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Transition Town Initiativen - Vertical Gardens
Nachhaltigkeit

Transition Town – „Stadt im Wandel“

Die Transition Town – das Modell einer zukunftsfähigen, ganzheitlich nachhaltigen Gesellschaft?

Nach der erneuerbaren Glühbirne fragen wir uns, was das alles für einen Sinn hat mit der ewigen Mülltrennung, dem Kurzduschen und dem teuren Bioeinkauf. Gerade wenn wir unter unserer kalten Halogenbeleuchtung sitzen, die im Restposten erworbenen Leuchtstoffmittel unseres Nachbarn dauerbrennen sehen und er, wie immer, seine Tüte Gemischtmüll in den Container wirft, kann das Gefühl der Sinnlosigkeit eines einzelnen Klimawandelverhinderers einen überwältigen.

Transition Town Initiativen – auch Städte im Wandel genannt – begegnen diesem Gefühl in der Gemeinschaft. Die im Positiven Sinne treibenden Assoziationen hinter der Bewegungs sind die seit Jahrzehnten anhaltenden Nagativtrends: Maximierung der Ölförderquote, Globalisierung, Raubau, Artensterben und Klimawandel. Mit all ihren Bestrebungen zielen Transition Town Initiativen darauf ab, die lokale Autonomie nachhaltig zu stärken, indem sie sich unabhängig von nicht-erneuerbaren Ressourcen machen und ihre Kohlendioxidemissionen verringern.

Hinter dem Sammelbegriff „Transition Town“ verbergen sich Gemeinden, Dörfer, Städte, ganze Inseln und projektorientierte Initiativen. Der offizielle Status „Transition Town“ kann beim weltweiten Dachverband in Großbritannien beantragt werden, wenn die angestrebte Stadt im Wandel eine Reihe von Kriterien erfüllt, darunter die Bereitschaft von vier bis fünf Menschen eine Führungsrolle zu übernehmen und sich mit anderen bestehenden lokalen Initiativen zu vernetzen.

Väter der Transition Town Bewegung im Jahre 2006 sind Rob Hopkins and Naresh Giangrande. Aus ihren Bemühungen erwuchs der Dachverband „Transition Town Network“. Heute bietet das Netzwerk Schulungen für Initiativen dazu an, wie Sie den Wandel in Ihrer Gemeinde vorantreiben können.Die Bemühungen und Aktionen einer Stadt im Wandel rangieren von Basisaktionen, wie dem gemeinschaftlichen Anbau von Hochbeeten, über die Zusammenarbeit mit lokalen Firmen, um die lokale Lieferung erneuerbarer Energien zu fördern, bis hin zu der Etablierung von alternativen Währungssystemen.

Tatsächlich liegt in der Praxis der Fokus vieler Transition Towns auf dem Thema Essen. Sie legen urbane Hochbeete an, verstehen etwas von Permakultur und zielen darauf ab, sich nachhaltig mit selbst angebauten Lebensmitteln zu versorgen.Ein Schwerpunkt vieler Initiativen ist es auch, die breite Öffentlichkeit über bereits bestehende lokale Projekte und Einrichtungen mit ähnlichen Grundsätzen zu informieren. Auf der Website einer Stadt im Wandel in Thüringen findet man beispielsweise alle Läden, Cafés und Restaurants in der Stadt, die ökologisch hergestellte Lebensmittel, Kinderkleidung usw. anbieten.Die höchste Disziplin einer Stadt im Wandel ist der Entwurf und die Umsetzung eines „Energy Descent Plans“ (EDAP) in Zusammenarbeit mit der lokalen Kommune.

Gegenwärtig gehen die Planungen der meisten Kommunen weiterhin von zukünftig steigender Produktivität, Finanzkraft, Energievorkommnis und ökonomischem Wachstum aus. Mit einem EDAP geht die Transition Town Bewegung von einem Trend aus, bei dem diese Faktoren in naher Zukunft abnehmen. Die Stadt im Wandel will auf lokaler Ebene ein Plan B zur aktuellen wirtschaftlichen Abhängigkeit von Erdöl und bestehenden Wirtschaftskreisläufen liefern.

Die Transition Town: Wegweiser in eine nachhaltige Zukunft?

Seit 2006 haben sich weltweit knapp 500 offizielle Transition Town Initiativen und mindestens genauso viele noch nicht zertifizierte Städte im Wandel gegründet. Deutschlandweit sind es rund 100, viele noch in der Gründung befindlich. Es hat sich mit dem „Transition Research Network“ auch ein Forschungszweig um die Transition Town Bewegung herum etabliert.

Die Grundsätze der Stadt im Wandel Bewegung zeigen sich aber auch seit einigen Jahren in zahlreichen unabhängigen Initiativen, gerade in Ballungsräumen. So werden Kleidertauschpartys veranstaltet, das Anlegen von Kleingärten auf Freiflächen und Häuserdächern hält als „urban gardening“ Einzug in den städtischen Raum, Privatleute bieten ihre PKWs auf Carsharing-Seiten zur Vermietung an und unter dem Motto „free your stuff“ verschenken Menschen Dinge über Online-Plattformen, anstatt sie wegzuschmeißen. Downshifting, oder „freiwillige Einfachheit“, eine der Grundprinzipien von Transition Town Initiativen, zeigt sich also in zunehmendem Maße gesamtgesellschaftlich.

Die Gesellschaft bewegt sich. Die Frage ist, welche Rolle Transition Towns bei dieser Entwicklung spielen? Braucht es diese bereits vorgedachten Initiativen mit ihrem Dachverband, einer Führungsstruktur und Instruktionen dazu, wie dieser Wandel am besten zu fördern ist, um die Menschen einer Stadt zu bewegen, wenn eine bottom-up Bewegung sowieso schon im Gange ist?

Eine organisierte Bewegung bietet vor allem die Chance darauf, noch größere gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf die Themen Klimawandel, Nachhaltigkeit und ökologische Lebensweise in der Gemeinschaft zu lenken. Noch findet die Arbeit der meisten Stadt im Wandel Initiativen an der Basis statt und ist nicht sonderlich öffentlichkeitswirksam; die MitstreiterInnen sind überwiegend Aktivisten, nicht Lobbyisten. Mit der Ausweitung ihres Bestrebens, sich zu vernetzen, zu informieren und zu beraten, birgt diese Bewegung allerdings das Potenzial, eine essenzielle gesellschaftliche Entwicklung voranzutreiben.

