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Online Fundraising 2015 - die Bedeutung der Online Spende im Fundraising
Social BusinessStudien

Online Fundraising gewinnt weiter an Bedeutung

Das belegen die Ergebnisse der aktuellen Altruja Online Fundraising Studie 2015.

Die Ergebnisse Online Fundraising Studie 2015

Die Online Spende gewinnt im sozialen und gemeinnützigen Sektor immer mehr an Bedeutung. Das belegt die aktuelle Altruja Studie aus dem Jahr 2015. In den vergangenen vier Jahren hast sich die Online Spende nach der Unternehmensspenden als zweitwichtigster Wachstumsfaktor im Fundraising gemeinnütziger Organisationen entwickelt. Eine unmissverständliche Erkenntnis der Studie zeigt: Je mehr die Organisationen in das Online Fundraising investieren, desto höher sind die Erfolgsaussichten. Dabei haben noch längst nicht alle Organisationen den Fundraising-Kanal Internet für dich entdeckt. Doch rund 60 % der bislang noch nicht im Internet aktiven Organisationen planen in Zukunft das Potential der Online Spende für sich zu nutzen.

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Gesunde Ernährung, regionale Herkunft - der Ernährungsreports 2016
ErnährungKonsumStudien

Gesunde Ernährung, regionale Herkunft, mehr nachhaltiger Umgang

Eine gesunde Ernährung – darauf legen immer mehr deutsche Verbraucher gesteigerten Wert. Sie informieren sich gezielt und genießen bewusst. Zu diesem Ergebnis kommt das Meinungsforschungsinstitut Forsa, das im Oktober 2015 im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, kurz BMEL, 1.000 Bundesbürger ab 14 Jahren zu ihren Essgewohnheiten befragte. Die Zufriedenheit der Verbraucher ist groß, Handlungsbedarf besteht aber dennoch. Read More

Conversion Optimierung |Periodensystem | ConversionBoosting
Conversion OptimierungGreen MarketingMarketing MixMarketingstrategieStrategisches Marketing

Conversion Optimierung im Periodensystem

Wer sich intensiv mit Conversion Optimierung beschäftigt weiß, dass CRO ein kontinuierlicher Prozess ist, in dem eine Vielzahl von Faktoren maßgeblich über den Erfolg von Websites, Online Shops und Kampagnen entscheiden. Die relevanten Handlungsfelder sind vielfältig und erstrecken sich von technischen Implikationen über das UX- und UI Design, die verhaltenspsychologischen Aspekte der Nutzer bis hin zum Testing, dem Analysieren und Auswerten. Read More

Nachhaltigkeit und ökosozialer Konsum
Digitale GesellschaftGreen EconomyGreen MarketingMarketingstrategieStrategisches Marketing

Nachhaltigkeit und (ökosozialer) Konsum (Teil 3)

Nachhaltigkeit boomt – das weckt Begehrlichkeiten und ruft konventionelle Hersteller auf den Plan

Unternehmen die werteorientiertes Marketing betreiben, haben ehrgeizigere Visionen und Ziele. Sie verkörpern Werte die einem höheren Zweck dienen als dem bloßen Unternehmenserfolg. Unternehmen der Generation Marketing 3.0 sehen den Menschen als Ganzes – als ein Individuum mit Körper, Geist, Herz und Seele, ein Unikat, dass Teil einer Gemeinschaft, des Ganzen ist. New Marketing operierende Unternehmen generieren an jeder Stelle ihres Schaffens daher Werte (Values) die allen dienen, ökonomisch, ökologisch und sozial. Unternehmen die nach diesem Leitbild agieren trauen sich in den bi-direktionalen Dialog mit Kunden auf Augenhöhe, sie scheuen nicht transparent zu sein, sie kommunizieren aufrichtig und setzen konsequent auf neue Technologien um ihrer Mission gerecht zu werden und diese mit der Welt zu teilen. Read More

Mark Lauren Bodyweight Training 300 Elite Athletes Leaders Workshop
FitnessGesundheitLohas

Mark Lauren, exklusiver Bodyweight Training Workshop

Mark Lauren, der Erfinder des Bodyweight Training, lädt Medienvertreter und Fitness-Blogger ein.

