Suchenden andere Produkteigenschaften und –Vorteile hervorheben. Eine statische Landingpage wäre sicherlich auch in diesem Fall möglich, aber nicht optimal und daher nicht ratsam. „One landing page is no landing page“ heißt es dazu im Onlinevortrag Boost your Landingpage von ConversionBoosting.

Viele dedizierte Landingpages oder doch mehr Dynamik?

Die vorangegangenen Beispiele haben gezeigt: Landingpages möglichst auf die jeweiligen Bedürfnisse des potenziellen Kunden zuzuschneiden, um diesen möglichst optimal anzusprechen und diesen bei dessen Insight abzuholen um so die Chance auf eine gute Conversion-Rate zu erhöhen. Im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten, individuelle Landingpage einzusetzen. Man entwirft und bietet verschiedene Landingpages an oder aber man entscheidet sich für eine dynamische Variante einer Landingpage, bei der die Seite im Prinzip dieselbe bleibt, sich aber die Elemente auf der Seite individuell und in Echtzeit im Kontext der Suchanfrage verändern. Die letztgenannte Variante lässt sich mit Lösungen für dynamische Landingpages realisieren. Mit ihnen ist eine Anpassung der Landingpages an individuelle Bedürfnisse potenzieller Kunden deutlich einfacher.

Ein möglicher Nachteil: Tests mit Analyse-Instrumenten wie z. B. Heatmaps verlieren an Aussagekraft, weil sich durch die Dynamisierung einzelner Elemente sich diese nicht mehr eindeutig der Conversion-Performance zuordnen lassen. Der Nachteil erschwerter Tests besteht aber auch bei der Variante mit vielen verschiedenen Landingpages, für die streng genommen jeweils eine eigene Optimierung erfolgen muss. Das kostet oft viel Zeit und sprengt schnell das Budget.

Ideen für eine passende Individualisierung.

Für fast jeden Anbieter kommen zahlreiche Kriterien in Frage, anhand derer er entscheiden kann, unterschiedliche Landingpages ins Rennen zu schicken. Bei Onlineshops ist die Menge möglicher Landingpage-Varianten nahezu unendlich. Lassen wir Kampagnen mit Bannerwerbung einmal beiseite und bleiben bei der Google-Suche. Hier kann ein Mode-Shop eine dynamische Landingpage beispielsweise so einsetzen, dass individuelle Seitenvarianten entstehen, wenn potentielle Kunden nach Abendkleid, günstiger Hose, Streetware, Damenmode, Bluse, Pullover, Outdoor-Bekleidung, Jacken, Lederjacke, Gothic-Kleidung, etc. suchen.

Man kann zudem Echtzeitdaten berücksichtigen und potenziellen Kunden morgens eine andere Variante der dynamischen Landingpage präsentieren als abends. Erkennt man Bestandskunden, kommt eine weitere Variante der Landingpage zum Einsatz. Vordergründig sollte dabei stets die Prämisse, Form follows Function“ sein, also die Antwort auf die Frage, warum jene oder andere Selektierung und Strategie Sinn macht.

Die Grenzen einer Landingpage.

Jede weitere Individualisierung einer dynamischen Landingpage, durch die eine zusätzliche Variante entsteht, erhöht auch den Aufwand für Kampagnen mit Landingpages, denn jede Selektion kostet Zeit und Geld. Das sollte kein Grund sein, auf Selektion zu verzichten – denn letztendlich wird sich jede Selektion, die der Strategie folgt und die die Frage nach dem „warum“ bestanden hat rechnen – denn eine gute Selektion wird den Online Marketing Erfolg deutlich erhöhen.

Doch selbst bei der besten Landingpage-Strategie kommt irgendwann der Punkt, an dem jede weitere Selektierung den Aufwand so sehr erhöht, dass er durch die realisierten Erfolgssteigerungen nicht mehr gerechtfertigt ist. Man muss diesen individuellen Punkt bei jeder einzelnen Kampagne finden und zwingend meiden. Zu viel Selektierung kann sich hier negativ auswirken. Geschickte Selektierung mit dynamischen Landingpages ist also gut und die statische Variante demnach völlig aus dem Rennen? Ich denke nicht. Zumindest nicht gänzlich.

Machen Sie sich einfach immer bewusst, dass Online Marketing einem eine Fülle von möglichen Maßnahmen und Instrumenten zur Verfügung stellt. Jeder Maßnahme und jedem Instrument könnte man im Prinzip seine ganze Zeit widmen (was natürlich nicht klug wäre, weil Ihnen dann keine Zeit mehr für alle anderen Instrumente bliebe). Das gilt auch die Landingpage-Strategie und die Optimierung derer. Und so könnte es sich dann doch bisweilen anbieten, etwa für seine DSL-Angebote eine statische Landingpage ins Rennen zu schicken, die die Vorteile der Angebote einheitlich und vollumfänglich präsentiert.