Jörg Dennis Krüger - Founder & CEO ConversionBoosting "Boost your Landingpage"
Conversion OptimierungInbound Marketing

Wenn die Landingpage mehr Dynamik braucht.

Warum es bei der Landingpage immer auf das taktische Ziel ankommt.

Ein Gastbeitrag von Jörg Dennis Krüger, Bestseller Autor, Founder und CEO von ConversionBoosting.

Für viele Experten ist eine statische Landingpage inzwischen so modern wie etwa eine Postkutsche, also… gar nicht. Altbacken und von der Zeit überrollt. Und ja, irgendwie haben diese Experten recht – denn das Erfolgs-Risiko einer statischen Landingpage ist besonders groß, da die platzierten Elemente die individuellen Bedürfnisse eines Besuchers in der Regel nur in einem sehr bedingten Maße ansprechen, seine Erwartungen erfüllen und ihn so nicht lange auf der Landingpage halten.

Dynamische Landingpages sind anders. Sie verändern die Auswahl der auf der Seite dargestellten Elemente und Inhalte. Dies geschieht auf der Basis von Daten, die vom jeweiligen Besucher oder von anderen fürs Marketing relevanten Faktoren (z.B. Uhrzeit, Herkunft, Device oder auch Suchanfragen in Google) zur Verfügung stehen. So können dynamische Landingpages sehr viel besser als statische auf die individuellen Informationsbedürfnisse des Besuchers eingehen – und die individuellen Bedürfnisse so unterschiedlich wie Nutzer und Besucher selbst. Die Regel lautet daher: Setzen Sie niemals auf statische Landingpage. Oder ist an dieser Regel etwas falsch?

Eine Suche. Viele mögliche Motive.

Nehmen wir einmal an, jemand sucht auf Google nach „Leihwagen Köln“. Was dieser Mensch sucht, ist einerseits zwar sehr eindeutig – er sucht gerade keinen Mixer oder Eismaschine, sondern nach einem Anbieter, der in Köln und Umgebung Autos vermietet. Andererseits bleibt bei diesem Suchbegriff viel Raum für Interpretationen, denn welche Art von Leihwagen der Suchende nun genau zu finden wünscht, bleibt bei diesem Request offen. Vielleicht sucht er einen möglichst günstigen Kleinwagen oder eine Luxuslimousine oder einen Transporter oder, oder, oder … die genauen Details seines Bedarfs bleibt diese Suchanfrage schuldig. Hat ein Autovermieter aus Köln keine weiteren Informationen vom potenziellen Kunden, sollte seine Landingpage dementsprechend so konzipiert sein, dass sich der Besucher richtig angekommen fühlt, unabhängig davon, ob er nach einem Kleinwagen, einer Luxuslimousine oder einem Transporter zur Miete in Köln sucht.

Studien-Ergebnisse: Landingpage für eCommerce

Studien-Ergebnisse: Landingpage für eCommerce

Klarer werden die Dinge, wenn die Person etwa nach „Transporter mieten Köln“  oder „Mietwagen günstig Köln“ sucht – dann passt eine allgemeine Landingpage, die alle potenziellen Leihwagenkunden in Köln anspricht nicht mehr optimal. In diesem Fall ist es zielführender, wenn der nach einem Transporter Suchende auf eine Landingpage geleitet wird, die sich ausschließlich den Vorzügen der angebotenen Transporter widmet und vielleicht auch bereits ein besonders attraktives passendes Angebot präsentiert. Und denjenigen, der nach einem günstigen Mietwagen sucht, landet derweil besser auf der Landingpage, die die kleinen Preise der Mietangebote im unteren Preissegment in den Vordergrund stellt.

Je nach konkreter Suche potenzieller Kunden kann die passende Landingpage also sehr unterschiedlich aussehen und aufgebaut sein. Das gilt gleichermaßen, wenn es sich um die Landingpage eines Monoproduktanbieters handelt. So kann beispielsweise ein- und dasselbe DSL-Angebot zugleich günstig, schnell und zuverlässig sein und je nach individueller Präferenz des Suchenden andere Produkteigenschaften und –Vorteile hervorheben. Eine statische Landingpage wäre sicherlich auch in diesem Fall möglich, aber nicht optimal und daher nicht ratsam. „One landing page is no landing page“ heißt es dazu im Onlinevortrag Boost your Landingpage von ConversionBoosting.

Viele dedizierte Landingpages oder doch mehr Dynamik?

Die vorangegangenen Beispiele haben gezeigt: Landingpages möglichst auf die jeweiligen Bedürfnisse des potenziellen Kunden zuzuschneiden, um diesen möglichst optimal anzusprechen und diesen bei dessen Insight abzuholen um so die Chance auf eine gute Conversion-Rate zu erhöhen. Im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten, individuelle Landingpage einzusetzen. Man entwirft und bietet verschiedene Landingpages an oder aber man entscheidet sich für eine dynamische Variante einer Landingpage, bei der die Seite im Prinzip dieselbe bleibt, sich aber die Elemente auf der Seite individuell und in Echtzeit im Kontext der Suchanfrage verändern. Die letztgenannte Variante lässt sich mit Lösungen für dynamische Landingpages realisieren. Mit ihnen ist eine Anpassung der Landingpages an individuelle Bedürfnisse potenzieller Kunden deutlich einfacher.

Ein möglicher Nachteil: Tests mit Analyse-Instrumenten wie z. B. Heatmaps verlieren an Aussagekraft, weil sich durch die Dynamisierung einzelner Elemente sich diese nicht mehr eindeutig der Conversion-Performance zuordnen lassen. Der Nachteil erschwerter Tests besteht aber auch bei der Variante mit vielen verschiedenen Landingpages, für die streng genommen jeweils eine eigene Optimierung erfolgen muss. Das kostet oft viel Zeit und sprengt schnell das Budget.

Ideen für eine passende Individualisierung.

Für fast jeden Anbieter kommen zahlreiche Kriterien in Frage, anhand derer er entscheiden kann, unterschiedliche Landingpages ins Rennen zu schicken. Bei Onlineshops ist die Menge möglicher Landingpage-Varianten nahezu unendlich. Lassen wir Kampagnen mit Bannerwerbung einmal beiseite und bleiben bei der Google-Suche. Hier kann ein Mode-Shop eine dynamische Landingpage beispielsweise so einsetzen, dass individuelle Seitenvarianten entstehen, wenn potentielle Kunden nach Abendkleid, günstiger Hose, Streetware, Damenmode, Bluse, Pullover, Outdoor-Bekleidung, Jacken, Lederjacke, Gothic-Kleidung, etc. suchen.