Offenbach am Main, 20. Dezember 2015. Kurz vor Jahresende stattet der international renommierte Fitness Buch Bestseller Autor Mark Lauren seinen Fans in Deutschland einen spontanen Besuch ab und lädt zum exklusiven Workshop ein. Im engen Kreis von ausgewählten Fans und professionellen Athleten wird er zu diesem Anlass sein neues, im kommenden Jahr erscheinendes Bodyweight Fitness Programm vorstellen.

If you want to look like an athlete, train like an athlete

Zitat: Mark Lauren (You are your own Gym)

Die handverlesene Auswahl eingeladener Athleten gehört zu den ersten, die das neue Fitness System von Mark Lauren kennenlernen und unmittelbar an der Entwicklung des Systems mitwirken. Das neue Fitness System soll so von Beginn an optimal an die Lebensgewohnheiten, den Alltag und an die Bedürfnisse einer zunehmenden Fitness und Gesundheit orientierten Gesellschaft angepasst sein. Dazu wird Mark Lauren die Grundlagen des neuen Bodyweight Fitness Programms vorstellen und erläutern. Gemeinsam mit den Athleten wird er Übungen und Workouts entwickeln, die diesem Anspruch gerecht werden.

Mark Lauren, Fitness Bestseller Autor, stellt Fans in Offenbach am Main sein neues Bodyweight Fitness System vor

Medienvertreter und Fitness-Blogger haben im Vorfeld, des unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindende Workshops die Möglichkeit zu einem Vieraugengespräch und zum Interview mit Mark Lauren. Bei Interesse richten Sie Ihre Anmeldung bitte an den Pressekontakt Pierre Schramm. Wir bitten um Verständnis, dass die Zahl an Interviews beschränkt ist. Bitte melden Sie sich daher rechtzeitig an.

Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen.


Veranstaltungsort des Mark Lauren Workshops

Samana Yoga | Rebalancing Life!
Geleitsstraße 68
63067 Offenbach am Main

Veranstaltungsbeginn ist 13:00 Uhr. Bitte finden Sie sich rechtzeitig ein. Ab 13:30 Uhr startet der Workshop unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Veranstaltungsort und die Zeit für Interviews mit Mark Lauren vereinbaren wir individuell mit Ihnen. Mark Lauren steht ab ca. 16:45 Uhr für Ihre Fragen zur Verfügung.

Das Samana Yoga wurde 2010 von der Yoga Lehrerin Ramona Lauer gergründet und ist heute ein führendes Yoga Studio Frankfurt und in Offenbach am Main.


Agenda des Mark Lauren Bodyweight Trainings

13:00 Uhr:     Eintreffen der Athleten, die Möglichkeit für Sie Teilnehmerstimmen zu sammeln
13:30 Uhr:     Beginn der Workshops unter Ausschluss der Öffentlichkeit
16:30 Uhr:     Ende des Workshops
16:45 Uhr:     Vieraugengespräche und Interviews (jeweils 15 Minuten)


Pressekontakt

Pierre Schramm
SKA Network GmbH
Kaiserstraße 9
63065 Offenbach am Main

Telefon:        +49 163 743 7737
E-Mail:           pierre.schramm@ska-network.com


Über Mark Lauren

Der gebürtige US-Amerikaner Mark Lauren gehört zu den renommiertesten und erfolgreichsten Fitness Buch Autoren unserer Zeit – sowohl in Deutschland als auch international. Seine Bücher „Fit ohne Geräte“, You are your own Gym“ sowie die „90 Tage Challenge“ haben sich bisher weltweit mehr als eine Millionen Mal verkauft. In den Amazon Bestsellerlisten belegt er seit Monaten die ersten Plätze der Fitness Buch Charts.

Mark Lauren ist ein zertifizierter Sportausbilder beim Militär und hat während seiner Laufbahn über 700 ranghohe Mitglieder der Special Operations auf die extremen Herausforderungen im Ernstfall vorbereitet. Er ist außerdem Triathlet und kämpft im Thaiboxen auf Profiniveau.

In seiner Rolle als Ausbilder entwarf er ein Training, das trotz eingeschränkten zeitlichen, örtlichen und materiellen Möglichkeiten hoch effektiv war und schließlich zu einer 40-prozentigen Reduktion von Verletzungen und Abbrüchen führte. Er überarbeitete alle Trainingsprogramme seiner Schützlinge neu und stimmte das Training ebenso wie den Ernährungsplan individuell auf jeden Soldaten ab. Er wurde vom Kommandeur für Advanced Skills Training speziell dafür ausgewählt, die besten Kandidaten körperlich fit zu halten, sodass sie während der zweijährigen Ausbildung vorneweg marschierten und den Belastungen standhielten.