Eine gute Onlinemarketing-Gesamtstrategie zu entwickeln, heißt bisweilen auch, manch gute Idee einer Optimierung zu verwerfen, weil es immer eine noch bessere Idee gibt, der man nachgehen sollte (und weil der Tag eben nur mal 24 Stunden hat und eben keine Zeit für alle guten Ideen lässt). Das mag manch einer für schade halten. Ändern kann man an dieser Tatsache allerdings nichts. Definitiv nicht.
Über den Autor

Über Dennis Krüger

Jörg Dennis Krüger - Founder & CEO ConversionBoosting "Boost your Landingpage"

Jörg Dennis Krüger – Founder & CEO ConversionBoosting „Boost your Landingpage“ © Foto: ConversionBoosting

Jörg Dennis Krüger gehört zu den Pionieren der Conversion Optimierung in Deutschland und ist Autor des Bestseller-Buches „Conversion Boosting mit Website Testing“. 2013 gründete er die auf Conversion spezialisierte Plattform ConversionBoosting. Online-Marketer finden bei ConversionBoosting Praxiswissen, Vorträge, Tools und Trainings für mehr Erfolg bei der Conversion-Optimierung.

E-Mail: jdk@conversionboosting.com
Xing-Profil: Jörg Dennis Krüger
Twitter: @jdkrueger
Google+: +JörgDennisKrüger

Zur Englischen Version des Artikels: When your landing page needs more dynamic.

Green MarketingMarketingMarketingstrategie

Green Marketing vs. konventionelles Marketing

In seinem 2011 erschienen Marketingbestseller »Die neue Dimension des Marketings« beschreibt Philip Kotler den kontinuierlichen Wandel vom verbraucherorientierten Marketing (Marketing 2.0) hin zu einem Marketing, dass auf den Grundlagen von Werten und Leitbildern basiert. Dieses Form des »New Marketing 3.0« betrachtet und behandelt Konsumenten nicht mehr länger als „isolierte“, nach Nutzenmaximierung strebende Individuen wie den viel zitierten »Homo Oeconomicus«, sondern uneingeschränkt ganzheitlich – als Teile vernetzter Gemeinschaften die (Kauf)Entscheidungen aus rationalen, emotionalen und zudem »spirituellen Motiven« treffen.

>> [anker href=“greenmarketingmix“ text=“direkt zur Gegenüberstellung: Green Marketing vs. konventionelles Marketing“]

Die Ebene der »Spiritualität« steht hier nicht für übersinnlichen Hokuspokus sondern sinnbildlich für den dedizierten Teil des Entscheidungsfindungsprozesses, der über die rationalen Aspekte, den originären (Produkt)Nutzen, sowie die emotionale Ebene des Vertrauens und der Marken-Konsumenten-Beziehung hinausgeht. In diesem Zusammenhang steht Spiritualität mehr oder weniger für die Ebene der »Seele eines Menschen«.

Konsumententypologien wie sie die LOHAS (nach Paul Ray: Lifestyles of Health and Sustainability) und SCUPPIES (nach Charles Failla: Social Conscious Upwardly-Mobile-People) verkörpern, treffen (Kauf)Entscheidungen auf allen drei Ebenen gleichermaßen: Kopf, Herz und Seele. Sie weisen jedoch insbesondere in letzterem Punkt eine deutlich ausgeprägtere Inklusion dieser Aspekte gegenüber ihren „konventionellen“ Pendants auf.

Auf der wertebasierten Entscheidungsebne sind LOHAS und SCUPPIES getrieben von

  • Mitgefühl (gegenüber anderen, der Allgemeinheit und der Natur)
  • (soziale, ökologische und ökonomische) Nachhaltigkeit sowie
  • Partizipation und etwas bewirken wollen

Demensprechend entspricht das Modell des werteorientierten Marketings in weiten Teilen dem des Green Marketing. Im Vergleich zum konventionellen Marketing, unabhängig ob es sich dabei um das frühzeitige produktorientierte (Massenmarketing) oder um das gegenwärtig am weitesten verbreitete Modell des kundenorientierte Marketing (One-to-One Marketing) handelt – beim Green Marketing spielt die werteorientierte, von Leitbildern getriebene Ebene die entscheidende Rolle.