Man kann zudem Echtzeitdaten berücksichtigen und potenziellen Kunden morgens eine andere Variante der dynamischen Landingpage präsentieren als abends. Erkennt man Bestandskunden, kommt eine weitere Variante der Landingpage zum Einsatz. Vordergründig sollte dabei stets die Prämisse, Form follows Function“ sein, also die Antwort auf die Frage, warum jene oder andere Selektierung und Strategie Sinn macht.

Die Grenzen einer Landingpage.

Jede weitere Individualisierung einer dynamischen Landingpage, durch die eine zusätzliche Variante entsteht, erhöht auch den Aufwand für Kampagnen mit Landingpages, denn jede Selektion kostet Zeit und Geld. Das sollte kein Grund sein, auf Selektion zu verzichten – denn letztendlich wird sich jede Selektion, die der Strategie folgt und die die Frage nach dem „warum“ bestanden hat rechnen – denn eine gute Selektion wird den Online Marketing Erfolg deutlich erhöhen.

Doch selbst bei der besten Landingpage-Strategie kommt irgendwann der Punkt, an dem jede weitere Selektierung den Aufwand so sehr erhöht, dass er durch die realisierten Erfolgssteigerungen nicht mehr gerechtfertigt ist. Man muss diesen individuellen Punkt bei jeder einzelnen Kampagne finden und zwingend meiden. Zu viel Selektierung kann sich hier negativ auswirken. Geschickte Selektierung mit dynamischen Landingpages ist also gut und die statische Variante demnach völlig aus dem Rennen? Ich denke nicht. Zumindest nicht gänzlich.

Machen Sie sich einfach immer bewusst, dass Online Marketing einem eine Fülle von möglichen Maßnahmen und Instrumenten zur Verfügung stellt. Jeder Maßnahme und jedem Instrument könnte man im Prinzip seine ganze Zeit widmen (was natürlich nicht klug wäre, weil Ihnen dann keine Zeit mehr für alle anderen Instrumente bliebe). Das gilt auch die Landingpage-Strategie und die Optimierung derer. Und so könnte es sich dann doch bisweilen anbieten, etwa für seine DSL-Angebote eine statische Landingpage ins Rennen zu schicken, die die Vorteile der Angebote einheitlich und vollumfänglich präsentiert.

Eine gute Onlinemarketing-Gesamtstrategie zu entwickeln, heißt bisweilen auch, manch gute Idee einer Optimierung zu verwerfen, weil es immer eine noch bessere Idee gibt, der man nachgehen sollte (und weil der Tag eben nur mal 24 Stunden hat und eben keine Zeit für alle guten Ideen lässt). Das mag manch einer für schade halten. Ändern kann man an dieser Tatsache allerdings nichts. Definitiv nicht.
Über den Autor

Über Dennis Krüger

Jörg Dennis Krüger - Founder & CEO ConversionBoosting "Boost your Landingpage"

Jörg Dennis Krüger – Founder & CEO ConversionBoosting „Boost your Landingpage“ © Foto: ConversionBoosting

Jörg Dennis Krüger gehört zu den Pionieren der Conversion Optimierung in Deutschland und ist Autor des Bestseller-Buches „Conversion Boosting mit Website Testing“. 2013 gründete er die auf Conversion spezialisierte Plattform ConversionBoosting. Online-Marketer finden bei ConversionBoosting Praxiswissen, Vorträge, Tools und Trainings für mehr Erfolg bei der Conversion-Optimierung.

E-Mail: jdk@conversionboosting.com
Xing-Profil: Jörg Dennis Krüger
Twitter: @jdkrueger
Google+: +JörgDennisKrüger

Zur Englischen Version des Artikels: When your landing page needs more dynamic.

Nachhaltigkeit

Der Ehrbare Kaufmann

Was wir von REWE-Chef Alain Caparros lernen können

Ein Gastbeitrag von Dr. Alexandra Hildebrandt, zuerst erschienen auf huffingtonpost.de.

Sie ist Expertin für Nachhaltigkeit, Buchautorin und Wirtschaftspsychologin. Für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) arbeitete sie unter der Präsidentschaft von Dr. Theo Zwanziger von 2010 bis 2013 in der Kommission Nachhaltigkeit. Sie ist Autorin und Herausgeberin, Hochschuldozentin und Co-Publisherin der REVUE. Magazine for the Next Society und Nachhaltigkeit im Fußball.


DFB & REWE Press Conference

v. l. n. r.: Ulrich Lissek, Wolfgang Niersbach, Silvia Neid, Alain Caparros, Dr. Theo Zwanziger, Jan Kunath and Matthias Sammer während einer Pressekonferenz in einem REWE-Markt im November 2008 in Berlin – (Photo von Matthias Kern/Bongarts/Getty Images for DFB).

Was treibt REWE-Chef Alain Caparros an? Vielfalt statt Einfalt. Dazu gehört auch eine klare Haltung, die er sich ebenso von allen Politikern wünscht: dass sie sich gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz und humanitäre Hilfe einsetzen. „Deutschland ist wirtschaftlich stark, aber es muss auch ein Land der Offenheit und Integration sein und bleiben.“ (Focus 52/2014) Und es gehört für ihn dazu, den „Spirit der Selbstständigkeit“ zu fördern.

Seine Großmutter hatte einen Gemischtwarenladen. In den Schulferien war er immer bei ihr und hat neben der Kasse die gesamten Abläufe beobachtet. Vielfalt interessierte ihn seither genauso wie der Verkauf an sich. Der Handel faszinierte ihn vor allem, weil die Kunden hier täglich mit ihren Portemonnaies abstimmen: „Man kann jeden Abend an der Kasse ablesen, ob man erfolgreich war oder nicht.

Geboren wurde Caparros 1956 im Westen des seinerzeit noch zu Frankreich gehörenden Algerien. Sein Urgroßvater war dorthin ausgewandert, sein Vater dort selbständiger Mühlenbetreiber. Wie alle „Pieds noirs“ muss seine Familie 1962 das Land verlassen und zieht ins lothringische Pont-à-Mousson, wo Alain ein von Jesuiten geführtes Internat besucht. Es folgt ein Studium der Betriebswirtschaft in Metz und Saarbrücken.

