Kategorie: Green Marketing

Green Marketing
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Unter Green Marketing versteht man die Vermarktung und das Marketing von Produkten und Dienstleistungen, die im Sinne der Nachhaltigkeit umweltfreundlich und sozial gerecht hergestellt sowie fair gehandelt werden. Gegenüber konventionellen Produkten achten Hersteller und Vermarkter von grün hergestellten Produkten und Diensteistungen in besonderem Maße auf den Umweltschutz und darauf, dass Produkte uind Dienstleistungen unter fairen und sozialen Bedingungen hergestellt und vermarktet werden. Green Marketing umfasst ein breites Spektrum von Marketingstrategien, Marketingmaßnahmen und Marketinginstrumenten.

Das Spektrum kann sowohl das Produkt selbst, dessen Herstellung und Verpackung, die Logistik, die Vermarktung sowie das Marketing bis hin zum Renditeverzicht umfassen, wenn dies im Sinne der ökologische und soziale Nachhaltigkeit notwendig ist. Die Definition des Marketings ist keine einfache Aufgabe, denn die Bedeutungen überschneiden und widersprechen sich sogar teilweise. Als Synonyme für Green Marketing kommen Öko Marketing, nachhaltiges Marketing, ökosoziales Marketing, Eco Marketing, CSR Marketing und CSR Kommunikation am häufigsten zum Einsatz. Green Marketing und Öko Marketing sind Teil einer neuen Marketing Ära, die insbesondere auf Werte und Leitbilder setzt.

Conversion Optimierung |Periodensystem | ConversionBoosting
Conversion OptimierungGreen MarketingMarketing MixMarketingstrategieStrategisches Marketing

Conversion Optimierung im Periodensystem

Wer sich intensiv mit Conversion Optimierung beschäftigt weiß, dass CRO ein kontinuierlicher Prozess ist, in dem eine Vielzahl von Faktoren maßgeblich über den Erfolg von Websites, Online Shops und Kampagnen entscheiden. Die relevanten Handlungsfelder sind vielfältig und erstrecken sich von technischen Implikationen über das UX- und UI Design, die verhaltenspsychologischen Aspekte der Nutzer bis hin zum Testing, dem Analysieren und Auswerten. Read More

Nachhaltigkeit und ökosozialer Konsum
Digitale GesellschaftGreen EconomyGreen MarketingMarketingstrategieStrategisches Marketing

Nachhaltigkeit und (ökosozialer) Konsum (Teil 3)

Nachhaltigkeit boomt – das weckt Begehrlichkeiten und ruft konventionelle Hersteller auf den Plan

Unternehmen die werteorientiertes Marketing betreiben, haben ehrgeizigere Visionen und Ziele. Sie verkörpern Werte die einem höheren Zweck dienen als dem bloßen Unternehmenserfolg. Unternehmen der Generation Marketing 3.0 sehen den Menschen als Ganzes – als ein Individuum mit Körper, Geist, Herz und Seele, ein Unikat, dass Teil einer Gemeinschaft, des Ganzen ist. New Marketing operierende Unternehmen generieren an jeder Stelle ihres Schaffens daher Werte (Values) die allen dienen, ökonomisch, ökologisch und sozial. Unternehmen die nach diesem Leitbild agieren trauen sich in den bi-direktionalen Dialog mit Kunden auf Augenhöhe, sie scheuen nicht transparent zu sein, sie kommunizieren aufrichtig und setzen konsequent auf neue Technologien um ihrer Mission gerecht zu werden und diese mit der Welt zu teilen. Read More

Instagram Marketing Mix Green Brands
Content MarketingGreen EconomyGreen MarketingMarketingstrategieSocial Media Marketing

Instagram im digitalen Green Marketing Mix

Warum Instagram im Marketing Mix nachhaltiger Marken nicht fehlen darf

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein großartiges hochqualitatives Produkt, ein nachhaltiges Konzept und eine vielversprechende Vision. Sie haben viel Zeit, Mühe und (viel zu viel) Geld in Ihr Herzensprojekt gesteckt, doch dann die nüchterne Realisierung: keiner kennt Ihr Produkt, noch Ihr Unternehmen. Für teure Marketingmaßnahmen fehlt das Budget und Konzeption, Produktion und Herstellung haben schließlich auch die letzten Reserven an Nerv und Zeit aufgebraucht.

Dieses Szenario ist leider keine Seltenheit. So oder ähnlich geht es vielen Unternehmen, gerade in der Green Economy. Viele sehr gute Öko-Produkte und -Marken gehen heute trotz zahlreicher Marketingmaßnahmen seitens der Hersteller im übersättigten konventionellen Produktdschungel unter. Die Problematik bei Herstellern von „Green Brands“: Die Ansprüche an das eigene Können sind hoch, die finanziellen Mittel hingegen eher gering. Oft fehlt es besonders an ein einer ganz entscheidenden Komponente: einer Stimme auf dem Markt. So schnell wie einige nachhaltige Unternehmen auf dem Markt erscheinen, so schnell sind sie meist auch wieder von der Bildfläche verschwunden.

Warum Instagram im Marketing Mix nachhaltiger Marken nicht fehlen darf

Grüne Unternehmen, also Unternehmen die auf Nachhaltigkeit und ökosozialen Konsum setzen, sind nicht mehr nur bei LOHAS* gefragt, sie werden zukünftig auch zunehmend eine bedeutende gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Rolle spielen. Daher ist es vom entscheidender Bedeutung, dass die Green Economy durch die Förderung der grünen Unternehmen erhalten bleibt.

Wie jedes Unternehmen, sind besonders nachhaltige Unternehmen auf Rentabilität der eigenen Maßnahmen angewiesen. Wenn das Produkt stimmt, es aber keinen Umsatz macht, weil es nicht bekannt ist, dann wird über kurz oder lang die Rechnung nicht aufgehen. Häufig fehlt gerade Herstellern von Bio-Produkten das nötige Vermarktungs- und Marketing Know-How, um langfristig auf dem Markt zu bleiben und profitable Gewinne zu machen – einfach nur eine ökologische Alternative für ein konventionelle Produkt zu sein, reicht heute bei Weitem nicht mehr aus.

Gehören Sie zu einem solchen Unternehmen der Green Economy, das mit Weitblick und Vision agiert, ein hervorragendes Bio-Produkt oder eine Öko-Dienstleistung anbietet, aber trotz vorbildlichen und gut gemeinten Ansatzes Schwierigkeiten hat, seine Zielgruppe zu erreichen? Möchten Sie Ihre Kunden nachhaltig binden und die Umsätze erzielen, die Sie sich wünschen?

Dann ziehen Sie einmal in Betracht, Instagram in Ihren Marketing Mix aufzunehmen.

Soziale Medien sind heute Pflicht im Marketing-Mix

Soziale Medien,wie Facebook, Twitter und Instagram sind für Unternehmen beim Erstellen einer Marketingstrategie nicht mehr wegzudenken. Denn der Einsatz sozialer Medien in die Marketingstrategie wirkt sich nicht nur positiv auf den digitalen Markenaufbau aus, sondern bringt auch finanzielle Vorteile mit sich. Besonders Bio-Marken können von der kostengünstigen und rentablen Nutzung sozialer Medien, von deren Potentiall für Cross- und Up-Selling sowie zur Steigerung der Customar Loyalty profitieren.

Wie (grüne) Unternehmen mithilfe von sozialen Netzwerke die eigene Marke stärken

Was braucht es, um eine erfolgreiche Marketingstrategie zu erstellen? Vor allem Social Media-Kenntnisse, hohe Anpassungsfähig- und Empathie-Fähigkeit sowie Flexibilität und Ausdauer. Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen und Marketing-Professionals im Kontext Social Media Strategie und dem Einsatz von Kanälen wie Instagram heute?

Die zunehmende Technisierung und Digitalisierung erlaubt es, dass innerhalb von Sekunden Informationen und Nachrichten Millionen Menschen gleichzeitig erreichen – weltweit. Technische Neuerungen fordern uns und unser Leben täglich aufs Neue heraus. Auch Marketing-Professionals sind mehr denn je gefordert, sich schnell und mit größter Flexibilität an die ständig neuen Entwicklungen anzupassen.

B2C-Maßnahmen sind heute ohne Soziale Medien kaum vorstellbar. Doch Social Media Marketing will gelernt sein. Sätze wie „Mach doch mal Social Media“ oder „wir brauchen eine Facebook Fanpage“ sind da recht kontraproduktiv. Denn die fehlerhafte Nutzung sozialer Medien kann wegen der Viralität fatale Konsequenzen haben. Gutgemeinte Maßnahmen können dann innerhalb von Sekunden den über einen langen Zeitraum aufgebeuten „Guten Ruf“ ruinieren, wie es auf dem Udo-Lindenberg Konzert im Sommer 2014 der Fall war.

Einige Unternehmen, die „mal eben“ Social Media „machen“, mussten das bereits auf die harte Tour erfahren. Dies wird Ihnen aber sicher nicht passieren, wenn Sie diesen Artikel bis zum Ende lesen, vorausgesetzt Sie wollen lernen, wie Sie soziale Netzwerke richtig nutzen und gezielt für Ihren digitalen Markenaufbau einsetzen.