 

Nicht jede CSR Maßnahme ist gleich Green Marketing

Hier liegt unter anderem auch der Grund dafür, warum so manche CSR (Corporate Social Responsibility) orientierte Kommunikationsmaßnahmen ihre Wirkung verfehlt. Für Konsumenten der LOHAS- und SCUPPIES-Typologie passen selektive Einzelmaßnahmen im Bereich der Nachhaltigkeit und offensichtliche Gewinnmaximierung Profitgier in der Regel nicht zusammen.

Unternehmen, die zum Beispiel einerseits ohne Rücksicht auf Verluste die natürlichen Ressourcen des Planeten bei der Ölsand-Gewinnung ausbeuten und Ökosysteme irreparabel Zerstören und anderseits von ihren Milliarden Gewinnen, wenn auch mehrere Millionen in dreistelligem Bereich für soziale Projekte spenden, passen für LOHAS und SCUPPIES einfach nicht mit den Prinzipien der Nachhaltigkeit überein.

Green Marketing steht für verantwortungsbewusste Marken für verantwortungsbewusste Verbraucher.

Green Marketing lebt daher von der Authentizität die durch eine ganzheitlich, nachhaltige Unternehmensführung ohne Wenn und Aber getragen wird. So versteht es sich von selbst, dass Green Marketing nicht nur eine weitere Disziplin ist, die in der Marketing-, PR- und Kommunikationsabteilung gespielt wird.

Marken und die Erwatungen der Verbraucher (Green Marketing vs. konventionelles Marketing)

Quelle: statista.de (Welche Erwartung haben Sie an Marken?, Musiol Oldigs Markendienst)

Es erfasst das ganze Unternehmen und zieht sich wie ein Roter Faden durch alle Abteilungen: von der Forschung & Entwicklung über die Beschaffung und Produktion bis hin zu Marketing und Vertrieb. Dabei steht die »Green Marketing Strategie« über allem. Sie wird von allen Bereichen, Organisationen und handelnden Personen des Unternehmens geachtet und getragen.

So betrachtet liegt es auf der Hand, dass Green Marketing stets vom Management initiiert und getragen wird. Zudem entspricht das Green Marketing nicht dem gegenwärtigen (etwas in die Jahre gekommenen) Marketingmodell das aus Kampagnen, Technologien und Einzelmaßnahmen besteht. Green Marketing ist stets Strategie und ganzheitlich. Es ist ein fortlaufender und kontinuierlicher Prozess, der das gesamte Unternehmen erfasst uns sich auf das gesamte mittelbare und unmittelbare Umfeld direkt und indirekt positiv auswirkt.

 

Green Marketing vs. Greenwashing

Aufgrund der Komplexität von Green Marketing Strategien und er enormen Herausforderung bei deren Umsetzung, kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten bei der Abgrenzung zwischen Green Marketing und konventionellen Marketing. In diesem Zusammengang tritt auch immer wieder der Begriff „Greenwashing“ auf. »Greenwashing« ist eine kritische Bezeichnung für, in der Regel PR-Methoden, die darauf abzielen, einem Unternehmen in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsbewusstes Image zu verleihen (ohne das sich dieses in seinem Kern tatsächlich umweltfreundlich und verantwortungsbewusst verhält).

Beim Green Marketing steht der Nutzen für die Allgemeinheit (was unter anderem auch eine intakte Natur einschließt) stets vor dem Nutzen für ein einzelnes Individuum (zum Beispiel: einzelne Konsumenten) oder selektive Gruppen (zum Beispiel: die Shareholder eines Unternehmens).

Beim Green Marketing geht es dabei keineswegs um das Pflegen eines asketischen oder einfachen Lebensstils nach dem Modell der LOVOS (Lifestyle of Voluntary Simplicity). Ganz im Gegenteil. Green Marketing vereint sämtliche rationalen, emotionalen und spirituellen Aspekte und ist davon getrieben stets das Maximum im Sinne der Allgemeinheit herauszuholen. Green Marketing baut dabei auf die stete Verbesserung und Optimierung zu Gunsten aller. [anker name=“greenmarketingmix“]

 

Green Marketing im Marketingmix

Die nachfolgende Tabelle soll verdeutlichen, wie sich Green Marketing vom konventionellen Marketing in den Bereichen Konsument, Unternehmen, Kommunikation und Produkt unterscheidet. Diese Aufführung erhebt keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit – verdeutlich aber im Kern die essentiellen unterschiede zwischen den beiden Gattungen.