Als Student gründet er gemeinsam mit Freunden ein kleines Unternehmen, denn schon als Jugendlicher möchte er möglichst unabhängig und selbständig sein. Sein Geschäft ist sehr einträglich – dennoch entscheidet er sich für die Fortsetzung des Studiums und gegen das Jungunternehmertum.

Die erste berufliche Station von Caparros ist die von dem gleichnamigen Unternehmer gegründete Kosmetik-Kette Yves Rocher, für die er bald für den deutschsprachigen Raum zuständig ist. Der Gründer wird auf ihn aufmerksam und macht ihn zu seiner rechten Hand in Paris. Caparros verdient viel Geld, doch er geht zu Aldi-Nord, wo er als Generaldirektor die Aktivitäten in Frankreich leitet. Im Nachgang behauptet er, einer der ersten Manager gewesen zu sein, die Aldi freiwillig verlassen haben. „In dem straffen Konzept konnte ich mich nicht entfalten. Und wenn ich mich nicht entfalten kann, werde ich schlechter.“

Die Zeit bei Aldi empfand er allerdings auch als wichtigen Prozess für seinen weiteren Karriereweg: Er lernte, was straffe Prozesse und Organisationen bewirken können und verinnerlichte Tugenden des Ehrbaren Kaufmanns wie Pünktlichkeit und Disziplin. Seine nächste Station ist Aldis Service plus. Gesellschafter dieses Gastronomielieferanten sind die Schweizerische Bon Appétit Group und der Metro-Konzern. Dort trifft er auf seinen Mentor, den Metro-Manager Erwin Conradi.

Caparros führte 2003, als damaliger Vorstandssprecher der schweizerischen „Bon Appètit Group“, die Verkaufsgespräche mit dem seinerzeitigen Rewe-Chef Hans Reischl. Heute ist er selbst Vorstandsvorsitzender der Rewe Group. Der Finanzinvestor KKR versuchte Anfang 2007, Kapitalanteile der Rewe Group zu übernehmen. Der Angriff wurde gemeinsam abgewehrt, in ihrer „Travemünder Deklaration“ bekannten sich Vorstand, Aufsichtsrat, Anteilseigner und Kaufleute zur genossenschaftlichen Struktur des Unternehmens.

Auf der REWE-Jahrestagung 2009 wurde die sogenannte Münchner Deklaration beschlossen, eine Art Verhaltenskodex zwischen Management und selbstständigen Kaufleuten. Im Rahmen dieser gemeinsam mit den REWE-Kaufleuten erarbeiteten Deklaration hat das Unternehmen definiert, was von den Kaufleuten erwartet wird und was sie von REWE erwarten können. „Unsere Kaufleute haben ein immenses Wissen in puncto Sortimente und Kunden. Deshalb sind wir jetzt schon bei den Themen Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit führend.“ (Rundschau für den Lebensmittelhandel, 9/2009)

Das Gremium ist für ihn ein Quantensprung in der Geschichte des Unternehmens. Es gibt den Kaufleuten nicht nur ein Empfehlungsrecht, sondern nimmt sie in die Verantwortung. Spirit der Selbstständigkeit.

Im Leben ist Vielfalt für Alain Caparros mit Charaktereigenschaften wie Humor, Menschenkenntnis, Intuition und situativer Intelligenz verbunden. Attitüden französischer Manager, die offen zur Schau getragene Nichtachtung der Gesprächspartner durch Zuspätkommen, nebenher geführte Handytelefonate oder ständiges Abschweifen von der Tagesordnung empfindet er als störend.

Zu seinem Führungsprinzip gehört auch, dass sein Büro stets offen ist: Jeder kann mit seinem Anliegen zu ihm kommen. Von Bewerbern fordert er, ihre Motivation für den Job authentisch zu begründen und auch außerhalb ihres Berufslebens ein glaubwürdiges Engagement für ein soziales, ökologisches oder kulturelles Anliegen nachzuweisen. Er möchte, dass sie in der Lage sind, mutig über den Tellerrand ihrer Karriere zu blicken. Die Fähigkeit, Komplexität zu bewältigen, indem sie weitestgehend reduziert wird, ist aus seiner Sicht die entscheidende Qualifikation der Zukunft. (Wirtschaftswoche, 5.1.2015)

Begegnungen mit Profilneurotikern verärgern ihn. Er ist für klare Verhältnisse und mag es nicht, wenn um den heißen Brei geredet wird. Er diskutiert und streitet, ist aber nicht nachtragend. Und er ist unkonventionell: So legt er bei seinen Reden häufig das Manuskript beiseite und spricht davon, dass sich jeder Mitarbeiter für mehr Nachhaltigkeit einsetzen sollte. Denn eine Vision von ihm ist, dass die fast 400.000 Mitarbeiter eines Tages den Job bei REWE nicht mehr nur als Lebensunterhalt sehen, sondern als Engagement für Nachhaltigkeit.

Die Zukunft der Lebensmittelbranche

Die Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Lebensmittelbranche entscheidet sich für Caparros am Thema Nachhaltigkeit. Dazu gehört seine Überzeugung, dass nachhaltige Produkte einen Platz in der Vielfalt des Angebots haben werden, „den sie heute noch nicht haben.“ Nachhaltigkeit ist für ihn kein Trend und auch keine Marketingstrategie, sondern eine langfristig wirkende, erlebbare Haltung des Unternehmens. Wenn sich Unternehmen heute nicht mit Nachhaltigkeit befassen, dann katapultieren sie sich seiner Meinung nach langfristig selbst aus dem Markt.

Nach Ansicht von Wolfgang Scheunemann, Initiator und Veranstalter des Deutschen CSR-Forums und Geschäftsführer der Stuttgarter Fachberatung dokeo, kommen von Großunternehmen häufig die entscheidenden Impulse für Zulieferer, sich nachhaltig auszurichten. „Wer nicht mitzieht, läuft Gefahr, aussortiert zu werden“. Doch unabhängig davon, ob ein Unternehmen nach den Nachhaltigkeitsvorgaben des größten Auftraggebers oder nach eigenen, womöglich weiterreichenden Richtlinien handelt – es sollte dabei das Kommunikationsrad drehen. Es gelte, die Aktivitäten branchenweit und in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, rät Scheunemann: „Dadurch gestaltet sich die Akquise von weiteren Aufträgen leichter, denn nachhaltiges Denken insgesamt und somit auch entlang von Produktions- und Lieferketten gewinnt zusehends an Bedeutung“ (aus Creditreform Magazin 12/2011)

Phantastische Vielfalt

Es ist ein glücklicher Zufall, dass das 11. Deutsche CSR-Forum, das am 20. und 21. April 2015 in Ludwigsburg bei Stuttgart stattfindet, unter dem Motto „Phantastische Vielfalt“ steht. Es ist europaweit die größte und einflussreichste Veranstaltung, „auf der zwischen Unternehmen und der Zivilgesellschaft – wenn nötig auch hart – über Verhaltensregeln von Unternehmen, die Akzeptanz der Bürger und das Verhältnis zwischen Staat und Wirtschaft gerungen wird“, sagt Wolfgang Scheunemann.