Sein in der militärischen Praxis erprobtes Wissen gibt er heute in Form von Büchern, DVD, Online Programmen und in Workshops und Seminaren an hunderttausende Fitness orientierte Menschen weiter.


Bodyweight Training Titel Liste

Bodyweight Training Bücher

  • Fit ohne Geräte
  • Fit ohne Geräte für Frauen
  • Fit ohne Geräte Anatomy
  • You are your own Gym
  • Body by you
  • Body Fuel
  • Kraftstoff (Deutsche Übersetung Body Fuel)

Bodyweight Training DVDs

  • Fit ohne Geräte – Das Mobility-Workout
  • Mark Lauren – Fit ohne Geräte – Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht
  • Fit ohne Geräte für Fortgeschrittene – Elite Functional Exercise
  • Mark Lauren – Fit ohne Geräte für Frauen – Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht

Bilder vom Workshop

Mark Lauren Bodyweight Training Workshop 4

Mark Lauren Bodyweight Training Workshop 4

 

Mark Lauren Bodyweight Training Workshop 4

Mark Lauren Bodyweight Training Workshop 4

 

Mark Lauren Bodyweight Training Workshop 3

Mark Lauren Bodyweight Training Workshop 3

 

Mark Lauren Bodyweight Training Workshop 2

Mark Lauren Bodyweight Training Workshop 2

 

Mark Lauren Bodyweight Training Workshop 1

Mark Lauren Bodyweight Training Workshop 1

 

Digitalisierung, Treiber im Wandel zu nachhaltigem Konsum
Digitale GesellschaftGreen EconomyMarketingstrategieStrategisches Marketing

Digitalisierung: Treiber im Wandel zu nachhaltigem Konsum (Teil 2)

Wie sich Digitalisierung auf die Marketing Evolution auswirkt.

Seit Anfang der 50er Jahre wurde die Marketing-Evolution maßgeblich durch 3 Epochen geprägt, die auch als Marketing 1.0, 2.0 und 3.0 bezeichnet werden. Das Zeitalter des Marketing 1.0 war geprägt von einem ausschließlichen, produktorientierten Massenmarketing, welches durch die Industrialisierung getrieben und den vorherrschenden Verkäufermarkt begünstigt auf Effizienz und Profitabilität durch Vereinheitlichung setzte. Der Produktnutzen stand im Vordergrund der Kaufentscheidung. In der Kundenbeziehung war das Unternehmen der Souverän, da es etwas anzubieten hatte, dass der Konsument dringend benötigt, und dass alternativ nicht leicht zu beschaffen war.

Das änderte sich in der Ära des Marketing 2.0 durch den Einzug der Informationstechnologie, durch das rasant ansteigende Überangebot und durch die Individualisierung von Produkten radikal – die Ära des kundenorientierten Marketings brach an. Diese Ära war überwiegend durch Käufermärkte geprägt in dem das Angebot zunehmend die Nachfrage überstieg und Unternehmen Konsumenten anlässlich dieser Entwicklung immer stärker in den Entwicklungsprozess und in Unternehmensentscheidungen einbanden ohne jedoch ihre Souveränität an diese abzugeben – letztendlich ging es in dieser Phase des Marketing vordergründig noch immer darum, durch Positionierung und durch gezieltes Targeting mehr Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen als der Markt tatsächlich benötigte.

Seit Ende der zweitausender Jahre befinden wir uns in einem allgemeinen radikalen Wandel, der die Green Economy als auch konventionelle gleichermaßen voll erfasst und der durch Wertesysteme und Vergemeinschaftung geprägt ist. Diese Ära wird (erstmals) hauptsächlich durch den Konsumenten oder besser durch die Gesellschaft geprägt und wird insbesondere durch die Digitalisierung und ihre Möglichkeiten der Transparenz, der Partizipation und der Kollaboration beflügelt. Nach Jahrzenten der Zuvielisation[1] und des, durch „Penetrationsmarketing“ und Medien getriebenen Konsumzwangs, befinden wir uns heute in einer Zeit, in der der Konsument der Souverän ist und Unternehmen bei der Transformation zur Nachhaltigkeit regelrecht vor sich hertreibt.