 

 Green MarketingKonventionelles Marketing
KonsumentenKonsumenten sind Menschen. Sie haben ein Leben und bewegen sich in gemeinschaftlichen Kreisen. Sie sind Persönlichkeiten die Entscheidungen beeinflusst von Kopf, Herz und Seele (Werte) treffen.Konsumenten sind Individuen. Sie haben Lebensgewohnheiten. Ihre Entscheidungen basieren auf zyklischen, von Ratio & Emotion gesteuerten Bedarfs- und Bedürfnisbefriedigungskreisläufen.
UnternehmenGreen Economy Unternehmen

  • sind transparent

  • agieren proaktiv

  • sind untereinander und mit Konsumenten gut vernetzt

  • handeln kooperativ

  • denken ganzheitlich

  • haben langfristige Ziele unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Partizipation im Blick

Konventionelle Unternehmen

  • sind verschwiegen

  • agieren reaktiv

  • sind eigenständig & autonom

  • handeln wettbewerbsorientiert

  • denken hierarchisch

  • haben kurzfristige Ziele die der Gewinnmaximierung und dem Shareholder Value dienlich sind

Produkte

  • basieren auf der Grundlage zyklischer Ressourcennutzung (Cradle-to-Cradle)

  • sind Service und Kunden orientiert. Haben einen erweiterten globalen Produktnutzen

  • werden Ressourcen schonend reduziert und stammen aus regionalen Quellen

  • sind individuell auf den Kunden und dessen Bedürfnisse zugeschnitten



  • basieren auf dem Prinzip der Einmalnutzung (Cradle-To-Grave) im Sinn des kurzlebigen Einweg- und Wegwerf-Konsums

  • sind eindimensional Produkt- und Nutzen orientiert

  • werden Profit orientiert hergestellt und stammen aus weltweiten Quellen

  • Massenproduktion

Marketing & Kommunikation

  • basiert auf den Grundlagen der Werteorientierung (Verantwortung)

  • fördert die Meinungsbildung und ist transparent

  • fördert Gemeinschaften in denen die Marke Teil ist

  • basiert auf dem Prinzip von "Word of Mouth" - Empfehlungsmarketing und macht sich Owned & Earned Media Potentiale zu Nutze


  • stellt den rationalen, primären Produktnutzen in den Fokus

  • ist auf Verkauf, Wettbewerb und Marktführerschaft ausgerichtet

  • Marke ist die über allem stehende Instanz (Penetrationsmarketing)

  • klassische Einweg-/Massenkommunikation auf der Basis bezahlter Werbung

Sie interessieren sich für Green Marketing oder betreiben selbst erfolgreich eine Green Marketing Strategie? Dann freue ich mich über Ihren Kommentar zu diesem Artikel und den inhaltlichen Austausch.

Pierre Schramm
CEO, SKA Network

 

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Copyright Hinweis:

Der Inhalt dieses Artikels „Green Marketing vs. konventionelles Marketing“ ist urheberrechtlich geschützt und geistiges Eigentum der SKA Network GmbH. Wir erteilen hiermit die Genehmigung zum Kopieren und Vervielfältigen des Artikels im Web oder in Präsentationen, sowohl in Teilen oder als Ganzes – bitten aber ausdrücklich um die Nennung der Quelle bzw. um Setzen eines Backlinks auf diese Seite. Vielen Dank.

 

Jörg Dennis Krüger - Founder & CEO ConversionBoosting "Boost your Landingpage"
Conversion OptimierungInbound Marketing

When your landing page needs more dynamic.

Why is it always arrives on the tactical objective in the landing page.

A guest post by Jörg Dennis Krüger, bestseller author, founder and CEO of Conversion Boosting.

Translated based on the German Version of Wenn die Landingpage mehr Dynamik braucht.

For many experts a static landing page is fashionable, such as a stagecoach, so … not at all. Old school and over by time. And yes, some of these experts are right – because the success risk of static landing page is very large. But why? Because the placed elements in regular do not address the specific needs of a visitor.

Dynamic landing pages works different. They place the selection of elements and contents on the page on demand in reference to the user specific needs. This is done, based on available data about visitors, targeted to marketing- or other relevant factors (E.g., time, source, device or Google search queries). Based on this information dynamic landing pages are able to serve the specific and individual needs of different users much better than static information based Landing pages.

The rule is this: Do not expose to static landing page. Or is something wrong with this rule?

One Search (Request). Many possible motivations.

Suppose, someone search in Google for „Car Rental Cologne“. What this person seeks? On the one hand, although very clear – he just does not look for blender or an ice machine, but shure for a provider of rental cars in and around Cologne. On the other hand, that term remains a lot room for interpretation, E.g., what kind of rental company or car this user is looking for? Maybe he is looking for a favorable small car or a luxury limousine or a van or, or, or … the exact details of the requirements are guilty with this kind of search. If the provider of rental cars from Cologne does not deliver further information, its landing page should be designed generally, so visitor’s feels really arrived, regardless of whether he is looking for a small car, a luxury car or a van for rent in Cologne.