Foto-Sharing Plattformen wie Instagram für das eigene Branding nutzen

Die Nutzung sozialer Netzwerke ist präsent – doch unterliegt sie einem ständigen Wandel. Galten Facebook und Twitter gestern noch als die erfolgsbringenden Marketinginstrumente, so sind es zunehmend die sogenannten Foto-Sharing Plattformen wie Pinterest, Tumblr und Instagram, die ins Interesse der Marketer rücken. Um letzteres soll es heute gehen.

Was ist Instragram?

Instagram ist eine kostenlose App, die es Nutzern ermöglicht, schnell und unkompliziert Bilder zu posten und zu teilen. Diese können vorher noch mit speziellen Filtern bearbeitet und verschönert werden. Ist das eigene Instagram-Profil mit anderen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Tumblr verknüpft, so können Bilder einfach dort geteilt werden. Bei regelmäßiger Nutzung wird das eigene Profil zu einer ganz persönlichen Bildergalerie. Interaktion auf Instagram geschieht über „Liken“ und kommentieren der Bilder. Ziel ist es, mit der Markierung der Bilder durch Hashtags (#) Aufmerksamkeit zu erlangen, gefunden zu werden und andere Besucher dazu zubewegen, dem eigenen Account zu folgen. Anderen „Instagrammern“ kann man ebenso folgen und im Newsfeed deren Updates/Posts sehen.

Im September 2015 knackte Instagram die Marke von 400 Millionen (!) aktiven Nutzern weltweit und gehört mit 3,1 Millionen deutschen „Instagrammern“ zu den populärsten und am schnellsten wachsenden Social Networks. 70 Millionen Bilder kann man täglich auf Instagram neu entdecken. Das Publikum zeichnet sich durch Trendbewusstsein, Konsumbewusstsein und Enthusiasmus aus und ist verhältnismäßig jung, wobei die weiblichen Instagram-Nutzer überwiegen.


Monatlich aktiven Nutzer von Instagram

Statistik: Anzahl der monatlich aktiven Nutzer von Instagram weltweit in ausgewählten Monaten von Januar 2013 bis September 2015 (in Millionen) | Statista

Statistik: Anzahl der monatlich aktiven Nutzer von Instagram weltweit in ausgewählten Monaten von Januar 2013 bis September 2015 (in Millionen) | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista


Gerade in Deutschland werden soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram noch als reine Selbstdarstellungsplattformen gesehen und als Marketing-Tool unterschätzt – das ist ein Fehler. So wie die Ur-Mutter aller Social Networks Facebook, so muss heute auch Instagram als essentieller Bestandteil der Content-Marketing-Strategie betrachtet werden. „Marken und Konsumenten standen noch nie so nah beieinander wie auf Instagram.“, heißt es im Zeit-Magazin.

Was Instagram so besonders macht? Auf der Plattform werden nicht nur Bilder geteilt, hier werden Geschichten erzählt und Beziehungen geknüpft (die sich nicht selten durch andere Social Networks bis hin in die Realität ziehen).

Instagram ist heute keinesfalls nur noch den Hobbyfotografen und Reise-Bloggern vorbehalten, die Foto-Sharing-App schon längst für sich als Werbeplattform entdeckt haben. Auch Unternehmen jeder Couleur wenden sich Instagram in letzter Zeit vermehrt zu. Dass das soziale Netzwerk immenses Werbe-Potential und einen gewaltigen Hebeleffekt auf Kundenbindung und Neukundengewinnung sowie Reichweiten- und Reputationsaufbau hat, können selbst Marketing-Professionals nicht mehr leugnen.

Ist Instagram schon Teil Ihres Marketing Mix?

Facebook-Statistiken beweisen: Bilder und Videos sowie Posts, die ein Bild enthalten, verzeichnen weitaus größere Interaktionen als geteilte Inhalte, die keinen visuellen Anreiz beinhalten. Von dieser „Macht der Bilder“ lebt Instagram.

Visuelle Reize und die Sprache der Bilder spielen seit je her eine wesetliche Rolle im Marketing. Den Mehrwert, den Instagram im Marketing Mix leisten kann, erkennen immer mehr Unternehmen und wollen vom rasanten Wachstum des Foto-Sharing-Netzwerkes profitieren. Einige bekannte aber auch weniger bekannte Unternehmen nutzen Instagram bereits seit langem aktiv. Laut einer Instagram-Studie nutzen 54% der Top-Marken Instagram, um sich potentiellen Kunden zu präsentieren und ihr individuelles Image zu stärken.

Gehören Sie noch nicht dazu? Dann ist dies Grund genug um sich das Potential des Netzwerks Instagram für Ihr Unternehmen einmal näher anzuschauen.

Das Potential von Instagram für Ihr Unternehmen

Anders als Facebook bietet Instagram nur wenige Möglichkeiten zum direkten Verkauf von Produkten an. Doch der ausschlaggebende Punkt bei Instagram ist: auch ohne bezahlte Werbung lassen sich sehenswerte Ergebnisse für Unternehmen erzielen! Denn was Instagram kann, ist, den eigenen Bekanntheitsgrad und so die Awarenss bei relevanten Zielgruppen signifikant zu steigern – die Voraussetzung für Umsatz und Wachstum. Mit der richtigen Marketing Strategie eignet sich Instagram also hervorragend für Ihren Imageaufbau.

Was gehört zu einer erfolreichen Instragram Marketing Strategie?

Storytelling, also die emotional fesselnde Vermittlung unterhaltsamer Inhalte mit Mehrwert, gehört zu einer der effektivsten Content Marketing Strategien, die zunehmende Relevanz in der Online-Marketing Welt hat. Instagram wird somit zu einem entscheidenden Kanal und Instrument des Marketing-Mix vor allem von grünen Unternehmen (Green Brands) beim Reputationsaufbau.

Mithilfe von „Visual Storytelling“, „Visual Corporate Storytelling“ und „Branded Storytellung“ können heute nicht mehr nur große Top-Marken sondern auch kleinere noch unbekannte Bio- und Öko-Marken für eine breite Masse sichtbar werden.

Die Macht der Bilder – wie Sie mit Instagram gewinnbringend die Sprache der Bilder nutzen

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, weil visuelle Reize die rechte Gehirnhälfte ansprechen und sofort unser emotionales Zentrum aktivieren, wirken Bilder wesentlich schneller und effektiver auf den Menschen als Worte. Dort, wo wir Bilder verarbeiten, lösen sie sofort Gefühle aus. Die Macht der Bildsprache und Symbolik ist im Marketing bereits bekannt und wird gezielt zur Stimulanz von Kaufanreizen eingesetzt. Die Art wie diese Sprache aber gesprochen wird und durch welchen Kanal sie kommuniziert wird, ist ausschlaggebend für die Wirksamkeit auf den Empfänger.

Storytelling mit Instagram – wie Sie mit Instagram Emotionen wecken und User binden

Unmittelbarkeit ist das, was das sogenannte visuelle Storytelling auf Instagram so effektiv macht. Es bietet Nutzern die Möglichkeit, anderen Usern oder Followern einen Einblick hinter die eigenen Kulissen zu gewähren – ob privat oder im Business. So werden mit der Zeit aus einzelnen Eindrücken Geschichten. Menschen lieben Geschichten- denn sie sind sinngebend und verbinden. Dass Bilder Bände sprechen, macht auch den Erfolg und Charme von Instagram aus.

Storytelling – das Erzählen von Geschichten mit Bildern

Namenhafte Marken wie Starbucks oder Nike wissen um die Wirkung von Storytelling. Sie zeigen vorbildlich, wie digitaler Markenaufbau mit dem Erzählen von Geschichten über Bilder funktioniert: täglich unterhält Starbucks so mehr als 7 Millionen Starbucks-Fans und Nike mehr als 30 Millionen Follower.

Beide Unternehmen gehören heute zu den Instagram-Erfolgsstories. Denn sie beweisen, dass mit wenig Zeit- und Geldaufwand, ein treues Gefolge gewonnen werden kann und sich das eigene Produktportfolio unaufdringlich, da unterhaltsam, den Followern, und somit potentiellen Kunden, präsentieren lässt.

Wie kreativ und erfolgreich Instagram als Marketing-Instrument von Unternehmen genutzt werden kann, zeigen auch sehr beispielhaft der beliebte schwedische Möbelhersteller Ikea, der seinen gesamten Online-Katalog im eigenen Instagram-Profil integriert hat und der amerikanische Eishersteller Ben & Jerry’s, der die eigenen Eiscremesorten fotografisch mit viel Humor in Szene setzt.

Warum gerade grüne Unternehmen von der Foto-Sharing-Plattform profitieren können

Instagram ist nicht nur für große Unternehmen und bekannte Marken gewinnbringend. Besonders interessant stellt sich das Soziale Netzwerk auch für den grünen Sektor heraus.

Wer im digitalen Zeitalter erfolgreich eine Marke aufbauen und etablieren will, der muss anpassungsfähig und empathisch sein – Eigenschaften die besonders Gründer von nachhaltigen Unternehmen und Anbieter von Bio-Marken mitbringen. Denn wer die Begebenheiten und Konditionen, mit denen wir heute leben, nicht blind akzeptieren will, dem bleibt nichts anderes übrig, als innovativ denken und kreativ handeln.