Digitalisierung und die Marketing Evolution [2]

 Marketing 1.0 Produktorientiertes MarketingMarketing 2.0 Kundenorientiertes MarketingMarketing 3.0 Werteorientiertes Marketing
EpocheAnfang der 50er bis Ende der 70er JahreAnfang der 80er Jahre bis Mitte 2000in Progress
Externe TreiberIndustrialisierungInformationstechnologieDigitalisierung und New-Wave-Technologien
Souverän in der Kunden/Anbieter-BeziehungUnternehmenUnternehmen - KonsumentenKonsumenten - Unternehmen
Konsumenten-TypologieKäuferKundenGemeinschaft
NutzenorientierungProduktnutzenKundennutzenGemeinwohl
KundenmanagementMassenproduktion und -VermarktungPositionierung + IndividualisierungVergemeinschaftung (social Relationships)
KaufimpulsBedarfsdeckungVorteileWerte, Sinn und Emotionen
ZielProdukte verkaufenKunden zufrieden stellen und bindenNachhaltiges Wirtschaften/ die Welt verbessern
Produktmanagement4P’s (Marketing Mix)4P’s + Tripple Bottom LineTripple Bottom Line + Nachhaltige Co-Creation

Marketing für nachhaltige Unternehmen, Marken und Produkte ist anders. Es ist authentisch, aufrichtig und verfolgt höhere Ziele! Denn der Zweck der Existenz nachhaltig agierender Unternehmen geht weit über den reinen Produkt- und Kundennutzen bzw. das Streben nach Gewinnmaximierung hinaus. Nachhaltige Unternehmen verfolgen weniger exzessiv profitorientierte Ziele. Nachhaltige Marken sind Bindeglied zwischen Wirtschaft und Verbrauchern und zwischen Gesellschaft und Planet zugleich – ihnen kommt hier die Rolle des Intermediär und Botschafter zu.

Deshalb stehen nachhaltige Unternehmen in der Pflicht, sicherzustellen, dass wo immer sich eine ökologische Alternative anbietet und notwendig ist, Konsumenten und Kunden im Sinne der Gesellschaft und des Planeten, mit allen gebotenen und lauteren Mitteln, für sich zu gewinnen – sei es direkt für die eigenen Produkte und Dienstleistungen oder eben für das große Ganze, was den Erfolg gleichgesinnter Wettbewerber mit einschließt – für wahrhaft nachhaltige Unternehmen steht das Allgemeinwohl stets vor dem eigenen Unternehmenserfolg.

In der Zielhierarchie steht demnach auch das „Allgemeinwohl für Gesellschaft und dem Planeten“, vor dem Beitrag zu mehr „nachhaltigem und verantwortungsvollem Konsum“, vor dem „eigenen Unternehmenserfolg“.

Pyramide der Ziel-Hierarchie 

Abb. Digitalisierung im Wandel zu nachhaltigem Konsum

Abb. Digitalisierung im Wandel zu nachhaltigem Konsum

Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, ist es jedoch auch für nachhaltige Unternehmen unerlässlich, wirtschaftlich erfolgreich zu sein – sprich dessen Produkte und Dienstleistungen möglichst breit und flächendecken zu vermarkten.

In der Praxis bedeutet dies, das eigene Marketing-Management dahin gehend zu überprüfen und ggf. zu optimieren, indem, wann immer es eine ökosoziale Alternative für ein Produkt oder eine Dienstleistung gibt, dieser der Vorzug zu geben ist. Und wann immer im Sinne des Allgemeinwohls eine Reduktion in der Produktverwendung oder gar ein Verzicht darauf die beste Option ist, proaktiv dazu beizutragen, dass weniger von einem Produkt konsumiert wird oder gänzlich darauf verzichtet wird – selbst dann, wenn es dem eigenen Unternehmenserfolg zunächst einmal augenscheinlich nicht dienlich ist.