Ausdrücklich geht es darum, dass sich alle Beteiligten ernsthaft mit den Anforderungen von CSR und nachhaltiger Unternehmensführung auseinandersetzen. Leider missverstehen einige Unternehmen diese Themen noch immer als Mittel zum Greenwashing. Jedoch wird immer deutlicher, dass solche Verhaltensweisen dazu führen, dass sich kompetente und engagierte Mitarbeiter und potentielle Mitarbeiter von solchen Unternehmen abwenden, womit sich die Zukunftsfähigkeit dieser Unternehmen verschlechtert.“ Worauf es ihm im Rahmen der Veranstaltung ankommt, ist, vor allem gute Beispiele zu zeigen, an denen sich andere orientieren können. Das ist keine Frage der Unternehmensgröße, sondern eine Frage der Haltung und des Handelns.

So stellte Alain Caparros in seinem Impulsreferat beim 10. Deutschen CSR-Forum, das am 7. und 8. Mai 2014 stattfand, heraus, dass die „Machbarkeit von Nachhaltigkeit“ für ihn ein dringendes und letztlich entscheidendes Thema sei: REWE werde jeden Tag mit einer großen Anzahl von teils widersprüchlichen Ansprüchen konfrontiert, die nicht nur den niedrigsten Preis fordern, sondern auch soziale Fairness, Engagement für den Umweltschutz, Bioprodukte, Topservice, Sicherheit und höchste Qualität. Für Caparros ist das die Quadratur des Kreises und tendenziell unmöglich. Zusätzlich steht das Unternehmen einem sich ständig ändernden Konsumtrend und schlechten Wachstumsprognosen für den Einzelhandel gegenüber.

Auch beim Verbraucher lässt sich noch eine Diskrepanz feststellen: Der klare Trend zu mehr Nachhaltigkeit in Untersuchungen spiegelt sich in den täglichen Einkaufsentscheidungen nicht unbedingt wider. Händler sind deshalb umso mehr dazu aufgefordert, Produkte so zu entwickeln, dass diese den Ansprüchen nach sozialer und ökologischer Gerechtigkeit, aber auch nach günstigen Preisen gerecht werden. Jeder Kauf hat seiner Meinung auch Einfluss auf die Zukunft unserer Gesellschaft. Unternehmens- und Verbraucherverantwortung ist eine ökonomische Grundvoraussetzung.

Alain Caparros bezeichnet Anita Roddick als sein Vorbild. Einkaufen war für die legendäre Gründerin von The Body Shop ein politischer Akt. Sie hatte als eine der Ersten begriffen: Wenn Geld die Welt regiert, dann regieren vor allem jene, die es ausgeben.

ecotastic tauscht Umweltpunkte gegen CO2-Zertifikate
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ecotastic tauscht Umweltpunkte gegen CO2-Zertifikate

Das Berliner Startup ecotastic und das Starnberger zukunftswerk belohnen privates Umweltengagement mit Klimazertifikaten

Berlin, 10. September 2014 – Die Nutzer der Social-App ecotastic dokumentieren ihr Umweltverhalten im Alltag mit Fotos und wurden dafür bislang mit nachhaltigen Waren- oder Dienstleistungsgutscheinen ausgewählter Unternehmen belohnt. Ab dem 10. September bietet sich ihnen zusätzlich die Möglichkeit, ihre gesammelten Umweltpunkte gegen CO2-Zertifikate einzutauschen, um ihren CO2-Fußabdruck auszugleichen. Für diesen Zweck hat die Genossenschaft für Beratung zu nachhaltiger Entwicklung zukunftswerk Emissionsrechte für 100 Tonnen CO2 erworben und stillgelegt.

Fabian Lindenberg, Mitgründer von ecotastic: „Der spielerische Wettstreit, die soziale Anerkennung und die Aussicht auf attraktive Beloh¬nungen stiften unsere App-Nutzer dazu an, tagtäglich möglichst umweltfreundlich zu handeln. Mit den Klimazertifikaten können sie jetzt ihren ohnehin schon reduzierten CO2-Fußabdruck vollständig kompensieren und für einen Monat klimaneutral leben – noch dazu für sie kosten¬frei!“

Gemeinsam mit seinen beiden Mitgründern Anna Yukiko Bickenbach und Ralf Gehrer beobach-tete Lindenberg, dass die meisten Menschen in Deutschland zwar über ein starkes Umweltbewusstsein verfügen. Doch die Umsetzung der guten Absichten scheitere letztlich oft-mals aus Alltagsroutinisierung, Bequemlichkeit oder Kostengründen. Deshalb entwickelte das Team die ecotastic App, mit der umweltgerechte Handlungen wie die Fahrradfahrt zur Arbeit oder die sorgfältige Mülltrennung im Haushalt erfasst und gebührend belohnt werden. Es lockt ein vielfältiges Gutscheinangebot, das von nachhaltiger Mode über ökologische Tier-nahrung bis hin zu privatem Carsharing reicht. Die Auswahl der Partnerunternehmen soll den Nutzern der App als Wegweiser dienen, wo sie nachhaltige Alternativen zu bekannten, konven-tionellen Unternehmen finden.

Der positive Herangehensweise der Reward-App überzeugte auch Peter Frieß, Vorstandsmitglied vom zukunftswerk und Senator im Senat der Wirtschaft: „Anstatt den moralischen Zeigefinger zu erheben und unerlässlich umweltschädliche Taten zu verurteilen, rückt ecotastic umweltfreundliche Handlungen ins verdiente Rampenlicht.“

Die ecotastic Nutzer tauschen sich über wirkungsvolle und kreative Schritte zum Umweltschutz aus und überraschen damit regelmäßig selbst die Macher der App. So war Lindenberg beson¬ders von einem kunterbunten Teppich beeindruckt, den eine Nutzerin getreu dem Motto „reduce, reuse, recycle“ aus einzelnen Socken flechtete.