Zudem sind auf Instagram Themen wie (gesunde) Ernährung, Fitness, Reisen, Fashion und Beauty besonders beliebt – also Themen, die in der Zielgruppe der LOHAS von besonders hoher Relevanz sind (Lifestyle of Health and Sustainability).

Grüne Unternehmen haben Geschichten zu erzählen

Im Gegensatz zu konventionellen Unternehmen gründen nachhaltige Unternehmen in aller Regel auf einer erzählenswerten „Story“. Bereits die Motivation dazu ein grünes Unternehmen zu gründen, unterscheidet sich von der konventioneller Unternehmen deutlich. Das Warum des Schaffens dient insbesondere ökosozialen Unternehmern als besonders Alleinstellungsmerkmal, dass sich in Bildern und Videos präsentiert positiv auf Kundenbindung, Neukundengewinnung und Umsatz auswirken.

Besonders für Hersteller oder Dienstleister von Öko-Produkten nimmt das „Warum“ in der Unternehmensphilosophie daher eine hohe Stellung ein. Nachhaltiger, bewusster Konsum steht bei vielen grünen Marken im Mittelpunkt der Vision – dazu gehört natürlich die umweltschonende Herstellung und die Nutzung natürlicher oder nachhaltiger Rohstoffe. Und dies sollte auch so kommuniziert werden. Denn bei der Produktauswahl ist für viele Kunden heute das umweltbewusste Denken und Handeln des Herstellers ein, wenn nicht das entscheidende Kaufkriterium. Der Kauf des Produkts hängt heute maßgeblich davon ab, ob das Produkt in das Wertesysteme des Kunden passt.

Dazu bedarf es allerdings der richtigen Tonalität, Darreichungsform und des geeigneten Sprachrohrs – und hier kommt Instagram ins Spiel.

Social Engagement – wie grüne Unternehmen Instagram als Werbekanal nutzen

Instagram kann im Green Marketing Mix eine wirkungsvolle Schlüsselrolle einnehmen – gerade weil die Bildsprache hochemotional ist, eine weitaus größere Wirkung auf Kunden hat und grüne Unternehmen hiermit ihre Marke besonders authentisch und effektiv der Zielgruppe präsentieren können.

Doch mit dem alleinigen Posten von Produktbildern ist es auf Instagram nicht getan.

Soziale Interaktion und Einbindung der Follower (Fans) und (potentieller) Kunden ist entscheidend für den Erfolg, nicht nur bei Netzwerken wie Facebook, Twitter und LinkedIn, sondern auch bei Instagram. Möchten Sie die Foto-Sharing Plattform als effizienten Marketing-Kanal nutzen, so kommen Sie um pro aktives Social Engagement nicht herum.

Die gute Nachricht: Instagram erfreut sich eines besonders austauschfreudigen Publikums und macht es Unternehmen daher leicht, die eigene Zielgruppe zu erreichen. Die Zahlen sprechen für sich: Die Interaktionsrate auf Instagram ist 58 Mal höher als die von Facebook.

Hohe Sichtbarkeit und Reichweite durch Hashtags und filterfreiem Feed

Täglich werden Millionen Fotos hochgeladen, gelikt und kommentiert. Wie aber wird man auf Instagram überhaupt gefunden?

Hashtags dienen – ähnlich wie bei Twitter – dazu, Inhalte zu finden und einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Gezielt gesetzte Hashtags erlauben erhöhte Streuung der Bilder, wodurch Unternehmen auch Menschen erreichen, die bisher keine Verbindung zum Unternehmen hatten.

Die Reichweite auf Instagram ist vergleichsweise hoch, da es hier keinen Filteralgorithmus wie bei Facebook-Beiträgen gibt, wo man mittlerweile nur noch etwa 6 % seiner Follower erreicht – auf Instragram sieht jeder User das, was er abbonniert hat. Bilder werden nicht wie bei Facebook aussortiert. Bei Instagram sehen Ihre Follower all Ihre hochgeladenen Bilder im Newsfeed – ungefiltert.

Social Media Experte Björn Tantau veröffentlichte kürzlich vielversprechende Zahlen auf seinem Blog: Während die organische Reichweite auf Facebook seit 2012 um 60 Prozent gesunken ist, hat sich die organische Reichweite auf Instagram im gleichen Zeitraum um 200 Prozent erhöht.

Instagram punktet auch auch in Sachen SEO durch hohe Google-Sichtbarkeit, denn Instagram-Bilder werden durch Hashtags bei Google schnell gefunden und ranken dort besonders hoch.

Dass Unternehmen ihre Zielgruppe über Instagram weitaus besser erreichen können, als auf anderen sozialen Netzwerken beweisen auch hier wieder die Zahlen: 68 Prozent der User interagieren auf Instagram mit Marken.

Wie Sie Instagram erfolgreich in Ihre Marketingstrategie einbinden

Von Produktbildern, Alltagstipps, Teasern für Ihre Blogartikel, über Schnappschüsse aus dem Arbeitsalltag bis hin zu Videos und Zitatebildern. Möglichkeiten gibt es viele, um Instagram als effektives Marketinginstrument zu nutzen.

Was braucht es also für Grüne Unternehmen, um Instagram effizient in den Marketing-Mix zu integrieren?

7 Strategien für Grüne Unternehmen, Instagram in den Marketing-Mix zu integrieren

So holen Sie das Optimale aus Instagram heraus:

1. Posten Sie Bilder, die authentisch, unterhaltsam und hochwertig sind

Qualität geht vor Quantität: Auf Instagram ist die Qualität der Bilder das Nummer 1 Kriterium. Denn alles, was Sie in ihrem Account hochladen, erscheint im sogenannten Newsfeed – dem Teil, wo Instagram-User die Fotos der Profile sehen, denen sie folgen. Erinnern Sie sich? Auf Instagram geht es um Emotionen. Je eindrucksvoller und hochwertiger das Bild, desto mehr Reaktionen können Sie erwarten.

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Bilder demnach auf die Key-Message, die Sie senden wollen: was wollen Sie Ihren Followern mit diesem Bild sagen? Welche Emotionen sollen im Betrachter ausgelöst werden? Wozu soll es sie bewegen?

Achten Sie darauf, dass Ihre Bilder Spaß, kreative Inszenierung, Inspiration, Überraschung oder Provokation ausdrücken oder -lösen. So bekommen Sie als Marke die Aufmerksamkeit und bauen eine große Followerschaft auf.

Und vor allem: Verwenden Sie eigene Bilder und werten Sie diese mit einem ansprechenden Text unter oder direkt im Bild auf, zum Beispiel eine lustige Beschreibung oder ein Call-to-Action (CTA= Aufruf zum Handeln). Der vegane Supermarkt Veganz setzt dies sehr gut um. Durch das Posten oder „reposten“ von Bildern, die Fans mit Veganz-Produkten zeigen, werden Follower auf diese aufmerksam und aufgerufen, im Laden vorbeizuschauen und es zu testen. Nutzen Sie auch Feiertage und Anlässe, wie Ostern, Muttertag, Halloween, die Vorweihnachtszeit, Weihnachten um Aktionen zu starten, z.B. mit speziellen Gewinnspielen, Rabatten etc.

Instagram Green Marketing Mix Lichtblick

Instagram Green Marketing Mix Lichtblick

Der Ökostrom-Anbieter Lichtblick gibt seinen Followern wertvolle Tipps, zum nachhaltigem Umgang mit natürlichen Ressourcen.

2. Seien Sie einzigartig – zeigen Sie, wer Sie sind und was Sie ausmacht

Die Bilder, die in Ihrer Bildergalerie erscheinen, sollten stets einen Bezug zu ihrem Produkt oder Ihren Unternehmenswerten haben. Jedoch ist ein beliebter Fehler von Unternehmen, Instagram zum PR-Kanal umzufunktionieren und lediglich Produktfotos zu präsentieren.

Damit ist die unternehmerisch Instagram-Nutzung zum Scheitern verurteilt. Statt eigene Produkte zu zeigen, können Sie lieber Fotos präsentieren, die ein positives Gefühl im Betrachter in Verbindung mit der Marke auslösen. Wenn Sie spezielle nachhaltige Herstellungsverfahren einsetzen, dann dokumentieren Sie diese und teilen Sie die Eindrücke mit Ihren Followern. Vermarkten Sie fair gehandelte Produkte, zeigen Sie zum Beispiel die Bauern bei deren Ernte.

Erlauben Sie den Betrachtern, sich ein Bild von Ihrem Unternehmen, Ihrem Schaffen und Ihren Werten zu machen. Spiegeln Sie mit Ihren Fotos Ihre Unternehmenswerte und -kultur wider, z.B. indem Sie einen Einblick hinter die Kulissen, in den Unternehmensalltag, geben. Ob Bilder von Mitarbeitern, die gerade an Ihrem Produkt arbeiten, Fotos von Firmen-Events und oder Alltägliches aus dem Unternehmensalltag – zeigen Sie sich nahbar, transparent und menschlich. Das schafft Vertrauen und verbindet.