In der Praxis wird dieser Grundsatz meist nicht ganz so radikal verfolgt, denn nur wenige Unternehmen motivieren ihre Kunden tatsächlich proaktiv dazu, weniger von ihren eigenen Produkten zu konsumieren. Doch der Trend in einigen FMCG-Bereichen ist vielversprechend. Zum Beispiel in der Leuchtmittelindustrie. Erst ersetzen Energiesparlampen die Glühbirne, heute werden sie selbst durch LEDs ersetzt, die noch langlebiger sind, noch seltener ersetzt werden müssen, umweltfreundlicher hergestellt und entsorgt werden können, vor allem aber noch viel ergiebiger und effizienter sind und dadurch geringere Betriebskosten verursachen.

Für unterschiedliche Branchen und Produktbereiche ließe sich dieser Grundsatz wie folgt in einem Mission Statement ableiten:

Mission Statements nachhaltigen Unternehmertums

Beispiel 1: Lebensmittelproduzent

Unsere Mission ist es dazu beizutragen, dass im täglichen Lebensmittelbedarf nur noch die richtigen, gesunden und guten Lebensmittel konsumiert werden und grundsätzlich auf die Falschen verzichtet wird in dem diese gar nicht mehr verfügbar sind. Deshalb haben wir unser Sortiment konsequent um alle stark zucker- und fetthaltigen Lebensmittel bereinigt und entwickeln und vermarkten nur noch solche, die ressourcenschonend, ökologisch angebaut, fair gehandelt, effizient und gesund sind.

Wir unterstützen Verbraucher dabei gesünder zu leben und ihren allgemeinen tatsächlichen Bedarf an Ernährung nur aus ganzheitlich ökologischer Produktion, bevorzugt aus der Region und/oder fair gehandelt zu decken. Deshalb unterhalten wir Kooperationen mit anderen Bio-Lebensmittelproduzenten sowie Anbietern digitaler Anwendungen die uns dabei unterstützen. Mit ihnen gemeinsam betreiben wir eine vom konventionellen Handel unabhängige E-Commerce-Plattform auf der ausschließlich nachhaltiger Produkte höchster Qualitätsstandards vertrieben werden.

Wir stellen Verbrauchern alle notwendigen Instrumente bereit, die sie dabei unterstützen nie wieder unverdorbene Lebensmittel entsorgen zu müssen, sondern diese mit anderen teilen oder spenden können. Dazu unterhalten wir bundesweit örtliche Kooperationen zu Behörden und Dienstleistern die uns bei der Vermittlung und Verteilung von Lebensmitteln unterstützen und sind Partner der Initiative Foodsharing e.V..[3]

Beispiel 2: Automobilhersteller

Unsere Mission ist eine emissionsfreie Mobilität für alle sowie die konsequente Reduktion von Belastungen für Mensch, Umwelt und Ökonomie. Deshalb stellen wir unsere Flotte konsequent auf Antriebskonzepte auf Basis erneuerbaren Energien um, erhöhen die Langlebigkeit unserer Produkte und reduzieren die Intervalle der Modellwechsel bei gleichzeitiger Erhöhung effizienzsteigernder Innovationszyklen. PS-starke Hochleistungsverbrennungsaggregate bieten wir konsequenter Weise nicht mehr an.

Im Fokus steht der Mensch und dessen Mobilität. Diese ist nicht immer zwangläufig mit einem eigenen Fahrzeug verbunden. Daher betreiben wir konsequente Aufklärung in der Mobilitätsökonomie und tragen so dazu bei, dass Fahrten die nicht nötig sind vermieden werden oder in Gemeinschaften erfolgen wann immer dies möglich ist. Dazu vernetzen wir unsere Fahrzeuge konsequent mit dem öffentlichen Nah- und Fernverkehr zeigen stets die ökobilanziell bessere Transportalternativen auf.

Um die Zahl am Straßenverkehr teilnehmenden Fahrzeuge dauerhaft zu reduzieren betreiben wir bereits heute eine Car-Pool- & Sharing-Plattform mit anderen nachhaltigen Herstellern und Mietwagen-Anbietern, die das eigene Auto dauerhaft gänzlich überflüssig machen soll. Auf dieser Plattform vernetzen wir Menschen zur Bildung von Fahr- und Autokaufgemeinschaften.