Studien-Ergebnisse: Landingpage für eCommerce

Studien-Ergebnisse: Landingpage für eCommerce

More detailed request, like „rent a van Cologne“ or „low price car rental Cologne“, are predestinated for dynamic or static landing pages which fits/match the specific needs of users request. In this cases user gets for maximize the potential of conversion different or dynamic landing pages. One user offers for transporters and vans and the other one small price focused offers.

Depending on the specific search of potential customers the right landing page can be very different and may be individual composed (in context of contents, offers and elements as well as look and feel). This is can be also helpfull when the provider is a single product provider. For example, one and the same broadband-connection offering at the same time cheap, fast and reliable and highlight depending on the individual preference of the seeker and other product characteristics and benefits. A static landing page would certainly be possible in this case, but not optimal, and therefore not advisable. „One landing page is no landing page“ puts it in the online lecture Boost your Landing Page Conversion Boosting.

Many dedicated landing pages or “just” more dynamic?

The preceding examples have shown possibilities to tailor landing pages to the needs of the potential customer to address them and pick up at the insight in order to increase the chance of a better conversion rate. In principle, there are two ways to use custom landing page. Design and offers different, dedicated landing pages or offering dynamic versions of landing pages where the page in principle remains the same, but change the elements on the page individually and in real time in the context of the query. The latter variation is achievable with solutions for dynamic landing pages. In this case, an adaptation of the landing pages to individual needs of potential customers is significantly easier.

Possible disadvantages. Tests with analytical tools such as heat maps lose significance; because the dynamic of individual elements, these clearly assign the conversion performance can’t be really matched. The disadvantage is difficult with dynamic landing pages, but also in cases with many dedicated landing pages. Each page must be optimized for the strict sense. This often takes a lot of time and blows up the budget quickly.

Ideas for a suitable individualization.

For almost every provider different criteria’s comes into question, which can be selected different landing pages fielding’s. For online shops, the set of possible landing page versions are almost infinite. Let campaigns with advertising banners aside and remain in the Google search. Here, a fashion store’s dynamic landing page, for example, use so individual page variations arise when potential customers for evening dress, cheap pants, streetwear, women’s fashion, blouse, sweater, outdoor clothing, jackets, leather jacket, gothic clothing, etc. searches.

One can also consider diven by real-time data and potential clients get present in the morning another variant of the dynamic landing page than in the users in evening. If users are recognizes as existing customers, another variant of the landing page is displayed. Ostensibly the premise have to be, “form follows function“, – the answer to the question of why this or that triage and strategy makes sense.

The boundaries of a landing page.

Any further individualization of a dynamic landing page through which an additional variant arises also increases the cost of campaigns – because each selection costs time and money. That should not be a reason to forget selection – because ultimately will each selection that follows the strategy and expect the question of „why“ has passed – because a good selection will add considerably to online marketing success.

But even with the best landing page strategy comes the point any further triage the expense increased so much that it is no longer justified by the success realized gains. It is necessary to find these individual point of each campaign. Too much triage can have a negative effect here. Skillful triage with dynamic landing pages is so good and the static variant therefore completely out of the race? I do not think so. At least not entirely.

Always aware that online marketing provides a wealth of possible measures and instruments. Every action and every instrument could, in principle, will not devote all (because you will not have time for all other instruments remain). This also applies to the landing page strategy and the optimization of those. And so it could an effort to send some of its DSL queries to a static landing page, which presents the advantages of offers uniform and full.

To develop a good online marketing strategy is long term focused and sometimes it can be a good idea to optimize in particular steps, because there will always be a better idea of the worth (and because your day just has 24 time). That may be some people consider bad. You can change this fact of course, but however, on this point nothing will change. Definitely not.

About Dennis Krueger

Jörg Dennis Krüger - Founder & CEO ConversionBoosting "Boost your Landingpage"

Jörg Dennis Krüger – Founder & CEO ConversionBoosting „Boost your Landingpage“ © Foto: ConversionBoosting

Jörg Dennis Krüger is one of the pioneers of conversion optimization in Germany and he is author of the bestselling book „Conversion Boosting with website testing“. 2013 he founded the specialized platform ConversionBoosting. Online marketers will find here Conversion Boosting practical knowledge, lectures, tools, and training for more success in conversion optimization.

E-Mail: jdk@conversionboosting.com
Xing-Profil: Jörg Dennis Krüger
Twitter: @jdkrueger
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