3. Posten Sie regelmäßig, aber nicht zu oft

Durchhaltevermögen und Kontinuität sind die Eigenschaften, die Sie benötigen um eine aktive Fan-Community aufzubauen. Denn User spüren, ob sich jemand Mühe gibt und wirklich bereit ist, mit seinen Followern in Verbindung zu treten. Dies gelingt Ihnen, wenn Sie regelmäßig neue und relevant Inhalte posten – nicht zwangsläufig täglich, doch täglich ein bis drei starke Bilder genügen, um dem User zu zeigen, dass das eigene Profil gepflegt wird.

4. Seien Sie interaktiv und nahbar

Bedenken Sie, dass Leute, die auf Ihr Profil stoßen, sich angesprochen fühlen sollen. Besucher werden dann zu Followern, wenn sie merken, dass Sie sich aktiv mit Ihren Fans beschäftigen. Um eine aktive Community aufzubauen ist es gerade am Anfang wichtig, sich mit Followern zu vernetzen und auf Kommentare einzugehen. Folgen Sie interessanten Usern, z.B. durch das Liken von Fotos oder die direkte Ansprache über Kommentare.

Zeigen Sie Anerkennung und Interesse und Sie erhalten genau dies im Gegenzug vielfach zurück. Bedenken Sie, dass Sie nur einen Link bei Instagram verlinken können, auf den User klicken können: versehen Sie den wichtigsten Link in Ihrer Profilbeschreibung. Nutzen Sie Call-to-Actions in ihren Bildtexten oder versehen Sie einen CTA direkt im Bild, um Follower auf den Link (Ihre Zielseite) zu schicken.

5. Nutzen Sie Hashtags und machen Sie ihre Marke zum Erlebnis

#Hashtags dienen zur Kategorisierung und gezielten Verbreitung (Promotion) von Inhalten. Sie erlauben es anderen Instagrammern, Ihre Bilder über die Suchfunktion durch Eingabe bestimmter Hashtags zu finden. Achten Sie also darauf, Hashtags zu benutzen, die beliebt sind, gesucht werden und thematisch zum Bild bzw. der eigenen Marke passen – diese sind wichtig für die gewünschte Traction auf Instagram.

Generieren sie eigene „branded“ Hashtags, die User fortan nur noch mit Ihrem Unternehmen/ Ihrer Marke verbinden und einsetzen. Eines der bekanntesten Beispiele ist Nike mit seinem populären Slogan #justdoit, der auf Instagram gleichzeitig als ein branded Hashtag genutzt wird. Wählen Sie kurze, prägnante Hashtags für Kampagnen, die sie später auch offline für Printmaterial nutzen können.
Die Deutsche Bahn gibt Follwern einen Einblick in das Unternehmen – mit passendem Hashtag #DBAzubis15. Pünktlich zum Ausbildungsbeginn werden stolz die neue Azubis vorgestellt.
Wie „branded“ (vom Unternehmen selbst etablierte) Hashtags wirkungsvoll eingesetzt werden können, zeigte vor einiger Zeit auch die Deutsche Bahn mit einer cleveren Gewinnspiel-Kampagne (deutschebahn.com/instagram) mit dem Hashtag #grueneDBundich. Dabei sollten Nutzer ein Bild auf ihrem eigenen Profil hochladen, dass das umweltbewusste Bild der Bahn stärkt.

Instagram Green Marketing #Hashtag #DBAzubi15

Instagram Green Marketing #Hashtag #DBAzubi15

So lautete der Aufruf: „Laden Sie Ihr Foto bei Instagram hoch und versehen es mit dem Hashtag #grueneDBundIch und der Markierung @deutschebahn als Person im Bild – und schon haben Sie die Chance auf einen attraktiven Preis: eine schöne Reise beispielsweise oder Gutscheine für Flinkster oder Call a bike. Machen Sie mit, zeigen Sie uns Ihre grüne Bahn!“

Hier hat die DB gleich 4 Instagram-Must-Have’s unter einen Hut gebracht:

  • Interaktion durch Call-to-Action
  • Nutzung des eigenen Netzwerks und Minimierung des Arbeitsaufwand durch user-generated content (Follower, nicht Mitarbeiter der Deutschen Bahn selbst, posten Bilder und sorgen für Bekanntheit der Marke)
  • Ansprechen von Emotionen, indem die DB zum „Erlebnis“ wird und dadurch
  • Stärkung des eigenen (grünen) Images.

Mit ein bisschen Kreativität stehen besonders grünen Marken zahlreiche Möglichkeiten offen, vom Potential von Instagam für den Markenaufbau zu profitieren.

6. Sparen Sie Zeit und Geld durch Nutzung Ihres Netzwerkes

Glauben Sie, dass all die Bilder, die Top-Marken wie Starbucks in ihrem Instagram-Profil posten, vom Unternehmen selbst gemacht werden? Weit gefehlt. Aufwand und Nutzen stünden in keiner Relation. Viele Unternehmen, die Instagram erfolgreich nutzen, haben gelernt, ihre Follower zu involvieren. Die Rede ist von nutzergenerierten Inhalten.

Animieren Sie Ihre Follower dazu, sich in ihren Fotos mit Ihren Produkten zu zeigen und diese mit Ihrem branded Hashtag zu versehen, denn bei Instagram geht es um Gefühl, um User Experience. Wenn andere Besucher einen beliebten oder von Ihnen etablierten Hashtag nun nämlich im Suchfeld eingeben und im Anzeigefeld einen Ihrer Follower mit Ihrem Produkt sehen, dann werden diese Nutzer eher von Ihrem Produkt überzeugt sein, als wenn sie ein reines Produktbild auf Ihrer Seite sehen würden.

Die Erfahrung, die andere User mit Ihrem Produkt teilen, hat meist einen Dominoeffekt zur Folge, viel mehr noch wenn es Ihnen gelingt, sogenannte Influencer für sich zu gewinnen. Influencer sind Instagrammer die bereits selbst sehr beliebt sind und viele Fans haben. Bedenken Sie, dass diese wiederum auch ihre potentiellen Follower sind.

Reposts von Influencern sind mitunter daher erfolgreicher als geschaltete Anzeigen, da authentischer und näher am Endkunden. Marken wie Starbucks nutzen Regram bereits sehr erfolgreich (Repost-Funktion, da direktes Teilen fremder Inhalte nicht möglich ist). Damit zeigen sie nutzergenerierte Inhalte auf dem eigenen Profil. Der User, der das Bild mit dem Produkt erstellt hat, wird im Regram verlinkt (@nutzername) wodurch diesem gleichzeitig Anerkennung und Wertschätzung für sein Engagement gezeigt wird, was Vertrauen und Nähe aufbaut.

Mit der Etablierung eines oder mehrerer eigener Hashtags finden Sie also schnell Ihre Fans und können Ihre Zielgruppe besser an sich binden, beispielsweise mit Aktionen wie der Nominierung des Fan des Monats für das beste, kreativste oder lustigste Foto mit Ihrem Produkt.

Instagram Green Marketing Influencer Sustainable Fashion

Instagram Green Marketing Influencer Sustainable Fashion

Influencer Andy Suryandi präsentiert dezent die Marke Gusti-Leder. Mit 119 Tausend Followern sieht es gut aus für den nachhaltigen Taschenhersteller. Der Rabatt-Code der auf den Influencer angelegt wurde, zieht dessen Follower gekonnt auf die Webseite (gusti-leder.com)

7. Erhöhen Sie ihre Reichweite durch Verlinkung mit anderen Netzwerken

Bilder, vor allem Bilder mit hoher Ästhetik, wie sie auf Instagram meist zu finden sind, sind auch für anderen Netzwerke sehr attraktiv. Erhöhen Sie Ihre Reichweite und Followerzahl, indem Sie Instagram mit anderen sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Tumbl verbinden und gepostete Instagram-Inhalte auch dort mit Ihren Fans teilen.

Fazit: Profitieren Sie jetzt vom stark wachsenden Netzwerken Instagram

Vieles spricht dafür, zeitnah auf den Instagram-Zug aufzuspringen und von dem starken Wachstum und der hohen Interaktionsrate von Instagram zu profitieren. Da der Trend in Deutschland für Unternehmen erst am Anfang steht und der Markt noch nicht überlaufen ist, First Mover Status zu erlangen und hohe Reichweiten aufzubauen um viele User und Kunden für sich gewinnen.

Storytelling ist und bleibt eines der wichtigsten Elemente für den digitalen Markenaufbau. Instagram ist hierfür ein besonders geeigneter Kanal, nicht nur um Ihrem Unternehmen eine Stimme auf dem übersättigten Markt zu verleihen, sondern auch um kostengünstig und effektiv ihre Zielgruppe zu erreichen und an sich zu binden. Auf diese Weise können Sie eine beliebte und umsatzstarke Marke aufbauen. Der Trend geht zudem zu Mobile. Nichts liegt da näher, als die kostenlose Instagram-App schnellmöglich in Ihrem Marketing-Mix zu integrieren.

Instagram ist ein vielversprechendes Marketing-und Branding-Tool, das der Kundengenerierung und -bindung dient. Wie effektiv Instagram als Marketing-Kanal für Sie ist, hängt davon ab inwiefern Sie hochwertige und nützliche Inhalte präsentieren, die Ihren Follower einen direkten Mehrwert bieten.