Das ecotastic Team ist überzeugt, dass die unzähligen, kleinen Schritte ihrer App-Nutzer zusammengenommen eine große Wirkung erzielen können.

 

Über ecotastic

ecotastic Logo © ecotastic

ecotastic Logo © ecotastic

Das Berliner Social-Startup ecotastic entwickelt das gleichnamige Belohnungssystem, welches Privatpersonen dazu motiviert, im Alltag umweltgerecht zu handeln, und sie dafür mit nachhaltigen Waren- oder Dienstleistungsgutscheinen von ausgewählten Unternehmen belohnt. Die Nutzer der kostenlosen Android-App dokumentieren ihr Umweltverhalten mit Fotos. Ob und wie umweltfreundlich die auf einem Foto gezeigte Handlung ist, entscheidet die User-Community. Die Nutzer stehen miteinander im spielerischen Wettstreit, ihre gesammelten Punkte können sie schließlich gegen Belohnungen von ecotastics Partnerunternehmen eintauschen.

Diese Werbepartner vergeben die Gutscheine ihrer Unternehmen als Anreiz für mehr Umwelt-engagement in unserer Gesellschaft. Gleichzeitig steigern sie ihren Bekanntheitsgrad in der Zielgruppe der umweltgerecht handelnden Menschen und erreichen mit jedem Gutschein einen potentiellen Neukunden, der ihnen Dank für die Belohnung entgegenbringt. Das Gründungsteam bestehend aus Anna Yukiko Bickenbach, Ralf Gehrer und Fabian Lindenberg wurde mehrfach ausgezeichnet: BPW 2012, Guido-Reger-Preis 2012, CODE_n Finalist 2013, „social impact start“ Stipendium 2013, Gründerstipendium der Beuth Hochschule 2014.

 

Über zukunftswerk

Die zukunftswerk eG ist eine Unternehmensberatung, die das Prinzip nachhaltigen Wirtschaftens mit dem Ziel einsetzt, den Erfolg ihrer Kunden dauerhaft zu verbessern. Die Beratungsschwerpunkte sind Nachhaltige Unternehmensentwicklung, Beratung zum Einsatz von Energie und zu Energieeffizienz, Klimaschutz und CO2-Emissionsausgleich, wertorientierte Unternehmensführung und Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Durch die klimarebellen bietet zukunftswerk eine Plattform für den einfachen, kostengünstigen und nachhaltigen Ausgleich von CO2-Emissionen. Die klimarebellen bieten CO2-Emissionsrechte der besten Qualitäten zu günstigen Konditionen und mit einem Mehr, was die Förderung von Nachhaltigkeit betrifft, denn es werden auch ökologische und soziale Projekte abseits des Emissionshandels gefördert, wie zum Beispiel Mundraub.org in Berlin, das Kartoffelkombinat in München oder die Massai-Schule in Tansania, Minden. Peter Frieß ist Mitgründer und Vorstandsmitglied vom zukunftswerk. Zuvor war er Geschäftsführer eines Luftverkehrsunternehmens, Vorstand einer Großhandelsgruppe und Geschäftsführungsvorsitzender eines Energieversorgers. Frieß ist zudem Senator im Senat der Wirtschaft.

Helena Ponstein ist Partnerin bei zukunftswerk. Ponstein entwickelt Klimaschutzprojekte, ihre Beratungsschwerpunkte liegen auf nachhaltiger Unternehmensführung und Produktgestaltung, CO2-Emissionsbilanzen und Klimaneutralität. Sie hat einen Master in Integrated Natural Resource Management und einen Bachelor in International Business.

Kontakt

ecotastic – Fabian Lindenberg
Mobil: 0175 940 99 94
E-Mail: fabian@ecotastic.de

zukunftswerk – Helena Ponstein
Mobil: 0152 538 366 63
E-Mail: helena.ponstein@zukunftswerk.org

 

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AllgemeinNachhaltigkeitNachhaltigkeitsmanagement

Dr. Theo Zwanziger spricht über Nachhaltigkeit im Fußball

„Nachhaltig arbeitende Clubführungen werden kommen“

Dr. Theo Zwanziger  © DFB

Dr. Theo Zwanziger © DFB

Wir freuen uns! Die Woche fängt ja fantastisch an – Ex-DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger im Interview mit Nachhaltigkeit im Fußball-Gründer und SKA Network Geschäftührer Pierre Schramm und unserer Redaktionskollegin Susanne Blech. Im Interview spricht über die Kraft des Fußballs die Gesellschaft zu verändern, mit Tabus zu brechen und Barrieren abzubauen. Er prophezeit: „Nachhaltig arbeitende Clubführungen werden kommen“.

Als DFB Präsident hat Theo Zwanziger maßgeblich zur Enttabuisierung  des Fußballs bei den Themen wie Homophobie und Spielerdepression beigetragen. Er setzte sich wie kein DFB Präsident vor ihm für die Förderung des Mädchen- und Frauenfußballs ein. Theo Zwanziger steht für Gerechtigkeit, Toleranz und Vielfalt. „Fußball ist Zukunft“ bedeutet für ihn ganzheitlich wertorientiertes Handeln, Bildung und Erziehung für eine menschliche Gesellschaft.

Für seine Verdienste um den deutschen Fußball wurde Dr. Theo Zwanziger mit der Goldenen Ehrennadel des DFB geehrt, für sein gesellschaftliches Engagement 2009 mit dem Leo-Baeck-Preis geehrt und 2012 mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Vielen Dank Herr Dr. Zwanziger für dieses Interview.

Das vollständige Interview „Nachhaltig arbeitende Fußball Clubführungen werden kommen“ von Dr. Theo Zwanziger lesen Sie auf Nachhaltigkeit im Fußball.de.

Für Fragen zum Informationsportal und zur Initiative Nachhaltigkeit im Fußball kontaktieren Sie uns bitte hier.

Über Dr. Theo Zwanziger

Als DFB Präsident hat Zwanziger maßgeblich zur Enttabuisierung  des Fußballs bei den Themen wie Homophobie und Spielerdepression beigetragen. Er setzte sich wie kein DFB Präsident vor ihm für die Förderung des Mädchen- und Frauenfußballs ein. Theo Zwanziger steht für Gerechtigkeit, Toleranz und Vielfalt. „Fußball ist Zukunft“ bedeutet für ihn ganzheitlich wertorientiertes Handeln, Bildung und Erziehung für eine menschliche Gesellschaft.