Diese beiden Szenarien verdeutlichen, welche Konsequenzen und Auswirkungen ganzheitlich nachhaltiges Unternehmertum auf das Marketing und das Wirtschaften eines Unternehmens ausübt. Nach diesem „Idealbild“ sind selbst Unternehmen, die ihren Ursprung in der ökosozialen Ideologie haben, demnach noch nicht alle vorbehaltslos konsequent nachhaltig ausgerichtet. Wäre dem so, so würden z. B. Öko-Waschmittelhersteller ihre Produkte immer effizienter gestalten und alles dafür tun, dass Zuvielberbrauch ihrer Produkte ausgeschlossen ist. Und Hersteller ökologischer Alkoholika würden konsequent auf nichtalkoholische Getränkevarianten umsteigen und Ökostrom-Anbieter durch Aufklärung und Maßnahmen zum Stromsparen den Verbrauch ihrer Kunden deutlich reduzieren.

[1] Vgl. Scherer, H./ Begemann, P., Jenseits vom Mittelmaß, 2009, S. 27
[2] Vgl. Kotler, P./Kartajaya, H./Setiawan, I., Die neue Dimension des Marketings, 2010, S. 24
[3] Vgl. Thurn, V./Bowinkelmann, F., Foodsharing e.V., Köln


Teil 3 dieser Serie

Der Weg vom Old School Marketing zum Marketing 2020

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Green Marketing – New Marketing – New Green Markerting – Marketing 2020 – Marketing 2.0 – Digitalisierung – Digitale Transformation – Old School Marketing

The New Green Marketing Revolution in Green Brands Business
Digitale GesellschaftGreen EconomyMarketingstrategieStrategisches Marketing

New Green Marketing für Green Brands (Teil 1)

Vom Green Marketing zum New Marketing 2.0 für Green Brands

Kein anderer zentraler Aspekt der Unternehmensführung hat sich in den vergangenen 15 Jahren so radikal verändert wie das Marketing. Das gilt auch oder insbesondere für das Marketing ökosozialer Marken. Der Einfluss der digitalen Transformation wirkt sich dabei geleichermaßen auf Marketingstrategien, -Taktiken, -Instrumente sowie Arbeitsweisen und Ressourcen aus.

Die Digitalisierung stellt dabei die Grundpfeiler unserer Konsumgesellschaft infrage, wie sie in diesem Ausmaß einem Paradigmenwechsel gleich kommt. Sie verändert radikal die Art und Weise wie Konsumenten mit Produkten, Informationen und letztendlich ‚Werbung‘ im Alltag umgehen. Sie verhilft diesen heute zu einer nie zuvor gelebten Souveränität, zu einer ‚gefühlt‘ uneingeschränkten Transparenz und zur Emanzipation von meinungsbildenden zentral operierenden Leitmedien – und von Marken.

Für das Marketing haben die rasant voranschreitenden Veränderungen im Konsumverhalten und -Bewusstsein bzw. im Umgang mit Medien und Technologien daher weitreichende Folgen! Denn, die Digitalisierung bringt nicht nur lediglich neue Formate und Kanäle hervor, sie schafft gänzlich neue Spielregeln und bestimmt neue Standards die heute mehr denn je vom Konsumenten vorgegeben werden!

Für Green Brands liegen in diesen neuen Spielregeln und Standards enorme Potentiale und Chancen, insofern es ihnen gelingt, den internen Transformationsprozess mit der dafür notwendigen Konsequenz zu vollziehen. Gelingt ihnen das, dann ist dies die einmalige Chance aus der Nische hervorzutreten, neue Qualitätsstandards für verantwortungsvolles Marketing zu setzen und der Nachhaltigkeit vom Trend zur Selbstverständlichkeit zu verhelfen.

Vom Green Marketing in der ideologischen Nische zum Marketing in einer ganzheitlich, nachhaltigen Welt

Der Begriff Green Marketing suggeriert, dass es sich dabei um ein alternatives Marketingkonzept für ein besonders nachhaltig und umweltbewusst konsumierende Zielgruppe handeln würde – also eine Nische in der Gesetze und Spielregeln herrschen die für konventionelle Unternehmen und Verbraucher nicht gelten.

Bis Ende der 90er Jahre mag diese Interpretation dieses Marketingbegriffs vielleicht zutreffend gewesen sein, denn die Anfänge des ökosozialen Konsums Anfang der 70er Jahre waren insbesondere durch ganz bestimmte Stereotypen geprägt, mit denen sich konsumorientierte Verbraucher seinerzeit nicht im Vergleich sehen wollten.