Die Foto-Sharing Plattform bietet einer Großzahl an Unternehmen, auch aus dem grünen Sektor, zahlreiche attraktive Möglichkeiten, um die eigene Marke zu stärken.

Ob Likes, Hashtags, Comments oder Reposts – hat man den Kniff erst einmal raus, so kann Instagram, vielleicht auch für Sie, zu einem erfolgsbringenden Instrument Ihrer Social Media Strategie werden.

Nutzen auch Sie die Chance. Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, um Instragram für sich zu gewinnen.
Fehlen Ihnen Zeit und Muße zur Umsetzung? Kontaktieren Sie uns. Gemeinsam erörtern wir, ob und inwiefern Instagram ihren Marketing-Mix sinnvoll ergänzen kann.


 

Quellen:

  • http://bjoerntantau.com/warum-sich-instagram-fuer-marken-und-dich-so-sehr-lohnt-24082015.html
  • http://www.webmatch.de/blog/instagram-als-marketing-tool-nutzen/
  • http://www.businessinsider.com/these-20-brands-have-mastered-the-use-of-instagram-2013-1?IR=T#
  • http://www.webmatch.de/blog/darum-sollten-unternehmen-2015-auf-instagram-setzen/
  • http://www.rp-online.de/digitales/internet/instagram-weitet-ihre-werbung-aus-facebook-daten-fuer-firmen-aid-1.5137258
  • http://mobil.deutschebahn.com/db-mittendrin/zeigen-sie-uns-ihre-gruene-bahn/
  • http://karrierebibel.de/instagram-die-besten-strategien/
  • http://www.wordstream.com/blog/ws/2015/01/06/instagram-marketing
  • http://www.ajando.com/blog/2015/09/17/content-marketing-mit-instagram/
  • https://www.facelift-bbt.com/de/5-einfache-aber-sehr-wirkungsvolle-tipps-fur-viel-besseres-instagram-marketing/
  • http://www.gruene-helden.de/wissen/oeko-marketing/
  • http://www.socialmediastatistik.de/instagram-hat-400-millionen-aktive-nutzer/
  • http://www.wuv.de/digital/die_10_besten_instagram_auftritte_deutscher_unternehmen
  • http://www.lohas-magazin.de/wirtschaft/marketing/1757-lohas-im-kontext-der-sinus-milieus.html

Instagram Marketing

Warum sich Instagram für Marken (und dich) so sehr lohnt

https://www.instagram.com/p/-caG-NAt4g/?taken-by=andysuryandi

 

Green MarketingMarketingMarketingstrategie

Green Marketing vs. konventionelles Marketing

In seinem 2011 erschienen Marketingbestseller »Die neue Dimension des Marketings« beschreibt Philip Kotler den kontinuierlichen Wandel vom verbraucherorientierten Marketing (Marketing 2.0) hin zu einem Marketing, dass auf den Grundlagen von Werten und Leitbildern basiert. Dieses Form des »New Marketing 3.0« betrachtet und behandelt Konsumenten nicht mehr länger als „isolierte“, nach Nutzenmaximierung strebende Individuen wie den viel zitierten »Homo Oeconomicus«, sondern uneingeschränkt ganzheitlich – als Teile vernetzter Gemeinschaften die (Kauf)Entscheidungen aus rationalen, emotionalen und zudem »spirituellen Motiven« treffen.

>> [anker href=“greenmarketingmix“ text=“direkt zur Gegenüberstellung: Green Marketing vs. konventionelles Marketing“]

Die Ebene der »Spiritualität« steht hier nicht für übersinnlichen Hokuspokus sondern sinnbildlich für den dedizierten Teil des Entscheidungsfindungsprozesses, der über die rationalen Aspekte, den originären (Produkt)Nutzen, sowie die emotionale Ebene des Vertrauens und der Marken-Konsumenten-Beziehung hinausgeht. In diesem Zusammenhang steht Spiritualität mehr oder weniger für die Ebene der »Seele eines Menschen«.

Konsumententypologien wie sie die LOHAS (nach Paul Ray: Lifestyles of Health and Sustainability) und SCUPPIES (nach Charles Failla: Social Conscious Upwardly-Mobile-People) verkörpern, treffen (Kauf)Entscheidungen auf allen drei Ebenen gleichermaßen: Kopf, Herz und Seele. Sie weisen jedoch insbesondere in letzterem Punkt eine deutlich ausgeprägtere Inklusion dieser Aspekte gegenüber ihren „konventionellen“ Pendants auf.

Auf der wertebasierten Entscheidungsebne sind LOHAS und SCUPPIES getrieben von

  • Mitgefühl (gegenüber anderen, der Allgemeinheit und der Natur)
  • (soziale, ökologische und ökonomische) Nachhaltigkeit sowie
  • Partizipation und etwas bewirken wollen

Demensprechend entspricht das Modell des werteorientierten Marketings in weiten Teilen dem des Green Marketing. Im Vergleich zum konventionellen Marketing, unabhängig ob es sich dabei um das frühzeitige produktorientierte (Massenmarketing) oder um das gegenwärtig am weitesten verbreitete Modell des kundenorientierte Marketing (One-to-One Marketing) handelt – beim Green Marketing spielt die werteorientierte, von Leitbildern getriebene Ebene die entscheidende Rolle.

 

Nicht jede CSR Maßnahme ist gleich Green Marketing

Hier liegt unter anderem auch der Grund dafür, warum so manche CSR (Corporate Social Responsibility) orientierte Kommunikationsmaßnahmen ihre Wirkung verfehlt. Für Konsumenten der LOHAS- und SCUPPIES-Typologie passen selektive Einzelmaßnahmen im Bereich der Nachhaltigkeit und offensichtliche Gewinnmaximierung Profitgier in der Regel nicht zusammen.

Unternehmen, die zum Beispiel einerseits ohne Rücksicht auf Verluste die natürlichen Ressourcen des Planeten bei der Ölsand-Gewinnung ausbeuten und Ökosysteme irreparabel Zerstören und anderseits von ihren Milliarden Gewinnen, wenn auch mehrere Millionen in dreistelligem Bereich für soziale Projekte spenden, passen für LOHAS und SCUPPIES einfach nicht mit den Prinzipien der Nachhaltigkeit überein.

Green Marketing steht für verantwortungsbewusste Marken für verantwortungsbewusste Verbraucher.

Green Marketing lebt daher von der Authentizität die durch eine ganzheitlich, nachhaltige Unternehmensführung ohne Wenn und Aber getragen wird. So versteht es sich von selbst, dass Green Marketing nicht nur eine weitere Disziplin ist, die in der Marketing-, PR- und Kommunikationsabteilung gespielt wird.

Marken und die Erwatungen der Verbraucher (Green Marketing vs. konventionelles Marketing)

Quelle: statista.de (Welche Erwartung haben Sie an Marken?, Musiol Oldigs Markendienst)

Es erfasst das ganze Unternehmen und zieht sich wie ein Roter Faden durch alle Abteilungen: von der Forschung & Entwicklung über die Beschaffung und Produktion bis hin zu Marketing und Vertrieb. Dabei steht die »Green Marketing Strategie« über allem. Sie wird von allen Bereichen, Organisationen und handelnden Personen des Unternehmens geachtet und getragen.

So betrachtet liegt es auf der Hand, dass Green Marketing stets vom Management initiiert und getragen wird. Zudem entspricht das Green Marketing nicht dem gegenwärtigen (etwas in die Jahre gekommenen) Marketingmodell das aus Kampagnen, Technologien und Einzelmaßnahmen besteht. Green Marketing ist stets Strategie und ganzheitlich. Es ist ein fortlaufender und kontinuierlicher Prozess, der das gesamte Unternehmen erfasst uns sich auf das gesamte mittelbare und unmittelbare Umfeld direkt und indirekt positiv auswirkt.

 

Green Marketing vs. Greenwashing

Aufgrund der Komplexität von Green Marketing Strategien und er enormen Herausforderung bei deren Umsetzung, kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten bei der Abgrenzung zwischen Green Marketing und konventionellen Marketing. In diesem Zusammengang tritt auch immer wieder der Begriff „Greenwashing“ auf. »Greenwashing« ist eine kritische Bezeichnung für, in der Regel PR-Methoden, die darauf abzielen, einem Unternehmen in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsbewusstes Image zu verleihen (ohne das sich dieses in seinem Kern tatsächlich umweltfreundlich und verantwortungsbewusst verhält).

Beim Green Marketing steht der Nutzen für die Allgemeinheit (was unter anderem auch eine intakte Natur einschließt) stets vor dem Nutzen für ein einzelnes Individuum (zum Beispiel: einzelne Konsumenten) oder selektive Gruppen (zum Beispiel: die Shareholder eines Unternehmens).