Für seine Verdienste um den deutschen Fußball wurde er mit der Goldenen Ehrennadel des DFB geehrt, für sein gesellschaftliches Engagement 2009 mit dem Leo-Baeck-Preis geehrt und 2012 mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.


Bild-Quellen:

Dr. Theo Zwanziger I © DFB

 

Likomi Empfehlungsmarketing
EmpfehlungsmarketingPressemitteilungen

Likomi: bücher.de setzt auf Empfehlungsmarketing 2.0

Sponsored Content Pressemitteilung

bücher.de setzt auf Empfehlungsmarketing mit Likomi

Likomi ist ein junges Startup der Axonic GmbH aus Karlsruhe und vermarktet ein einmaliges Empfehlungs- und Social Media Marketingkonzept. Das Startup verbindet dazu Offline und Online Marketing und verhilft Unternehmen durch die angebotene Kaufmotivation den Umsatz zu erhöhen und ihre virale Reichweite auf Facebook zu steigern. Jeder neue „Facebook-Like“ oder -Post wird mit einem Geschenk, einem Rabatt oder einer karitativen Spende belohnt. Neben der lokalen Einzelhandel- und Gastronomiebranche fokussiert das Startup auch Kooperationen mit großen Franchise-Ketten und Online-Stores. Das Startup hat seinen Sitz in Karlsruhe und wurde 2013 von Martin Welker und Peter Oehler gegründet.


Karlsruhe, 22. Juli 2014 – Bereits acht Wochen nach Release hat es das Karlsruher Startup Likomi geschafft, mehrere führende Online-Webshops von sich zu überzeugen. Neben bücher.de setzt ab sofort unter anderem auch der Karlsruher SC Likomi für sein Empfehlungsmarketing ein. Likomi steigert aktiv den Umsatz und erhöht glaubhaft die virale Reichweite. Dabei werden aus Webseitenbesuchern qualifizierte Facebook-Fans gewonnen. Die Webseitenbesucher profitieren wiederum von Gutschein- und Gewinnspielaktionen.

Likomi kooperiert mit deutschem Buch- und Medienhändler bücher.de

bücher.de setzt auf Likomi Empfehlungsmarketing

Günter Hilger, Leiter des Marketings der buecher.de GmbH & Co.KG, ist vom Erfolg überzeugt: „Wir gewinnen mit Likomi mehr qualifizierte Facebook-Fans und steigern über die Gutscheinaktion gleichzeitig unseren Umsatz. Variabel in der Gestaltungsmöglichkeit der Kampagnen, attraktiv für unsere Kunden, einfache Bedienbarkeit. Am Schluss zählt aber immer der Umsatzgewinn – da hat Likomi bereits nach wenigen Tagen kompromisslos überzeugt”. bücher.de-Kunden und Webshop-Besucher erhalten zurzeit für jede Empfehlung einen 10 Euro Gutschein auf nicht preisgebundene Artikel.

Mit über sieben Millionen Produkten im Sortiment und 52 Mio. Euro Umsatz im Jahr gehört bücher.de zu den wichtigsten deutschen Online-Buchhändlern. Seit der Einführung von Likomi im April konnte die Facebook-Seite von bücher.de knapp 1800 neue Fans verzeichnen.

Lokal, international, online – Likomi trifft den Nerv der Zeit

Die Empfehlungsmarketing-Software ist für alle Shop-Betreiber interessant, die ihren Umsatz erhöhen wollen und zusätzlich ihre virale Reichweite in sozialen Netzwerken steigern möchten. Likomi kann einfach online in jeden Webshop bzw. in jede Webseite eingebunden werden oder auch vor Ort im Geschäft traditionell mit Flyern, Plakaten und Bannern beworben werden. Für Einkaufszentren wie die Postgalerie in Karlsruhe bot sich sogar eine kombinierte Kampagne an.

„Echte Kunden – echte Fans“ – Likomi steigert reales und virtuelles Marketing

Likomi nutzt ein einfaches psychologisches Prinzip: Kunden vertrauen am meisten den Empfehlungen ihrer Freunde und so auch den Produkt- und Unternehmensempfehlungen auf Facebook. Dadurch schafft es Likomi, die „virale Reichweite“ in beliebten Social Media Kanälen glaubwürdig zu erhöhen

Über Likomi
Likomi ist ein junges Startup der Axonic GmbH aus Karlsruhe und vermarktet ein einmaliges Empfehlungs- und Social Media Marketingkonzept. Das Startup verbindet dazu Offline und Online Marketing und verhilft Unternehmen durch die angebotene Kaufmotivation den Umsatz zu erhöhen und ihre virale Reichweite auf Facebook zu steigern. Jeder neue „Facebook-Like“ oder -Post wird mit einem Geschenk, einem Rabatt oder einer karitativen Spende belohnt. Neben der lokalen Einzelhandel- und Gastronomiebranche fokussiert das Startup auch Kooperationen mit großen Franchise-Ketten und Online-Stores. Das Startup hat seinen Sitz in Karlsruhe und wurde 2013 von Martin Welker und Peter Oehler gegründet.

Über bücher.de
bücher.de ist der Online-Shop mit über sieben Millionen Artikeln aus den Kategorien Bücher, Hörbücher, eBooks, Filme, Software, Elektronik, Musikdownloads und Spielwaren. Zahlreiche Preishits runden das Angebot von bücher.de ab und machen den Shop beliebt für die Suche nach Schnäppchen im Internet. Kunden erhalten ihre Bestellung versandkostenfrei und können ohne Mindestbestellwert aus dem bücher.de-Shop wählen. Dabei wird jede Bestellung mit Prämien aus dem webmiles-Bonusprogramm belohnt. bücher.de hat seinen Sitz in Augsburg und ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Axel Springer AG und der Verlagsgruppe Weltbild GmbH.