Bis in die 90er Jahre hinein wurde der Begriff des „Ökos“ maßgeblich mit Stereotypen wie Männern mit zotteligen Bärten und Frauen in selbstgestrickten Wollpullis assoziiert. Er hatte noch rein gar nichts von seinem heutigen Spirit des modernen, ökosozialen bewussten und gesunden Lifestyles. Er stand vielmehr für eine Gruppe von Menschen die übermäßigen Konsum kategorisch verweigerten, nicht selten in isolierten Gemeinschaften und Kommunen lebten und sich lautstark gegen das politische Establishment aufzulehnen wussten.

Heute ist der Jutebeutel ein modernes Lifestyle-Accessoire, gehören Körner und Rohkost für viele Verbraucher zu den Essentials einer gesunden und ausgewogenen Ernährung und der Einkauf im Bio-Supermarkt ist für viele, vor allem für Großstädter, zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Im Jahr 2014 wurden in Deutschland fast 8 Mrd. Euro mit Bio-Lebensmitteln[1] (von insgesamt 186,8 Mrd.[2]) umgesetzt, der Anteil der erneuerbaren Energien an der deutschen Bruttostromerzeugung lag bei rd. 25,8%[3] und mehr als 5,5 Mio. Konsumenten[4] kauften fast ausschließlich bzw. überwiegend ökologisch erzeugte Produkte und Dienstleistungen.

Statistik: Bevölkerung in Deutschland nach Umfang des Einkaufs von Bioprodukten bzw. Produkten aus kontrolliert ökologischem Anbau von 2010 bis 2014 (in Millionen) | Statista
Quelle: Statista.de – mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Nachhaltiges Bewusstsein und ökosozialer Konsum ist demnach inzwischen nicht nur in der Mitte der Gesellschaft angelangt sondern breitet sich durch alle Gesellschaftsschichten und Einkommensklassen überproportional und rasant aus. Die Segmentierung dieser Zielgruppe nach Neo-Ökos, Öko-Yuppies oder LOHAS (Lifestyle of Health und Sustainability), wie sie in der Übergangszeit vom „Fundi“ zum Lifestyle-Öko notwendig war, scheint demnach überholt und verliert dementsprechend an Bedeutung. Dies macht deutlich, dass auch im Marketing die Zeiten des Öko-Nischen-Denkens vorbei sind. Vielmehr haben sich im Zuge der Marketing-Evolution Trends und –Konzepte entwickelt, die auf der Metaebene ansetzten und das sich allgemein ändernde Konsumentenverhalten und –Bewusstsein ganzheitlich erfassen und diesem Rechnung tragen.

Die Methoden und Mechanismen des Green Marketing fassen diese Entwicklung demnach nicht ausreichend genug –New Marketing orientiert sich vielmehr über alle Konsumententypologien hinweg an Konzepten, die vordergründig Werte, Sinn und Emotionen vermitteln und die Vergemeinschaftung von Gleichgesinnten fördert.

So wie es im eigentlichen Sinne etwas wie „Digitales Marketing“ nicht wirklich gibt, sondern das Marketing heute von den vorherrschenden Mechanismen in der zunehmend digitalisierten Welt geprägt ist, so gibt es nach dieser Definition auch kein isoliert zu betrachtendes „Green Marketing“. Letztendlich bedienen sich Unternehmen der Green Economy derselben Marketing-Instrumente wie ihre konventionellen Pendants. Ob ihrer speziellen, durch Nachhaltigkeit und Wertesysteme geprägten DNA, haben sie in Sachen New Marketing jedoch einen entscheidenden Vorteil und die deutlich bessere Ausgangssituation – sie müssen sich diese lediglich verstehen und sich im Sinne aller zu Nutze machen.

[1] Vgl. BÖLW e. V., Die Bio-Branche 2015, 2015, S. 15 (PDF Download)
[2] Vgl. BVE e.V., Anteile am Lebensmittelumsatz im Einzelhandel 2014, 2015
[3] Vgl. Agentur für Erneuerbare Energien e.V., Strommix in Deutschland 2014, 2015
[4] Vgl. VuMA 2013, Anteil von Bioprodukten am Einkauf bis 2013, 2010-2013


 Teil 2 dieser Serie

Digitale Transformation – Unterstützer im Wandel zu mehr nachhaltigem Konsum

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