Beim Green Marketing geht es dabei keineswegs um das Pflegen eines asketischen oder einfachen Lebensstils nach dem Modell der LOVOS (Lifestyle of Voluntary Simplicity). Ganz im Gegenteil. Green Marketing vereint sämtliche rationalen, emotionalen und spirituellen Aspekte und ist davon getrieben stets das Maximum im Sinne der Allgemeinheit herauszuholen. Green Marketing baut dabei auf die stete Verbesserung und Optimierung zu Gunsten aller. [anker name=“greenmarketingmix“]

 

Green Marketing im Marketingmix

Die nachfolgende Tabelle soll verdeutlichen, wie sich Green Marketing vom konventionellen Marketing in den Bereichen Konsument, Unternehmen, Kommunikation und Produkt unterscheidet. Diese Aufführung erhebt keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit – verdeutlich aber im Kern die essentiellen unterschiede zwischen den beiden Gattungen.

 

 Green MarketingKonventionelles Marketing
KonsumentenKonsumenten sind Menschen. Sie haben ein Leben und bewegen sich in gemeinschaftlichen Kreisen. Sie sind Persönlichkeiten die Entscheidungen beeinflusst von Kopf, Herz und Seele (Werte) treffen.Konsumenten sind Individuen. Sie haben Lebensgewohnheiten. Ihre Entscheidungen basieren auf zyklischen, von Ratio & Emotion gesteuerten Bedarfs- und Bedürfnisbefriedigungskreisläufen.
UnternehmenGreen Economy Unternehmen

  • sind transparent

  • agieren proaktiv

  • sind untereinander und mit Konsumenten gut vernetzt

  • handeln kooperativ

  • denken ganzheitlich

  • haben langfristige Ziele unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Partizipation im Blick

Konventionelle Unternehmen

  • sind verschwiegen

  • agieren reaktiv

  • sind eigenständig & autonom

  • handeln wettbewerbsorientiert

  • denken hierarchisch

  • haben kurzfristige Ziele die der Gewinnmaximierung und dem Shareholder Value dienlich sind

Produkte

  • basieren auf der Grundlage zyklischer Ressourcennutzung (Cradle-to-Cradle)

  • sind Service und Kunden orientiert. Haben einen erweiterten globalen Produktnutzen

  • werden Ressourcen schonend reduziert und stammen aus regionalen Quellen

  • sind individuell auf den Kunden und dessen Bedürfnisse zugeschnitten



  • basieren auf dem Prinzip der Einmalnutzung (Cradle-To-Grave) im Sinn des kurzlebigen Einweg- und Wegwerf-Konsums

  • sind eindimensional Produkt- und Nutzen orientiert

  • werden Profit orientiert hergestellt und stammen aus weltweiten Quellen

  • Massenproduktion

Marketing & Kommunikation

  • basiert auf den Grundlagen der Werteorientierung (Verantwortung)

  • fördert die Meinungsbildung und ist transparent

  • fördert Gemeinschaften in denen die Marke Teil ist

  • basiert auf dem Prinzip von "Word of Mouth" - Empfehlungsmarketing und macht sich Owned & Earned Media Potentiale zu Nutze


  • stellt den rationalen, primären Produktnutzen in den Fokus

  • ist auf Verkauf, Wettbewerb und Marktführerschaft ausgerichtet

  • Marke ist die über allem stehende Instanz (Penetrationsmarketing)

  • klassische Einweg-/Massenkommunikation auf der Basis bezahlter Werbung

Sie interessieren sich für Green Marketing oder betreiben selbst erfolgreich eine Green Marketing Strategie? Dann freue ich mich über Ihren Kommentar zu diesem Artikel und den inhaltlichen Austausch.

Pierre Schramm
CEO, SKA Network

 

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LOVOS Neo-Minimalisten
Green MarketingKonsumLovosNachhaltigkeit

LOVOS: Weniger ist mehr – der neue Lifestyle der Neo-Minimalisten

Die Grenzen des Wachstums in einer begrenzten Welt

Die LOVOS-Bewegung kann man als eine, den Lebensstil vereinfachende, zum Teil auch „radikale“ Weiterentwicklung der LOHAS-Definition verstehen. LOVOS steht für „Lifestyle of Voluntary Simplicity“, also die freiwillige Einfachheit des eigenen Lebensstils durch bewussten Verzicht. LOVOS werden daher auch gerne als Konsum- und Wachstumsverweigerer bezeichnet.

LOVOS definieren ihren Lebensstil als eine zukunftsfähige Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft. In diesem Kontext hat man es immer wieder mit Begrifflichkeiten wie Freiwillige Einfachheit (Voluntary Simplicity), Minimalismus oder Downshifting zu tun. Die Bandbreite des LOVOS-Lebensstils reicht vom „Total-Aussteiger“ bis zum lediglich konsumkritischen Verbraucher. LOVOS zeichnen sich durch eine erhöhte Achtsamkeit und die genaue Beobachtung und die bewusst nachhaltige Steuerung des eigenen Konsumverhaltens aus.

LOVOS wird gerne Radikalität mit einem Hang zum Anarchismus vorgeworfen. Sie werden als Störenfriede und Spinner bezeichnet. Ob es den „echten“ selbstbestimmten und unbeirrbaren LOVO wirklich gibt und ob man in dieser Entwicklung einen vorübergehenden Trend oder doch eine dauerhafte Bewegung sehen kann, wird die Zukunft zeigen.

 

Dauerhafter Konsumausstieg oder vorübergehnder Trend?

Die Frage wird sein, ob ein dauerhafter radikaler Konsumausstieg heute überhaupt noch möglich ist, will man am gesellschaftlichen Leben aktiv und selbstbestimmt teilnehmen. Denn ohne ein Mindestmaß an zum Beispiel Informationstechnologie geht in vielen Bereichen des Lebens heute gar nichts mehr, sind soziale Interaktionen kaum mehr möglich. Daher verwundert es auch nicht, das die Beispiele berühmter Neo-Minimalisten wie Tim Lewis, Nial Doherty oder Kelly Sutton, dem man nachsagt, mit seinem im Jahr 2009 gegründeten „Cult of Less“ der Begründer der LOVOS-Bewegung zu sein, zwar auf vieles, aber eben nicht auf Dinge wie Smartphone, Software oder Notebook verzichten.

 

LOVOS im Zeichen der Europäischen Wirtschaftkrise

Im Zuge der Europäischen Wirtschaftskrise treten in Ländern wie Spanien zum Teil deutliche LOVOS-Tendenzen auf. In ihrer Dokumentation „Weniger ist mehr – Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben“ versucht die Journalistin Karin de Miguel Wessendorf herausfinden, wie ein besseres Leben durch Verzicht möglich ist und begibt sich auf Spurensuche in Europa. In Deutschland, Frankreich, Spanien und England geht sie der Frage nach, wie es trotz der Begrenztheit der Ressourcen unseres Planeten möglich ist, einen guten Lebensstandard aufrechterhalten.

Ihr Weg führt sie unter anderem nach Spanien, wo sie junge Menschen findet, die getrieben durch Wirtschaftskrise und Arbeitsplatzverlust den Ausweg gesucht und gefunden haben. Ob dieser freiwillige Verzicht auch ohne den wirtschaftlichen Druck stattgefunden hätte und ob dieser im Zuge der wirtschaftlichen Erholung des Landes bestand hat, bleibt abzuwarten.

 

Film-Tipp zum Thema

Weniger ist mehr – Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben – die Dokumentation von Karin de Miguel Wessendorf ist in voller Länge auf future.arte.tv (D 2013, 53 Min) zu sehen.

„Für LOVOS ist das Sein wichtiger als das Haben“.

 

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LOHAS - Sinus Millieus
Green MarketingKonsumLohasNachhaltigkeit

LOHAS – umwelt- und sozialethischer Konsum 2.0

Pro & Cons des Lifestyle of Health and Sustainability

Als LOHAS bezeichnet man Menschen, die einen komplexen, teils sehr extravaganten Lebensstil verfolgen. Dieser ist hauptsächlich von dem Prinzip der Nachhaltigkeit und von einem ausgeprägten Gesundheitsbewusstsein geprägt, was sich explizit im Konsum dieses Zielgruppensegments wiederspiegelt. LOHAS bezeichnen sich selbst als moderne Konsumenten, als eine Avantgarde, die aktiv den konsequenten fairen Handel und  den ökologischen Konsum praktiziert und propagiert.

LOHAS sind in der Regel Akademiker und verfügen über ein überdurchschnittlich hohes Einkommen. Dem technischen Fortschritt stehen sie aufgeschlossen gegenüber. Für die meisten LOHAS ist Technologie Mittel zum Zweck, der seinen Beitrag zu ihrer ökologischen und sozialen geprägten Haltung sowie zu ihrem gesunden, vorausschauenden Lebensstil beitragen soll.

LOHAS interessieren sich in besonderem Maße für Gesundheit (ein ganzheitlich gesundes Leben), für ökologische und soziale Belange, für Kunst und Kultur. Viele LOHAS sind ausgesprochene Genießer. LOHAS reisen viel um andere Kulturen und Gesellschaften kennenzulernen. Sie machen Yoga, meditieren und haben eine hohe Affinität zur Spiritualität.

LOHAS sind darauf bedacht, verantwortungsvoll mit den Folgen des Konsums umzugehen. Im Gegensatz zu den LOVOS, konsumieren LOHAS (zum Teil auch sehr ausgiebig). Eine Untergruppe der LOHAS nennt man PARKOS. Bei PARKOS handelt es sich um Menschen, die denselben nachhaltigen und gesundheitsbewussten Lebensstil pflegen, jedoch die digitale Medien und Technologien ausgesprochen intensiv nutzen. Ein nicht unerheblicher Teil der digitalen Avantgarde kann demnach der Gruppe der PARKOS zugeordnet werden.