Likomi Empfehlungsmarketing

 

 

 

Ansprechpartner
Carolin Lehmann
Kaiserstraße 241
76133 Karlsruhe

Telefon: +49 (721) 352 83 75
E-Mail: carolin.lehmann@axonic.net

info@likomi.com

www.likomi.de
www.axonic.net

Den bücher.de Gutschein finden Sie hier:
www.buecher.danktdir.de

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XOVILICHTER SEO Keyword-Challange 2014 by XOVI
XOVILICHTER

XOVILICHTER SEO Contest Update

Der Wettbewerb um die Top Rankings der besten XOXILICHTER Beiträge geht in die heiße Phase. Seit dem 1. Mai 2014 bieten sich die besten SEOs Deutschlands einen erbitterten Fight um die Top 20 der XOVILICHTER-Platzierungen in Google. Auch wir sind mit unserem XOVILICHTER SEO Contest Beitrag dabei.

Dabei ist das richtige Stichwort. Denn um in den Top 20 vorn mitzuspielen, ist den Teilnehmern fast jedes SEO-Mittel recht und kein Aufwand zu groß. Dazu setzen die Suchmaschinenoptimierer auf die unterschiedlichsten Best Practice SEO-Strategien und -Methoden um ihre Beiträge möglichst weit vorn in den Google-Rankings zu verankern. Das zum Einsatz kommende SEO-Arsenal reicht aufwendig umgesetzten multimedialen Content Marketing Strategien, über breit gestreute Backlink-Akquisitionen bis hin zum Social Media Aggregator und XOVILICHTER-Online-Shop.

Inzwischen weist der Google Index mehr als 110.000 Ergebnisse auf den Suchbegriff XOVILICHTER aus. Täglich kommen rund 3.000 bis 5.000 neue Index-Ergebnisse hinzu. Dementsprechend, fallen die Platzierungen der Teilnehmer (abwärts der Top 5) noch als äußerst volatil heraus. Bei dieser Challenge ist noch alles offen. Und es liegen noch gut 55 heiße Tage vor uns.

In den Top 5 allerdings sieht die Sache schon etwas anders aus. Denn die Top 5 ziehen weiterhin einsam ihre Kreise und behaupten beständig ihre Spitzenposition gegenüber den Nachrückern.

 

Die aktuellen Top 5 des XOVILICHTER SEO Contest

www.xovi.de/xovilichter/ (von der Teilnahme ausgeschlossen)
www.dynapso.de/xovilichter/
www.habbo.cx/xovilichter
ronny-marx.de/xovilichter/
www.xovilichter-smx.de/

(Stand: 23. Mai 2014, 15:00 Uhr)

Doch zeichnet die Top 5 in diesem XOVILICHTER SEO Contest aus? Was unterscheidet sie von den anderen Teilnehmern?

Das XOVI selbst mit seiner Wettbewerbsseite das Ranking anführt, dürfte auf eine hohe Anzahl von, im Zuge des Wettbewerbs natürlich generierter Backlinks zurück zu führen sein. Nahezu jede Teilnehmerseite verweist auf die Seite des XOVILICHER SEO Contest. Für XOVI, dessen eigene Website (in Folge eines Google Penalty im Oktober 2013) lange Zeit nicht besonders gut gerankt war und auch in jüngster Zeit einen schmerzhaften Rückgang der Backlinks zu verzeichnen hatte, dürfte der Wettbewerb in Sachen natürlicher Backlink-Aufbau gerade zur rechten Zeit gekommen sein.

Entwicklung der Backlinks von xovi.de (XOVILICHTER SEO Contest)

Entwicklung der Backlinks und Domain-POP von xovi.de im Zuge des XOVILICHTER SEO Contest

Dynapso setzt auf die Mischung aus Tool-basierter Aggregation und Google+

Einerseits weist der XOVILICHTER Beitrag des SEO Tool Anbieters Dynapso wenige Indizien für wertvollen Rankings generierenden Content aus. Die Seite besteht im Wesentlichen aus dem Tool-generierten Ranking der Wettbewerber mit vielen ausgehenden Links, (analog der XOVILICHTER Seite selbst). Dynaps stellt dieses Ranking jedoch als Wirdget bereit, was sicherlich die eine oder andere Integration (inkl. Backlink) gebracht haben dürfte. Der Blick in die Social Signals der Seite verrät zudem, dass im Zuge des Wettbewerbs wohl auch die eigenen und fremdgenerierten Social Media Aktivitäten (insbesondere in Google+) deutlich gestiegen sind.

XOVILICHTER SEO Contest Social Signals Dynapso

Entwicklung der Social Signals von Dynapso im Zuge des XOVILICHTER SEO Contest

Ronny Marx – der fleißige König des XOVILICHTER-Content-Marketings

Wenn es beim XOVILICHTER SEO Contest einen Preis für Fleiß zu vergeben gäbe, dann wäre Ronny Marx definitiv erster Anwärter auf diesen Titel. Google weist inzwischen mehr als 200 Suchergebnisse mit XOVILICHTER Bezug für seine Seite aus (site:ronny-marx.de/xovilichter/). Und auch inhaltlich punktet Ronny Marx täglich neu. Denn neben fundierten Analysen der relevanten Wettbewerber und hohem Sachverstand bei der Aufbereitung seiner Beiträge, unterhält er seine Fans und Fellows täglich mit einem 4-5 minütigen XOVILICHTER-Videotagebuch.

Habbo.cx – ein Hauch von X-Files

An der Ursachenforschung für den (bisherigen) Erfolg der Seite von Dominik Bauer, wird so mancher SEO-Analyst noch seinen wahren Meister finden. Denn die Seite wiederspricht in vielen relevanten Punkten dem Best-Practice Modell vieler SEOs. On-Site technisch sauber umgesetzt, optisch vielleicht nicht jedermanns Geschmack, bietet diese Seite erstaunlich wenig Inhalt, der zudem relativ selten aktualisiert wird. Auch ansonsten sind die Leistungswerte der Seite tendenziell eher durchschnittlich. Dennoch rangiert habbo.cx seit Anbeginn des Wettbewerbs konsequent in den Top 5.

Interessante XOVILICHTER-Beiträge, die man sich unbedingt ansehen sollte

Wenn auch (noch) nicht (mehr?) im Top 50 Ranking aber mit sehr viel Aufwand, SEO-Sachverstand und Liebe zum Detail erstellter XOVILICHTER-Beitrag zum Thema SEO-STrategie von Gregor Henning.

Auch den XOVILICHTER Social-Media-Newsroom von meinem „alten“ Weggefährten Michél Walther sollten Sie sich unbeding mal ansehen. Der Aggregator sammelt fast alles ein, was in den Sozialen Medien so über #XOVILICHTER gesprochen wird.

 

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