 

LOHAS Typologien

Wie es nicht den einen Konsumenten gibt, so lassen sich auch die LOHAS in unterschiedliche Typologien eingruppieren. Die Verhaltens- und Zukunftsforschung differenziert derzeit in fünf folgende groben LOHAS-Typologien, wobei es zwischen den definierten Stereotypen selbstverständlich Überschneidungen gibt:

•    verantwortungsbewusste Familienmenschen
•    kulinarisch und im künstlerisch versierte Connaisseurs
•    Gleichberechtigung lebende, offene Weltenbürger
•    Statusorientierten Luxus-Shopper
•    wertkonservativen Moralisten

 

Grüner! Fairer! Und auch teurer? Wie LOHAS konsumieren?

LOHAS stehen sinnbildlich für eine durch Nachhaltigkeit geprägte Konsumkultur. LOHAS ist ein Akronym und steht für  „Lifestyles of Health and Sustainability“. LOHAS achten also beim Konsum auf ökologische und biologische Produkte die energieeffizient und natürliche Ressourcen schonend hergestellt werden, idealerweise aus der Region kommen um lange Transportwege und unnötige Emissionen zu vermeiden und die fair gehandelt werden.

LOHAS stehen Unternehmen, die nicht nach den Grundsätzen von sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit wirtschaften und handeln äußerst kritisch gegenüber. Anbieter, denen sie unachtsamen Umgang mit der Natur, unsoziales Verhalten oder gar  Profitgier nachweisen können meiden sie nicht nur, sie setzen darüber hinaus alles daran, die misslichen Umstände öffentlichkeitswirksam zu propagieren. LOHAS haben oft enormen Einfluss auf ihr privates und berufliches soziales Umfeld. Daher wirken sich kritische Stimmen zu einem Anbieter oder negative Bewertungen über Produkt oft fatal auf dessen Absatz und den Vermarktungserfolg aus.

Ihr (Kauf)verhalten bezeichnen LOHAS selbst als einen aktiven Boykott gegenüber Unternehmen, die ihre Profite über die menschlichen, sozialen und ökologischen Belange stellen. LOHAS sind auch gegenüber Herstellern, die zwar grüne Produkte anbieten, selbst aber nicht ausschließlich grüne Unternehmen sind, äußerst kritisch gegenüber eingestellt. Wie die meisten Konsumenten halten LOHAS nur wenig von den selektiven und augenscheinlichen Nachhaltigkeitsmaßnahmen, wie sie oft von großen, meist internationalen Konzernen unternommen werden.

LOHAS sind in der Regel bereit, deutlich mehr Geld für Bio- & Öko-Produkte auszugeben. Insbesondere dann, wenn diese zu fairen Bedingungen gehandelt und unter sozialverträglichen Aspekten hergestellt werden.

Man sagt LOHAS eine ausgesprochen hohe Kundenloyalität nach. Da bei ihnen in erster Linie nicht der Preis für den Kaufimpuls bestimmend ist, sondern der soziale und ökologische Impact eines Produktes und dessen Herstellers, sind sie diesem und der Marke gegenüber überdurchschnittlich loyal und treu. LOHAS brennen regelrecht für ihre Marken, Hersteller und Händler, denn sie sind davon überzeugt, dass diese einen wichtigen Beitrag zum ökologischen und sozialen Gleichgewicht sowie für einen gesunden Lebensstil leisten.

Wer sich schon mal mit einem überzeugten LOHA über Bio-Produkte, einen vegetarischen oder gar veganen Lebensstil oder über den Einkauf beim Bio-Bauern um die Ecke unterhalten hat, kennt dieses Phänomen. Sie lassen nicht los, bis das Produkt nicht probiert, nicht wenigsten einmal auf Fleisch verzichtet wurde und ein Besuch bei besagtem Bio-Bauern stattgefunden hat. Das macht LOHAS zu wertvollen Helfern, denn sie sind freiwilliger Botschafter vieler grüner Produkte, Hersteller und Händler.

 

LOHAS – alles andere als Müsli-Ökos der 70er

Die LOHAS-Bewegung ist ein Phänomen des 21. Jahrhunderts. Dementsprechend distanzieren sich die meisten Menschen dieser Zielgruppe bewusst von den Antikonsumisten der 70er und 80er Jahre und wollen sich auch deutlich von den Yuppies der 90er abgegrenzt wissen.

Ihr zentrales Motto lautet: „Ich kaufe, also bestimme ich“. Eike Wenzel, Chefredakteur des Matthias Horx‘ Zukunftsinstituts, war Namensgeber der LOHAS und hat deren Entwicklung populär gemacht. Wenzel definiert die Gruppe der LOHAS als  äußerst kaufkräftige Zielgruppe. Er bezeichnet sie als gesellschaftliche Avantgarde, die es versteht, persönliche Bedürfnisse wie Luxus, Design und Genuss mit ökologischer, sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.

Laut aktueller Erhebung des GfK ConsumerScan 2013, gehören derzeit rd. 14% aller Konsumentenhaushalte zum harten Kern der LOHAS. Weitere 12% sind gemäß der Studie affin, ihr Kaufverhalten im Sinne einer umwelt- und sozialethischen Konsumhaltung zu ändern.

 

LOHAS 2013 - Anteil Konsumentenhaushalte
(Quelle: Statista.de)

Was vor wenigen Jahren als ideologischer Prozess begonnen hat, gilt in Wirtschaft und Politik mittlerweile als zwingende gesellschafts- und zukunftsfähige Alternative.

 

Der schmale Grad – zwischen umwelt- und sozialethischer Konsumhaltung und Konsumismus

Kon|su|mis|mus [Substantiv, maskulin, bildungssprachlich]: Lebenshaltung, die darauf ausgerichtet ist, das Bedürfnis nach neuen Konsumgütern stets zu befriedigen (Quelle: Duden.de)

In dieser Definition liegt einer der Hauptkritikpunkte am Konsumverhalten der LOHAS. Denn Kritiker mahnen an, dass die Grenzen zwischen den hohen, durch die gesundheitsbewusste, umwelt- und sozialethische Konsumhaltung verursachten Lebenshaltungskosten und einer Konsumismus geprägten Lebensweise in diesem Punkt fließend sind. Manche fragen sich, wie überhöhte Preise für Bio- und Öko-Produkte mit dem Prinzip der sozialen Gerechtigkeit einhergehen können – sehen darin sogar eine bewusste Distinktion der LOHAS gegenüber den finanziell unterprivilegierten Milieus.

Durch ihr Verhalten strebten sie nach wirtschaftlicher Differenzierung und nach exponierter gesellschaftlicher Stellung. Sie wollten sich moralisch vom Durchschnitt abheben, vor allem aber von der Unterklasse, die durch ihre Unwissenheit und aufgrund mangelnder Bildung und fehlender finanzieller Möglichkeiten den Raubbau am Planeten, die soziale Ausbeutung und das Fortschreiten der Industrialisierung der Lebensmittelproduktion weiter begünstigten.

Und so mancher LOHA muss sich diesen Kritikpunkt durchaus gefallen lassen – denn was bringen soziales und ökologisches Engagement beim täglichen Konsum, wenn die eigene Klima- und Umweltbilanz durch ausgedehnte regelmäßige Urlaubsreisen, durch hybride SUVs und durch überdurchschnittlich große  Wohnungen in City-Lage wieder zu Nichte gemacht werden.
So wie es nicht den einen Konsumenten gibt, so sind auch in diesem Punkt nicht alle LOHAS gleich. Doch das Beispiel zeigt, dass ein offener und konstruktiv geführter Diskurs wünschenswert ist und das im umwelt- und sozialethischen Konsum noch viel Entwicklungspotential liegt.

Eine der jüngeren (Weiter)Entwicklungen, präsentiert sich in Form der so genannten LOVOS-Bewegung (Lifestyle of Voluntary Simplicity).

 

Weitere Informationen und Austausch zum Thema umwelt- und sozialethischer Konsum:

Sie interessieren sich für umwelt- und sozialethischen Konsum, die Zielgruppe der LOHAS, produzieren und vermarkten selbst Bio- oder Öko-Produkte und suchen den inhaltlichen Austausch?

 

Dann Rufen Sie uns an!

069 57808077

Wir freuen uns auf Sie!

Pierre Schramm
CEO, SKA Network

 

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Grüne Suchmaschine
Green MarketingSEO

Die Grüne Suchmaschine – digitale Öko-Nische oder Vorbote eines SEO-Trends

Die Suche im Web ist ein essentieller Bestandteil unseres digitalen Alltags. Ohne Suchmaschinen geht im Web heute so gut wie gar nichts mehr. Ohne Suchmaschinen würde heute kaum mehr ein Produkt oder eine Information seinen Weg zum Verbraucher oder Leser finden. Ohne Suchmaschinen würden viele digitale Geschäftsmodelle überhaupt erst gar nicht funktionieren.

Statistisch initiiert jeder Internet-User 75 Suchanfragen im Monat. Bei einem Marktanteil von fast 96% entfallen somit rd. 72 davon auf den Suchmaschinenpionier Google. Um das enorme Datenaufkommen zu verwalten und Suchergebnisse an jedem Ort, auf jedem Device möglichst in Echtzeit auszuliefern, unterhält das Unternehmen weltweit gigantische Rechenzentren deren Betrieb Unmengen von Energie verschlingt.

 

Ist Google nicht nur Datenkrake, sondern auch ein Klimakiller?

Nach eigenen Unternehmensangaben liegt der weltweite Stromverbrauch von Google derzeit bei 2,26 Mio. Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht in etwa dem jährlichen Verbrauch einer Großstadt mit 200.000 Einwohnern oder 0,013% des jährlichen weltweiten Stromverbrauchs. Einer unabhängigen Studie zufolge, liegt der Stromverbrach von Google, bei über 3 Mrd. Suchanfragen pro Tag, statistisch bei rd. 4 Watt pro Suchanfrage. Das entspricht einer CO2 Belastung von rd. 2 Gramm pro Suchanfrage. Zum Vergleich: Zum Bügeln eines Hemdes werden rd. 400 Watt benötig und dabei ca. 200 Gramm CO2 freigesetzt.

Selbst an Maßstäben energieintensiver Unternehmen oder Branchen, ist der Energiebedarf von Google gigantisch. Zum Vergleich: laut Forschungs-Informations-System (FIS) verbrauchte z. B. der gesamte Deutsche elektrische Schienenpersonennahverkehr im Jahr 2006 4,518 Mio. Kilowattstunden.

 

Oder ist die Welt doch eine grüne Google?

Bei Betrachtung des Marktes für Grüne Suchmaschinen, kommt man um einen Blick auf den Suchmaschinenriesen Google nicht herum. Denn das Unternehmen verhält sich in vielerlei Hinsicht äußerst „grün“ und handelt im Sinne der Nachhaltigkeit.

Google investiert enorme Summen in den Aufbau energieeffizienter und energiesparender Rechenzentren. Für deren Betrieb werden nach Unternehmensangaben 33% des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt. In der Niederlassung Mountain View liefern zudem Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 1,7 MW rd. 3 Millionen kWh Solarenergie pro Jahr. Mehr als dort benötigt werden.

Google investiert zudem mehrere hunderte Millionen US-Dollar in Projekte für erneuerbare Energien und die zur Verringerung der CO2-Emissionen beitragen. Google trägt mit dieser Energiebilanz dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung, denn durch dieses Engagement produziert das Unternehmen direkt und indirekt mehr erneuerbare Energie, als es selbst verbraucht.

Zudem erfüllen bereits heute mehr als 560.000 Quadratmeter aller Google Gebäudeflächen den LEED-Zertifizierungsstandard des U.S. Green Building Councils und durch die Einrichtung eines Mitarbeiter Shuttle-Programms sowie durch die Installation von Ladestationen für Elektrofahrzeuge können nach eigenen Angaben mehr als 65 Millionen Kilometer an konventioneller (fossiler) Fortbewegung im Jahr eingespart werden.

 

Eine valide Öko-Bilanz ist kaum möglich

Ein gigantischer Energiebedarf auf der einen Seite – ein vorbildliches ökologisches Nachhaltigkeitsmanagement auf der anderen. Dennoch fällt es schwer, eine valide Öko-Bilanz zu ziehen. Zu den bereits erwähnten Fakten, spielen eine Vielzahl weiterer relevanter ökonomischer und ökologischer Faktoren für eine Bewertung ein. Es steht wohl außer Frage, dass die Nutzung einer Suchmaschine aus Betrachtung der ökologischen Vorteile dem täglichen Bibliothekbesuch oder dem Shopping-Trip mit dem PKW deutlich überlegen ist. Auch die Tatsache, dass durch Suchmaschinen wie Google, die Digitalisierung traditioneller Geschäftsmodelle und in diesem Kontext das Einsparen von natürlichen Ressourcen überhaupt erst möglich wurde.

Zum Beispiel die Millionen von CDs und DVDs, die heute nicht mehr Millionen von Kilometern als zukünftiger Sondermüll über den Globus verteilt werden. Oder die tausende Tonnen von Holz, die ansonsten erst als Rohstoff herhalten müssten um später als Altpapier zu enden. Viele dieser digitalen Innovationen leisten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

 

Sind Grüne Suchmaschinen grüner?

Die Idee einer Grünen Suchmaschinen geht auf das Jahr 2007 zurück. Es war Tim Macdonald der als erster die Idee einer zum Klimaschutz beitragenden Suchmaschine umgesetzt haben soll. Mit seiner Grünen Suchmaschine sollte jeder Internet-Nutzer, mit jeder Suchanfrage aktiv zum Klimaschutz beitragen können. Einen Großteil der erwirtschafteten Einnahmen wollte er dazu in den Kauf von Emissionszertifikaten investieren. Leider war das Geschäftsmodell nicht in demselben Maße tragbar, wie die Idee an sich. Kurze Zeit nach dem Start kündigte zudem der Suchergebnislieferant Google die Partnerschaft. Seine Grüne Suchmaschine ecocho.com ist schon lange Geschichte.

Dennoch hat sich die Idee der Grünen Suchmaschine über die Jahre immer wieder weitergetragen. Auch wenn heute nur noch deutlich weniger von ihnen am Netz sind (wie noch zu den Pionierzeiten der Idee), einige von ihnen sind doch deutlich erfolgreicher und führen die Idee von Tim Macdonald in ähnlicher oder optimierter Form fort.

 

Grüne Suchmaschinen im Überblick

Ecosia – der Deutsche Grüne Suchmaschinenpionier

Ecosia ist ein im Jahr 2008 Christian Kroll gegründetes Social Business. Die Grüne Suchmaschine finanziert sich durch die Vermarktung von EcoLinks und EcoAds. Beide Anzeigenformen funktionieren in etwa wie Adwords von Google. Mit jedem Klick auf EcoLinks oder eine EcoAds fallen beim Werbetreibenden Mediakosten an (CpC).

Die Suchergebnisse werden Yahoo geliefert, die Rankings durch eigene Algorithmen verfeinert. Ecosia spendet 80% seiner Einnahmen an das “Plant A Billion Trees”-Projekt (derzeit rd. Euro 2.000,- am Tag). Die Grüne Suchmaschine zeichnet sich durch Transparenz hinsichtlich seiner Einnahmen und deren Verwendung als vorbildlich aus.

>> zu Ecosia.de

 

EcoSearch – Pionier mit Google Suchergebnissen

Auch EcoSearchs Grüne Suchmaschine gehört zu den Pionieren der ersten Stunde. Ähnlich wie Ecosia finanziert sich der Dienst über Werbeeinnahmen. Als Non-Profit-Organisation spendet EcoSearch nahezu sämtliche Einnahmen an eine Auswahl von derzeit 7 Charity- und Umweltprojekten.

>> zu EcoSearch.org

 

WeGreen® – Marktplatz für faire und grüne Produkte

WeGreen® ist keine Grüne Suchmaschine sondern ein unabhängiger Marktplatz für nachhaltige und fair gehandelte grüne Produkte. Aktuell befinden sich rd. 145.000 Artikel in der Produktdatenbank. Die eigens entwickelte WeGreen® Nachhaltigkeitsampel gibt dem Konsumenten Orientierung, hilft bei der Auswahl und schafft Transparenz im Markt für nachhaltige Produkte

>> zu WeGreen.de

 

Umlu.de – hier stehen grüne Produkte und Unternehmen oben

Einen sehr interessanten und zudem sehr grünen Ansatz verfolgt die Grüne Suchmaschine umlu.de. Unter Einsatz der Google Suchergebnisse, stehen die Unternehmen, die Ergebnisse und die Produkte oben, die besonders ökologisch oder nachhaltig sind. Dazu setzt umlu.de auf einen komplexen und aufwendigen Validierungsprozess.

Ergebnisse werden redaktionell nach den eigenen strengen Richtlinien auf Umweltfreundlichkeit geprüft. Zudem müssen die Ergebnisseiten konkrete Keywords wie z. B. umweltfreundlich, umweltschonend, Umweltschutz oder erneuerbare Energien enthalten. Zuletzt folgen die Ergebnisse der eigenen umlu-Datenbank in der Unternehmen und Organisationen gespeichert sind, die den umlu-Umweltkriterien genügen.
Um diesen hohen eigenen Anspruch gerecht zu werden, setzt umlu.de auch auf die Mithilfe seiner User, die jederzeit Vorschläge für umweltfreundliche Unternehmen, Produkte und Organisationen einreichen können.

>> zu umlu.de

 

Link-Tipp:

Die Zahl der Unternehmen, die sich für den Umweltschutz einsetzen und der Nachhaltigkeit Rechnung tragen wächst beständig. So gehört zum Beispiel Werner & Mertz zum Kreis der Pioniere in Sachen Eco- und Nachhaltigkeitsmanagement. Seit 1986 produziert das Mainzer Unternehmen biologisch wertvolle Reinigungsprodukte und setzt sich für soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit ein.

Mehr unter http://initiative-frosch.de

 

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